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Bankdaten: EU verweigert vorerst Freigabe an USA

12.11.2009 | 23:02 |  Von unserem Korrespondenten OLIVER GRIMM (Die Presse)

Einige Staaten, auch Österreich, kritisieren den fehlenden Datenschutz für EU-Bürger in den USA. EU und USA verhandeln über ein Abkommen, das Geheimdiensten Zugang zu Swift-Banküberweisungsdaten gibt.

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BRÜSSEL. Die EU-Staaten sind derzeit nicht bereit, mit den USA ein Abkommen über die Herausgabe von Banküberweisungsdaten an Geheimdienste zu schließen. Eine Verhandlung der Botschafter der 27 EU-Staaten endete am Donnerstagabend ohne Ergebnis, wie ein Sprecher von Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) auf Anfrage der „Presse“ sagte.

Deutschland, Österreich, Finnland, die Niederlande und einige andere Staaten seien nicht nicht mit dem Datenschutz zufrieden gewesen, den der aktuelle Entwurf des Abkommens für die persönlichen Daten von Europäern vorsähe, die ins Visier von CIA, FBI und anderen US-Geheimdiensten kommen würden.

Parlament hofft auf Vetorecht

Das weitere Vorgehen sei ungewiss, sagte der Sprecher. Ob die EU-Innenminister wie geplant am 30. November die gemeinsame Position beschließen werden, ist ebenfalls völlig offen. Das eröffnet die Aussicht, dass das Europaparlament in dieser wichtigen grundrechtlichen Frage mitreden kann. Ab 1. Dezember gilt nämlich der EU-Vertrag von Lissabon. Er gewährt dem Parlament Mitbestimmung in Datenschutzfragen und damit das Vetorecht.

Die Abgeordneten sind erzürnt, dass der Rat das Abkommen einen Tag vor In-Kraft-Treten des EU-Reformvertrages beschließen will. „Wenn diese Sachen einmal drin stehen, werden sich die USA künftig immer darauf berufen. Das wäre ein Abbau der Bürgerrechte“, sagte der deutsche Grüne Jan Philipp Albrecht zur „Presse“.

US-Druck auf Swift seit 9/11

Die belgische Privatfirma Swift (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) übermittelt internationale Zahlungsanweisungen. Alle damit verbundenen Daten werden derzeit für 124 Tage in zwei Rechenzentren gespeichert, eines in der EU, das andere in den USA. Am 23. Juni 2006 enthüllte die „New York Times“, dass Swift auf Anordnung des US-Finanzministeriums seit 2002 den US-Geheimdiensten Zugang zum Datenspeicher in den USA gewährt hatte. Das war eine Folge der Terroranschläge in New York vom 11. September 2001, im Zuge derer die USA die Suche nach den Finanziers von Terrorgruppen verstärkten.
Diese Datenweitergabe widersprach Europas Datenschutzgesetzen. Für sie gilt der Grundsatz, dass jemand, der personenbezogene Daten zu geschäftlichen Zwecken verarbeitet, diese nur dann zum Zweck der Verbrechensbekämpfung an Behörden weitergeben darf, wenn dem ein Richter oder ein mit richterlicher Unabhängigkeit ausgestattetes Organ zustimmt. Zudem hat derjenige, dessen Daten so weitergegeben werden, das Recht, über die Weitergabe und deren rechtliche Basis informiert zu werden. Im Fall der Fälle steht ihm Schadenersatz zu.
Zum Jahresende schließt Swift sein Rechenzentrum in den USA. Wollen die US-Geheimdienste dann auf Swift-Daten zugreifen, sind sie auf die europäischen Behörden angewiesen. Das gegenständliche Abkommen soll für vorerst zwölf Monate regeln, unter welchen Bedingungen Bankdaten an die USA übermittelt werden.

Da ist einiges zu bemängeln. Nach dem nun abgelehnten Vorschlag der Ratspräsidentschaft dürften die USA Daten, die sie aus Europa erhalten haben, an Drittstaaten weitergeben, ohne zuvor in Europa um Erlaubnis zu fragen. Das steht ausdrücklich in Artikel 5 Absatz 2 Litera h des Entwurfs, der der „Presse“ vorliegt.

