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Offiziell: Christian Kern wird neuer ÖBB-Chef

09.03.2010 | 16:03 |   (DiePresse.com)

Der Aufsichtrat hat Christian Kern zum neuen Chef der ÖBB-Holding gekürt. Er tritt seine Stelle am 7. Juni an und folgt Peter Klugar nach, dessen Vertrag mit Ende 2010 ausläuft. Die ÖVP kritisiert die Entscheidung

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Nach gut vier Stunden Tagung hat der Aufsichtsrat der ÖBB einen neuen Holding-Chef gekürt. Christian Kern, derzeit Verbund-Vorstand folgt noch-ÖBB-Boss Peter Klugar nach. Dieser hatte vergangene Woche bekanntgegeben, sich nicht mehr für eine weitere Periode als Vorstandssprecher der Bahn-Holding zu bewerben. Kern wird die neue Stelle am 7. Juni antreten.

Kern will die ÖBB aus der tagespolitischen Diskussion bringen. "Mein Ziel ist es, dass die Österreicherinnen und Österreicher wieder stolz auf ihre Bahn sind", sagte der designierte Bahn-Boss.

Ansehen der Eisenbahner heben

"Es handelt sich um eine außerordentliche Herausforderung. Die ÖBB sind einer der Leitbetriebe der österreichischen Wirtschaft und haben als Konjunkturmotor Bedeutung für die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft", so der designierte Bahnchef Christian Kern. "Unternehmen und Mitarbeiter haben heute nicht das Ansehen, das wir brauchen und auch verdienen."

Kern legt sein Vorstandsmandat beim Verbund mit Wirkung vom 6. Juni zurück. Sein Vertrag bei dem Energieunternehmen wäre noch bis Ende 2011 gelaufen. Der 44-jährige Wiener galt als Wunschkandidat der SPÖ.

Klugar wird Kern einschulen

Klugars Vertrag läuft noch bis Ende 2010. Er werde mit seinem Nachfolger einen "sinnvollen Übergang im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat" vereinbaren, sagte er heute im Ö1-Mittagsjournal des ORF-Radio. Sein Rücktritt sei freiwillig erfolgt, die Krankendatenaffäre sei bereinigt und spiele keine Rolle. "Ich muss nicht gehen, sondern ich werde gehen. Mein Vertrag läuft Ende des Jahres aus, ich bin über 60 Jahre", sagte der scheidende ÖBB-Boss, der sich von der Koalition eine "einheitliche Linie" in Sachen Bahn wünscht.

Nachfolger von Holding-Vorstand Gustav Poschalko wird wie erwartet der Geschäftsführer der ÖBB-Technische Services GmbH, Franz Seiser. Er tritt seine Aufgabe am 1. April 2010 an. Poschalko wechselt in den Aufsichtsrat der Rail Cargo Austria AG und der ÖBB-Personenverkehr AG.

ÖVP: "Haberzettel behält das Zepter"

Kritische Worte zur heutigen Personalentscheidung bei der Bahn kommen von der ÖVP. "Die heutigen Entscheidungen des ÖBB-Vorstandes geben leider Gottes keinerlei Anlass zu Optimismus, weil (Gewerkschaftschef) Haberzettel und Co. offenkundig weiterhin das Zepter bei den ÖBB in Händen halten", meint ÖVP-Verkehrssprecher Ferdinand Maier. Weiterhin gebe es einen Dreiervorstand, "ausgemacht und zugesagt" sei eine Verschlankung auf zwei Mitglieder gewesen. SPÖ-Ministerin Doris Bures sei "wortbrüchig" geworden, laut Maiers Meinung "auf Druck der Eisenbahnergewerkschafter".

Angesichts der Sparmaßnahmen der Ministerien sei diese Entscheidung "eine echte Chuzpe", kritisierte Maier. Der neue Vorstand der ÖBB gehe jedenfalls mit einem denkbar schweren Rucksack, den ihm die eigenen Parteifreunde umgehängt haben, in seine neue Aufgabe, schlussfolgert der ÖVP-Verkehrssprecher.

