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Kein Notkredit der EU für Griechenland

11.02.2010 | 19:44 |  Von unserem Korrespondenten OLIVER GRIMM (Die Presse)

Europas Führer können die Angst vor einem Staatsbankrott nicht zerstreuen. Griechenland erhält vorerst keine Kredite, Darlehen oder Haftungen, sondern nur zwei Zusagen zur Bewältigung seiner Krise.

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BRÜSSEL. Der Euro wertete gegenüber dem Dollar erneut leicht ab, griechische Staatsanleihen gegenüber deutschen ebenso, und führende europäische Aktienindizes wie der DAX in Frankfurt gaben nach: Die Ankündigungspolitik der europäischen Staatsführer bei ihrem informellen Treffen am Donnerstag in Brüssel scheint vorerst das Ziel nicht erreicht zu haben, die nervösen Finanzmärkte davon zu überzeugen, dass sie Griechenland nicht in den Bankrott stürzen lassen würden, sollte ein solcher drohen.

Denn Griechenland erhält vorerst keine Kredite, Darlehen oder Haftungen, sondern nur zwei Zusagen zur Bewältigung seiner Krise. Erstens versprachen die 15 anderen Euroländer, „falls nötig, entschiedene und koordinierte Maßnahmen“ ergreifen zu wollen, um „die finanzielle Stabilität in der gesamten Eurozone zu bewahren“. Wie diese Maßnahmen aussehen könnten, gaben die Regierungen nicht bekannt. Der Reigen an Möglichkeiten ist aber bekannt: Er reicht von der Übernahme von Garantien für Banken, die griechische Bonds kaufen, über bilaterale Darlehen einzelner Mitgliedstaaten bis zur vorzeitigen Auszahlung von EU-Subventionen an Griechenland.

 

Moralische Unterstützung für Athen

Zweitens erklärten die 26 anderen Staats- und Regierungschefs ausdrücklich, dass sie die bisher bereits von Athen angekündigten Sparmaßnahmen voll unterstützen. Die griechische Regierung hat also die Rückendeckung ihrer EU-Partner, wenn sie sich bei der Eindämmung ihrer Neuverschuldung mit dem Protest ihrer Gewerkschaften konfrontiert sieht. Sie muss sich auch keine neuen Sparmöglichkeiten einfallen lassen, um die Ansprüche der EU-Kommission und der anderen Regierungen zu erfüllen.

Allerdings erhält Athen keinen Persilschein. Am kommenden Dienstag werden die EU-Finanzminister den Vorschlägen der Kommission für die Sanierung der griechischen Finanzen formal zustimmen, und dann hat die Regierung unter Ministerpräsident George Papandreou genau einen Monat Zeit, um zu beweisen, dass es seine Versprechen ernst nimmt. Athen hat angekündigt, seine Neuverschuldung heuer von 12,7 auf 8,7Prozent der Wirtschaftsleistung zu kürzen und im Jahr 2013 wieder unter die Grenze von drei Prozent zu drücken, die der Stabilitätspakt den Euroländern vorschreibt.Binnen eines Monats, also bis zum 16.März,wird die Kommission in Abstimmung mit der Europäischen Zentralbank und unter Einbeziehung der Expertise des Internationalen Währungsfonds (IWF) prüfen, ob die Sparmaßnahmen der Griechen ausreichen oder ob weitere Maßnahmen erforderlich sind. Wohlgemerkt wird der IWF nur beratend zur Seite stehen, wie er das schon seit Wochen in Athen tut, aber kein Geld springen lassen. Denn das wäre eine politische Kapitulation der Eurozone.

 

Deutsch-französische Einigkeit

Die treibenden Kräfte hinter dem Rettungseinsatz sind die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy, die gemeinsame Pressekonferenz der beiden nach Ende des Gipfeltreffens war Symbol dieses Wiedererstarkens der deutsch-französischen Einigkeit. „Wir wollen als zwei große Länder unseren Beitrag zur besseren Koordinierung leisten“, sagte Merkel. „Unsere Ziele sind absolut im Einklang“, assistierte ihr Sarkozy.

