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SPD: Einige Ex-BayernLB-Chefs "müssen hinter Gitter"

08.12.2009 | 16:23 |   (DiePresse.com)

An der Aufklärung der Affäre rund um den Kauf der Hypo Alpe werde "nicht mit voller Kraft" gearbeitet, wenn er nicht sogar absichtlich überteuert war. Jüngste Schätzungen gegen von 400 Millionen Euro zu viel aus.

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Zwischen Wien, München und Klagenfurt wurde auch am heutigen Feiertag um die Rettung der Kärntner Hypo gerungen. Es werde permanent und ernsthaft um Lösungen verhandelt. Die Opposition im bayerischen Landtag erhöht unterdessen den Druck, den Erwerb der inzwischen in schwere Schieflage geratenen Kärntner Bank Hypo Group Alpe Adria (HGAA) durch die Bayerische Landesbank (BayernLB) aus dem Jahr 2007 aufzuklären.

Strafanzeige von der Opposition

Nach dem deutschen Bund der Steuerzahler und den bayerischen Grünen reichten am Dienstag auch die Fraktionen von SPD und Freien Wählern (FW) Strafanzeigen gegen die damals Verantwortlichen bei der Staatsanwaltschaft München ein. Auch Ex-Hypo-Chef Tilo Berlin ist darunter.

Es sei offensichtlich, dass bei der Aufklärung "nicht mit voller Kraft gearbeitet" werde, sagte der FW-Abgeordnete Bernhard Pohl. Auch der bayerische Bund der Steuerzahler bemängelte den nach seiner Ansicht schleppenden Fortgang der Ermittlungen. Auf eine Strafanzeige gegen die ehemaligen und früheren Vorstandsmitglieder der BayernLB vom Dezember 2008 habe man bis heute noch nicht einmal ein Aktenzeichen erhalten, sagte Verbandspräsident Rolf von Hohenhau.


SPD und Freie Wähler richteten ihre Anzeigen dagegen auch gegen die damaligen Aufsichtsrats-Mitglieder, darunter der ehemalige bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein, die ehemaligen Finanzminister Kurt Falthauser und Erwin Huber, der amtierende Städtetags-Präsidenten Hans Schaidinger (Regensburg), CSU-Landtagsfraktionschef Georg Schmid, den ebenfalls noch amtierenden Präsidenten des Sparkassen-Verbands Siegfried Naser und den derzeitigen BayernLB-Vorstandsvorsitzenden Michael Kemmer.

Privaträume vor Monaten durchsucht

Die Staatsanwaltschaft München hat wegen des Verdachts der Untreue bereits vor einigen Monaten Ermittlungen gegen den ehemaligen BayernLB-Vorstandsvorsitzenden Werner Schmidt aufgenommen und dabei auch Büros und Privaträume in Bayern, Kärnten und Luxemburg durchsucht.

Es sei "nicht vorstellbar", dass sich nur Schmidt, nicht aber die anderen Vorstandsmitglieder sowie das Aufsichtsgremium strafbar gemacht haben sollten, sagte Pohl. Dafür spreche schon der große Zeitdruck, unter dem im Frühjahr 2007 der Kauf der österreichischen Bank auf bayerischer Seite abgewickelt worden sei.

400 Millionen Euro zu viel bezahlt

Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass der Kaufpreis von 1,7 Milliarden Euro für die HGAA um 400 Millionen Euro überhöht war. Zunächst habe sich die Opposition damit zufriedengegeben, dass in der Kontroll-Kommission des bayerischen Landtags alle Informationen zur Schieflage der Bank, die vor allem durch Fehlspekulationen im Zuge der Bankenkrise entstanden ist, gegeben würden, sagte die SPD-Abgeordnete Inge Aures. Vergangene Woche habe man jedoch aus der Presse von einem kritischen Bericht einer Wirtschaftsprüferin erfahren, der in der Kommission nicht vorgelegt wurde. "Da kann etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein", sagte Aures: "Einige von denen müssen hinter Gitter".

