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RH kritisiert Flughafen: "Chaos de luxe" bei Skylink

16.06.2010 | 15:39 |  Hedi Schneid (DiePresse.com)

Die Prüfer gehen mit dem Flughafen-Vorstand hart ins Gericht. Bei der Errichtung des „Skylink“ fehlte es an Bau-Management und Kontrolle, zudem wurden die Kosten künstlich nach unten gedrückt.

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Wien. Die aus sieben Damen und Herren bestehende Prüfertruppe hat seit 23. Oktober jedes Büro durchforstet, jeden Ordner umgedreht, jedes Papier unter die Lupe genommen – und zig Kisten an Material mitgenommen. Jetzt ist der Rohbericht des Rechnungshofs (RH) zum neuen Terminal „Skylink“ des Flughafens Wien fast fertig. Morgen, Freitag, findet die Schlussbesprechung mit dem Flughafen-Vorstand statt. Die Nerven von Herbert Kaufmann, Ernest Gabmann und Gerhard Schmid liegen blank – alles andere als ein vernichtendes Urteil wird in Flughafen-Kreisen als Wunder gewertet. Dieses wird, wie Details der RH-Prüfung zeigen, die der „Presse“ exklusiv vorliegen, aber nicht geschehen.

Kosten mehr als verdoppelt

„Chaos de luxe“ bei der Planung, beim Bau-Management und vor allem der Kontrolle – was schon lange hinter vorgehaltener Hand als Grund für die Kostenexplosion und mehrfache Verschiebung der Fertigstellung kolportiert worden ist, wird jetzt vom Rechnungshof offiziell bestätigt. Skylink sollte ursprünglich 400 Millionen Euro kosten und zur Fußball-Europameisterschaft 2008 in Betrieb gehen. Jetzt ist von 830 Millionen Euro die Rede, die Inbetriebnahme ist für Mitte 2012 vorgesehen.
Die Hauptpunkte der RH-Kritik:

  • Die Wurzel des Debakels reicht recht weit vor den Baubeginn zurück. Man habe „Architektur, nicht Funktionalität“ gewählt, heißt es zur Architekten-Entscheidung. Die Jury hatte im Jahr 2000 zwei völlig verschiedene Architektenprojekte erstgereiht. Den Zuschlag erhielt Itten+Brechbühl/Baumschlager-Eberle – nicht von der inzwischen abgesetzten Jury, sondern vom Vorstand selbst. Die unterlegene Gruppe Frank&Partner klagte übrigens, weil sie einen Gutteil ihrer Ideen in dem mehrmals umgearbeiteten Itten-Plan verwirklicht sah, und bekam nach sieben Jahren in einem der seltenen Prozesse um geistiges Eigentum vom OGH Recht.
  • Es wurde auf den Generalunternehmer verzichtet. Weil die Planung offenbar nicht abgeschlossen war, wurden alle Gewerke einzeln vergeben – was die Kosten nach oben trieb. Diese Methode sei möglich, heißt es, sie funktioniere aber nur mit einem starken Bauherren-Management. Das hat allerdings gefehlt.
  • Das Flughafen-Management habe seine Verantwortung als Bauherr in keiner Weise wahrgenommen, heißt es im RH-Bericht. Statt dessen wurden zig Konsulenten und Berater engagiert, wodurch über 100 Mio. Euro zusätzliche Kosten entstanden seien und das Chaos noch verschärft worden sei.
  • Mängel ortet der RH auch beim Nachtragsmanagement: Als Firmen Nachzahlungen forderten, habe das Management nicht genügend dagegen gehalten.
  • Angesichts des völlig aus dem Ruder laufenden Budgets seien „Sonderprojekte“ – wie die Gepäckbeförderung, die Arbeiten am Vorfeld und die Sicherheitsmaßnahmen – „ausgelagert“ worden. Diese Projekte im Volumen von rund 150 Mio. Euro gehörten laut RH aber zum Skylink. Die Gesamtkosten würden dann aber über der Mrd. Euro liegen, die von der Flughafen-Spitze immer in Abrede gestellt worden ist.

