22.11.2009 20:13 | Meine Presse Merkliste0

Jeder zehnte Österreicher erwägt Liaison mit Chef

21.09.2009 | 16:48 |   (DiePresse.com)

Gut ein Viertel der Österreicherinnen hält es für legitim, für den beruflichen Aufstieg auch Erotik und Schönheit zu nutzen. Fast jede zehnte hat sich schon selbst mit dem Gedanken gespielt, ihre Karriere so zu beschleunigen.

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Wenn es um die Karriere geht, erweitern Frauen in Österreich ihr "Waffenarsenal" immer mehr um die Faktoren Schönheit und Erotik. War die klassische Emanzipationsbewegung noch bestrebt, dass Frauen nicht auf ihre Sexualität reduziert werden, drehen immer mehr aufstrebende Frauen den Spieß um - und setzen gerade ihre erotische Ausstrahlung ein, um über Männer den Weg an die Spitze zu schaffen.

Für das Buch "Die schmutzige Emanzipation" (edition a von Walter Pohl und Lara Theiss) wurde das Phänomen erstmals mit einer Studie untermauert. Die Befragung von 1000 Österreichern ergab unter anderem folgendes:

  • 24 Prozent der Befragten halten es für legitim, dass Menschen neben ihrer fachlichen Qualifikation auch Schönheit und Erotik als Karriereturbo nutzen.
  • 44 Prozent halten das für eher verwerflich.
  • 22 Prozent gaben an, so einen Fall schon bei einer Frau in ihrem Arbeitsumfeld schon häufig beobachtet zu haben,
  • 51 Prozent will zumindest einen Fall kennen.
  • 41 Prozent meinen sogar eine Frau zu kennen, die ihre Erotik für ihren beruflichen Erfolg nutzte.

Fast jeder zehnte überlegt, es zu tun

Dass Beobachtung und Selbsteinschätzung doch deutlich auseinander driften zeigt eine andere Frage der Studie: Nur neun Prozent aller Befragten gab an, zumindest einmal mit dem Gedanken gespielt zu haben, sich aus beruflichen Gründen mit dem Vorgesetzten intim einzulassen.

Allerdings haben 24 Prozent der Befragten schon erwogen, ihre finanzielle Situation durch eine Liaison mit einem reichen Partner zu verbessern. Wobei 30 Prozent der Männer und nur 19 Prozent der Frauen diese Frage mit "ja" beantworteten. 18 Prozent jener Österreicher, die sich quasi bezahlen lassen würden, leben in einer festen Partnerschaft oder Ehe.

Schöne Frauen haben es leichter

"Das Ergebnis hat uns überrascht", so Pohl. Demnach sind 74 Prozent aller Österreicher der Meinung, dass es schöne Frauen in der Arbeit leichter haben. Mit seinem Buch will Pohl keinesfalls die Errungenschaften der Emanzipation infrage stellen. "Es ist aber ein Gegentrend, dessen einziger Zweck ist, dass Frauen Männer mit allen Mitteln schlagen", sagte der Autor. In dem Buch nimmt in einem Interview auch Alice Schwarzer, Frontfrau der Frauenbewegung, zu dem Phänomen Stellung. Ihr Fazit: "Frauen haben ganz recht, mit allen Waffen zu kämpfen - mit fast allen. Schließlich sind wir von einer realen Gleichberechtigung immer noch weit entfernt, da muss frau nicht immer mit offenem Visier antreten, sondern muss auch schon mal zu 'weiblichen' Tricks greifen". Dabei gibt es allerdings eine Grenze. "Und die heißt ganz altmodisch: Menschenwürde", so Schwarzer.

(Ag./ebl)

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23 Kommentare
Gast: ProConsul
22.09.2009 20:01
0 0

der Artikel

sollte auf diestandard.at erscheinen, dann hätten die radikalen Feministinnen etwas zum Nachdenken.

Gast: mexx
22.09.2009 11:40
0 0

An Frau Schwarzer und Herrn Pohl

Frau Schwarzer hat nicht bemerkt, dass sich durch "Hochschlafmethoden" die Frauen gegenseitig selbst schaden und nicht die Männer. Mit solchen Methoden gibt man "perversen" Chefs nur noch mehr Macht.

Eine Frauenbewegung, die alle Mittel vorschlägt um mehr Frauen an die Spitze zu bringen, ist zum Scheitern verurteilt. Wahrscheinlich ist das mit ein Grund, warum Frauen nicht weiterkommen.

Vielleicht bekommen Sie für eine neue Untersuchung wieder EU- und sonstige Fördermittel.

Gast: gast
22.09.2009 10:44
0 1

Und wie ist das mit den Schwulen gewesen...

...zu Zeiten eines KHG im Finanzressort? Eine Erweiterung dieser Untersuchung um diese Spielart wäre wärmstens zu empfehlen!

Gast: Die Ente Lippens
22.09.2009 08:29
1 0

Es ist also nach Ansicht der Autoren legitim, sich für die Karriere zu prostituieren


Max B.
22.09.2009 03:20
0 1

immer noch besser als

dem chef in den ar* zu kriechen.

Gast: toni
22.09.2009 00:50
0 0

dass kann absolut förderlich sein - auch bei einer Chefin..........