Spitzenpolitiker nicht Aufklärungswillig

Entgegen ihrer Ankündigungen zeigten weder der bayerische Finanzminister (und BayernLB-Aufsichtsratschef) Georg Fahrenschon (CSU) noch Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) Aufklärungswillen, sagte FW-Fraktionsvorsitzender Hubert Aiwanger. "Aus parteipolitischen Gründen" sollten bestimmte Dinge offenbar nicht ans Tageslicht.

Die versuchen, auf Zeit zu spielen" und "die Öffentlichkeit einzulullen", so der FW-Fraktionschef. Die Opposition müsse daher "auf alle Munition zurückgreifen, die wir haben".

U-Ausschuss Anfang 2010

Anfang 2010 soll in München auch ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss zum HGAA-Erwerb im Landtag seine Arbeit aufnehmen.

Unterdessen hat auch der Bayerische Oberste Rechnungshof (ORH) der bayerischen Staatsregierung massive Vorwürfe in Zusammenhang mit der BayernLB gemacht. Obwohl die Milliarden-Verluste der BayernLB zu diesem Zeitpunkt bereits bekanntgewesen seien, hätten sich die damaligen Anteilseigner Freistaat Bayern und Sparkassenverband durch Bilanztricks noch eine Ausschüttung von jeweils 57 Millionen Euro zugeschanzt.

Nullsummenspiel für Bayern

Für den Freistaat Bayern, der kurz darauf die Bank durch eine Kapitalspritze von 10 Mrd. Euro vor dem Zusammenbruch rechnen musste, sei dies ein Nullsummenspiel gewesen, heißt es in dem jüngsten ORH-Bericht. Dass aber den als Gesellschafter ausgeschiedenen Sparkassen noch eine Gewinnausschüttung gewährt wurde, anstatt diese Mittel wieder dem Eigenkapital der Bank zuzuführen, sei "unverständlich". Die Rechnungsprüfer halten es zudem für "ungerechtfertigt", die Sparkassen als ehemalige Miteigentümer der BayernLB "so weitgehend aus ihrer Verantwortung zu entlassen".

Dramatische Folgen für Haushalt

Alarmiert zeigen sich die Rechnungsprüfer von den Folgen der Landesbank-Krise für den bayerischen Staatshaushalt. Angesichts der "immensen Höhe der Neuverschuldung" durch die Aufnahme von 10 Milliarden Euro für die BayernLB sei es jedenfalls "keine tragbare Lösung", die Rückzahlung dieser gewaltigen Summe im Ungewissen zu lassen, ist dem ORH-Bericht zu entnehmen. Angesichts des Anstiegs der bayerischen Staatsverschuldung um fast 50 Prozent auf rund 30 Milliarden Euro sei ein Tilgungsplan erforderlich.

(Ag. )

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347 Kommentare
 
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bassman
09.12.2009 16:30
0 0

solange.....

.....nicht der eine oder andere, politisch oder wirtschaftlich verantwortliche,"bankencrasher" in den häfen geht, werden die immer so weitermachen: "gewinn ist privat, bei minus hilft der staat!"

Alien
09.12.2009 16:30
0 0

Na hat ja keiner wissen können...

Die Berufsspekulanten haben ja nicht wissen können, daß eine welteweite Wirtschaftskriese kommt und die Rahmenbedingungen für die Bankgeschäfte geändert werden. Daß man jetzt Rückstellungen für schwach besicherte Kredite bilden muß und dafür zusätzliches Eigenkapital braucht, daß hat man vor mehreren Jahren in der Boomzeit nicht eingeplant. Und so lange alles gut ging, hat man ja auch gut daran verdient.
Die Frage allerdings, die keiner wirklich beantworten kann, ist, wie faul sind die faulen Kredite wirklich? Wie definiert man sie? Sind sie jetzt schon sicher nicht einbringbar, oder ist nur einfach zu wenig Besicherung da, obwohl der Schuldner schön brav zahlt?
Das wird immer alles so schnell über einen Kamm geschoren, das ist für mich äußerst faszinierend.

Gast: cuibono
09.12.2009 10:15
2 0

Einige naive Fragen

Wieso kann ein kleines Bundesland wie Kärnten eine gigantische 18 Mrd.-Haftung eingehen?

