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Kommunalkredit: Risiko-Geschäfte und großzügige Boni

06.09.2009 | 17:54 |   (Die Presse)

Die Kommunalkredit hat seit 2003 hochriskante Investitionen getätigt, die letztlich zu Milliardenverlusten führten. Der Vorstand bekam auch noch großzügige Boni. Mit dabei: die heutige Unterrichtsministerin Schmied.

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Wien (kor.). Zu ihrer beruflichen Vergangenheit nimmt SPÖ-Unterrichtsministerin Claudia Schmied nicht so gern Stellung. Das überlässt sie lieber ihrem Pressesprecher. Und der hat daher seit einigen Tagen alle Hände voll zu tun: Schmieds früherer Job als Vorstand der mittlerweile verstaatlichten Kommunalkredit ist ein ziemlich „heißes Thema“ geworden.

Im vergangenen Jahr hat die Kommunalkredit einen Verlust in Höhe von 2,6 Mrd. Euro vermeldet. Der Staat musste Haftungen von 1,2 Mrd. Euro übernehmen. Doch damit wollte Schmied nie etwas zu tun gehabt haben – so jedenfalls die Argumentation ihres Sprechers: Die nunmehrige Ministerin sei bloß von 2004 bis Ende 2006 im Vorstand der Kommunalkredit gesessen.

Doch Schmied kann ihre berufliche Vergangenheit offenbar doch nicht so einfach zu den Akten legen: Ende der vergangenen Woche wurde das Gutachten des Wirtschaftsprüfers Deloitte publik, das politisch ordentlich für Aufregung sorgt. Darin heißt es nämlich, dass das auf Gemeindefinanzierungen spezialisierte Institut schon im Jahre 2003 damit begonnen habe, überdurchschnittlich hohe Risken einzugehen. Das Management soll in hochkomplexe Finanzgeschäfte, meist Kreditderivate, investiert gewesen sein. Zitat aus dem Gutachten: „Die Größenordnung und die Art dieser Geschäfte entsprechen zunehmend nicht der Ausrichtung der Kommunalkredit als Kommunalfinanzierer.“ Die Transaktionen hätten vielmehr „spekulativen Charakter“ gehabt. Und sie wurden zum Teil über die Niederlassung in Zypern abgewickelt – jener Kommunalkredit-Tochter, in deren Aufsichtsrat Claudia Schmied saß. Bis zu Schmieds Wechsel in die Politik machten die riskanten Investments sieben Mrd. Euro aus.

Die Lage der Kommunalkredit wurde laut Deloitte Mitte 2007 existenzbedrohend – also nachdem Schmied das Institut verlassen hatte. Trotzdem gab es gestern, Sonntag, in der Politik helle Aufregung: Die „Kleine Zeitung“ berichtete nämlich, dass der Vorstand der Kommunalkredit in den Genuss von fürstlichen Bonuszahlungen gekommen sei. Im Jahre 2004 betrugen die „erfolgsabhängigen Gehaltsbestandteile“ 36,8 Prozent, 2005 waren es 25,2 Prozent, 2006 immerhin noch 29,9 Prozent.

ÖVP, die Grünen, FPÖ und BZÖ schossen in der Folge scharf gegen die SPÖ-Ministerin: ÖAAB-Generalsekretärin Beatrix Karl sieht „dringenden Erklärungsbedarf“ der Ministerin. Immerhin habe die SPÖ erst bei ihrer Klausur in Linz „vollmundig“ Managerboni ins Visier genommen. Und FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl verlangte eine lückenlose Aufklärung der Bonuszahlungen an Schmied „bis auf den letzten Cent“. Sollten die Zahlungen zu Unrecht erfolgt sein, müsse Schmied das Geld zurückzahlen. Das BZÖ verlangte die sofortige Offenlegung von Schmieds Kommunalkredit-Bezügen.

 

Parteien fordern Rückzahlung

Der stellvertretende Klubchef der Grünen, Werner Kogler, sagte, Schmied sei in ihrer Zeit als Vorstand für Finanzierungen verantwortlich gewesen und müsse daher zumindest in irgendeiner Form Kenntnis von den umstrittenen Geschäften gehabt haben. Dazu kämen nun auch noch „fette Bonuszahlungen“. Kogler: „Schön langsam reicht es, Ministerin Schmied hat die Wahl zwischen zurückzahlen oder zurücktreten.“

Schmieds Pressesprecher wiederum sieht in diesen Wortspenden den Versuch, politisches Kleingeld zu wechseln. Er verwies auf die Schlussfolgerungen des Deloitte-Gutachtens, die in erster Linie Verfehlungen in den Jahren 2007 und 2008 aufzeigen. Versuche, Schmied in die Affäre hineinzuziehen, seien also ausschließlich politisch motiviert, so der Sprecher. SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas nannte die „haltlosen Vorwürfe“ gegen Schmied „billig, durchschaubar und vollkommen absurd“.

