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Hypo: Kärntner Vorsatz kann zu Schadenersatz führen

06.01.2010 | 18:24 |  CHRISTIAN HÖLLER (Die Presse)

Der Verdacht erhärtet sich, dass Bayern über den Tisch gezogen wurde. Es besteht eine Haftung oder eine Gewährleistung durch das Land Kärnten "bei vorsätzlichem Fehlverhalten und vorsätzlichem Verschweigen."

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Wien/Klagenfurt. Der Skandal bei der Hypo Alpe Adria könnte Kärnten noch teuer zu stehen kommen. Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) und Landesrat Josef Martinz (ÖVP) lehnen Schadenersatzzahlungen an die Bayern ab. Sie berufen sich auf ein Gutachten, wonach allfällige Forderungen aus Bayern gar nicht möglich sind. Ein vertraulicher Bericht des Kärntner Landesrechnungshofs, der der „Presse“ zugespielt wurde, kommt aber zu einem anderen Ergebnis. Der Rechnungshof hat den Verkauf der Hypo an die Bayerische Landesbank (BayernLB) unter die Lupe genommen. In dem Geheimbericht heißt es auf Seite 43, dass Schadenersatzforderungen für Äußerungen, Prognosen oder Informationen, die von der Kärntner Landesholding oder ihren Beratern gemacht oder zur Verfügung gestellt wurden, „ausdrücklich ausgeschlossen“ sind. Sehr wohl besteht aber eine Haftung oder eine Gewährleistung durch das Land Kärnten „bei vorsätzlichem Fehlverhalten und vorsätzlichem Verschweigen“.

In diesem Fall besteht sogar ein Rücktrittsrecht durch die BayernLB. Im Klartext: Wurde bei der Übernahme der Hypo etwas vorsätzlich verschwiegen, können die Bayern gegen die Kärntner gerichtlich vorgehen. Und genau das wird jetzt geprüft.

 

Brisante Hypo-Prüfungen

Laut „Presse“-Informationen entdeckten die Bayern bei der Aufarbeitung des Hypo-Skandals schon einige Anhaltspunkte für Ungereimtheiten. Der Kärntner Privatdetektiv Dietmar Guggenbichler hat der Staatsanwaltschaft in München ein Dossier übergeben. Der Detektiv behauptet, im Auftrag von Ex-Landeshauptmann Jörg Haider vor der Übernahme die Geschäfte der Hypo in Osteuropa geprüft zu haben. Er soll herausgefunden haben, dass schon damals viele Ost-Kredite verloren waren. Guggenbichler war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Auch eine von der BayernLB beauftragte Sonderprüfung von PricewaterhouseCoopers (PwC) ergab im Herbst 2009, dass viele riskante Hypo-Geschäfte auf die Zeit vor der Übernahme zurückgehen.

In Bayern fragt man sich, warum der frühere BayernLB-Chef Werner Schmidt das Klagenfurter Institut trotzdem gekauft hat. Denn bevor Schmidt den Übernahmevertrag unterschrieb, führten seine Berater im Mai 2007 bei der Hypo eine Unternehmensprüfung („Due Diligence“) durch. Im Endbericht kritisierten die Prüfer der BayernLB, dass nicht alle Forderungen, Verpflichtungserklärungen und Garantien „vollständig offengelegt wurden“ – inwieweit so „Risiken im Konzern verlagert werden, konnten wir nicht beurteilen“. Auch die exakten Risken im Leasingbereich konnten nicht ermittelt werden, weil Informationen fehlten, heißt es im Bericht weiter. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Schmidt wegen des Verdachts der Untreue. Es gilt die Unschuldsvermutung.

 

Verhandlungen im Alleingang

Pikant sind noch andere Punkte im Kärntner Rechnungshofbericht. Die Prüfer kritisieren, dass Landeshauptmann Haider und Kärntens ÖVP-Chef Martinz (er ist Aufsichtsratsvorsitzender der Landesholding) die Geheimverhandlungen mit den Bayern im Alleingang führten. Die für den Anteilsverkauf zuständigen Organe, der Vorstand und der Aufsichtsrat der Kärntner Landesholding, „sind erst beigezogen worden, nachdem die Vertragsinhalte bereits zum Großteils vorverhandelt waren“, so der Rechnungshof.