Warum hat hier der Haftungsverbund der Hypos nicht sofort die Bremse gezogen, obwohl den Hypochefs klar gewesen sein musste, dass diese Haftung schlagend werden könnte?

Warum gibt es keine gesetzliche Handhabe, einem finanziell angeschlagenen Bundesland ex ante zu untersagen, riesige Haftungen einzugehen, die es mit größter Wahrscheinlichkeit nicht bedienen kann und daher das Risiko besteht, dass der Bund, sprich der österreichische Steuerzahler in die Bresche springen muss? Oder anders herum gefragt: warum konnte Kärnten diese Haftungszusage abgeben, ohne dass sofort die FMA oder die OeNB die Sache gestoppt und ihr Veto eingelegt haben?


Antworten Gast: Österreicher
09.12.2009 15:44
0 0

Re: Einige naive Fragen

Da werden wohl die Bilanzen der Hypo schon dementsprechend frisiert worden sein, zu Haiders Zeiten. Die Bank hat doch überall mitgemischt, ob Sport, Events und Sponsor der Politik, Kroatien usw. und den Anschein erweckt, alles wäre ok! Man kann der Kärntner Politik normal keine großen Vorwürfe machen, da man die Leichen sorgfältig versteckt hatte, wie in anderen Banken auch. Das Land hat nur im Rahmen seiner Möglichkeiten/Kredite Ausschüttungen getätigt, immer im Hinterhalt die Sicherheit des Zukunftsfonds. Wenn man den Zukunftsfond von den realen Schulden abzieht, ohne die Schulden die die Bank selber zu verantworten hat, sieht die Sache schon ganz anders aus. Kärnten war wohl Vorreiter für Kindergeld usw. aber man hat wohl damit spekuliert und den Bund damit auch gezwungen, mehr für die Menschen zu tun. Die Idee war es, dass der Bund die Leistungen auf den ganzen Staat überträgt und somit das Land in Zukunft weniger zu zahlen hat. Wenn jemand einen Kredit bei einer Bank ausmacht und er wird regelmäßig zurückgezahlt, dann kann die Bank wenn Sie Gelder verspekuliert, nicht dem Kreditnehmer höhere Kredite andichten, bzw. dem Kreditnehmer die Allgemeinheit die Schuld dafür geben. Für die Haftung ist die Bankenaufsicht zuständig und wenn die Bank vertuscht hat, so wie es jetzt immer mehr herauskommt, wäre der Vertrag mit der Hypo aufgrund Vorspiegelung falscher Tatsachen ernsthaft zu hinterfragen! Kreditweiterverkäufe, wo der Kreditnehmer auf einmal doppelte Kr. bezahlen muss.

Antworten NeroRosso
09.12.2009 11:59
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Re: Einige naive Fragen

Offensichtlich war das Bärental genur Sicherheit

romolaner
09.12.2009 09:55
0 0

Finanzkrise mischt Versicherungsbranche neu auf

Immer härter spüren die Versicherungen die Auswirkungen der Finanzkrise. Umstrukturierungen, Verkäufe und dramatische Verluste von Wertschwankungsreserven sind die Folgen.

Die Finanzkrise frisst ihre Kinder und die Karten werden in der Versicherungswirtschaft neu gemischt:


ING vor der Teilung

Der niederländische Allfinanz-Riese ING hat bereits zehn Milliarden Euro von der holländischen Regierung erhalten. Auf Druck der EU-Kommission will sich der Konzern nun in eine Bank- und Versicherungssparte aufteilen. In den Niederlanden ist ING Marktführer im Bereich Lebensversicherungen und unterhält wichtige Töchter in den USA, in Osteuropa, Asien und Südamerika. Der Versicherungsumsatz belief sich letztes Jahr auf 55 Milliarden Euro bei einem Vorsteuerverlust von 1,6 Milliarden Euro.

weiter-siehe:
http://info.kopp-verlag.de/news/finanzkrise-mischt-versicherungsbranche-neu-auf.html


Gast: bac
08.12.2009 22:52
0 0

EU Staaten betreiben genau so <moral hazard>, wie die Banken

Die EU ist gescheitert, weil alle EU Länder wie die Banken, moral hazard betreiben.

