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Politik und Geld: Die gekaufte Republik

14.05.2010 | 18:25 |  VON ROSEMARIE SCHWAIGER (Die Presse)

Geheime Nebenjobs von Abgeordneten, anonyme Spenden für Parteien, dubiose Aufträge von Lobbyisten: Die schwachen österreichischen Gesetze sind eine Einladung zur Korruption.

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Kurt Gartlehner war nicht sehr schuldbewusst. Er habe sich „überhaupt nichts gedacht“, sagte der SP-Nationalratsabgeordnete, als vergangene Woche bekannt wurde, dass er eineinhalb Jahre lang für den Lobbyisten Peter Hochegger gearbeitet und dafür monatlich 3000 Euro kassiert hatte. Hocheggers Verstrickungen in die Causa Buwog waren zu der Zeit noch nicht bekannt, weshalb Gartlehner auch keinen Grund für ein schlechtes Gewissen sieht: „Ich habe in keinster Weise geahnt, dass da solche Malversationen bestehen.“

Von der Fraktion Christlicher Gewerkschafter und der FPÖ, die ebenfalls auf Hocheggers Payroll standen, kam nicht einmal ein verlegenes Räuspern. Wozu auch? Ist ja alles nicht verboten.

 

Keine Transparenz

Die österreichischen Gesetze zur Politikfinanzierung gehören zu den schwächsten in Europa. Sie sind geradezu eine Einladung zu dubiosen Praktiken. Wenn sich derzeit die Fälle von Wirtschaftskriminalität mit Politikerbeteiligung häufen, ist das auch die Konsequenz eines Systems, in dem fast alles erlaubt ist. „Es gibt keine Transparenz, keine Kontrolle und keine Sanktionen“, fasst der Politologe Hubert Sickinger die Situation zusammen. Er beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema und hat das Handbuch „Politikfinanzierung in Österreich“ geschrieben. Die internationalen Standards seien in den letzten Jahren weitaus strenger und verbindlicher geworden, analysiert er in der Einleitung. „Eine Entwicklung, die in der österreichischen politischen Elite bisher teilweise nicht wahrgenommen, teilweise wohl auch bewusst ignoriert wurde.“

Der „Staatengruppe gegen Korruption“ (Greco) trat Österreich 2006 bei – als vorletztes EU-Mitglied, gefolgt nur noch von Italien. Einschlägigen Reformempfehlungen des Europarates aus dem Jahr 2003 kam Österreich bis heute nicht nach. Erst Anfang 2008 trat ein Gesetz in Kraft, das Abgeordneten den Verkauf ihres Stimmverhaltens untersagt; 2009 wurde das Gesetz schon wieder modifiziert und verwässert. Der Grünen-Abgeordnete Werner Kogler kämpft seit Langem um eine Reform der Spendenpraxis. „Aber aus wirtschafts- und machtpolitischen Interessen ist bisher nichts passiert“, sagt er.

Die Höhe der offiziellen Politikergehälter ist häufig Gegenstand von Diskussionen. Doch wie viel Geld die Mandatare nebenbei verdienen, wie die Parteien ihre Wahlkämpfe finanzieren und von welchem Unternehmer die Frau Bürgermeister oder der Herr Landeshauptmann die aktuelle Plakatkampagne zahlen lässt, interessiert schon deutlich weniger.

 

Das Modell Grasser

Als besten Beweis für das Versagen des Systems sieht Sickinger die Aktivitäten des ehemaligen Finanzministers Karl-Heinz Grasser. „Was er gemacht hat, war für mich der Anlass, auf Korrekturen zu drängen“, sagt der Experte. Grassers berühmte Homepage beispielsweise sei glasklar eine Politspende gewesen. „Die Industriellenvereinigung hat die Ausgabe selbst so deklariert.“ Doch Grasser kam mit der Argumentation durch, die Homepage diene lediglich dem Verein zur Förderung der New Economy, mit dem er nur am Rande zu tun habe.

Jörg Haiders kreatives Fundraising beim Hypo-Verkauf wäre zwar auch in Österreich verboten. Aber der Landeshauptmann konnte sich darauf verlassen, dass niemand genau hinschaut.