Martinz und Haider rechtfertigten die späte Einbindung der Organe mit dem „hohen Vertraulichkeits- und raschen Abwicklungsinteresse des Käufers“. Der Rechnungshof lässt diese Begründung nicht gelten. Normalerweise werden bei Deals in dieser Größenordnung Anwälte, Vorstände und Aufsichtsräte in die Verhandlungen einbezogen. In Kärnten reichen zwei Politiker, um eine Bank zu verkaufen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.01.2010)

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25 Kommentare
 
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Hat nicht die BayernLB rund 16 Mrd. Verlust in den USA gemacht?


Zudem hat sich die BayernLB mit der BAWAG voll vertan.
Dazu sollen noch zwei weitere Bankdeals versemmelt worden sein (also mit der HGAA insgesamt vier(!) verschusterte Deals).
Was ist das eigentlich für ein Vorstand/Aufsichtsrat der solle Pleiten in wenigen Jahren durchzieht.
Warum steht darüber nichts in den österreichischen Medien? Im ORF war dazu nichts zu hören
Wer kann hier genaueres vermelden? Bitte um Infos.
Danke im voraus.

Gast: Franz
07.01.2010 19:22
1 1

Interessante Gaunerliste

Von Sorger, Gröller, Thurnauer, Koch,.... lauter Saubermänner haben bei diesem "sauberen Geschäft" (O-Ton och (Kika/Leiner) kräftig mitgeschnitten. Insiderhandel? Nie nicht hier in Ösistan nahe dem Hinduksch
Hand ab oder seidene Schnur wäre angebracht, geht leider nicht bei schwarzem Finanzminister, schwarzer Jusitizministerin, schwarzer Innenministerin und schwarzer Bankenwelt. Nirgendwo sind die Finanzverbrecher so familiär unter sich wie in unserer Bananenrepublik.

Gast: gepoppter
07.01.2010 18:02
0 0

Tja, in Kärnten reichen offenbar zwei Politruks um

eine "Bank" zu verkaufen. Welche ist denn damit gemeint. Und was heißt in diesem Zusammenhang überhaupt "verkaufen". Daß Kärnten mit einem blauen Auge, 200 Millionen verlorener Zuschuß davonkommen wird, glaubt wohl nurmehr eine Kärtner Kasnudel. Womit ich niemand bestimmten meine. Also soll sich keiner aufplustern. Es kommen alle dran. Warum? Weil diesmal die deutsche Justiz die treibende Kraft ist und der Bremsklotz Republik-Justiz die Talfahrt nicht bremsen kann.

Gast: Eurrora
07.01.2010 15:57
0 1

Die Bayern,denn sie wissen nicht was sie tun.

Mit allen Mitteln versuchen die Bayern den Schwarzen Peter den Österreichern in die Schuhe zu stecken und von ihren Riesen -Pleiten in den USA abzu lenken. Als Banker sollte man wissen wo es lang geht und zuvor Bilanzen und Geschäftsverbindungen zuvor überprüfen ,aber nicht im Nachhinein jammern.
Kindisch !

Geldfux
07.01.2010 15:39
1 2

Ich finde die folgende Presseinformation

als Skandal: " Ein vertraulicher Bericht des Kärntner Landesrechnungshofs, der der „Presse“ zugespielt wurde, kommt aber zu einem anderen Ergebnis. Der Rechnungshof hat den Verkauf der Hypo an die Bayerische Landesbank (BayernLB) unter die Lupe genommen. In dem Geheimbericht heißt es auf Seite 43, dass Schadenersatzforderungen für Äußerungen, Prognosen oder Informationen, die von der Kärntner Landesholding oder ihren Beratern gemacht oder zur Verfügung gestellt wurden, „ausdrücklich ausgeschlossen“ sind. Sehr wohl besteht aber eine Haftung oder eine Gewährleistung durch das Land Kärnten „bei vorsätzlichem Fehlverhalten und vorsätzlichem Verschweigen“.
Wenn der Presse schon vertrauliche Informatiionen zugespielt werden, dann hat die Presse vor deren Veröffentlichung zu prüfen, ob deren Publikation vielleicht Österreich oder einem seiner Bundesländer schadet.