AUF EINEN BLICK

Die Kommunalkredit musste 2008 einen Verlust von 2,6 Mrd. Euro hinnehmen, der Staat hat Haftungen von 1,2 Mrd. Euro übernommen. SPÖ-Unterrichtsministerin Claudia Schmied, 2004 bis 2006 Vorstand des Instituts, muss nun herbe Kritik einstecken. Auch, weil publik wurde, dass der Vorstand Bonuszahlungen erhalten hat.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.09.2009)

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448 Kommentare
 
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Gast: Prüfer
06.10.2009 09:34
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Der Fehler von Schmied war das sie nichts, gar nichts tat

Patzer sagte wo der Hammer hing und Schmied spielte mit. Was anderes wäre ihr wohl damals auch nicht übrig geblieben. Sah ja alles gut aus, was PAtzer machte und das mit dem Tod von Lehmann das ganze System in die Knie ging hat niemand wissen können.
Patzer war der Vorzeigeladen für die Volksbanker, intern. Da wurde was gemacht und die Bilanzsummen explodierten. Und da hätte Schmied sagen sollen: halt, stop, Gefahr? Natürlich nicht. Jetzt stellt man dieu Analogie zur Bundesfinazierung und Molterer dar? Das war Staatsgeld, Steuergeld und Molterer hat gepennt. Das Geld der Kommunalkredit war Privatwirtschaft und der ZAmpano war Patzer und der hat zu hoch gepokert. Schmied war nur der Nickaugust. Aber bei der "Wirtschaftspartei" versteht wieder niemand was, liegt wohl daran das KHG nicht mer da ist... ggg

Gast: FH
10.09.2009 13:33
0 0

Wieso überhaupt Haftungen?

Wieso übernimmt der Staat da überhaupt Haftungen. Insolvenz wäre die gesündere und trnsparentere Variante gewesen. Wie kommen solche Nieten und vielleicht Megakriminelle (es gilt vorerst die Unschuldsvermutung) überhaupt in solche positionen?
Befriedigend, dass nunmehr bis zu 10 Jahre Haft drohen. Zu Elsner usw. gibt es ja kaum merkbare Unterschiede, eher noch schlimmer da das ganze.

Antworten Gast: Zynicus
10.09.2009 14:05
0 0

Re: Wieso überhaupt Haftungen?

.....viel schlimmer, das Ganze!

Bei diesen windigen "Investments" fallen bekanntlich immer fette Provisionen an! Wer hat die kassiert, Frau Schmied???

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Dieses Land wird erst wieder lebensfähig...

... wenn die große Koalition gänzlich überwunden wurde, und die kriminelle Vergangenheit dieser Schieberallianz restlos aufgearbeitet wurde...

Antworten heri3
10.09.2009 00:57
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Re: Dieses Land wird erst wieder lebensfähig...

wenn sie die rot-schwarzen hinauswerfen,wen haben sie dann noch bei den zwei braunen steht doch immer wieder der staatsanwalt vor der tür.die grünen sind selbst nicht lebensfähig!wir haben nicht die beste regierung aber die einzige die noch teilweise glaubhaft ist!besser wäre eine regierung aus lauter SOZIALDEMOKRATEN,aber ohne faymann und seiner wiener partie!

Antworten Antworten Gast: Historiker
10.09.2009 14:12
0 0

Genosse Heri, bestenfalls sind Sie ein Träumer, eher schon ein Dummkopf!

Jedenfalls haben Sie ein sehr rotselektives Gedächtnis! Ein Großteil von Kreisky`s Regierungsmitglieder ist rechtskräftig vom Strafrichter verurteilt worden!!!!!

Und dann ging es im selben Ton weiter.....

Dabei hat die Staatsanwaltschaft ohnehin sehr oft beide rote Augen zugedrückt!

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Re: Re: Dieses Land wird erst wieder lebensfähig...

Mir erscheint das der einzige Hintergrund dieser, wie sie sagen, "glaubhaften Regierung" das Bestreben ist nicht braun zu sein.
Nur drängt sich mir der Verdacht auf, das dieses Bestreben sich rein stimmenmäßig bald nicht mehr ausgehen dürfte. Stehen wir nun vor einer braunen Zukunft? Wiederholt sich die Geschichte? Was war in anderen Ländern, in denen die "braunen" ein politischer Faktor wurden, brauchen wir eine bald braune Sonderkommission...

Antworten Antworten leokoller3
10.09.2009 03:53
0 0

Re: Re: Dieses Land wird erst wieder lebensfähig...

Die Regierung aus lauter Sozialdemokaten haben wir eh schon gehabt. Die hat uns dann gleich die Staatsschulden (gemessen am BIP!) vervierfacht. Das waren noch Zeiten. Da wird's mir gleich ganz warm ums Herz.

