Christoph Leitl: "Jede Regierung wird auf die Sozialpartner angewiesen sein"

Wirtschaftskammerchef Leitl setzt auf Unternehmensnetzwerke mit amerikanischen Eliteuniversitäten. Einer neuen Regierung rät er, sich mit den Sozialpartnern gut zu stellen.

Wirtschaftskammerpräsident Leitl knüpfte in den USA kontakte zu Eliteuniversitäten.
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Wirtschaftskammerpräsident Leitl knüpfte in den USA kontakte zu Eliteuniversitäten.
APA/HELMUT FOHRINGER

Die Presse: Sie waren in den USA. Die Wirtschaftskammer will verstärkt österreichische Unternehmen dabei unterstützen, internationale Kontakte zu knüpfen. Was versprechen Sie sich davon?

Christoph Leitl:
Das Exportieren von Waren und Dienstleistungen ist die eine Sache. Aber zu wissen, was in der Welt vorgeht, ist eine andere Sache. Und jedes Unternehmen, das an seine Zukunft denkt, muss sich über mögliche neue Geschäftsmodelle informieren. Und da ist ein Blick über die Grenzen hinaus sehr sinnvoll. Die Wirtschaftskammer bietet Unternehmen eine Verbindung zu den besten Netzwerken der Welt.

Sie sprechen die Kooperationen mit den amerikanischen Eliteuniversitäten MIT, Harvard und Stanford an, die sie vergangene Woche unterzeichnet haben.

Ja, bisher sind derartige Kooperationen nur internationalen Großkonzernen offengestanden. Jetzt können davon auch österreichische Mittel- und Kleinbetriebe profitieren, die sich über ihre Zukunft Gedanken machen.

Ist das nicht wieder nur eine Elite-Kooperation für ein paar Elite-Unternehmen? Die große Masse hat doch ganz andere Sorgen, oder?

Das ist drin:

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