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Infrastruktur: Manager fürchten „Schuldenfalle“

05.11.2009 | 18:36 |   (Die Presse)

Post und Bahn sind nicht fit für den Markt. Vorerst sind die Infrastrukturausgaben durch staatliche Antikrisenprogramme deutlich angekurbelt worden.

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Wien (APA). Die Post ist nicht fit genug für die Marktliberalisierung, die Bahn nicht gerüstet für die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene, der Flugverkehrsknoten Wien durch AUA-Verkauf und Skylink-Skandal gefährdet: Österreichs Manager sehen die Verkehrs-Infrastruktur nicht gerade rosig. Zudem wächst unter Managern die Sorge, dass die rasant steigende Staatsverschuldung künftige Infrastrukturinvestitionen bremsen wird. Das haben zumindest Umfragen unter Topmanagern für den am Donnerstag veröffentlichten „Infrastrukturreport 09/10“ ergeben.

Vorerst sind die Infrastrukturausgaben durch staatliche Antikrisenprogramme deutlich angekurbelt worden. Was die befragten Manager freilich zu der Ansicht bringt, der Infrastrukturausbau werde in eine „Schuldenfalle“ schlittern. 40Prozent sehen den Ausbau unter der Schuldenkrise „sehr leiden“, 30Prozent glauben, er werde „eher leiden“.

IHS-Chef Bernhard Felderer beruhigt freilich: Für die Bahn gebe es einen langfristigen staatlichen Investitionsplan, die Autobahngesellschaft Asfinag wiederum habe genügend eigene Einnahmequellen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.11.2009)

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2 Kommentare
Gast: Lumpazi
06.11.2009 08:53
0 0

ASFINAG: Ohne Hirn


Bei Investitionen der ASFINAG wird nach dem Gießkannenprinzip vorgegangen. Jedes Jahr werden sinnlos Lärmschutzwände vor Waldstücken gebaut. (neuestes Beispiel: Westautobahn Kreuzung Steinhäusl). Die ASFINAG baut auf einem Milliarden-Schuldenberg wie die Schildbürger.



Antworten Gast: Steuerzahler mit Hirn
06.11.2009 11:06
0 0

Re: ASFINAG: Ohne Hirn

Ich glaube das hat System, - denn nur so kann man die ASFINAG, als hoch defizitäres Unternehmen, zu einer Privatisierung führen!

Meine Zukunftsvision:
Erst nach der Privatisierung und nach der Einführung der PKW-Maut wird man mit diesem Schwachsinn schlagartig aufhören.

Einige Kleinaktionäre werden sich freuen und die Parteikassen werden sicher durch Spenden der Großaktionäre gut gefüllt werden.

>>>Draufzahlen wird wie immer der Steuerzahler!<<<

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