Investmentbanker: "Ihr strampelt, wir werden reich"

20.02.2010 | 19:04 |  von andreas kerschbaumer (Die Presse)

Gerald Hörhan ist Investmentbanker und geht auf Heavy-Metal-Festivals. Im "Presse"-Interview erklärt er, warum die Mittelschicht in einem Hamsterrad läuft und sich ausbeuten lässt.

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Gerald Hörhan ist Investmentbanker und geht auf Heavy-Metal-Festivals. Er ist reich. Und er tut Dinge, „von denen ihr nur träumt“, sagt er. Mit „ihr“ meint er die Mittelschicht. Jene, die schuften, während die Reichen immer reicher werden, sagt Hörhan. „Es wird wenige geben, die viel haben. Und es wird immer mehr Menschen geben, die nichts haben.“

Sie glauben, dass sich die Mittelschicht auflöst. Warum?

Gerald Hörhan: Das globale ökonomische System war nie für eine Mittelschicht ausgelegt. Die Mittelschicht der vergangenen Jahrzehnte ist nur durch den Krieg zustande gekommen. Aber jetzt bricht sie auf, und mit jeder Wirtschaftskrise bleibt der Mittelschicht weniger übrig. Besonders nach dieser Finanzkrise. Die Reichen mehren ihr Vermögen schon lange wieder. Banker kassieren schon wieder üppige Boni. Und die Mittelschicht wird währenddessen mehrfach abgezockt.

Und zwar wie?

Sie leidet unter hohen Kreditkosten, niedrigeren Einkommen, Kurzarbeit und Jobverlust. Nicht nur das. Den Kleinanlegern wurde eingeredet, Aktien zu kaufen, als die Kurse oben waren. Die Kurse sind dann eingestürzt. Als sie im Keller waren, hat man ihnen eingeredet, sie müssten auf Garantieprodukte setzen. Somit haben sie vom Börsenaufschwung nicht profitiert. Den Reichen ist wieder mehr übrig geblieben.

Darum setzen Politiker auf Reichensteuern.

Das bewirkt das Gegenteil von dem, was sie bezwecken wollen. Die, die schon reich sind, verlagern einfach ihr Vermögen. Diese Steuern werden wieder nur jene der Mittelschicht treffen, die durch harte Arbeit und kreative Ideen versuchen, ein Vermögen aufzubauen.

Wie kann man der Mittelschicht entfliehen?

Man muss ein intelligenter Punk sein. Punks hinterfragen das System, das ist gut. Sie ziehen aber die falschen Schlüsse. Für Anarchopunks sind Unternehmer, Vermieter und Politiker die Bösen. Ohne die gäbe es aber eine feudalistische Plutokratie. Intelligente Punks dagegen versuchen, sich mit kreativen Ideen von den Konventionen der Mittelschicht zu verabschieden. Ich nenne sie Investmentpunks.

Was ist das System, und warum ist es böse zur Mittelschicht?

Das System besteht aus den Staaten, den globalen Konzernen und den Medien. Es gaukelt vor, dass Schulden normal sind: „Lebe jetzt, spare irgendwann.“ Es definiert das Eigenheim als das größte wirtschaftliche Ziel und suggeriert, dass der Kauf von Neuwagen auf Pump normal ist. Das alles verhindert aber nur, dass zu viele Menschen aus der Mittelschicht hoch hinaus kommen.

In Österreich verschuldet sich ein Viertel der Menschen für ihr Eigenheim. Was ist so schlimm daran?

Die Leute kaufen etwa auf Pump Häuser in Vororten. Sie verpfänden ihre Freiheit und ihr Leben an die Bank und sind somit in einem Hamsterrad eingeschlossen. Sie müssen strampeln, um den Kredit zu tilgen. Sie dürfen ihren Job nicht verlieren, müssen daher buckeln und immer brav Danke zu ihren Chefs sagen. Sie haben keine Zeit mehr für große Visionen, können keine Geschäftsideen umsetzen. Sie werden ausgebeutet. Früher hieß die Ausbeutung Sklaverei, heute heißt sie Schuldendienst. Was bleibt am Schluss übrig? Der Wert der Vorortimmobilie ist vielleicht in 20 Jahren gesunken. Ich denke an die Triester Straße in Wien. Das waren einmal die Traumhäuser der Mittelschicht. Heute ist es furchtbar, dort zu leben.