Laut Unvereinbarkeitsgesetz dürfen der Bundespräsident, die Minister und Staatssekretäre sowie Mitglieder von Landesregierungen keiner zusätzlichen Erwerbsarbeit nachgehen. Parlamentarier haben dagegen, mit wenigen Ausnahmen, kein Berufsverbot. Wenn sie mehr als 1142,40 Euro pro Jahr verdienen, müssen sie lediglich bekannt geben, von wem sie bezahlt werden. Die Liste wird seit 2007 auf der Parlaments-Homepage veröffentlicht, verbirgt aber mehr, als sie verrät. Wie viel Geld im Einzelfall fließt, wird nämlich nicht ausgewiesen. Freiberufler haben es noch bequemer: Sie müssen weder ihre Kunden noch ihr Einkommen ausweisen – obwohl durchaus von Interesse wäre, wem außer dem Souverän der Mandatar sonst noch verpflichtet ist.

Völlig intransparent sind auch die Regelungen für Parteispenden. Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl musste im Jahr 2000 als Ehrenvorsitzender der CDU zurücktreten und 300.000 D-Mark Strafe zahlen, weil er die Namen einiger Großspender nicht bekannt geben wollte. In Österreich bliebe die gleiche Bockigkeit folgenlos. Laut Gesetz müssen Parteien zwar Spenden über 7260 Euro im Amtsblatt der „Wiener Zeitung“ angeben – allerdings ohne die Namen der edlen Gönner. Die Spenderliste ist lediglich dem Präsidenten des Rechnungshofs zu übergeben, der sie aber weder veröffentlichen noch sonstwie beamtshandeln darf. Sanktionen sind nur vorgesehen, wenn eine Partei ihre Zuwendungen zu spät bekannt gibt. Fehlerhafte Angaben werden nicht bestraft.

Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche Möglichkeiten, selbst diese zahnlosen Kontrollen ganz legal zu umgehen: Spenden können auf mehrere Raten (unter 7260 Euro) aufgeteilt werden, wodurch sich die Offenlegung erübrigt. Den gleichen Effekt erzielen Unternehmer, indem sie ihre milde Gabe über die Industriellenvereinigung weiterleiten lassen – eine besonders in Wahljahren beliebte Praxis, wie der ehemalige IV-Generalsekretär Lorenz Fritz einmal zugab. Völlig anonym bleibt auch, wer nicht der Partei, sondern seinem Lieblingspolitiker direkt etwas zusteckt; das ist völlig legal und nicht einmal meldepflichtig.

 

Schlimmer als in Albanien

Der ÖGB und die Kammern sponsern ihre Favoriten über die sogenannte Fraktionsfinanzierung und subventionieren bei Bedarf Parteiveranstaltungen, inserieren in parteinahen Zeitungen oder vergeben Aufträge an Parteiunternehmen. Bemerkenswert ist, dass es den Kammern nicht einmal verboten wäre, direkt an Parteien zu spenden. Weil das den Zwangsmitgliedern aber vielleicht nicht gefallen würde, greift man zu fantasievolleren Konstruktionen.

Anfang der 2000er-Jahre erhöhte der ÖGB die Mittel für seine Fraktionsfinanzierung von 0,9 auf drei Prozent der Mitgliedsbeiträge. Hubert Sickinger wertet das als Beweis für deren Funktion als Parteienförderung: Die SPÖ war hoch verschuldet, also mussten die Mitgliedsbeiträge herhalten. In der Wirtschaftskammer läuft es genauso: Pro Jahr werden über 14 Millionen Euro verteilt – und landen großteils in den Kassen des ÖVP-Wirtschaftsbunds.

Ob Spenden fließen oder nicht, beeinflusst die Politik mitunter recht nachhaltig: Bei der heurigen Bundespräsidentenwahl nominierte die ÖVP dem Vernehmen nach auch deshalb keinen eigenen Kandidaten, weil Raiffeisen den Wahlkampf nicht sponsern wollte.

Vor Kurzem starteten die Grünen wieder einmal eine Initiative im Parlament, um das Spendengesetz zu reformieren. Werner Kogler hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass SPÖ und ÖVP diesmal mitziehen. „Wenn man ihnen klarmacht, dass die Gesetze in Albanien schärfer sind als bei uns, müsste das eigentlich helfen.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.05.2010)

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173 Kommentare
 
1 2 3 4
Gast: Feimandl
17.05.2010 14:42
1 0

Korruption

Die Korruption beginnt bereits mit dem Kauf der Wählerstimmen (Gratiskindergarten, Wohnungen etc). Allein deswegen haben ehrliche Politiker keine Chance- sie werden nicht gewählt.