Gegensatz zu Jud-Gutachten

 Die RH-Expertise – der Rohbericht soll Mitte/Ende Juli vorliegen – steht völlig im Gegensatz zum Gutachten des Grazer Universitätsprofessors Waldemar Jud. Dieser hat den Vorständen (als Finanzer werkte bis Februar 2009 Gabmann-Vorgänger Christian Domany) im Dezember 2009 einen Persilschein ausgestellt. Alle Manager seien beim Skylink ihrer Verantwortung nachgekommen, ihnen sei keine Schuld am Kostendebakel anzulasten, schrieb Jud im Gutachten. Domany erhielt daraufhin seine Ansprüche, Kaufmann nicht abgelöst.

Insider gehen davon aus, dass der RH-Bericht Konsequenzen im Management auslösen dürfte. Wobei das nicht der Aufsichtsrat allein entscheidet, sondern  die Hauptaktionäre, die Länder Wien und Niederösterreich. Weshalb erst nach den Gemeinderatswahlen in Wien Köpfe rollen dürften.

(Die Presse, Printausgabe, 17. 06. 2010)

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53 Kommentare
 
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citoyen
17.06.2010 15:07
0 0

Nix wird g`schehn!

Dafür werden schon die Landeshäuptlinge aus Wien und NÖ sorgen, denen wir dieses großartige Management zu verdanken haben.

Übrigens: eine weitere "Weltklasseleistung" der Herren Gabmann und Kaufmann ist derzeit beim Abflug von "B" zu bewundern. Endlose Wartezeiten, Drängereien, veräumte Flieger: alleine dafür gehören diese Versager fristlos gefeuert!

Gertrud
17.06.2010 14:59
0 0

RH kritisiert Flughafen: "Chaos de luxe" bei Skylink

@ Enzo!
Ihre prozentuale Annahme zu den prothetisch Bedürftigen scheint mir beinahe als zu milde. Was allerdings an Milde im Verhältnis zu unser beider Thesen zu den Prothesen noch weitaus milder erscheint, das ist das Ergebnis eines universitären Gutachters, seines Zeichens
Univ. Prof. Dr. Waldemar vom Dezember 2009 und das ist wohl wieder einmal eine korrekte Gelegenheit, die Kompetenz so mancher Universitärer zu hinterfragen. Könnens net oder wollens net*gg*! .

Gast: Leitwolf2
17.06.2010 13:57
0 0

Rechtlich könnte man des Geld zurückklagen

hätten wir eine unabhängige Justiz dann könnte man diese die Sache als Kriminalfall abwickeln. Und dabei hat keiner der Begünstigten einen Anspruch auf "sein" Geld.

Etliche Leute würden gesiebte Luft atmen, der Steuerzahlen bekäme Millionen zurück und in Hinblick auf ansonst leider sichere zukünftige Coups würde man sich Milliarden ersparen. In einem Rechtsstaat wäre es so, aber sind leider in Österreich..

Gast: Don Quichote
17.06.2010 13:48
0 0

Das Dreamteam Pröll und Häupl ...

... als oberste Bauherren haben ihre Kompetenz wieder einmal schlagend unter Beweis gestellt und sind auf Tauchstation. Man fragt sich, ob diese Herrschaften als private Unternehmer überhaupt imstande wären, einen Würstelstand gewinnbringend und ohne Förderungen aus Steuergeld zu betreiben.

Gast: gralchemist
17.06.2010 13:26
0 0

100 mio für konsulenten ???

der rh soll bitte prüfen wohin diese 100 mio geflossen sind. wenig überraschend wäre wohl - es gilt die unschuldsvermutung - wenn da wieder grasser, meischberger und co. ihre hände (weit offen) im spiel gehabt hätten.
es muss doch wohl möglich sein einen teil dieser enormen beraterhonorare zurückzufordern, da doch offensichtlich nichts dafür geleistet wurde und die summen absolut realitätsfern sind. oder muss ich als berater keinerlei erfolg nachweisen? natürlich weiss ich, dass diese art von berater meistens nur dafür bezahlt werden, dass sie entsprechende kontakte knüpfen und wichtige (um nicht geheime zu unterstellen) informationen weiterreichen, aber das muss wirklich eingedämmt werden.

Antworten Gast: Leitwolf2
17.06.2010 13:59
0 0

Re: 100 mio für konsulenten ???

die Berater dürften mehr gekostet haben als die Löhne der Bauarbeiter...

