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Lehman bei Bawag-Einstieg mit sieben Prozent beteiligt

17.03.2010 | 23:20 |   (DiePresse.com)

Im Jahr 2007 war Lehman Brothers bei der BAWAG mit sieben Prozent beteiligt. Nach Cerberus und Lehman Brothers ist heute Goldman Sachs mit fünf Prozent drittgrößter Aktionär der Bank.

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  • BAWAG

Neue Details über die Eigentumsverhältnisse an der Bawag berichtet der "Standard" (Donnerstag-Ausgabe): Die Beteiligung von Lehman Brothers an der Bawag dürfte beim Einstieg 2007 durchgerechnet rund sieben Prozent betragen haben.

Die nunmehr insolvente US-Investmentbank halte Bawag-Anteile im Wert von rund 123,6 Millionen Euro, die nun in der Konkursmasse stecken. Die US-Investmentbank Goldman Sachs soll (nach dem US-Fonds Cerberus und Lehman) mit etwas mehr als fünf Prozent drittgrößter Aktionär sein.

Undurchsichtige Eigentümerstruktur

Die Besitzverhältnisse der Bank seien kompliziert: Gesellschaftsrechtlich lägen über Bawag PSK, deren Eigentümerin Bawag Holding und der niederländischen Promontoria Sacher Holding BV weitere fünf Stockwerke von Eigentümern (um die fünfzig Gesellschaften). Der Fonds Cerberus selbst sei über eine Gesellschaft im US-Steuerparadies Delaware beteiligt, die einen Stock über der Promontoria BV liege. Über eine zweite Holding halten auch die österreichische Post, Generali, Wüstenrot und der Industrielle Hannes Androsch kleine Beteiligungen.

Der US-Fonds Cerberus habe 2007 seinerseits mehrere Financiers für den 3,2 Mrd. Euro teuren BAWAG-Einstieg aufstellen müssen, nur ein geringer Teil dürfte dabei von Stephen Feinbergs Cerberus selbst gekommen sein, so die Zeitung. Gesammelt wurde demnach gegen Verpfändung von Bankaktien Fremdkapital sowie Eigenkapital, auch Garantien wurden übernommen. Auch Citigroup und "eine Handvoll" europäischer Investmentbanken seien laut Bankern "relativ direkt" beteiligt, weiters hätten sich US-Pensions- und Gewerkschaftsfonds eingekauft. Mehr als zehn Prozent Anteil dürfte aber außer Cerberus niemand halten: Nur der New Yorker Hedge-Fonds habe den "Fit & Proper-Test" absolviert, den Österreichs Aufsicht von Bankeignern ab zehn Prozent verlangt.

(APA)

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3 Kommentare
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Lehman bei Bawag-Einstieg mit sieben Prozent beteiligt

Nowotny musste also im BAWAG-Skandal weit mehr gewusst haben, ist jedoch der SPÖ derart verpflichtet, weswegen er dieser mafiosen Partei die Kohlen aus dem Feuer holte. Wenn die Banken seiner Einschätzung nach so gut aufgestellt sind, warum dann Milliarden an Steuergelder, die den Banken zur Verfügung gestellt werden mussten. Allen voran der Ersten, obwohl der Vorstandsvorsitzende vier Millionen Euro im Jahr einsteckt, wenn die RAIKA in der Zeit angeblich einen Überschuss ausweist, jedoch laut RZB Sprecher 160 Mrd. Euro Fehl-Bilanzsumme und dann dennoch die Fusion RI mit der RZB anstreben muss, und zusätzlich von einer "hypernervösen Marktsituation" spricht, die wieder einmal Nowotny nicht hatte sehen können, die Erste Bank Forderungen gegenüber Island mit 300 Mio. Euro ausweist und die BA 100 Mio. Euro, wogegen sich die „rote Versicherung“ 20 bis 25 Mio. Euro. Minus als harmlos ausnimmt. Nach welcher Methode wurde hier die Bilanz erstellt, mit jener der Hypo? Lehmann Spekulationen wurden also noch unter Nowotny eingegangen, weswegen offensichtlich der leise Rückzug des Herrn Prof. aus dem Vorstand vorgenommen wurde.


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Lehman bei Bawag-Einstieg mit sieben Prozent beteiligt

1973–1978 Präsident des Verwaltungsrates der Österreichischen Postsparkasse, jener PSK, die in die BAWAG aufging 1999-2003 Vizepräsident, Europäische Investitionsbank, Luxemburg , 2006-2007 Generaldirektor der BAWAG P.S.K und sehr wesentlich, Seit 1990 Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ, von der aus die BAWAG- Affäre ausging. Alles Stationen im Leben des Herrn Prof., die im Mittelpunkt und in einem sehr wesentlichen Zusammenhang mit der BAWAG Affäre standen, und von alledem Herr Prof. angeblich keine Ahnung hatte. Wenn also so ahnungslos, warum dann Prof. für Wirtschafts- Finanzwesen, Bankvorstand und jetzt Gouverneur der Österreichischen Nationalbank, und wie verhält es sich mit der Auffassung des Herrn Prof. vom 17. Mai 1994 im Club 2, betreffend BAWAG/ Flöttl „Solche Risiken aufzunehmen und sie zu verteilen, sei ein Charakteristikum des modernen Bankwesens, erläuterte Prof. Dr. Ewald Nowotny, damals als "Finanzexperte", und er war auch während der BAWAG/Flöttl Geschäfte, als Karibik 2 bezeichnet, Konsulent dieser Bank. Als die Bank von Cerberus übernommen wurde und Lehmann sich daran beteiligte, war er noch immer Vorstand der BAWAG. Er wird wieder nicht gewusst haben was in seiner Bank vorging. Ahnungslos bis zuletzt, wird man dann Gouverneur der Nationalbank und gibt zu den jeweiligen Finanzsituationen Meinungen ab. So auch während der Finanzkrise 2008/09, als er meinte die Österreichischen Banken seien gut aufgestellt, die werde es nicht treffen.

Gast: das hirn
18.03.2010 08:50
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lehman bei bawag

ob stephen feinberg wohl in einem penthouse wohnt ?