Die Banken haben es vorgemacht. Man braucht nur < too big to fail > zu sein und der Staat muß mich heraushauen. Koste es was es wolle.

So z.B. Griechenland. Ich kann das halbe Volk zu Beamten machen, mit 50 wie die ÖBB in Pension gehen, aber griechische Staatsanleihen müssen gleich bewertet werden, wie die Deutschlands. Dafür hat die EU zu sorgen.

Österreichs Banken hätten nie ein so großes Ding im Osten drehen können, wüßten sie nicht die EU als Retter in letzter Not. Die EU kann es sich einfach nicht leisten, uns untergehen zu lassen.
Moral hazard in Reinkultur. Gehts gut sind wir reich, gehts schief müssen die anderen zahlen.

So denken viele EU Länder gar nicht daran ihren Haushalt in Ordnung zu bringen. Im Gegenteil, für unsere Staatsanleihen müssen alle geradestehen und für einen gesunden Euro sollen gefälligst die anderen sorgen. Wir haben ja mehr keinen Schilling, Lire, Peseten, Drachme.




Gast: Österreicher
08.12.2009 19:41
0 0

Wintereinbruch in der Wirtschaft/Banken

Durch die EU haben sich die Probleme unserer Banken verhundertfacht oder mehr. Sonst hätten wir nur 9 Bundesländerprobleme die noch irgendwie zu lösen wären. Sogesehen ist die EU gescheitert und dient momentan nur zum kaschieren, blockieren und verniedlichen bzw. alles in einen Topf zu werfen, denn gemeimsam arm ist einfach erträglicher für alle Europäer und jeder einzelne Europäer glaubt dann, es kann ihm nichts passieren. Die Griechen machen munter weiter in ihrem Chaos, die Spanier haben 800.000 Wohnungen leerstehend und haben Wirtschaft künstlich erzeugt, die Italiener müssten dringend abwerten, Deutschland kämpft noch immer mit Ostdeutschland und hat jetzt noch ganz Europa als Zahler auf dem Hals, auch unser BIP wird bald ganz gewaltig schrumpfen! Wen interessiert das Klima? Europa wird statt erneuerbarer Energien Dreckschleudern bauen müssen, um die Energie weiterhin aufrecht zu erhalten, da viele Kraftwerke zu alt geworden sind und kein Geld da ist und bei der Krise sowieso nicht. Da kommt die Natur ganz schlecht weg! Sehe schon die Aktien fallen von Windenergien usw.

Gast: dulcinea
08.12.2009 19:21
0 0

Ruhig Blut

Der Ober sticht den Unter hat der Pröll zum Dobernig gesagt, und gemeint der Bund wird für das Land einspringen und im Gegenzug die Kärntner Elektrizitäts AG einverleiben . Also, wozu die Aufregung, eine Hand wäscht die andere und alle beide das Gesicht.

Antworten Gast: psssst
08.12.2009 22:44
0 0

Re: Ruhig Blut/ eine Hand wäscht die Andere

Dass mag schon sein aber wenn die eine Hand dreckig ist dann wird die Andere auch dreckig und wenn er sich mit beiden das Gesicht wäscht dann wird das Gesicht auch noch dreckig - oder nicht?

Gast: ET
08.12.2009 18:52
1 0

Müssen hinter Gitter!

Viele müssen hinter Gitter!
Viele müssen hinter Gitter!
Viele müssen hinter Gitter!
Viele müssen hinter Gitter!
Viele müssen hinter Gitter!

Wo ist der Staatsanwalt, wo ist der Richter, wo ist der Vollstrecker?

Diese Typen gehören hinter Gitter. Genauso wie die Typen von der Kommunalkredit, der Volksbanken, der Bank Medici, der FMA, der OeNB aber auch die Versager vom BFM. Auch alle Poltiker und der Freunde welche diese Vorgänge gestreift haben. Auch wenn diese Typen daran nicht direkt beteiligt waren, es sind Unterlassungtatbestände. Der Schaden ist so gross, dass jeder Beteiligte lebenslang bekommen müsste.