Als die bayrische Hypo-Vereinsbank die Bank Austria zu einem Kaufpreis von 60 Euro für jede ihrer Aktien verkaufte, obwohl diese Aktien ein Jahr später keine 30 Euro mehr wert waren, hat niemand aus Össterreich von Bayern einen Schadensersatz gefordert! Aber die Süddeutsche Zeitung hat zum Vergleich mit der heutigen Presse auch keine inoffiziellen Inormationen veröffentlicht, die eventuelle Schadensersatzforderungn der Österreicher begründet oder begünstigt hätten.
Der alte Spruch:"Hättest Du geschwiegen, Du wärst ein Philosoph geblieben, gilt hier wohl auch für die Presse"

Antworten Gast: gepoppter
07.01.2010 18:07
0 0

Re: Ich finde die folgende Presseinformation

Offenbar ist Ihnen entgangen, was an der Wiener Börse täglich geschieht. Merkwürdigkeiten. Eine Kurspflege, die wohl Ihresgleichen sucht. Und die Spielchen der Nadelstreifganoven einander die fetten Happen zuzuschanzen ist Ihnen wohl auch unbekannt. Na ja, deshalb sind Sie ja auch kein Banker. Oder doch?

Antworten Gast: gast
07.01.2010 16:12
0 0

Re: Ich finde die folgende Presseinformation

der spruch gilt vorallem für dich.

Gast: Peter
07.01.2010 15:36
1 1

Schüssel/Haider waren die Totengräber der Republik Österreich

Die Hauptspezialität von Schüssel, war und ist noch immer Schweigen, Schweigen, Schweigen, Schweigen..........dass geht schon Jahre so dahin....man kann nur hoffen dass die Willfährigkeit der österreichischen Justiz ein Auslaufmodell wird und in den nächsten Jahren die mafiösen politischen Zustände durch junge parteilose und nicht willfährigen Justizlern aufgearbeitet wird - es bleibt Österreich nichts anderes übrig als die Schuldigen endlich zur Verantwortung zu ziehen-ansonsten wird Österreich im Sumpf der politischen Korruption versinken!
http://www.news.at/articles/0613/30/137181_s2/nach-verlusten-hypo-alpe-adria-spoe-droehnendes-schweigen-schuessel

Antworten Gast: gepoppter
07.01.2010 18:11
1 0

Re: Schüssel/Haider waren die Totengräber der Republik Österreich

Platzt eine Blase. Schon hat man einen Schuldigen gefunden. Den Schüssel. Schüssel hat nicht einmal einen Promillsatz der kriminellen Energie der Ganoven, denen es nunmehr an den Kragen geht.

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liebe bayern.

nur zur erinnerung: kärnten ist pleite!

ihr müsst also darauf vorbereitet sein, dass im fall des falles kein geld fließen wird, sondern kärntner politiker zu euch kommen, um die schulden abzuarbeiten.
wollt ihr das wirklich?

Antworten Gast: gepoppter
07.01.2010 18:12
0 0

Re: liebe bayern.

Na ja. Es gibt ja noch Immobilien, die in Kärntner Besitz sind und da läßt sich schon einiges herausholen. Keine Bange.

RAL
07.01.2010 14:04
2 0

EIN TOLLER ÖVP_UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSSVORSITZENDER

dieser Martinz. Bevor der neue Ausschuss seine Arbeit begonnen hat, wird dessen ÖVP-Vorsitzender schon einer Lüge (Kenntnis der Investoren bei der Hypo) überführt. Was kann mam von dieser Ausschussführung erwarten ? Ehrliches Aufarbeiten ? Lächerlich !!!!