Was machen Sie anders bei Immobilien?

Ganz einfach: Ich unterscheide zwischen Konsumausgaben und klug investierten Krediten. Ich wohne zur Miete, ich kaufe als Investment. Ein Beispiel: Wenn ich mir mein Eigenheim im Wert von 240.000 Euro auf Pump kaufe, muss ich etwa 50.000 Euro als Anzahlung für den Kredit leisten. Da wohne ich doch lieber schön auf Miete – und mit den 50.000 leiste ich die Anzahlung für drei Immobilien in einer guten Stadtlage. Diese Objekte behalten in einer Stadt mit guter Entwicklung zumindest ihren Wert. Die Banken sehen das auch so, sie gewähren dafür 80 bis 90 Prozent Beleihung. Ich zahle für die Immobilieninvestments zehn bis 15 Prozent und die Nebenkosten. Der Kredit wird mit Mieteinnahmen getilgt. In zehn bis 20 Jahren sind die Wohnungen schuldenfrei. Sie bringen mir dann schöne Erträge. Ich verfolge dieses Schema und kaufe immer mehr Immobilien an. Somit baut man sich ein sattes Vermögen auf, anstatt dumme Schulden zu machen.

Was haben Sie gegen Neuwagen? Sie fahren schließlich einen Aston Martin und einen Audi RS 6 Plus, die beide gemeinsam mehr als 1000 PS unter der Haube haben?

Ich habe sie gebraucht gekauft. Aus gutem Grund. Man verbrennt Geld kaum schneller als mit Neuwagen. Anschaffungspreis und Wertverlust sind die größten Ausgaben. Die Konsumidioten der Mittelschicht glauben auch noch, dass ein Auto eine Investition ist und einen Vermögenswert darstellt. Das krasse Gegenteil ist der Fall: Ein Neuwagen kostet viel und verliert binnen drei Jahren bis zu 50 Prozent an Wert. Außerdem fallen laufende Kosten an. Da kaufe ich lieber einen drei Jahre alten Gebrauchtwagen. Die Anschaffung ist billiger, die Wertverlustkurve ist flacher, ich verliere also weniger. Viel lustiger und ökonomisch günstiger wäre, einen Mercedes 300 Cabriolet aus den 80er-Jahren zu kaufen anstatt einen neuen, langweiligen VW Golf zu fahren.

Was ist da ökonomisch?

Der Golf verliert schnell an Wert. Der Mercedes ist für eine halbe Million Kilometer gut. Bei guter Behandlung wird er immer mehr wert als weniger, weil viele Sammler gutes Geld dafür zahlen würden. Außerdem kann man mit ihm vor jeder Nobeldisco vorfahren. Mit dem – vielleicht sogar auf Kredit gekauften – VW Golf, der nichts mehr wert ist, geht das nicht.

Sie machen auch mit Aktien ein Vermögen. Wie kann man damit reich werden?

Grundsätzlich mache ich bei Aktien das Gegenteil, was Boulevardzeitungen schreiben. Derzeit ist von Garantieprodukten die Rede. Ich stocke daher bei Aktien auf. Im Grunde braucht aber jeder sein eigenes System, das er langfristig und ständig wiederholt. Über Nacht wird man nicht reich. Mein System ist simpel: Ich investiere nur in Firmen, deren Buchwert höher als ihr Marktwert an der Börse ist. Das Geschäftsmodell muss stabil sein, es sollte also keine Airline sein. Die Dividendenrendite muss bei mindestens fünf Prozent liegen. Ich investiere Monat für Monat die gleiche Summe. Sind die Kurse oben, kaufe ich weniger Aktien, sind sie im Keller, kaufe ich mehr.