Antworten hw
08.12.2009 23:10
0 0

Re: Müssen hinter Gitter!

wenn man da so rübersieht hat österreich wohl keine justiz mehr.

wenn das der franz josef strauss noch erleben müßte.

Gast: Österreicher
08.12.2009 17:57
0 0

Schulden

Wenn jeder beim andern Schulden hat, könnte man ja bald einmal beginnen gegenzurechnen :)
Dies wär was für einen Einstein. Wenn die Ukraine Ihre Bankschulden nicht begleichen können, dann nehmen wir halt Rohstoffe dafür, oder wir holen sie ab. Wenn die Hypo kein Geld von den Serben bekommt, Sklavenarbeiter für die Bonzen in der Bundeshauptstadt usw. Dann fangen wir halt tauschen an. So nach dem Motto, du gibst mir was und ich geb wem andern es weiter. Die Staaten welche Geld drucken, machen nichts anderes. Mit dem Geld wird ein Startvorteil in der Stunde 0 herausgeholt und Geld das nichts wert ist, wird in Rohstoffe getauscht, obwohl man diese oft garnicht benötigt. Was macht die EZB Sie unterstützt dies noch, indem der Dollar gestützt wird, während die Weltmächte sich mit Rohstoffen und Gold eindecken und wir unseren Euro immer mehr schwächen und blechen!

Gast: Die Sterne des Orions
08.12.2009 15:59
2 0

Wissen warum solche "Unfälle" passieren?

weil unsere Machthaberer und Paddeien zwar die Bürger gerne "im Griff" (genauer gesagt: im Würgegriff) haben wollen, aber ansonsten unfähige Luschen sind.

Antworten hw
08.12.2009 23:12
0 0

Re: Wissen warum solche

um das gehts. die haben sich zu 100% aufs wählerstimmen kaufen konzentriert. regieren und führen, was ist den das?

SOVIELE SKANDALE UND SOWENIG ZEIT

Was ist eigentlich los in Oesterreich. Derzeit platzt mit Regelmaessigkeit jedes Monat ein neuer Skandal. Wo bleibt die Aufarbeitung? Oder wartet man wieder so lange (siehe Y.Line) bis sich niemand mehr erinnern kann.
War da nicht ein Skandal mit Meinl (Zertifikate als Aktien verkauft ungesetzliche Rueckkaufaktion?)?
oder ein BUWOG Skandal?
oder die CBL Geschaefte der Gemeinden?
oder Immofinanz?
eurofighter deal (was wurde aus den gegengeschaeften? wohin sind die gelder geflossen?)
Es sieht so aus als ob man nur Kontakte zur Politik benoetigt, um selbst bei den groessten Gaunereien unbehelligt zu bleiben. Es handelt sich dabei nicht mehr um einzelne Skandale sondern dies ist ein Sittenbild und ein S...stall der zum Himmel stinkt. All diese Malversifikationen haben eines gemeinsam - Sie passieren im Umfeld der Politik! Und da fragen sich die Politiker warum die Menschen nicht mehr waehlen gehen?
Politker werden nach ihrer politischen karriere in befreundeten Unternehmen untergebracht ohne Ansehen ihrer Qualifikation. ES IST ZUM ERBRECHEN wie hier die Menschen betrogen werden. Es gibt keine einzige Partei, die sich hier ausnehmen kann, alle sind im gleichen Sumpf beheimatet!!!!!
Wieviele dieser "Skandale" muessen noch angesprochen werden, bis endlich jemand beginnt diese auch bis zum bitteren Ende aufklaert?
Wie erklaeren wir unseren Kindern, dass wir unsere demokratische Republik an unsere "Volksvertreter abgegeben haben, ohne fuer sie zu kaempfen??

Antworten LUPO
08.12.2009 17:57
1 0

Re: SOVIELE SKANDALE UND SOWENIG ZEIT

die Medien schweigen aber auch brav mit, nicht um sonst bekommt der ORF 160Mill um seinen Zudeckungsjournalismus zu betreiben. Medienmissbrauch ist leider an der Tagesordnung und Teil des Systems.

Hokii
08.12.2009 11:37
7 0

Wenn die Dummen fleißig werden

Die Bayern versuchen wenigstens die "größte Schmach seit Cordoba" gerichtlich aufzuarbeiten.