Berlins aktive Rolle erklärt sich daraus, dass es erstens der Zahlmeister der EU ist, also bei jeder Lösung tief in die Taschen wird greifen müssen. Zudem hatte Deutschland der Gründung der Währungsunion und dem Abschied von der geldpolitischen Eigenständigkeit nur unter der Bedingung zugestimmt, dass der Euro so hart wie die Mark sein wird.

Frankreich wiederum würde, was oft übersehen wird, von einem Zahlungsausfall Athens am härtesten von allen Staaten getroffen. Laut der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (der „Zentralbank der Zentralbanken“) hielten französische Banken im September 2009 umgerechnet 54,9 Mrd. Euro griechischer Staatsschuld – deutlich mehr als die deutschen Banken, bei denen Athen mit 31,5Mrd. Euro in der Kreide steht. Und außerdem sind einige französische Großbanken an griechischen Kreditinstituten beteiligt, die von einem Staatsbankrott mitgerissen würden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.02.2010)

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221 Kommentare
 
1 2 3 4 5
Gast: Euro
15.02.2010 15:31
0 0

Österreich ist PLEITE !

Wir dürfen uns bei den Freimaurern ,Lions,Rotary bedanken,welche als Kuli¿s für die USA - Proleten sich hinter das Licht führen liessen und uns ins Verderben zogen.

EU "

Manche stehen auf der Bühne
Andere werden auf die Bühne gestellt

Manche schreiben Romane
Ander werden in einem Roman beschrieben

Manche lesen um sich eine Meinung zu bilden
Andere lesen um sich ihre Meinung zu bestätigen

Manche erwischen Glück
Andere werden vom Glück erwischt

Manche sehen Traum
Andere werden im Traum gesehen

(attilas1@newyork.com)

EU !

Manche schlagen die Zeit tot
Andere werden von der Zeit tot geschlagen

Manche stehen auf der Bühne
Andere werden auf die Bühne gestellt

Manche schreiben Romane
Andere werden in einem Roman beschrieben

Manche lesen um sich eine Meinung zu bilden
Andere lesen um sich ihre Meinung zu bestätigen

Manche haben Gedanken
Andere werden von Gedanken getrieben

Manche erwischen Glück
Andere werden vom Glück erwischt

Manche sehen Traum
Andere werden im Traum gesehen

(attilas1@newyork.com)

" ELLADA "

"Eine Welle ist kein Meer
Ein Meer ist keine Welle"

EU !

" Frage nicht das Meer nach den Wellen.Frage
das Ufer "

Gast: krasses Teil
12.02.2010 12:18
1 0

no hoffentlich is es boid sowiet!

Ehrlich gesagt ist es sowieso nur eine Frage der Zeit bis es zum Total-Crash kommt.

Ich habe die Schnauze schon voll von all den Zick-Zack-Meldungen jeden Tag.

Die Postings sind teilweise auch unter aller Sau und geben nur die Berichte wieder, regen mich zum Teil extrem auf - nur zurückposten bringt auch nichts da in den Foren ohnehin jeder meint seine Meinung ist die Beste.

Ich werd mir jeden Tag eine gemütliche Halbe aufmachen und mich zurücklehnen und in ertser Instanz einmal gemütlich abwarten.

Kommt es zum Crash werde ich meiner Halben zwar etwas nachtrauern im Grossen und Ganzen wird es mir aber einen immerwährenden Grinser aufziehen.

Gast: krasses Teil
12.02.2010 12:11
0 1

uihhhh

böse wenn Deutschland in Europa das Sagen hat und noch dazu am Anfang des Berichts von "Führer" die Rede ist.
Geil.