Was bedeutet Reichtum?

Unabhängigkeit und Freiheit. Ich kann alles machen, was ich will. Ich muss vor keinem Chef buckeln und dafür noch Danke sagen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.02.2010)

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185 Kommentare
 
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Gast: test0815
12.05.2012 06:13
0

reich werden

dazu kann ich das forum hier empfehlen http://www.reichwerden.me

Gast: Punkspiessbürger
08.09.2011 12:03
0

Punk ist was fürs Ego

Der Herr Punk füllt seine Steuererklärung aus wie alle anderen Kapitalisten auch. Von wegen nicht vor dem Chef buckeln und dafür noch danke sagen. Danke sagt der Punk so, nachdem er abgedrückt hat: "Ohne die gäbe es aber eine feudalistische Plutokratie". Dafür bekommt er einen Orden von der Politik. Das den andern moralisch kommen hat er auch von den Punks gelernt. Genau so eklig wie die Spiesser selbst in dieser Hinsicht.

Gast: Vogel Strauss
23.06.2011 08:28
0

Binsenweisheiten ...

Warum regt sich da irgendwer über solche Binsenweisheiten auf? Das, was der Typ da als Neuigkeiten verkauft, ist doch eh jedem klar, der ein bisserl wirtschaftlich denkt.

Gast: MedUsa2012
02.05.2011 12:14
0

perfide

Bei Herrn Hörhan trifft wieder einmal der Spruch mit den dicksten Kartoffeln und den dummen Bauern zu. Wenn ich dem Mann nur ins Gesicht schaue und ihn sprechen hören, überfällt mich fast Mitleid: Er sollte mal auf die Couch. Er mag davon Ahnung haben, wie man selbst schnell reich wird, von VoWi hat er null Ahnung. Wenn alle so agieren würden wie seine Zunft, dann gäbs bald keine Autos und keine 'Brötchen' mehr, wo man seine Millionen anlegen kann. Mit denen kann er sich dann höchstens den Arsch abwischen, essen kann man die nämlich nicht. Herr Hörhan lebt vom 'Fußvolk' und macht sich noch über dieses lustig. Danke, habe fertig!

Gast: Marximiliane
01.05.2011 13:48
0

Keine wirkliche Hilfe

Herr Hörhan, solange Sie die Mittelschicht verhöhnen, wird diese Ihnen nicht zuhören!
Wenn auch vollinhaltlich richtig was Sie sagen, wird das keine Hilfe für irgendwen sein!

Für mich sind Sie jemand, der sich selbst gern ins Rampenlicht stellt.

Gast: sijay
09.09.2010 15:04
0

ABSOLUT RICHTIG

Ich lese echt mit einem großen Grinsen, was die Leute hier schreiben.

Es geht um Werte, es geht drum anderen zu helfen, es geht drum geliebt zu werden

SCHWACHSINN

Es geht um Geld und sonst nix, was die meisten heir ned kapiere ist. Er sparT JETZT aber in paar Jahren lebt er wie ein König.

DAs was ihr Urlaub nennt (mallorca etc) dass ist gar nichts im Vergleich zu dem was ein Mensch alles erleben könnte, er tut es.

Er hat den MUM solche Sachen zu tun, er hat absolut RECHT IN JEDEM PUNKT.

Da merkt ihr was für ein krankes EGO ihr eigentlich habt dass euch in so weit anlügt zu sagen er is böse.......

Jeder der nach 10 Tagen kein Geld mehr hat und seinen Kindern nix kaufen kann, bzw sich selber nix kaufen kann DER HAT VERSAGT.

Lernt damit leben, GELD macht man nicht DURCH ARBEIT GELD macht man DURCH INVESTITION.

Irgendwann irgendwann werdet ihr das auch kapieren nur dann ist es zu spät.