Gast: Horribilicribrifax
09.09.2009 16:53
0 1

Die Arme...

Erst ohne echte Qualifikation auf eine Parteisinekure gesetzt, dann halt als Partei"expertin" zur Unterrichtsministerin bestellt, und dann müßte sie Verantwortung tragen?
Wo kämen wir da hin?
Gegen unser Bildungssystem - sicher nicht optimal - spricht vor allem, daß es SOLCHE Leute generiert.

Antworten heri3
10.09.2009 01:02
0 0

Re: Die Arme...

da war die handarbeitslehrerin gehrer schon besser.die hatte im sinne schüssels das bildungssystem in den graben gefahren.ich sehe sie heute noch wie sie gesagt hat,mit mir wird es keine studiengebühreren geben, und nach einem rapport beim gnom auf einmal wurden die studiengebüren eingeführt!und so hat sie ganze zwölf jahre gehandelt.immer schön das machen was der schüsselgnom befiehlt, .dafür durfte sie dann mit den minidollfuss mitsingen!

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Weil Dick und Doof zu feig waren muss jetzt der österreichische Steuerzahler 2.500 Millionen Euro Verlust tragen


Weil Dick und Doof zu feig waren die Kommunalkredit pleite gehen zu lassen muss sich jetzt der österreichische Steuerzahler mit 2.500 Millionen Euro (!!!) Verlust tragen

In Amerika werden riesige Banken Opfer ihrer eigenen Unfähigkeit, siehe Lehman.

In Österreich herrscht hingegen bankerische Narrenfreiheit.

Warum hat man die Kommulankredit, eine reine Geschäftsbank ohne Sparereinlagen, nicht einfach in die Pleite gehen lassen? Das Hallenbad von Hinterholz und die Kläranlage von Stinkenbrunn kann auch jede andere Bank vorfinanzieren.

Antworten ttomsen
09.09.2009 17:49
2 0

Re: Weil Dick und Doof zu feig waren muss jetzt der österreichische Steuerzahler 2.500 Millionen Euro Verlust tragen

Wenn da mal nicht wieder unser Stammtischpolitiker zu Wort gekommen ist. Habe die Ehre, Herr CanisLumpus! Und wieder fehlt es nicht an lustigen Wortwitzen: "Kläranlage von Stinkenbrunn" ist z.B. ganz lustig. Aber auf den Punkt: Was ist die naheliegenste Konsequenz, wenn mangels staatlichen Zuschusses die Kommunalkredit ihre an die Gemeinden zugezählte Kredite fällig stellt (fällig stellen muss)? Was meinen Sie, Herr CanisLumpus?

Antworten Antworten Gast: Gast
09.09.2009 18:02
0 1

Re: Re: Weil Dick und Doof zu feig waren muss jetzt der österreichische Steuerzahler 2.500 Millionen Euro Verlust tragen

Ganz klar: Manche der roten Gemeinden werden pleite gehen. Und das ist gut so.

Sollen sich die Bürger beim Bürgermeister und dem Gemeinderat bedanken!

So gehen halt nicht nur ein paar Gemeinden hopps, sondern der ganze Staat.

Andererseits: Auch gut. Von diesem Gesindel will ich sowieso nicht regiert werden.


Antworten Antworten Antworten Gast: Osiris
09.09.2009 22:15
1 0

Re: Re: Re: Weil Dick und Doof zu feig waren muss jetzt der österreichische Steuerzahler 2.500 Millionen Euro Verlust tragen

... wegen 2,5 Millarden geht der Staat nicht gleich pleite u. es hätte wohl auch mehr als "nur ein paar Gemeinden" getroffen; der Schaden ist dennoch enorm;

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gast
10.09.2009 09:57
1 0

Re: Re: Re: Re: Weil Dick und Doof zu feig waren muss jetzt der österreichische Steuerzahler 2.500 Millionen Euro Verlust tragen

Für sich betrachtet sind 2.5 Mrd in einem System, das sonst perfekt funktioniert, wirklich kein Problem. Da haben Sie völlig recht.

Aber sehen sie sich Österreich in seinem Gesamtzustand an. In besten wirtschaftlichen Zeiten war es in den letzten 40 Jahren nicht möglich auch nur ein ausgeglichenes Budget einzuhalten. Es wurden nur Schulden gemacht - in jedem Bereich, auf Gemeinde-, Landes- und Bundesebene. Dazu auch noch OeBB, AUA, Konsum, ...

Sehen Sie sich das Pensionssystem, das Gesundheitssystem und das Sozialsystem insgesamt an - kein einziges trägt sich - alle benötigen jährlich höhere Zuschüsse aus dem laufenden Budget. Sehen Sie sich die Crossborder-Leasing Verträge der Stadt Wien an, die der Energieversorger etc. Hier wurden unüberschaubare Risiken angehäuft, die letztlich vom Bürger getragen werden müssen.