Antworten Gast: gepoppter
07.01.2010 18:14
1 0

Re: EIN TOLLER ÖVP_UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSSVORSITZENDER

Wenn jemand den Fuß auf einem Loch im Boot hat, damit es nicht absäuft, kann man doch nicht erwarten daß er ihn hebt.

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Dörfler & co wird das sowas von wurscht sein, denn

im fall des falles zahlt kärnten eh nix und alle anderen österreicher alles, aus staatsräson, sonst wäre nämlich international österreich mit dem pleitegeier gebrandmarkt, auch wenns in wirklichkeit nur kärnten betrifft.

Gast: DueDiligence
07.01.2010 11:00
1 0

Die Eigentümer vekaufen nicht der Angestellte!

Die Aneils-Eigentümer der Bank Hypo Alpe Adria haben den den Käufer, der BayernLB, mit Wissen und Billigung deren Aufsichtsrat (Vorsitz Politiker) die Bank nach einer Prüfung verkauft.

Das Gejammer die BayernLB hätte zu teuer gekauft ist nervig. Ein derartiges Geschäft wird rechtsanwaltlich und beratermäßig begleitet. Die Berichte der Anwälte und Berater sind immer kniewweich, weil keiner haften will.

Daher es kann schon sein, dass die Hypo teuer erscheint, aber für die damalige BayernLB Hoffnung hat es gepasst! Jetzt halt nicht mehr!

Antworten Gast: ET
07.01.2010 11:37
2 0

Re: Die Eigentümer vekaufen nicht der Angestellte!

Kann man durchaus so sehen, besonders wenn man ausser Acht lässt, dass die zur Verfügungs gestellten Daten auch vorsätzlich falsch gemacht wurden.

Es ist aber heute so, dass der Österreichische Steuerzahler zur Kasse gebeten werden musste, um den Bankrott von Kärnten (18 Mrd. Haftung!) zu vermeiden. Der Österreichische Steuerzahler hatte aber keine Möglichkeit zur Pürfung. Kann nun der Österreichische Steuerzahler von den Kärntner Schadenersatz fordern?

Ausgehend von Ihrer Argumentation wäre das dann doch möglich.

Gast: blabla
07.01.2010 10:54
0 0

fpö/bzö und övp skandal

offensichtlich ist die övp auch sehr tief in diesem sumpf verwickelt. dann wird wohl nix aufgekärt werden. die sozies sind leider dazu zu dumm. hoffentlich arbeiten die deutschen gründlicher.

troootzi
07.01.2010 10:09
2 0

Es fehlen neue Modelle für rechtzeitige Prüfungshandlungen

Im Zuge des Skandals um den Bau des Allgemeinen Krankenhauses Wien wurde über neue Modelle einer " begleitenden Kontrolle" diskutiert. Diese ( unabhängige ) Funktion sollte zwischen Vorstand und dem Aufsichtsrat angesiedelt werden, wodurch sichergestellt werden sollte, dass Aufsichtsräte bzw die Eigentümervertreter rechtzeitig und laufend über das laufende Geschehen im Unternehmen voll informiert sind. Diese Lösung wurde meines Wissens damals vom jetzigen Bundespräsidenten unterstützt. Eine ex post Prüfung kommt naturgemäss immer zu spät. Um ein Beispiel und die Reaktionen zu testen, habe ich ein solches Modell beim Projekt SKY LINK der Flughafen Wien AG vorgeschlagen. Näheres: http://so-for-humanity.com2000.at unter SFH-1299 etc.


Gast: Gast
07.01.2010 06:50
1 0

Lustig wenn nie erwähnt wird das die Hypo eigentlich eine schwarze Bank...

Sie ist jetzt plötzlich blau oder orange - fühlt sich noch wer an VP Kanzlerzeiten Zeiten erinnert??

Gast: expertus
07.01.2010 00:27
1 0

aber ja!