Im Gegensatz dazu sind derartige Bemühungen in Östereich oder gar Kärnten leicht überschaubar. Wo wichtige Leute in kriminelle Machenschaften involviert (gewesen)sein könnten bremst dies den Eifer karrierebewusster Justizbeamter. Das Mütchen läßt sich bequemer an Wurstemmel- oder Kupferdieben kühlen. Kärnten scheint da überhaupt eine Vorreiterrolle zu spielen. Den Landeshauptmann lieber mehrmals in den Verdacht des Kritinismus zu bringen um keine Anklage erheben zu müssen läßt schwerlich daran glauben die Justiz arbeite ernsthaft nach dem Grundsatz, dass vor dem Gesetz alle gleich wären.

In der süddeutschen Zeitung wird offen geschrieben, dass noch Milliardenleichen an unbesicherten Krediten in den Bilanzen schlummern. Der grossmannssüchtige Ex-Chef Kulterer war zu allem fähig um dies zu verschleiern.

Rechtskräftig verurteilt wurde er zu läppischen 100.000 Euro wegen Bilanzfälschung. In das Milliardenloch tiefer hineinzustechen wagte schon zu dieser Zeit niemand.

Wie verläßlich und gewissenhaft sind Stresstests und Kontrollen von Ministerium, FMA und Nationalbank die den Bankensektor ja regelmäßig durchleuchten? Die Solidarität der Banken untereinander?

Nichts zu hören diesbezüglich von Konrad, Treichl, Scharinger und co. Das Feld wird schon kontinuierlich aufbereitet um dem Staat und damit dem Steuerzahler die Krot umzuhängen.

Antworten Gast: ET
08.12.2009 14:43
2 0

Kontrollorganisationen?

Der Hinweis auf ein kollektives Versagen der Kontrolle durch die FMA, das BMF oder auch der OeNB ist vollkommen richtig. Der Grund ist wahrscheinlich weniger eine Solidarität, als vielmehr eine Masse an Posteninhabern, welche die eigene Aufgabe schon lange nicht mehr erkennen. Wenn man pargmatisiert ist braucht man nur Nichts zu tun, dann kann man auch Nichts Falsch machen. Wenn man Nichts Falsch gemacht hat, dann bleibt das Einkommen auch gesichert.

Der öff. Dienst hat hinsichtlich der Kontrolle der Banken vollkommen versagt. Dafür werden nun unsere Kinder zur Haftung gezogen, dem öff. Dienst werden weiter Milliarden in den Ar... geschoben.

Konrad, Treichl, Scharinger etc. werden dazu auch nichts sagen, immerhin haben diese dadruch einen Freibrief zum Werken ohne Rücksicht auf die geltende Rechtslage, weil eben nichts rauskommen wird.

Gast: neustift
08.12.2009 11:02
2 0

Wir bezahlen. Todsicher!

Voreilig und stupid hat unsere Regierung die Hypo für systemrelevant erklärt und 900 Mil. nach Kärnten überwiesen. Immerhin ein Betrag, der für den Bau von 11 Hochschulen oder 600 Tagesstätten reichen würde.
Das dicke Ende kommt aber erst. Nun gibt es kein zurück, weiter Millionen müssen nachgeschossen werden.

Gast: Prüfer
08.12.2009 10:58
2 0

Strache will davon ablenken,

dass es Leute seiner orange/blau-Coleur sind die immer mitten drin stecken, wenn wirtschaftlich irgendwas ganz heftig in die Hose geht. Klar, gerade das Personal dieser Parteien ist meist nicht mit übertrieben viel Bildung gesegnet.
Derweil sie natürlich in bester ÖVP/SPÖ-Marnier auch Pöstchen besetzen, kommen halt Gangster und Flaschen in die Positionen in denen sie absolut nichts zu suchen haben. Das Ergebnis ist dann ein kindisch verspielter Haider der "seine private Bank" ruiniert, um mit "Investoren und "Sponsoren" in Kärnten angeben zu können und auf Stimmenfang zu gehen. Oder ein Grasser, der die ganze Republik als Selbstbedienungsladen verstand, ein F die Seibersdorf vom soliden Unternehmen zur wirtschaftlichen Müllhalde machte... Orange/blau kann nicht wirtschaften und alle dort sind so unvermögend, dass sie sich immer direkt selber bereichern müssen oder Schwachsinn aufführen, das ist das Problem.