Saskatoon
16.05.2010 19:52
1 1

weg mit der immunität

damit man diese linken hunde vor gericht zerren kann

Gast: szalachy
16.05.2010 14:43
2 0

Netzwerke unterwandern die Demokratie

Als Inhaber einer PR- und Lobbying-Agentur mit mehr als 30 Jahren Beratertätigkeit versichere ich der Autorin, dass Sie trotz der präzisen Darstellung der Missstände nur an der Spitze des Eisbergs kratzt.
BeraterInnen, die bemüht sind, nach ethischen Grundsätzen Interessenpolitik mitzugestalten, fühlen sich immer öfter als Minderheit in einer 2-Klassengesellschaft von Lobbyisten. Gleichzeitig stoßen sie in der Praxis immer rascher an ihre Grenzen, sobald wenig zimperliche Lobbys, oft in Form von schnell wachsenden und intransparenten Netzwerken mit kapitalstarken Auftraggebern im Rücken, andere Ziele mit anderen Methoden verfolgen.
Die Verdrängung von geregelten Interventionsmechanismen im politischen Geschehen geht mit einer zum Teil dramatischen Wettbewerbsverzerrung in einem veränderten, de facto unkontrollierten Markt einher. Verschieden spezialisierte, mit- und ineinander verschachtelte Consultingfirmen, die teils von ehemaligen Regierungsmitgliedern, Abgeordneten, Parteiangestellten und parlamentarischen Mitarbeitern gemeinsam mit Kommunikations- und Medienexperten betrieben werden, bilden dank bester Verbindungen zu offiziellen politischen Zirkeln, Behörden und Institutionen äußerst effektive und lukrative Organisationen. Diese hoch professionell gemanagten, oft auch privat gepflegten Zweckgemeinschaften gewinnen, von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, zusehends an gesellschaftspolitischem Einfluss. Der Gesetzgeber hat dringenden Handlungsbedarf!

Antworten hw
17.05.2010 19:41
0 0

Re: Netzwerke unterwandern die Demokratie

das ist der grund, warum es neben dem transferkonto für privatpersonen, ebenso eines für firmen geben sollte.

eigentlich mehr noch, firmen welche förderungen und subjentionen legen sollten deren verwendung und bilanzen offenlegen müssen!

alles andere fördert nur die korruption.

Antworten TheAlien
17.05.2010 11:35
0 0

Der Gesetzgeber hat dringenden Handlungsbedarf

Der Gesetzgeber und die Machtstrukturen hinter der gesetzgebenden Elite ist die Wurzel des Übels.

Das Volk hat Handlungsbedarf. Weg mit dieser pseudo-demokratischen Mehrparteien- und Lobby-Diktatur.
Her mit einer echten demokratischen Republik.

In einer echten Demokratie wären Gesetze ja nur die Vereinbarungen, mit welchen die Bürger ihre Gesellschaft und ihr Zusammenleben regeln, nicht, so wie heute, ein elitäres Machterhaltungs- und Unterdrückungssystem.

Aber was nützt uns diese Erkenntnis? Wahrscheinlich nichts. Frau und Herr Durchschnittsösterreicher funktionieren perfekt als dumme Nutzmenschen und werden sich sicher nicht aktiv dagegen wehren, als Nutzvieh von ein paar Mächtigen gehalten zu werden.

Hauptsache genug zu essen, Fernsehen, und nur keine Veränderungen!

Das Problem sind die Bürger - die Politik nutzt deren Dummheit nur aus.

Antworten Gast: machmuss verschiebnix
16.05.2010 15:52
0 1

Re: Netzwerke unterwandern die Demokratie

Wäre das nicht ein Fall für den Innlandsgeheimdienst ?

Wie unterwandert ist eigentlich der schon ?
Der vorige Abwehramts-Chef Schneider
ein SPÖler , der Verteidigungs-Minister Darabos ein SPÖler und vom jetzigen
Abwehramts-Chef Potocnik sagt Darabos:
"ein Topman" .