Außerdem hieß es ursprünglich, dass die US-Behörden die Daten nicht zugesendet bekommen, sondern sie in einem geschützten Datenraum in der EU einsehen dürfen, ohne Kopien zu machen. Im Entwurf heißt es aber, dass die Geheimdienste „alle potenziell relevanten Daten in Bausch und Bogen“ gesendet bekommen dürfen, wenn ihre Suchanfrage nicht exakt formuliert ist. Laut Artikel 4 Absatz 2 des Entwurfs können die Geheimdienste Kontonummer, Namen, Adresse sowie „andere persönliche Daten“ von Absender und Empfänger einer verdächtigen Überweisung fordern.

Generell ist die Informationspolitik des Rates bedenklich. Hätte die „Financial Times Deutschland“ am Mittwoch nicht den Entwurf zugespielt bekommen, wären die Details der Verhandlungen der Öffentlichkeit unbekannt geblieben.

AUF EINEN BLICK

Die EU und USA verhandelnseit einiger Zeit über ein Abkommen, das Geheimdiensten Zugang zu Swift-Banküberweisungsdaten gibt. Es soll für zwölf Monate gelten, danach soll mit Zustimmung des EU-Parlaments eine endgültige Version verhandelt werden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.11.2009)

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112 Kommentare
Stachel
14.11.2009 17:14
0 0

Gibts zu diesem Thema bereits eine "Presse"Zensur?


Gast: promi1
14.11.2009 16:38
0 0

Die EU ist nicht schuld

Man sieht ja ganz deutlich, dass es die Regierungen der Staaten sind, die auf EU-Ebene die Daten weitergeben wollen. Wäre der Lissabon-Vertrag schon in Kraft, hätte das EU-Parlament entscheidende Veto-Rechte.
Wer sich gegen den Lissabon-Vertrag ausspricht, spricht sich also GEGEN die Freiheit und Demokratie aus.

Es ist an der Zeit, die EU-Demokratie jetzt endlich in Gang zu bringen. Lissabon ist ein Schritt in diese Richtung. Die EU muss gestärkt und vereint werden, um gegen die USA bestehen zu können. Wir brauchen endlich ein eigenständiges, unabhängiges und mächtiges EU-Parlament, das eben für Europa arbeitet (so wie auch die Kommission) und nicht nur für Regierungen und für die Industrie.

Stachel
14.11.2009 16:36
0 0

Es liegt an unserer Regierung, zu einer derartigen

Schweinerei NEIN zu sagen. Fekter ist gefordert. Und nicht nur das, m.M. nach begeht jedes Staatsorgan, der auf die US Forderung eingeht, Amtsmißbrauch, da das österr. Bankgeheimnis(Verfassungsgarantie) und sämtliche Schutzbestimmungen des Datenschutzrechtes ausgehebelt wären.

Gast: jogi
14.11.2009 12:51
0 0

Der Untergang

Wir leben in einer Diktatur..., EU-Recht steht vor Landesrecht lt. dem Vertrag(Verfassung) von Lisboa Punkt
Fällt die BRdvD als Zahler aus gibt es keine Union mehr...


Nobodaddy
13.11.2009 15:29
1 0

Demokratisch?

Ein Aspekt kommt mir da etwas zu kurz:

Beinahe wäre dieses Abkommen, das wirklich jeden einzelnen Bürger der EU in seinen Grunrechten einschränkt, beschlossen worden, OHNE DASS DER VERTRAG ÜBERHAUPT VERÖFFENTLICHT WÜRDE!!

Im Gegensatz zu einigen Vorpostern bin ich nicht der Meinung, dass die USA hier der Böse ist - das Thema stinkt schon innerhalb der EU ganz gewaltig!

Gast: Totalisator
13.11.2009 13:14
1 0

Wer bietet dagegen?

Die EU wird in kurzer Zeit brav machen was der Kolonialherr wünscht. Der (Schein)widerstand ist nur für den Pöbel gedacht, daß die tatsächlichen Machtverhältnisse nicht so ganz offensichtlich sind.