0 0

alles so oder so ein desaster

jetzt wird man einmal auf zeit spielen und das ganze etwas abkühlen lassen, letztendlich wird man reinbuttern. es wird in der eu solange umverteilt bis wie in einem kommunizierenden gefäß alle das gleiche niveau erreicht haben.
das problem ist aber, dass in der zwischenzeit soviel flüssigkeit entweder langsam verdunstet oder schnell verdampft ( man wird sehen ) , sodaß unser aller niveau am ende ein ziemlich leeres gefäß sein wird.
es kommt in jedem fall wie es kommen muß.
ach, nicht vergessen, der letzte bitte dreht das licht ab

Apollonios
12.02.2010 09:37
1 0

Ausschluss wäre besser !

Wie eine "moralische" oder "politische" Unterstützung der griechischen Regierung, bei diesem unregierbaren Volk, ausschauen soll, wird vermutlich ein Geheimnis bleiben.
Die bisherige Vorgangsweise der griechischen Vordenker kann man nicht einfach pardonieren. Ein Ausschluss aus der Eurozone wäre die richtige Antwort darauf !
Griechenland sollte sich erneut für die Eurozone qualifizieren.

Antworten Gast: ülkücü
12.02.2010 17:19
0 2

Re: Ausschluss wäre besser !

Ich dachte immer das ihr europär so kultuviert seid.Es sieht eher aus wie in Tierreich ,wenn ein tier verletz ist fallen die anderen über das veletztes tier heer,genau so sind die europär.

Antworten Antworten Apollonios
12.02.2010 19:03
2 0

Re: Re: Ausschluss wäre besser !

Wie im Sport.
Hat nichts mit dem Tierreich zu tun.
Ist ein Sportler nicht gut genug, muss er eben mehr oder besser trainieren, damit sein Vorhaben gelingt.
Will oder kann er nicht trainieren, so muss er eben ausscheiden.
So ist es auch im Leben.
Doping (=Betrug) wird auch im Wirtschaftsleben nicht geduldet. Weil die Fleissigen und Ehrlichen dann zu den Verlierern gehören würden.

Antworten Antworten Antworten Gast: ülkücü
12.02.2010 19:36
0 0

Re: Re: Re: Ausschluss wäre besser !

Sehr gut und welsches Eu land ist nicht gedopt.?

Gast: ET
12.02.2010 09:28
2 0

Kein Notkredit ist Richtig!

Mit Krediten kann man Strukturprobleme nicht lösen. Mit Krediten könnte man nur die notwendigen Lösungen verschieben. Griechenland hat keine Zeit mehr, die Lösungen müssen sofort umgesetzt werden.

Es sollte bei dieser Entscheidung der EU bleiben und auch konsequent für alle Länder dieser Welt gelten.

Gast: Euro-Verkaufer
12.02.2010 08:18
1 1

Solidaritaet :)

Die Türken sollten in diesen düsteren Tagen
seinen europaeischen (Freunden?!:) beistehen
und helfen. Diese Hilfe könnte z.B. im Bereich
der Krisenführung sein. Wie schnell sich die Zeiten aendern.....
Noch etwas! Bevor solche Laender wie D, Ö, F
den Griechen predigen, sollten sie dringend
über die eigene Verschuldung und algemeine
miserable Lage Gedanken machen. Denn sie haben es bitter nötig!

Antworten Gast: ülkücü
12.02.2010 16:20
0 0

Re: Solidaritaet :)

Richtig den griechen sollten die Türken helfen,den rest aber nicht.wie den franzosen jetz wollen die sich auch in den nabucco pipline ein kaufen ,die Türkei lehnt das kategorisch ap,das ist auch so richtig.

Gast: Na und?
12.02.2010 07:56
2 0

Das Hemd ist näher als der Rock...

Hat wirklich jemand geglaubt, daß den Griechen das Geld einfach so gegeben wird? Nachdem es bereits jetzt Demonstrationen gegen einen Sparkurs gibt, schaut es mit finanzieller Hilfe schlecht aus.