Ist Österreich etwa von dieser Seite auch
schon "aufgerollt" ?

http://steiermark.orf.at/stories/386288/

Antworten Antworten Gast: machmuss verschiebnix
16.05.2010 16:24
0 0

Re: Re: Netzwerke unterwandern die Demokratie

Und beim Heeres-Nachrichten-Amt (HNaA)
hat offenbar der CIA die Finger mit drinn -
siehe nachfolgenden Auszug aus:
http://www.raw.at/texte/inteam/inteam6/int6_vorwaerts_zu_metternich.htm

Die Internationale Vernetzung des HNaA

Die Lauschposten, des HNaA wurden von amerikanischen
Firmen (vor allem der darauf spezialisierten Firma
Bendix) ausgerüstet und auf den neuesten Stand
gebracht, bezahlt von den USA. Die USA hatten schon
immer ein Interesse an den Lauschstationen, dank
Österreich schloß sich die Kette die sich von Norwegen,
über Deutschland nach Österreich erstreckt. Als Dank
für den Techniktransfer verpflichtete sich der HNaA
Information weiter zugeben, so wurden Geheimbänder
immer schon an den BND (Bundes-Nachrichten-Dienst,
Deutscher Geheimdienst) und der CIA nach Bayreuth
(Zentrale des BND) und nach Bad Tölz (Einsatzkaserne
der US-Rangers und der Vertretung der CIA) übermittelt.
Andeutungen in diese Richtung haben der BND und CIA
auch schon immer gemacht, wirklich ins Bewußtsein hat
es sich erst bei dem letzten Kosovokonflikt gedrängt,
als die US-Regierung über die "Washington Post"
verlauten ließ, daß der "Austrian intelligence" sie
(die US-Regierung) über die "Operation Hufeisen"
(Frühlingsoffensive der jugoslawischen Sonderpolizei)
informiert habe. Daß die militärischen
Nachrichtendienste (vor allem der HNaA) Österreichs
zu den Besten der Welt gehören, was ihren Auftrag
angeht (Daten sammeln, auswerten und Prognosen
erstellen), ist den USA immer schon bekannt gewesen.
So beauftragten sie den HNaA mit dem Auffinden eines
abgestürtzten Hubschraubers vergangen Jahres in
Jugoslawien, was sie auch voll zur Zufriedenheit der
USA taten. Überhaupt ist Österreich die erste
Kontaktadresse, was den Balkan angeht, das geht noch
auf die K. u. K. - Monarchie zurück.

Gast: Eurrora
16.05.2010 12:01
0 0

Eine Krähe hackt doch der Anderen ,kein Auge aus.


Gast: Ein Verdrossener
16.05.2010 11:28
1 0

Das sagt alles:

"... gefolgt nur noch von Italien ..."

STFU
16.05.2010 10:25
0 0

Und so etwas istsiche nicht nur in Kärnten anzufinden

Auch die Farbe dürfte rel. egal sein

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2353937/millionen-euro-versickern-riesigen-heimischen-polit-bueros.story

1 2

Allen, die

hier über "die Politiker" herziehen, dürfen sich ja gerne in einer Partei engagieren, damit sie mal sehen, ob das so lustig ist. Die oben genannten Missstände existieren fraglos, sind skandalös und gehören abgestellt.

Aber dass von ahnungslosen und hasserfüllten Menschen zur Jagd auf die Volksvertreter geblasen wird, ohne die nun mal der Parlamentarismus und die Demokratie nicht existieren können, bereitet mir Sorgen.

Ich möchte mit keinem Politiker tauschen, höchstens mit einem pensionierten ... ;)

Antworten Gast: Roko
16.05.2010 12:09
2 0

Re: Allen, die

Machen sie sich bitte einmal Gedanken darüber, warum es ihrer geschätzten Meinung nach, so viele "hasserfüllte", "zornige" Bürger (Ihre eigenen Begriffe!) gegen die vorherschende Politik in Österreich gibt!!!

0 0

Ich sag nur,

man soll es sich nicht zu leicht machen ...

galli leo
16.05.2010 09:18
1 1

geiz ist überhaupt nicht geil!

der konsument, der im blöd-markt ein billigst-produkt kauft, wird es meist bald bereuen.

der bürger, der parteien und politiker nicht anständig finanziert und bezahlt, sondern ihnen dafür jede menge an 'alternativen' offen lässt, zahlt ebenfalls kräftig drauf.

daher bez. politikerentlohnung:
zahlen wir unseren mandataren, ministern und sonstigen amtsträgern endlich mal ein anständiges gehalt (es ist doch ein witz, dass ein bankfilialleiter oder ein versicherungsvertreter mehr verdienen als ein nationalratsabgeordneter! der manager einer unbedeutenden AG mehr als der manager der republik ö!), aber untersagen wir ihnen im gegenzug JEGLICHE weitere einkünfte!