Und dazu noch eine Regierung, die tagtäglich ihre Ahnungs- und Hilflosigkeit zur Schau stellt. Von wegen 'Das konnte ja keiner ahnen ...' - doch konnte man, aber dafür müsste man endlich der Realität ins Auge blicken und entsprechend handeln.

Nein, das wird so nicht funktionieren. Nicht wenn diese Spasstruppe weiter Geld ohne nachhaltige Gegenleistung rausschleudert und Fehlverhalten deckt.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Dr.Gernot Stöckl
10.09.2009 14:19
0 0

Was heißt hier: ...das konnte doch keiner ahnen?

Die Regierungen seit Androsch/Kreisky warten alle sehnsüchtig auf den Sündenbock, dem sie ihr ganzes Unvermögen umhängen können! Und jetzt ist er endlich da! Deshalb sind Dick&Doof so fröhlich und pfeifen sich ein Liedchen.......

ecowriter
09.09.2009 12:28
1 0

geh bitte

persönlich bin ich der meinung, dass wir froh sein sollten, dass endlich jemand aus der privatwirtschaft in der politik aktiv ist.....
davon gibt es ja viel zu wenige. oder wollen wir lieber einen ehemaligen eisenbahnschaffner als minister die geschicke steuern.
auf die schmied hinhauen ist doch zu einfach. da müssten doch alle vorstände von banken, die staatshilfe in anspruch genommen haben, ihre boni aus der zeit rechtfertigen.

freundlichst, ihr
eco

0 1

Re: geh bitte

Nach Ihrer Definition kam der Vranitzky u. der Klima auch aus der Privatwirtschaft.

Antworten Gast: Mario
09.09.2009 13:09
0 1

Re: geh bitte

Wie kommen Sie darauf, dass die Schmied aus der Privatwirtschaft kommt? Sie war ewig ein Parteisoldat der ersten Kategorie - lesen sie bitte mal den Lebenslauf!

Kantig
09.09.2009 11:51
1 0

Wenn den Prölls ein betagter Pfarrer asoziales Verhalten vorwirft sind sie empört, aber für Eigeninteressen anderen Schaden, das können beide!


Kantig
09.09.2009 11:14
1 1

Hr. Betriebsrat Neugebauer macht Politik gegen die Bevölkerung mit allen faulen Tricks!

Faule Kredite sind Banken stets ein Problem - aber einer Schmied Absicht zu unterstellen ist Rufmord.

Das soll es auch sein, denn die Lehrerfaulheit im Kollketiv geht auf keine Kuhaut und soll vom Hr. Betriebsrat zum Schaden unserer Zukunft Günstlingen erhalten bleiben.

Antworten hw
09.09.2009 14:28
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Re: Hr. Betriebsrat Neugebauer macht Politik gegen die Bevölkerung mit allen faulen Tricks!

hat ihr wer absicht unterstellt. sie muss die verantwortung dafür tragen mehr nicht.

Gast: geh bitte
09.09.2009 10:49
2 1

es soll so bleiben wie es ist

bald habens die schwarzen geschafft und wieder jemanden weggekriegt, der in österreich etwas ändern will. na gott sei dank. wo kämen wir da hin.

Antworten B.Kiddo
09.09.2009 11:47
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Re: es soll so bleiben wie es ist

... das ist die traurige Wahrheit!

Eine Partei, die sich stolz zu ihren christlich-sozialen Wurzeln bekennt, (re)agiert mit größtmöglicher Doppelbödigkeit u. Scheinheiligkeit auf alle Ideen, die nicht von ihren eigenen Leuten entwickelt wurden;

anscheinend haben da einige VP-Parteistrategen bei Hrn. Berlusconi ein paar Coachingstunden genommen, um sich zu "profilieren" - Machterhalt per se!

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Das Scheinheilige der SPÖ bei dieser Sache ist,

dass die Kommunalkredit mit Schmid zwar korrekt und aufrund von Ratings Veranlagungs- und Investionsenscheidungen getroffen hat, dass die SPÖ der Bundesfinazierungsagentur (unter Finanzminister Molerer) eben dieses Verhalten aber vorwirft, obwohl diese genau DAS GLEICHE getan hat (investieren aufgrund Ratingberichten), zeigt die Scheinheiligkeit bzw. das Messen mit zweierlei Mass. Und das muss sich Schmid und die SPÖ zumindest vorwerfen lassen oder abstellen.

Antworten Gast: mgabriel
09.09.2009 12:35
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Re: Das Scheinheilige der SPÖ bei dieser Sache ist,

Der Unterschied ist halt, dass Molterer mit Staatsgeld spekuliert hat.

 
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