Im schönen Österreich verhandeln kleine Beamte große Eurofighter Deals, populistische Selbstdarsteller und kecke "Schwarzhändler" heikle Banktransaktionen, für die selbst Experten monatelang gebraucht hätten, naja, ist ja eh nur Steuergeld, das letzten Endes riskiert wird! Mir tut inzwischen der Elsner leid, der als Bauernopfer langsam in Vergessenheit geraten wird und zumindest "vom Fach" war!Der JH hat sich rechtzeitig ins Abseits katapultiert, vielleicht ist ja seine seinerzeitige Raserei auch auf ein wiederholtes Anstossen auf den "Superdeal" zurückzuführen?

Reblaus
06.01.2010 23:09
3 0

..dann wäre Kärnten pleite ...

das Jögele wird jetzt auf einer weißen Wolke herunter schauen und seinen Jüngern zurufen:
"Aber lustig war es schon, gell !!" lei lei

Antworten Gast: Jögele
06.01.2010 23:31
0 1

reblaus abwarten!

ZUmindest eines kann man behaupten, dass die Kärntern zur richtigen zeit verkauft haben. Es war ein Top Geschäft. Sell high, you know? Aber was sich mit den Hypotheken der Ersten und Raiba (ca. 220 Milliarden)im Osten abspielt, ja da wird es noch heiß hergehen. Österreich steht dann vor dem AUS. Grüss Gott in Griechenland. In der Schweiz diskutiert man bereits ob Austria die schweiz mitziehen wird aufgrund der unzähligen Frankenkredite die durch ö banken vergeben wurden. Aber auf Kärnten kann man ja hinhauen, wobei es keinem Bundesland besser geht sofern man auch GLEICHES mit GLEICHEM vergleicht.

Gast: Niederösterreich
06.01.2010 22:41
0 0

Geheimnisvolle Informanten, die Kärntner Sache schädigen!

Vermutlich wird nicht Ruh sein, bis nicht der österr. Steuerzahler wie beim AUA-Verkauf noch eine "Mitgift" nachschießen muß.

Ich weiß nicht, ob Herr Redakteur Höller Jurist ist oder sich nur allgemein mit dem "Allerwelts-Studium Publizistik" begnügt hat, deren Absolventen sich oft nicht gerade durch gedankliche Schärfe od. seriöse Berichte auszeichnen. Nicht nur Banken, sondern auch andere Untenehmen, ja sogar Regierungsmitglieder versuchen sich gerne durch Einholung Sachverständigengutachten gegen alle möglichen Risken abzusichern und dazu gehören für gewöhnlich auch "worst case" Szenarien, deren Eintritt nicht gerade sehr wahrscheinlich ist!

Bei der früher üblichen seriöse Berichterstattung durch die "Presse" wäre diese Frage auch ein Thema gewesen und wäre eine STellungnahme der Verantwortlichen zusätzlich eingeholt worden! Leider kann man so im Zeitungsgewerbe leider kein Geschäft mehr machen ...

Gast: patriotenrabatt
06.01.2010 21:52
1 0

Herr Birnbacher nicht vergessen

immerhin haben diesem die Herrn Martinz und Haider 3 Monate nachdem die Übernahme durch die Bayern beschlossene Sache gewesen ist, im April 2007 für mündliche Beratungstätigkeiten ein Erfolgshonorar von 12 Millionen € zugesprochen...für einen "Erfolg" den sie 3 Monate zuvor im Geheimen schon erzielt haben

Gast: Bayer
06.01.2010 19:37
0 0

Für uns hier wäre natürlich noch sehr interessant,

mit wem den Haider und Martinz die Verkaufsgespräche geführt haben: Den CSU-Politikern Stoiber, Beckstein, Huber - oder dem Vorstand der BayernLB?

Sollten es die CSU-Oberen gewesen sein, dann muss Kärnten wohl kaum mehr befürchten Schadensersatz zu bezahlen. Denn dann hätten die "CSU-Helden" sowohl die Bayern als auch jetzt die Österreicher schlichtweg angelogen.

 
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