Gast: leider nicht
17.06.2010 11:45
0 1

also bitte

beim fh wien handelt es sich um eine private firma, oder? wenn dem so ist, dann haben die o.a. dinge nur die eigentümer zu interessieren!
und so viel ist eine milliarde euro ja gar nicht, oder?

außerdem kann man im bestehend gutachten nachlesen, dass ohnehin alles in ordnung ist! der rh wird sich eben geirrt haben, oder einfach im fh nicht so gut auskennen wie die geschäftsführer!

gott lobe unsere (ver)führer und schicke uns wählbare alternativen. bitte

Luzius
17.06.2010 11:43
0 0

Pararelen zum ebenso geführten AKH tun sich hier auf

und niemand wird wie damals auch zur Verantwortung gezogen werden können, da zu sehr politisch verfilzt.

2 0

Die Groko

Der einzige Unterschied um gewöhnlichen Krokodil liegt darin, wenn sich das Krokodil vollgefressen hat brauch es eine Zeitlang nichts mehr fressen.

Antworten Luzius
17.06.2010 11:45
0 0

Re: Die Groko

in solchen Causen fressen aber unzählige Krokodile samt deren Nachwuchs mit, weshalb der Hunger nach dem Geld anderer, unstillbar ist.

1 0

Eine einfache Frage,

die man Herrn Häupl und Herrn Pröll jetzt in aller Öffentlichkeit stellen und auf sofortiger, klarer Beantwortung bestehen müsste:
W a r u m wird das Köpferollen der verantwortlichen Skylink-Manager von den Hauptaktionären auf einen Zeitpunkt nach den Wahlen in Wien verschoben?
Da könnten die beiden Herrschaften einmal zeigen , wie ihre Kompetenz und Offenheit den Steuerzahlern gegenüber in der Realität aussieht.
Die Medien sind aufgefordert,aktiv zu werden.....

Antworten Luzius
17.06.2010 11:49
0 0

Re: Eine einfache Frage,

es wird keinerlei Köpferollen geben, sondern maximal Versetzungen nach feudaler Abfinden in andere noch nicht ausreichend ausgesaugte Bereiche.
Das ist eigentlich eh schon immer das einzige, was eine derartige Kloalition zustandebrachte, vom dummen Wahlvolk aber weiterhuin gewählt wird !



kroegner
17.06.2010 08:58
4 0

Ein Skandal der wirtschaftstragenden

Parteien SPÖ und ÖVP. Großartige Leistungen, die reinste Wahlempfehlung. Lasst sie nur mehr mit Kindergeld spielen, z.B. DKT, ...

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Re: Ein Skandal der wirtschaftstragenden

der 200 erter beim DKt ist rot.
Passt doch, aber leider wird dann DKT sehr schnell sehr teuer. Und die finden sicherlich dann noch einen Tr... der ihnen das Geld auch noch abnimmt.

Gast: smilefile
17.06.2010 08:29
2 0

Von irgendwoher...



...muß ja wohl das Geld für die Wiener Wahlen kommen,...besonders die Unterstützungen für für die diversen Kulturvereine, deren Budget derzeit bei knapp € 7 Mill. für Wien mtl. kosten...

Gast: Brennstein2
17.06.2010 07:47
2 0

Chaostruppe

Mit Hilfe der Politik kommen immer wieder Leute wie Gabmann,Kaufmann ecetr. in Positionen wo sich Ihre wahre Grösse unbarmherzig zeigt. Mir missfällt immer das Ende solcher Typen - Abfertigung, Frühpension - der Steuerzahler brennt die Sache wiedereinmal. Zum Rechnungshof-in dieser Form ist er hinausgeworfenes Geld, aufzeigen können auch die Medien -billiger- . Womit wir wieder dort sind- die Politik,Beamte kontrollieren sich selbst und das ohne jede Konsequenz.

Gast: Gast
17.06.2010 00:14
0 0

Top-Unternehmen

Wie sieht es überhaupt aus mit der Nachhaltigkeit in österreichs Top-Unternehmen?

http://kommunikationsinstitut.at/limesurvey/index.php?sid=77893〈=de

Gast: Leitwolf2
16.06.2010 23:17
2 0

A380 2 Jahre hinter der Zeit, B787 3 Jahre, Skylink 4 Jahre...

gut, die Flieger von Airbus und Boeing sind inzwischen wenigstens schon mal abgehoben, was beim Skylink so nicht zu erwarten ist, sieht man mal von den verantwortlichen Politikern ab. Diese haben viel mehr den Boden der Realität längst völlig hinter sich gelassen.