BZÖ für erfolgsabhängige Entlohnung

Das BZÖ fordert erfolgsabhängige Managerentlohnung: "Nach den schlechten Erfahrungen mit ihren Vorgängern, die Millionen verspekuliert haben, sollten die Managergehälter von Kern - der gleich 100.000 Euro mehr kassieren wird als sein Vorgänger - und Seiser nicht nur Erfolgs-Boni beinhalten, sondern auch Abzüge, wenn sie ähnlich schlecht wirtschaften", so BZÖ-Verkehrssprecher Christoph Hagen. Bei den ÖBB solle das "herrschende Chaos" endlich beendet werden und das Pensionsantrittsalter hinaufgesetzt werden. "Viele ÖBB-Bedienstete wollen noch gar nicht in den Ruhestand. Sie werden einfach vom ÖBB-Management abgeschoben", kritisiert er. Der "ehemalige SPÖ-Parteisoldat Kern" solle beweisen, dass seine Besetzung nicht nur der übliche Postenschacher sei.

Industrie begrüßt Kern

Positive Worte kommen hingegen von der Industriellenvereinigung (IV): Als "Chance, die es im Sinne des gesamten Industrie- und Arbeitsstandortes zu nutzen gilt" bezeichnete IV-Präsident Veit Sorger die personelle Neuaufstellung der Bundesbahnen. Kern habe sich beim Verbund als Manager "ein klares Profil erarbeitet, das ihn auf die neuen Herausforderungen zweifellos gut vorbereitet".

Sorger betonte, es gelte, "Infrastrukturausbau als Zukunftsinvestition zu verstehen, die strategisch anzulegen und mit dem notwendigen Commitment auch der Politik mittel- und langfristig umzusetzen ist". Dies komme - richtig gemacht - der Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Volkswirtschaft zugute. Der IV-Präsident würdigte auch den scheidenden ÖBB-Chef Peter Klugar, der das Unternehmen in schwierigen Zeiten geführt und für die Bahn wesentliche Fragen adressiert habe.

 

Verbund: Vorstand könnte schrumpfen

Die Verbund-Agenden von Christian Kern werden im Vorstand des börsenotierten Stromversorgers interimistisch von den übrigen drei Mitgliedern wahrgenommen. In der Folge werde der Aufsichtsrat die weitere Vorgangsweise im Zusammenhang mit dem Ausscheiden von Kern festlegen.

Auf Verbund-Eigentümerseite werden derzeit mehrere Varianten überlegt: Entweder bleibt der Vorstand dreiköpfig - Vorsitzender Wolfgang Anzengruber, Vize-Vorsitzender Johann Sereinig sowie Ulrike Baumgartner-Gabitzer -, oder er wird doch wieder auf vier aufgestockt. Von Anfang 2002 bis Ende 2006 hatte der Verbund-Vorstand auch nur aus drei Mitglieder bestanden. Kern ist in der Verbund-Chefetage seit 2007 für das internationale Geschäft des Konzerns zuständig.

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(Ag)

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32 Kommentare
 
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Gast: Ein kritischer Ausbilder
30.09.2010 18:29
0 0

wie Hr. Mag Kern hinters Licht geführt wird

Heute war hoher Besuch in der Lehrwerkstätte Floridsdorf.

Gestern wurden wir , die Lehrlinge und das Ausbildungspersonal dahin getrimmt , Optimisten zui sein. Wir wurden beauftragt , nur positive Stimmung zu verbreiten , obwohl alle Lehrlinge wissen , bei der Ausbildung geht soviel schief wie nur denkbar möglich.
Man kann aber nur Facharbeiter werden , wenn mann praktische Erfahrungen sammeln kann.

Das ist bei uns so nicht möglich!!!
Ich finde es nur traurig , die Lehrlinge wollen wirklich etwas lernen .

ein unbekannter Kapazunder

der gleich einmal um 100 000.- mehr bekommt, als sein Vorgänger. Wir Steuerzahler habns ja. Nicht die kleinen Mitarbeiter der Bahn, sind fürs schlechte Image, des Unternehmens verantwortlich, sondern die Führungsetage steht für Misswirtschaft, in Kooperation mit der Gewerkschaft. Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken, wissen alle, ausser Dick und Doof.