Man wirft kein Geld in einen brennenden Ofen, das weiß sogar Merkel. Noch dazu gibt es noch ein paar andere Länder, die sich dann ganz sicher auch um Bares anstellen würden...

Ich halte es für möglich, daß der Konflikt ums liebe Geld das Ende der EU in der jetzigen Form bedeutet.

Gast: ökonomie
12.02.2010 07:38
0 0

Europa und der EURO auf dem Pulverfass

Verbalversprechungen über ökonomische Hilfen ohne Quantifizierung und Terminplan sind der Boden für heftige Reaktionen der Spekulanten in der nächsten Woche. Frau Merkel hat nicht einmal im eigenen Land den Koalitionspartner hinter sich, einen Großteil der Bevölkerung gegen sich und macht dennoch - was bleibt auch anderes - grosse Versprechungen. Es gibt eigentlich nur einen Ausweg aus der Krise und der heißt, Hilfe für Griechenland und andere nur, wenn sichergestellt ist, daß rigorose Sparauflagen befolgt werden. Übrigens sind auch andere Länder, darunter Österreich, gefordert bereits jetzt und heute an die Budgetkonsolidierung heranzugehen. Die Zeit der verbalen Sprüche ist endgültig vorbei, entweder es wird gehandelt oder die Sprengung steht unmittelbar bevor.

Gast: Allwissender
12.02.2010 06:46
0 0

Gegen den Start der Europäischen Währungsunion am 1. Januar 1999 haben sich 155 deutsche Wirtschaftsprofessoren ausgesprochen.

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1998/0210/politik/0037/index.html

der Euro hat bald seeeehr große Probleme...
das ist unvermeidbar -> noch dazu kommt das "Ölproblem". Sobald der Preis wieder bei ca.120 Euro ist (ist nur eine Frage der Zeit -> warscheinlich noch dieses Jahr)... stirbt der Wirtschaftsmotor WIEDER ab (wie 2008 im Sommer).

man kommt um eine große Systemreform nicht herum -> nach "altem Rezept" weiterwurschteln führt zum Krieg...

Gast: Gast
12.02.2010 06:35
2 0

Es lebe die unbedarfte südländische Lebensart! Papa wirds scho richten



Die griech. Regierungen - egal welcher Färbung - haben über Jahrzehnte Schulden ,
horrende Schulden angehäuft, als hätten sie irgendwann eine ganz fette Erbschaft zu erwarten. Sämtl. Aufforderungen, das marode Sozialsystem zu modernisieren, wurden ignoriert. Griechenland hat unter den Euro-Ländern die schwächste Wirtschaftsstruktur. Die vielen Milliarden Euro an Strukturhilfen, die nach dem EU-Beitritt 1981 flossen, haben fast nix zur Modernisierung des Wirtschaftswesens beigetragen. Flossen sie in dunkle Kanäle und wenn ja wohin (Stichwort: Renten)?
Die Jugendarbeitslosigkeit liegt weit jenseits der 20 %.
Der Staatsapparat ist aufgebläht, die Ausgaben für Pensionen sind horrend:
Wer in Rente geht, erhält DORT 95,7% seines alten Gehaltes –
das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!

Wenn Griechenland heute am Abgrund steht, dann ist es die Folge eigener Versäumnisse u auch die Schuld derjenigen, die ihnen das durchgehen ließen.
Kontrolle aus dem Land ist nicht zu erwarten. Es wird seit vielen Jahrzehnten von den gleichen Familien dominiert.
Ein schönes Beispiel ist da Premier Babbandreou. Auch sein Vater hatte das Amt schon inne, genauso wie sein Großvater. Auch mit Finanzkrisen hat die Familie Erfahrung. Unter Vater Papandreou wurde das Land 1985 schon einmal mit einem
Notkredit gegen strenge Auflagen gerettet. Die Auflagen wurden nie eingehalten.
Warum auch! Melkkühe sind die Nordländer, die werdens schon auslöffeln!
.
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article6358152/Ein-ganzes-Land-lebt-auf-Pump.html
Es bleibt ja nicht nur bei den jetzt fälligen Anleihen; auch die Künftigen können
nicht bezahlt werden!
Griechenland ist pleite! Wer ist der nächste Kandidat
Portugal, Spain, Italy ?
Es lebe die unbedarfte südländische Lebensart.