Antworten cuibono
16.05.2010 16:08
0 0

Re: geiz ist überhaupt nicht geil!

Muss da leider widersprechen: unsre Minister, Nationalratsabgeordnete, Bundesräte, Stadträte etc. bekommen ein im Verhältnis zu ihrer Leistung mehr als überdurchschnittliches Gehalt. Abgesehen von den diversen Zweit- und Drittjobs, die auch noch ein nettes Zubrot einbringen.

0 0

Politik und Geld: Die gekaufte Republik

Nicht nur Herr Politologe Hubert Sickinger schrieb ein Buch darüber, es gibt eines welches im selben Zusammenhang verfasst wurde, wo jedoch noch tiefer in die Materie eingedrungen wurde und die Justiz in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt und die mafiosen Vorgänge zwischen Politik- und Justiz aufgegriffen werden. Die Frage ist doch nur, wer wird für die Öffentlichkeit, dies vor allem unter Mithilfe der Medien, zum Abschuss frei gegeben. Die Öffentlichkeit ist nicht in der Lage die dubiosen Machenschaften zu durchschauen, und das was an die Oberfläche gelangt ist bewusst von den sogenannten Mächtigen lanciert. Ein Beispiel dafür ist sicher Elsner, der zwar nicht unschuldig, aber dennoch stellvertretend für alle anderen kriminellen Handlungen mit hoher strafrechtlicher Relevanz, die zwischen Politik und Justiz ausgehandelt wurden, sich deshalb noch immer in U-Haft befindet. Das Buch "Tatort: Justiz" ist eine Auseinandersetzung mit den mafiosen Machenschaften, in dem nicht nur die Finanzwelt, sondern die Zusammenhänge mit der Politik aufzeigt werden, in die SPÖ Mandatare wie Faymann, Häupl, Hundtorfe,Nowotny, und SPÖ nahstehende, wie Hochleitner(Siemens), Nowotny, Tumpl (AK) Wallner (Casino Austria, ÖOC Präsident) und ehem.im Aufsichtsrat der BAWAG, oder zumindest in diesem Skandal verwickelt. Die Justiz ignoriert Sachverhalte, bis eine Entscheidung darüber getroffen ist, wer nun, stellvertretend für alle anderen, an den Pranger gestellt wird,eben Tatort:Justiz

Antworten cuibono
16.05.2010 16:11
0 0

Re: Politik und Geld: Die gekaufte Republik

Guter Artikel in der Zeit, nachzulesen unter
http://www.zeit.de/2009/35/A-Parteiengeld?page=all

Antworten Gast: heidelbeere
16.05.2010 11:52
1 0

Re: Politik und Geld: Die gekaufte Republik

Dr. Georg Weiland hat bereits 1983 schon ein Buch darüber geschrieben. Es heißt "Wer regiert iÖSterreich". Heute noch ein Klassiger und wird nie aus meiner Bibliothek verschwinden.

Unbedingt empfehlenswert

Gast: OrangerausWien
16.05.2010 06:51
1 0

Da haben wir folgende

SPÖ und ÖVP Diener der Banken und Sklaven der EU.
Denken wir an die SPÖ,die hatte ja die Stiftungsaffäre ,ÖGB oder der ORF staatlich gefördert (dabei weiß jedes Milchmädchen dass man ihm ORF nur Jobs mit roten Parteibuch kriegt in Wien), da ist der größte Lobbyismus der roten (bitte mich ergänzen wenn was fehlt).

ÖVP -die Raifeisenbank wie jeder weiß (ungs. Raika) ist Hausbank der ÖVP.
Um mal Lobbyismus reinzunehmen
Die ehemalige Umwelt,Gesundheits und Frauen ministerin ist mit wem verheiratet?
Großgrundbesitzer und Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly verheiratet.
Der Lobbyist Mensdorff-Pouilly war auch im U-Ausschuß zum Thema Eurofighter vorgeladen worden. 2009 wurde er sogar in England wegen Verdunkelungsgefahr festgenommen.
Ich weiß dass ist nur 1 Beispiel, aber es kann bei VIELEN Politikern der Regierung auch so sein dass sie mit Lobbyisten verheiratet sind.