Und zum Punkt das ist nicht höflich und man sollte nicht anderen ausnutzen. Natürlich solltem an jeden ausnutzen der SO DUMM IST sich ausnutzen zu lassen.

Falls ihr das noch nicht gecheckt habt, man hat nur ein Leben und wenn ich in meinem Sterbebett liege dann werde ich nicht drüber nachdenken dass ich so ein böser mensch war sondern WAS FÜR EIN GEILES LEBEN ICH HATTE.

UND was denkt ihr wenn ihr in eurem STerbebett liegt? UHHHH ich habe 5 Menschen geholfen... total uninteressant.

Seid doch endlich mal ehrlich zu euch selber ihrw ollt LUXUS THATS IT

Gast: ceyhan
09.08.2010 18:46
0

schlauer punk nicht schlecht

Schlau, Schlau, Schlau nicht schlecht.
Ich werde bald auch ne Lehre als Investmentfondkaufmann beginnen kann einer mir tipps geben.

Querdenken ist immer gut

Wenn wir den Balken vor unseren Augen entfernen, tun sich neue Welten auf.

zum Buch:
höchstinteressant, fing an zu lesen und legte es erst wieder nach der letzten Zeile weg.

zur Person Hörhan:
dazu zitiere ich Gerhard Schöne aus seinem Lied "Wellensittich und Spatzen"

Als mein gelber Wellensittich aus dem Fenster flog,
hackte eine Schar von Spatzen auf ihn ein,
denn er sang wohl etwas anderes und war nicht so grau wie sie,
und das passt in Spatzenhirne nicht hinein.

-----------


Gast: gepoppter
28.05.2010 20:37
0

Ein Hoch auf den Kerschbaumer.

Hand aufs Herz. Hätten Sie gewußt, wer der Hörhan ist? Ich gebe es ehrlich zu. Ich nicht. Das verdanken wir dem sonst kaum in Erscheinung getretenen Journalisten Kerschbaumer.

Gast: gepoppter
28.05.2010 20:13
0

Selten habe ein schwachsinnigeres Interview in der Presse

gelesen.

Schnösel

Schnösel!

Gast: al Shasa
26.05.2010 12:00
2

Nur keinen Neid

Nur keinen Neid, meine Herren!

Nur wer's verstanden hat, kann Dinge so beschreiben, dass es ein neunjähriges Kind versteht.
Der Erfolg gibt Herrn Hörhan doch ganz offensichtlich recht.
Es ist halt wie immer "Neid muss man sich verdienen - Mitleid bekommt man geschenkt".


Gast: ticktick
15.05.2010 15:38
0

rbb

Hörhan sollte sich mal einem Logopäden anvertrauen. Beim Sprechen macht man den Mund aaaauf! Schwer vorstellbar, dass die McKinsey-Einstell-Philosophie diesem nuschelnden Irgendetwas was Positives abgewinnen konnten.

Antworten Gast: Mc
28.05.2010 18:53
1

McKinsey

hahaha, da fällt mir der Spruch ein: Ich bin kein Generaldirektor, ich halte mir welche! Die 400 Stunden Wöchner von McK werden nie reich.

Gast: saintjust
15.05.2010 07:36
2

Die Argumente stimmen...

aber die Schlußfolgerung nicht.

Die ökonomischen Fehler die Hörhan beschreibt sind im Grunde so trivial, daß man dazu nicht mehr als gesunden Menschenverstand braucht. Bzw. geistige Unabhängigkeit. Daß die angepasste und opportunistische Mittelschicht davon nicht das meiste besitzt ist auch eine Tatsache. Trotzdem werden die Reicher deshalb langfristig nicht immer reicher. Irgendwann ist nämlich bisher immer ein Punkt erreicht worden, manchmal früher, manchmal später, an dem das herrschende System der Ausbeutung an die Wand gelaufen ist. Und in den allermeisten Fällen waren die Reichen danach einen Kopf kürzer. Bei den heutigen Exzessen an den Finanzmärkten wird der Kater irgendwann erheblich sein, und zwar je länger es noch damit dauert, um so heftiger. Denn so leicht wie die Mittelschicht zu beeinflußen ist, wenn es um unsinnige Finanztipps geht, so leicht läuft sie mit Inbrunst politischen Radikalen nach. Wahrscheinlich wurde bisher keine Revolution vom "Proletariat" angestossen, aber die RAF bestand aus "Bürgersöhnchen" (und "töchtern"). Ich glaube wir leben in vorrevolutionären Zeiten. Wenn Herr Hörhan wirklich so schlau ist, weiß er hoffentlich, wann er sich absetzt, bevor es auch vor seiner Nase kracht.