Antworten kraehe
08.12.2009 15:35
1 0

Re: Strache will davon ablenken,

Das geht ja munter weiter, mit einem Landeshauptmann dem man nicht zumuten kann zu verstehen wie das mit dem Versetzen von Ortstafeln ist.

Gast: Bandion o. R.Grat
08.12.2009 10:32
0 0

Wer hat dieses PAPIER verfasst, wo 200 MILLIONEN Gewinn vorgesehen sind??!!

An Hand diesem FALSCHEN PAPIER (von Tilo Berlin verfasst??!!) von der FINANZMARKTAUFSICHT hat das FINANZMINISTERIUM im Jahre 2008 und TROTZ WARNUNG der EU-KOMMISSION fast eine MILLIARDE Steuergeld in Kärnten einfach so versunken. Diese FEHLEINSCHÄTZUNG (vo viel Ahnungslosigkeit oder Dummheit ist kein ZUFALL mehr) kostet dem STEUERZAHLER (mit BAYERN) jetzt schon vier MILLIARDEN STEUERGELD. Angeblich fehlen immer noch 1,5 - 1,8 Milliarden, um das ÜBERLEBEN dieser Bank zu garantieren. Das muss man sich vorstellen!! Das sind dann 6 MILLIARDEN Steuergeld (mit Bayern) die dann dem STAAT fehlen!! Bandion-Ortner sieht immer noch keinen Anlass diese MISSSTÄNDE aufzuklären...........

Antworten Gast: Capone
09.12.2009 09:42
0 0

Re: Wer hat dieses PAPIER verfasst, wo 200 MILLIONEN Gewinn vorgesehen sind??!!

Diese Vorgangsweise hat Methode. Es handelt sich nicht um Fehleinschätzung-Dummheit-Ahnungslosigkeit, bei diesen mafiösen Geschäften geht es rein um Verschleierung von Tatsachen und Manipulation zur persönliche Bereicherung.
Allein die Milliardeverluste der Hypo- Kroatischen Leasingfirma sind ein Köpenick-Beispiel der Extraklasse. Der Filz aus Politikern und Bankern ist zu jeder Schandtat, die der persönlichen Bereicherung dienlich ist bereit, ohne wenn und aber. Sie tragen keine Verantwortung und sollten Ermittlungen eingeleitet werden, wird so lange ermittelt bis die Ermittlungen im Sande verlaufen. Hackt doch keine Krähe der anderen ein Auge aus !

Gast: markus trullus
08.12.2009 09:41
0 1

schlimm

Nur in dieser Bank? Alle anderen sind "clean"? Das ich nicht lach... eh weine! Elsner sitzt umsonst. Nicht, weil er mir sypatisch wäre, aber was ist mit allen anderen? Verspekuliert? Oh je! Schaun wir ja nicht rein i die nichtfrisierten Bilanzen, da ist's zappeduster bei allen anderen Banken. Wie schon Fachleute zum Beginn der Krise meinten: Wir alle werden noch "schwer blechen" müssen. Und die Verantwortlichen kassieren ihre Bonis. Super! Und wo ist die Verantwortung der Politik??? Ah ja, man ist baden, auf den Inseln im Indischen Ozean. Ich kann mir wegen der Flaute keinen Energeiferienurlaub leisten, aber die Politiker... Wann beginnt die Revolution des ausgebeindelten Bürgers???

Antworten Gast: Rogoff
08.12.2009 10:21
0 0

Österreich PLEITE?

Laut Rogoff besteht die Chance sobald ein osteuropäishces Land Pleite geht. Raiffeisen-Ukraine,
ERsteBank Rumänien?
http://www.godmode-trader.de/nachricht/Star-OEkonom-sieht-wackelige-US-Konjunktur-Inflation-u-Staatspleiten-Risiko-Goldman-Sachs,a2024031,b2.html

 
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