ichmeine
12.02.2010 05:58
1 0

wer ist schon so blöd

einen Notkredit aufzunehmen, wenn es statt geborgtem auch geschenktes Geld gibt??

Nettoempfänger ist besser als säumiger Schuldner

Nur die Ziererei der EU finde ich widerlich

rman
12.02.2010 04:09
1 0

Das wird lustig!!!

Durch die politische Hilfe wird die Exponentialfunktion aufhören, gegen unendlich zu streben. Und das nicht nur in Griechenland, sondern in ganz Europa. Ganz sicher!
Zugabe! Zugabe! Zugabe!

Gast: ecu
12.02.2010 02:02
0 0

Entweder Abwertung oder es kracht

Die Hauptschuld bei allen Staatsbankrotten und Krisen war immer eine überbewertete Währung.

So war es in Argentinien 02, in Südostasien 97, in Russland 98, Mexico 82 usw. Erst als diese Währungen zwischen 30 bis 75% abwerteten, waren sie wieder exportfähig, hatten wieder Einnahmen mit denen sie ihre Schulden bedienen konnten.

Bei Griechenland u. dem Club Med läuft es gleich. Das wird ein Fass ohne Boden, wenn man ihnen die letzten Reste ihrer produktiven Wirtschaft zerstört. Zahlen können sie nur, wenn sie etwas verkaufen können.

Deshalb die sofortige Einführung einer Weichwährungszone (Süd-Osteuropa) mit einer neuen Währung und Abtrennung vom Euro. Oder Wiedereinführung der alten Währungen. Alles ist besser, als der jetzige Zustand. EZB u. der reiche Norden muss bei der Übergangsphase helfen.

Gast: Fischotter
12.02.2010 01:29
4 1

EU - Titanic

Die EU ist wie die Titanic:

Auch die Titanic ist letztlich an ihrer Gigantomanie und Überheblichkeit gescheitert.

Auch bei der Titanic waren die unteren sozialen Schichten die wirklich Leidtragenden.

Auch die Titanic ist auf dem Weg zu den "Vereinigten Staaten" untergegangen...

0 0

Re: EU - Titanic


Sehr guter Vergleich !

Nur unser Faymandl (Kapitän) wird sich in Sicherheit bringen und nicht mit dem Schiff untergehen.


Antworten Antworten Gast: Zufallsexperte
12.02.2010 10:38
1 0

Re: Re: EU - Titanic

Faymann ist eine Küchenhilfe, die aus Tolpatschigkeit beim Anziehen die Kapitänsuniform erwischt hat und von zwielichtigen Unteroffizieren solange als Kapitän propagiert wird, bis er selbst daran glaubt.

Gast: Österreicher
12.02.2010 01:19
2 3

jetzt müssen die Österreicher bittere Wahrheiten zur Kenntnis nehmen:

die Finanzkrise kann nicht mehr eindimensional mit Spekulationsgeschäften einzelner Banken "erklärt" werden, für die "die Manager" die Verantwortung tragen. Das war nur bei der BAWAG der Fall. Ich bin daher schon neugierig, wie die Linksparteien jetzt den Umstand erklären, daß eine verantwortungslose Schuldenpolitik gewisser Länder die Banken (die diese Politik durch Zeichnen von Anleihen finanziell unterstützt haben) in den Abgrund reißen.

 
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