Wie auch immer das BZÖ steht für eine reformorientere Bürgerbewegung des leistungsorientierten Mittelstanden(Lohn bzw. Einkommenssteuer Zahler) und GEGEN eine Allmacht des Staates.
Wir wollen den Staat auf das nötigste Reduzieren.
VIEL WICHTIGER(steht im BZÖ-Bündnisprogramm)
Wir wollen die Banken VERKLEINERN,sie sollen wieder wie ursprünglich Kredite vergeben mehr nicht)!

Das BZÖ wird nun sukzessive der ÖVP die Stimmen weg nehmen,weil wir ein rechtsliberales Wirtschaftsprogrramm haben. Die ÖVP aber rückt zum Sozialismus(einführung der Mindestsicherung als soziale Hängematte) auf in der Regierung.

Gast: Lausbub
16.05.2010 02:09
0 0

Wenn tatsächlich die Justiz bei der Strafverfolgung von Grasser säumig ist,

könnte man das leicht dadurch beheben, daß jene, die ein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten von Grasser behaupten, gegen sich selbst Strafanzeige wegen Verleumdung erstatten. Bei dem in der Folge von amtswegen durchzuführenden Strafverfahren könnten sich die "Verleumder" völlig legal dadurch "freibeweisen", daß sie den Nachweis eines derartigen Fehlverhaltens erbringen?

TheDalien
16.05.2010 00:23
1 0

Bitte unbedingt lesen:

http://tinyurl.com/3ym4lo5

Die deutsche Bundesagentur für Arbeit schafft 240 externe Luxusjobs für Priviliegierte. 13.000,- €, Dienstwagen, Handy, Zusatzurlaub

Wieviele dumme Politikersöhne und debile Politikertöchterl sind da untergekommen???

Ein knallharter Schlag ins Gesicht des anständigen, arbeitenden Menschen.

Diese Jobs wurden verdeckt unter der Hand weitergegeben.
Die Bundesagentur für Arbeit weigert sich Auskunft darüber zu erteilen!

Wahnsinn!

TheDalien
16.05.2010 00:11
0 0

Bitte lest Euch das durch

http://tinyurl.com/3ym4lo5

Wird übrigens von den deutschen Medien fast totgeschwiegen!

Da bekommen dumme Politikersöhne und debile Politikertöchterln 13.000 € Jobs in denen nichts, aber auch gar nichts gemacht werden muß!

Einfach unglaublich!

Die Bundesagentur für Arbeit weigert sich über diese Dienstverträge Auskunft zugeben!

zum kotzen!

heri3
15.05.2010 23:17
0 2

das ind doch nur kleinigkeiten!

der schüssel hat von thomson millionen kassiert.das dabei hunderte arbeitsplätze im mürztal verloren, gingen weil ericsson weggezogen ist, war den gnom egal! von teurofihter war es sicher noch mehr !
dafür durfte der grasser schalten und walten und unser staatseigentum verjubeln!
bei den schwarzen und blauen sitzen die größten abkassierer!!

Antworten cuibono
16.05.2010 16:31
1 0

Re: das ind doch nur kleinigkeiten!

Nicht nur Schüssel, die ÖVP und die FPÖ, auch die SPÖ dürfte möglicherweise beim Eurofighter-Deal ordentlich profitiert haben. Warum wäre sonst der Untersuchungsausschuss so rasch abgedreht worden? Gerhard Schröder, der angeblich im Aufsichtsrat des Eurofighter-Konsortium saß, dürfte offenbar bei den österreichischen Genossen kräftig interverniert haben.

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/eurofighter/311474/index.do

Es gilt selbstverständlich wie immer für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung.

Antworten hw
15.05.2010 23:25
1 0

Re: das ind doch nur kleinigkeiten!

genau von leuten wie sie lebt die ganze korruption.
es wird unter den anhängern der parteien (=glaubensgemeinschaften) nur mehr gestritten wer die größere gaunerbande ist, anstatt überhaupt mit dem übel aufzuräumen und dort beginnen wos am einfachsten geht: in den eigenen reihen.
aber ich verstehe, wenn man selbst mitglied ist und, wenn auch indirekt, davon proifitiert wird man alles beim alten lassen. funktioniert doch gut, oder?

Antworten Antworten TheDalien
16.05.2010 15:24
0 0

Re: Re: das ind doch nur kleinigkeiten!

100%ig richtig!

 
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