0 0

unglaublich

dieses Verhalten der USA ist so was von einseitig, umgekehrt wird die usa niemals daten freigeben, obwohl in den usa viele gefährliche islamisten vermutet werden, ich hoffe für die eu das sie niemals einknickt

Ogum
13.11.2009 11:28
1 0

Erstaunlich, dass noch niemand auf die Idee gekommen ist, das Bargeld abzuschaffen

Dann wäre doch jeder Cent weltweit genau nachverfolgbar, müsste auch ein feuchter Traum für jedes Finanzamt sein.

Antworten Gast: Brennstein
13.11.2009 13:15
0 0

Re: Erstaunlich, dass noch niemand auf die Idee gekommen ist, das Bargeld abzuschaffen

Leben sie auf dem Mond, daß Sie noch nicht bemerkt haben, daß man genau dieses Ziel verfolgt.

hl_1001
13.11.2009 12:40
0 0

Re: Erstaunlich, dass noch niemand auf die Idee gekommen ist, das Bargeld abzuschaffen

Jede Bezahlung mit Kreditkarte ist bis ins Detail nachverfolgbar, die Kredikartenfirmen kooperieren auch fleißig mit den amerikanischen Behörden. Ich hoffe nur, dass die EU zumindest bei Überweisungen einen Riegel vorschiebt, ansonsten ist man hier ja gar nicht mehr sicher.

1 0

Wirtschaftsspionage


Gast: EU Bürger
13.11.2009 10:00
2 0

Ausgeliefrt an die Allmacht USA?

Ich dachte die EU ist eine eigenständige Gemeinschaft und nicht ein anhängsel der USA? Es ist eine schwei... was hier wieder einmal von den "Bürger-Vetretern" durchgeboxt wird. Sind "UNSERE" politischen Vertreter wirklich schon so Korrupt und USA Hörig das die eigenen Bürger unter dem Fadenscheinigen Grund "Terrorverdacht" verkauft werden oder ist einfach eine grössere Summe wertloser USD im Spiel? Es genügt das man schon Eintrittsgeld in die USA zahlen muss - ich will meine Daten nicht weitergeben - WO IST DER DATENSCHUTZ ? Ich dachte mit der FDP würde es BESSER in diesm Punkt aber man hört nichts? Die EU soll seine Bürger Schützen und nicht verraten?

Gast: Jedermann
13.11.2009 09:56
1 0

Was gilt schon nationales Recht, wenn...

Datenschutzgesetz (DSG) 2000 - und hier vor allem der im Verfassungsrang stehende Art. 1gelten hier nicht da es sich um "supranationale Angelegenheiten" handelt. Da sieht man, wie nationales Recht ausgehöhlt wird und nur mehr Gesetzeshülsen übrig bleiben. Schade eigentlich, nicht.
Die supranationalen Organisatioen wie die EU (und mit forschreitender Entwicklung auch in Afrika, Asien,...) haben auch das Recht, sinnvolles nationales Recht zu ersetzen, indem sie Normen wie dieses "SWIFT-Abkommen" setzen.

Persönlich sehe ich darin eine große Gefahr.


Antworten Gast: Slartibartfas
13.11.2009 11:05
0 0

Re: Was gilt schon nationales Recht, wenn...

Mit dem Lissabon Vertrag wird die selbe Menschenrechtscharta die schon jetzt im österreichischen Verfassungsrang steht auch für EU Gesetzgebung verbindlich. Gleichzeitig kennt die EU schon jetzt das Recht auf den Schutz der Privatssphäre. Während der Rat, das anscheinend nicht so genau nehmen will, dürfte das beim Parlament anders gelagert sein. Sobald Lissabon in Kraft ist (1. Dez) kann es dann einfach "Njet" sagen. Hoffen wir mal, dass es der Rat nicht schafft es davor noch durchzudrücken. Aber selbst wenn, ich hoffe auf eine erneute Klage vor dem EUGH auf Verletzung der Privatssphäre, ev sogar einbracht von Seiten des Parlaments.

PS:
Aber Hauptsache die Leute glauben, dass der Vertrag von Lissabon nur schlimmes und schlechtes bringt.

Entropix
13.11.2009 09:52
3 0

ich werde den Verdacht nicht los,

dass hinter der Geschichte auch handfeste wirtschaftliche Interessen der US-Banken und Industrie stehen. Es wäre nicht das erste Mal, dass die US-Geheimdienste für die Privatwirtschaft (mit)arbeiten.