Gast: Gast17
07.03.2010 16:54
1 1

Kaum steht ÖBB im Titel...

... wird auf allen österreichischen Nachrichtenseiten mit Posting-Funktion gesudert, was das Zeugs hält. Man sollte dem neuen Manager eine Chance geben, den Sauhaufen ÖBB zum besseren zu wenden, bevor man ihn inhaltlich "analysiert".

Möge es ihm gelingen, das Niveau der ÖBB auf ansatzweise schweizerische Verhältnisse zu heben. Der österreichische ÖV hätte es verdient. Ich hoffe, das wird seine Kern-Kompetenz!

2 1

Motivation

kann man von einem normalen ÖBB-MA sicher nicht verlangen. So charakterlos wie sich die Manager in den letzten Jahren bei der ÖBB aufführen ist es unmöglich eine Mannschaft zu einer Leistung zu motivieren.

Profil sucht Ausschreibung

Nachfolgend das Profil von:

Mag. Christian KERN
Mitglied des Vorstandes
Geboren 1966 in Wien

1989 Wirtschaftsjournalist

1991 Assistent des Staatssekretärs für den öffentlichen Dienst

1994 Büroleiter und Pressesprecher des Klubobmannes der sozialdemokratischen Parlamentsfraktion

1997 Assistent des Vorstandes des Verbund
(Österreichische Elektrizitätswirtschafts-AG)

1999 Bereichsleiter "Strategisches Marketing und Verkaufssteuerung" des
Verbund

2000 Vorsitzender der Geschäftsführung der
VERBUND-Austrian Power Vertriebs GmbH

2002 Mitglied des Vorstandes der
VERBUND-Austrian Power Trading AG

2007 Mitglied des Verbund-Vorstandes

Quelle: Verbund AG

Die dafür passende Ausschreibung kann daher nur lauten:
politisch bekannt und zuordenbar
planbar
praktische Erfahrung oder Branchenerfahrung nicht unbedingt erforderlich
Vorstandserfahrungl wegen Argumentation erforderlich

Nachdem die Eigentümer durch die Auswahl der ihrer leitenden Organe meist ihre Ziele mit dem Unternehmen abbilden, lässt sich nur ableiten:
schauen, dass alles unter politischer Kontrolle bleibt, Ziel unbekannt und undefiniert.

Gute Nacht ÖBB, gute Nacht Österreich.

Antworten Gast: gast72
09.03.2010 20:55
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Re: Profil sucht Ausschreibung

ergänzend: studium in germanistik und publizistik - so eine tageszeitung berichtend - absolviert ;-).

Mit der Bahn kommt man definitiv schneller ans (karriere)ziel!


Re: Profil sucht Ausschreibung

hinzuzufügen ist noch die Tatsache, das er nie die Aktentasche, die er den diversen Bonzen nachzutragen hatte, fallen lies.

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ad praktische Erfahrung oder Branchenerfahrung

Draxler: praktische Erfahrung, guter Mann - Ergebnis - abgesägt durch die Politik

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ad praktische Erfahrung oder Branchenerfahrung

frühere ÖBB-Chefs:
vor dem Walde: Branchenerfahrung ja, Ergebnis - Desaster
Huber: keine Branchenerfahrung, Ergebnis - Desaster

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Re: ad praktische Erfahrung oder Branchenerfahrung

Bei der Huber-Truppe erlaube ich mir zu widersprechen. Das waren gevifte Praktiker - wie in die eigene Tasche gewirtschaftet oder Steuergeld hochriskant verzockt wird.

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gevifte Praktiker

Zustimmung - der Huber hat ja auch noch seine Frau zum Abzocken miteinbezogen.