Gast: Hackhof
12.05.2010 13:42
3

Unbegreiflich!

Es ist unbegreifliuch, wie sehr so viele Menschen auf einen so leicht zu durchschauenden Schaumschläger wie Hörhan positiv reflektieren.
Bitte recherchieren Sie die Person Hörhan, bevor Sie dem Mann etwas glauben - allerdings sagt er ja nicht viel: dass die Mittelschicht ausgebeutet wird und bald nicht mehr existiert - das ist ja wohl nicht neu.
Und dass man nicht zuviele Schulden machen soll auch nicht. Und wenn man Schulden macht ist man nicht mehr so frei.
Hörhan selber macht exzessiv Schulden, liest man sein Interview genau: sinken die Mieteinnahmen und steigen die Erhaltungs- und Renovierungskosten, Verwaltungs- und Nebenkosten wird auch Hörhan seine Kredite nicht mehr so einfach bedienen können und anfangen im Hamsterrad zu laufen: lauf, Hörhan, lauf!
Und ein erfolgreicher Investmentbanker kauft weder Gebrauchtautos noch agiert er mit so trivialen "Systemen" am Aktienmarkt wie im Interview beschrieben. Lächerlich! Der Mann gibt vor etwas zu sein was er gar nicht ist.
Es ist leicht heute, wo es immer bekannter wird, von globalen Verschwörungen, Ausbeutungen und Machenschaften von Politik, Finanzwirtschaft, Konzernen und Medien zu warnen, siehe Bilderberger.
Aber der Mann kann live nicht mal einen vernünftigen Satz formulieren oder eine Argumentation zu Ende führen.
Aber er kann provozieren und aufhetzen und den Leichtgläubigen Geld für seine wertlose gedruckte Provokation aus der Tasche ziehen. Unbegreiflich!

Antworten Gast: gepoppter
28.05.2010 20:20
0

Re: Unbegreiflich!

Daß sie der Hörhan so aufregt, verstehe ich nicht. Soll er tun was er tun muß. Jeder hat halt eine andere Neurose. Mit der er lebt. Ein sorgenfreies Leben ist das wohl nicht.

Antworten Gast: Mc
28.05.2010 18:55
0

Aber Sie haben ihn durchschaut...

oder was? Hätte er sie mehr beeindruckt, wenn er statt einem simplen Cost Average Modell einen Grey-Supercomputer mit 1000 Physikern einsetzen würde? So wie der Long Term irgendwas??!

Herr Hörhahn

Ist es ihnen schon einmal in den Sinn gekommen, das Menschen auch noch andere Interessen als Geld haben können?

Aber auch sie werden jetzt bald mit ihrer parasitären Einstellung im nicht mehr auzuhaltenden Crash untergehen.
Punk hin, Punk her.

Antworten Gast: Joeblack
14.05.2010 16:46
2

Re: Herr Hörhahn

Mein lieber Mann - Herr Hörhan hat völlig recht - leider sind Sie sehr emotional in Ihrer Antwort was den Schluß nahelegt daß auch Sie ein geschädigter Hamster sind. Es reduziert sich alles genau wie er es beschreibt - auf das Wesentliche.
Ein aus dem Hamsterrad ausgebrochener mit ausreichend Vermögen

lg

Antworten Antworten Gast: Mc
28.05.2010 18:56
0

Re: Re: Herr Hörhahn

aber das wissen nur jene, die bereits die Schäfchen im Trockenen haben....