2 0

wieso wird überhaupt IRGENDETWAS freigegeben?

Wieso entscheiden Vaterlandsverräter eigentlich darüber, wie mit meinen Daten umgegangen wird?
Ist das die EU-Demokratie?

Gast: Ein Ätzer
13.11.2009 08:50
1 0

Es fehlt nicht nur der Datenschutz

Es fehtl vor allem die politische Kontrolle. Die amerikanischen Geheimdienste unterliegen ja bekanntlich nicht der Kontrolle durch das europäische oder staatlichen Parlamente der von der Datenauslieferung betroffenen Bürger.

Hier fehlt Entscheidendes: Demokratie der Stimme der Betroffenen.

romolaner
13.11.2009 08:28
1 0

Viel wichtiger!

Da waren es schon drei: Rumänien ist als nächster EU-Staat bankrott!Rumänien ist de facto pleite. Nur die anderen EU-Mitgliedsländer können den Staat noch retten, doch die EU-Reserven werden knapp.

War die »EU-Osterweiterung« ein Fehler?

Unter finanz- und wirtschaftpolitischen Aspekten muss man diese Frage klar bejahen, was sich nun auch bestätigt: Rumänien wurde erst am 1.Januar 2007 in die europäische Familie aufgenommen, nun ist der Staat de facto bankrott. Nach Lettland (EU-Eintritt 1.Mai 2004) und Ungarn (EU-Eintritt 1. Mai 2004) ist Rumänien nun das dritte »Ost-Land«, das in kürzester Zeit pleite ist. Rumänien wird nun wohl mit einem Notkredit am Leben erhalten.

Die damaligen Mahner, die davor gewarnt hatten, diese wirtschafts- und finanzschwachen Länder überhaupt erst in die EU aufzunehmen, scheinen recht gehabt zu haben. Aber jetzt ist es zu spät. Die Zeche zahlen auch die deutschen Steuerzahler, die gleich gar nicht gefragt wurden, ob sie überhaupt für die EU sind, frei nach dem Motto: »Entscheiden dürft ihr nichts – zahlen schon.
EU-Reserven werden knapp

Die EU geht davon aus, dass Rumänien ein Kredit von 15 Milliarden Euro ausreicht, um den Staatsbankrott abzuwenden. Ungarn erhielt bereits eine Finanzspritze von 6,5 Milliarden Euro und Lettland 3,1 Milliarden. Aber langsam werden die EU-Reserven knapp, die sich ehemals auf 25 Milliarden Euro beliefen.

Gast: georegorwell
13.11.2009 08:27
1 0

EU

"Generell ist die Informationspolitik des Rates bedenklich. Hätte die „Financial Times Deutschland“ am Mittwoch nicht den Entwurf zugespielt bekommen, wären die Details der Verhandlungen der Öffentlichkeit unbekannt geblieben".

... und rechtezeitig vor den EU-wahlen wundern sich die heimischen politiker immer, warum im land so große skepsis ggüber der EU herrscht.

das vorgehen der USA is klar abzulehnen. das vorgehen des EU rates, der europäische, statt amerikanische, interessen zu vertreten hat gehört öffentlich hinterfragt.


Gast: Ein Ätzer
13.11.2009 08:07
1 0

Parlamentarische Kontrolle der amerikanischen Geheimdienste

Die Europäische Union täte gut daran, Daten nicht an die Amerikaner auszuliefern, solange Amerika nicht der uneingeschränkten Kontrolle durch das Europäische Parlament unterworfen ist.

Max B.
13.11.2009 01:55
1 1

AKUTE SICHERHEITSG EFAHR durch eu-führung

angesichts der nahezu unfaßbaren leistungen, die von der eu-führung vorgelegt wurden,
welche offensichtlich mit schier unglaublichen befugnissen ausgestattet ist,
muß jetzt einmal mit allem nötigen ernst gesagt werden,
daß durch diese leuchten unsere staatss icherheit akut bedroht ist und in grundlegenden und existentiell bedeutendsten angelegenheiten für jeden einzelnen bürger eine massive gefährdung der grundrechte und der persönlichen sicherheit entstanden ist.