Re: ad praktische Erfahrung oder Branchenerfahrung

Hallo K19,

nun die Branchenerfahrung ist nur ein Aspekt meiner Anmerkung, es ist nicht so einfach einen "Bundesbahnprofi" zu finden und noch dazu einen geeigneten. Ich habe vielmehr allgemeine Erfahrung bzw. Erfolgsnachweise gesucht: z.B. erfolgreiche Sanierung eines Unternehmens, erfolgreiche signifikante Ausweitung von Umsatz und Ergebnis, erfolgreiches Umsetzen eines großen Change Prozesses ...ja es wäre für mich schon "erfolgreiches längeres Arbeiten in einer Führungsposition einer relevanten messbaren Unternehmensfunktion (Finanz, Vertrieb, Produktion) ein positives Kriterium gewesen. Ich kenne Hrn. Mag. Kern nicht, vielleicht ist er ein Naturtalent, der keine Praxis braucht, für mich bleibt im Augenblick:
2 Jahre als Journalist
6 Jahre politische Assistententätigkeit (im Regelfall auch sehr publizistisch orientiert)
3 Jahre in Warteposition als Assistent bzw. in kaum messbarer Position (zumindest nicht innerhalb 1 Jahres) dann Vorstand in einem Unternehmen das auch ein politisch gesteuertes Unternehmen ist. Das ist mein Unbehagen im Zusammenhang mit den Aufgaben, die bei den ÖBB eigentlich anstehen. Aber wir werden sehen?

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in Warteposition

noch eine Ergänzung:
Die Warteposition für den Vorstandsposten in der Verbund-Holding war keine ganz unbedeutende Position, sondern der Vorstandposten in der Stromgroßhandelsfirma Austrian Power Trading.
Was er bei den ÖBB machen wird - wir werden sehen (als langjähriger Pendler hoffe ich natürlich auf Verbesserungen).
Schöne Grüße

Gast: Abfertigung
05.03.2010 10:42
1 0

da fliessen wieder die Millionen

Wird der wohl vom Verbund noch eine satte Abfindung bekommen und bei den ÖBB einen Vertrag mit lukrativen Ausstiegsklauseln - wie das halt üblich ist. Und was macht die Politik?
Ja genau, so wie immer wegschauen.

Die 4 da - Reicher leben mit Martin Schlick (part1)

http://www.youtube.com/watch?v=P1-dr_zqQyA

Würden Verbund Gehälter auch bei der ÖBB bezahlt, bringt das die ÖBB in 5 Monaten komplett um, ähnlich der AUA. Gute Netzwerke , Freunderlwirtschaft , Parteispendenkultur. Viele der vor 10 Jahren neu gegründeten ÖVP FPÖ Haberer sind seither zu Millionären geworden. Am ärgsten ausbluten lassen die Großgeschäftsleute im Dunstkreis der Politik, die Wirtschaft. Tausende Arbeitslose werden von diesen Provisionsmillionen vernichtet, in die private Tasche gesteckt, oder das Geld ins Ausland transferiert.
Voraussetzung dazu: Gewerkschafter die eine Mischung aus Dummheit und Feigheit oder Blindheit an den Tag legen und die Hintergründe der Versklavung am Arbeitsplatz und den gewaltigen Mitarbeiterabbau unkommentiert lassen.
Deshalb sind Filme wie dieser schöne über Reiche eine unbedingt notwendige Bildungsmaßnahme.
Ein sehr gutes Video, über die Methoden diverser Parteiförderer, die meist Kontakte zu allen regierenden Parteien haben und deshalb zu den reichsten Österreichern zählen
http://www.youtube.com/watch?v=P1-dr_zqQyA

Dieser Polit-Zirkus,

der Unmengen an Geld und Ressourcen verschlingt, wird erst aufhören, wenn die ÖBB endgültig Pleite sind und privatisiert werden. Siehe ehemalige Verstaatlichte, Konsum, BAWAG, AUA etc. etc.

Gast: Durchblick
05.03.2010 09:31
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Rot durch Rot...