Gast: fräuleinwunder
10.05.2010 11:00
1

Neugierig

Bin schon sehr neugierig auf dieses Buch. Was wir im Arbeitsleben (an der Sklavenfront) jeden Tag mit uns machen lassen, ist wirklich kaum auszuhalten, Stichwort Gratispraktikum, Mindestlohn, Zeitarbeit usw. Höchste Zeit, dass wir aufwachen und uns neu organisieren und uns von Arbeitgebern und Banken, den neuen Sklaventreibern, unabhängig machen. Auch mit einem Selbstversorger-Bauernhof komplett auszusteigen wäre ein solcher Weg. Ansonsten werde ich das Buch sicher kaufen und auch an gute Freunde verschenken, die auch nach Auswegen suchen. Danke, lieber Herr Hörhan.

Antworten Gast: gepoppter
28.05.2010 20:24
0

Re: Neugierig

Tja, das kommt davon. Wenn man um des Studierens willen, studiert. Um den "Doktor" zu machen. Und der irrigen Ansicht ist, daß nach der Promotion die Gesellschaft nunmehr ihre Reverenz erweisen muß. Und bitter enttäuscht wird. Weil kaum jemand davon Notiz nimmt. Vielleicht ist der Beruf der Häuselfrau zukunftsträchtiger als so manche akademische Bildung. Denn gepieselt wird ja immer.

Antworten Antworten Gast: fräuleinwunder
13.07.2010 11:00
0

an den gepoppten

Warum Häuselfrau? Warum sich selbst immer ganz unten sehen, als den, der immer nur den Dreck der anderen wegmachen muss? Ein Selbstversorger-Bauernhof mit Hühnern, ein paar Kaninchen, Ziegen und einer Kuh, mit einem großen Gemüsebeet und Kartoffeln. Das ist ein anderes Leben als im Hamsterrad oder am Klo! Sucht euch doch endlich Alternativen! Auf dem Land kann man ganz billig Häuser mieten, Wiesen pachten! Gruß aus dem Weinviertel.

Gast: fräuleinwunder
10.05.2010 10:59
0

Neugierig

Bin schon sehr neugierig auf dieses Buch. Was wir im Arbeitsleben (an der Sklavenfront) jeden Tag mit uns machen lassen, ist wirklich kaum auszuhalten, Stichwort Gratispraktikum, Mindestlohn, Zeitarbeit usw. Höchste Zeit, dass wir aufwachen und uns neu organisieren und uns von Arbeitgebern und Banken, den neuen Sklaventreibern, unabhängig machen. Auch mit einem Selbstversorger-Bauernhof komplett auszusteigen wäre ein solcher Weg. Ansonsten werde ich das Buch sicher kaufen und auch an gute Freunde verschenken, die auch nach Auswegen suchen. Danke, lieber Herr Hörhan.

Gast: schabrackenschakal
10.05.2010 10:37
0

Danke

Es tut einfach so unendlich gut, einem intelligenten Menschen zuzuhören, der einem ehrlich erzählt, wie er sein Geld verdient. Ich werde Herrn Hörhans Buch sicher lesen, mindestens 10 Stück davon kaufen und es meinen Freunden zum Geburtstag schenken. Wir können viel von ihm lernen - vor allem, die Realität zu begreifen, aufzuwachen und uns neu zu organisieren - in einer Welt voll Zeitarbeit, Schand- und Mindestlöhnen, auch für Akademiker, Stichwort "Gratis-Praktikum"! Was wir mit uns machen lassen, ist einfach blöde und völlig verrückt. Herr Hörhan öffnet uns gleich mehrfach die Augen. Ich sage nur herzlich: Danke!, und schließe ihn ab heute in mein Abendgebet ein, auch wenn er darüber vielleicht grinst. Das macht nichts, ich tus trotzdem. Danke, lieber Herr Hörhan.

 
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