ich verlange daher, daß jeder einzelne eurat, präsident usw. ab sofort PERSÖNLICH und mit seinem privatvermögen für sämtliche schäden haftet, die einem eu bürger oder unternehmen aufgrund seiner unqualifizierten und verantwortungslosen, mitgliedsstaats- und bürger-feindlichen politischen abkommen und richtlinien entstehen.
es ist nicht akzeptabel, daß diese schadener-satzansprüche mit unserem steuergeld abgegolten werden.

durch diese personen entsteht eine persönliche und akute, nicht wieder gutzumachende bedro hung für 500 mio. bürger und jeder einzelne verursacher dieser bedro hung MUSS persönlich verantwortung dafür übernehmen.

und das betrifft nicht nur das verschenken unserer kontodaten an die ganze welt sondern zb auch die vorratsd atenspeicherung und das ebenso bereits geplante verschenken dieser privaten daten an die ganze welt.

Max B.
13.11.2009 01:52
1 1

AKUTE SICHERHEITSGEFAHR durch eu-führung

angesichts der nahezu unfaßbaren leistungen, die von der eu-führung vorgelegt wurden,
welche offensichtlich mit schier unglaublichen befugnissen ausgestattet ist,
muß jetzt einmal mit allem nötigen ernst gesagt werden,
daß durch diese leuchten unsere staatssicherheit akut bedroht ist und in grundlegenden und existentiell bedeutendsten angelegenheiten für jeden einzelnen bürger eine massive gefährdung der grundrechte und der persönlichen sicherheit entstanden ist.

ich verlange daher, daß jeder einzelne eurat, präsident usw. ab sofort PERSÖNLICH und mit seinem privatvermögen für sämtliche schäden haftet, die einem eu bürger oder unternehmen aufgrund seiner unqualifizierten und verantwortungslosen, mitgliedsstaats- und bürgerfeindlichen politischen abkommen und richtlinien entstehen.
es ist nicht akzeptabel, daß diese schadenersatzansprüche mit unserem steuergeld abgegolten werden.

durch diese personen entsteht eine persönliche und akute, nicht wieder gutzumachende bedrohung für 500 mio. bürger und jeder einzelne verursacher dieser bedrohung MUSS persönlich verantwortung dafür übernehmen.

und das betrifft nicht nur das verschenken unserer kontodaten an die ganze welt sondern zb auch die vorratsdatenspeicherung und das ebenso bereits geplante verschenken dieser privaten daten an die ganze welt.

Gast: EU Bürger ohne politischen Schutz
12.11.2009 23:21
2 0

Skandalabkommen?

Der Skandal besteht darin, dass
a) so eine unverschämte Forderung überhaupt gestellt wird und
b) in kaum überbietbarem Ausmass darin, dass sich EU Politiker wie Lakaien der USA benehmen und ünerhaupt ernsthaft mit so einer Unverschämtheit auseinandersetzen.
Wenn so ein Skandalabkommen wirklich zustande kommen sollte, wäre es das Papier nicht wert, denn die USA würden sich in keinster Weise daran halten - siehe SWIFT Spionage oder Echelon.
Im übrigen gäbe es andere Überlegungen anzustellen, um den Terrorismus wirksam an der Wurzel zu¿bekämpfen.
Jedenfalls wieder ein wesentliches Element, um die EU den Bürgern weiter zu entfremden.

Antworten Gast: georgeorwell
13.11.2009 08:32
0 0

Re: Skandalabkommen?

dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

jopc
12.11.2009 23:04
2 0

...kann an drittländer abgegeben werden..

das ist lustig.

dann kann österreich ganz offiziell seine bankdaten aus amerikanien importieren.

und jegliches bankgeheimnis ist damit ad absurdum geführt.

enzo
12.11.2009 22:18
1 0

Die USA

Will das was sie Jahrzehntelang inoffiziell macht nur legitimiert haben.
Die Datenüberwachung genauso wie Wirtschaftsspionage gehört Dank Echelon und anzapfen der Unterseekabel zu den Standarts und werden ständig auf Stichwörter und Stimmabdrücke überwacht den Rest holen sie sich über SWIFT.
Die Bürger sind längst gläsern geworden Dank des modernen Zahlungsverkehrs mittels Bankomat und Kreditkarten.

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