Dazu gibt es auch ein paar Facetten: http://www.andreas-unterberger.at/

Polit-Bagage

Wundert mich immer wieder, was diese "Top"-Manager doch für Wunderfuzzis sein müssen. Zuerst in der "geschützten Werkstatt" Kostelkas großgezogen, dann 3 Jahre zum Verbund und jetzt Boss der ÖBB. Und das mit 44 Jahren - wirklich ein Tausendsassa ;-) Aber sollte es trotzdem schief gehen, passiert ihm ja eh nix. Droht ihm höchstens ein millionenschwere Abfindung wie Huber und vermutlich auch Klugar zu erhalten und ein neuer Aufsichtsratposten wird sich schon irgendwo finden...

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3 Jahre zum Verbund

Stimmt nicht, er ist sei 1997 dabei.

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Der Kern des Problems

Soll keiner sagen die ÖBB funktioniert nicht oder die vielen Restrukturierungen hätten nichts gebracht. Der Fahrplan nach dem Minister und Generaldirektoren gehen oder gehen müssen wurde optimiert. Längstens zwei Jahre halten die Leute noch durch. Trotz großzügigsten Schmerzensgeldes. Verständlich.

Die schwarz/blau/orange Huber-Truppe im Verbund mit ihren Förderern Kukacka und Gorbach hat nach wenigen Jahren, ihrem kruden Weltbild entsprechender "gründlicher Arbeit", einen fulminanten Saustall hinterlassen. Schlimmer hätte es für Steuerzahler, Kunden und Beschäftigte nicht kommen können, selbst wenn ein paar Affen den Befehlsstab bei den ÖBB geführt hätten. Es spricht für die ÖVP lange an Kukacka als Aufsichtsratsvize nach Saxinger festgehalten zu haben.

Die Gefahr dauerhafter Selbstbeschädigung scheint mittlerweile auch mit höchsten Weihen aus den Parteistuben versehene Bewerber abzuschrecken. Schliesslich wurde aus einem Verkehr- ein Baukonzern mit angeschlossener Beförderungslizenz. Fachleute mit Eisenbahn-Know-How hat dort schon lange niemand vermutet.

Die Bauwirtschaft ist über die Entwicklung happy. Aus zigtausenden Fahrdienstleitern, Verschiebern und Verwaltungsbeamten Poliere, Maurer und Schalungszimmerer zu formen scheint aber ein aufreibender Job. Der anhaltende Hardcore-Service auf vielen Strecken hat Potenzial noch zahlreiche Kunden dauerhaft zu vertreiben. Der Crash ist vorprogrammiert. Ob Kern oder auch der liebe Gott bei den ÖBB antritt.

Gast: speibender regenbogen
04.03.2010 23:03
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was solls...

ein seelenloser ziegelstein für einen anderen... die öbb wird trotzdem untergehen. kein noch so guter ziegelstein wird fähig genug sein, den karren aus dem dreck zu ziehen. ein ziegelstein kann halt nur irgendwo schwer herumlegen, mehr aber sicher nicht. und ob der ziegelstein dem steuerzahler via verbund schwer auf der tasche liegt, oder via öbb, ist auch schon egal.

aber ich hab das gute gefühl, daß sich die ziegelsteine in wenigen jahren nur mehr auf feisbuk gegenseitig befreundschaften und nicht mehr in irgendwelchen relevanten staatlichen funktionen. wien wird der anfang sein. 10.10.10

strom fuzzi

wird bahn fuzzi.....
unglaublich wie einfach so ein manager ausgetauscht umgetauscht werden kann

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Keiner

ist daran interessiert, das Unternehmen voranzubringen. Klugar gibt es sogar zu: seine persönliche Lebensplanung...
Aber im Vergleich zu dem ÖVP-nahen Charaterschw... Huber ist Klugar ein Ehrenmann
So ist eben alles relativ.

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Huber

Hat der überhaupt einen Ansatz von Charakter?

…diese kurzen Manager-Gastspiele haben den Vorteil, dass man immer alles auf den Vorgänger schieben kann


mir geht er nicht ab

wird jetzt entlich zugfahren billiger

 
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