.....heute bin ich Chef und der damalige Chef ist bei uns (ichchef und chefin) jetzt angestellt - der muss mich jetzt fragen ob er einen Vorschuss haben kann - dass find ich immer voll lustig - weil früher war es umgekehrt - aber die Chefin hat gemeint mein Besen würde besser kehren - da kann man halt schwer nein sagen - der alte Chef muss mich jetzt auch anrufen wenn er sich verspätet - war früher alles umgekehrt - aber die Rolle jetzt gefällt mir besser

Antworten Gast: Histi
22.09.2009 08:34
1 0

Re: dass kann absolut förderlich sein - auch bei einer Chefin..........

SIE SIND CHEF?!?!? ....wovon den, wenn man fragen darf, das ist ja grotesk ...
"voll lustig?"....spätpubertär würde ich sagen - auch in der Ausdrucksweise!!

Antworten Gast: Gast
22.09.2009 08:07
0 0

Re: dass kann absolut förderlich sein - auch bei einer Chefin..........

Tolle Firma!
Schätze in fünf Jahren gibt`s die nicht mehr bei dieser Personalpolitik.

Gast: Ing. Humer
21.09.2009 20:03
0 0

Beim ORF besonders stark ausgeprägt

aber dort regiert wie in allen Beamtenburgen Ösistans die gelebte Inzucht.

SOKs
21.09.2009 19:07
1 0

Eine sehr gute Lösung

wäre, mehr Frauen in Chefetagen aufzunehmen. Dann hätten die Männe auch Ihren Spaß und könnten so kariere machen. Blödsinn. Ich würde das Prostitution miesester Art nenen. Ab nun, seit diesem Artikel kann man also davon ausgehen, dass Frauen, jede Vierte, nur über das Sofa oben angelangt ist. Das ist bestimmt nicht so. SOKs

SOKs
21.09.2009 19:08
0 0

Re: Eine sehr gute Lösung -- Pardon

habe zu schnell geschrieben, und Buchstaben fehlen.

hw
21.09.2009 23:51
0 0

Re: Re: Eine sehr gute Lösung -- Pardon

macht nix. das kann man auch lesen:

Afugrnud enier Sduite an enier Elingshcen Unvirestiät ist es eagl, in wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen, das enizg wcihitge dbaei ist, dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz snid. Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sien, und du knasnt es torztedm onhe Porbelme lseen. Das ghet dseahlb, wiel wir nchit Bcuhtsbae für Bcuhtsbae enizlen lseen, snodren Wröetr als Gnaezs.

Antworten Antworten Antworten Gast: na sicher geht das
22.09.2009 15:44
0 0

Re: Re: Re: Eine sehr gute Lösung -- Pardon

lol und das macht spaß

Antworten Antworten Antworten Gast: sprachfan
22.09.2009 14:06
0 0

Re: Re: Re: Eine sehr gute Lösung -- Pardon

hätte nicht gedacht dass das geht .. merci ..

mistral_56
22.09.2009 10:37
0 0

Re: Re: Re: Eine sehr gute Lösung -- Pardon

endlich mal ein treffender Kommentar zu dieser Thematik ;-)

SOKs
30.09.2009 10:02
0 0

Re: Re: Re: Re: Eine sehr gute Lösung -- Pardon

nimms locker, Beiträge passen jedenfalls zum (faden)Thema.

ambart47
21.09.2009 18:57
1 0

Jeder zehnte Österreicher erwägt Liaison mit Chef

Betrifft das nur schwule Österreicher oder auch Heteros???

Gast: Nadesha
21.09.2009 18:54
1 0

Traurig aber wahr..

wer so am gürtel arbeitet, hat wenigstens die richtige berufsbezeichnung, im gegensatz zu den damen und schw...gesteuerten typen in den büros.

Gast: und noch was
21.09.2009 18:15
0 0

Schöne Frauen haben es nicht immer leichter

Schöne Frauen haben es manchmal auch schwerer

sie müssen mit dem Neid der anderen Damen leben

und ein Schweif an Bewúnderern kann auch extrem anstrengend oder nervig sein

nicht schön sein ist nicht leicht
schön sein aber auch nicht

Peregrin
21.09.2009 18:02
0 0

Menschenwuerde?

Die der Maenner meint Frau Schwarzer da wohl nicht?

Gast: ASVg-Sklave
21.09.2009 17:36
1 0

phantasievoller Redakteur

nun ja, bei ein paar Singles und Alleinerzieherinnen mag es zutreffen. Frauen wissen, welchem Risiko sie sich gleichzeitig damit aussetzen. Nichts für die 0-8-15 Gurke im Betrieb. Außer Spott und Kopfweh bleibt am Ende nicht viel über.

Antworten Gast: jo mei
21.09.2009 18:09
0 0

Re: phantasievoller Redakteur

dem Prof. sein Studentchen
dem Lehrer seine Schülerin
dem Arzt sein Schwesterl
dem Bürochef seine Sekretärin
dem Schauspieler seine Schauspielerin

jo mei
is halt so gell
lol

Antworten Gast: Opernfreund
21.09.2009 17:52
0 0

Re: phantasievoller Redakteur

Das "Hinaufschlafen" ist doch nichts Neues,
und das Risiko höchstens eine Beförderung in einen anderen Bereich...

Der Redakteur hat eher untertrieben um sich nicht zuvielen Anfeindungen auszusetzen.

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