Jedes mal wenn ein solches Korruptionsprojekt durchgeführt werden kann beschleunigt sich das Karrusell. Beim Skylink gab es schätzungsweise 500 Mio gute Gründe wieso die Sache genau so und nicht anders laufen musste. Jeder einzelne Euro davon hat ohne entsprechende Gegenleistung den Besitzer gewechselt. Für 500 Mio Euro würden viele Menschen ziemlich viel tun. Und das tun sie auch, wenn sie es können - ohne dass ihnen das Geld wieder abgenommen wird und sie umgehend im Gefängnis landen.

Daraus lernt man, genau so wie man zuvor aus zahlreichen anderen Projekten lernen konnte. Man wagt sich weiter vor. Während der Skylinkskandal noch am köcheln ist werden schon die nächsten Projekte in Angriff genommen: eine U-Bahn vorbei am Bahnhof (die Taxler werdens danken) direkt hin zu den frisch umgewidmeten Baugründen roter Wohnbaugenossenschaften - finanziert zu 50% vom Bund und wie üblich zu 100%ig überhöhten Baupreisen. Oder ein Großkrankenhaus projektiert für ein kleines Milliardchen - am Ende wirds wieder mal ein bisserl mehr sein dürfen. Da das Krankenhaus aber ohnehin unnötig und somit Luxus ist, wird man dafür auch Prämiumpreise zahlen dürfen..

Gast: bppppppp
16.06.2010 22:52
2 0

und das chaos nimmt sein Lauf

Der Eindruck der heute vermittelt wird ist , dass das ganze munter weiter geht.......
Eigentlich erkennt man keinen Unterschied. Der Plan ist ja bereits wieder still und heimlich ein halbes Jahr gerutscht und er wird wohl bei diesen Leuten im Management (ein bunt zusammengewürfelter Konsulentenhaufen und mit Sesselverteidungsstartegie ausgestattette Flughafenmitarbeiter) noch weiter nach hinten rutschen.
Und die eigentliche Aufgabe des Flughafenmanagement, nämlich die Acquisition von Flugbewegungen via Wien bleibt links liegen.
Eigentlich kann man den Bau einstellen. Wenns so weitergeht ist der Flughafen Wien in 2 Jahren ohnehin ein provinzflughafen wo ein paar Busgates ausreichen.

Gast: markus trullus
16.06.2010 22:14
1 0

einzige Hilfe: Bawahl der Veranwortlichen...

Das zeigt so typisch, wie in Össiland die wirklichen Aufgaben abgewickelt werden, wo die Politik die Hand im Spiel hat. Korruption und Unfähigkeit zum Quadrat, alles auf meine und eure Kosten, liebe Steuerzahler. S'wird höchst an der Zeit, diese unfähigen Leute, die uns "führen", ENDLICH abzuwählen.... Und fallt bitte, bitte nícht wieder auf die Lockflötensäuselei hinein, dass "der Staat das Ganze schon zahlen wird"!!!!!!

0 0

Re: einzige Hilfe: Bawahl der Veranwortlichen...

Ja gut, aber wehn bitte

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100 Mio für zusätzliche Berater?

Selbst wenn es satte 100 verschiedene Berater gewesen wären, hätte jeder von ihnen 1 Million kassiert, und was ist das Ergebnis: Eine Menge Leute haben eine Menge verdient, aber nichts dafür geleistet wie man an dem chaotischen Zustand des Skylink unweigerlich erkennen kann.

Gast: beobachter2
16.06.2010 20:21
2 0

Wien??? Kärnten

Kärnten und die Hypo sind in Bezug auf den Umfang, die Dauerhaftigkeit und Unverfrorenheit - ein Kindergarten gegen die Rotmafia in Wien.
Da können die Linken + Beamten im Netz noch so laut schreien - hier ist der hunderste Beweis wie schlecht und charakterlos in Wien alles läuft.

Antworten Gast: Gastschreiber
16.06.2010 23:14
1 1

Re: Wien??? Kärnten

Verbrechen sind das eine wie das andere!

Aber in Kärnten ging es allein in der Kausa Hypo schon um mehr als um 400 Millionen Euro (da geht es schon in den 10-Stelligen Bereich)!!

Abgesehn hinken solche Vergleich immer! Man soll Schlechtes nicht mit Schlechtem vergleichen!

enzo
16.06.2010 19:48
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Der Bausumpf

Ist in ganz Wien verbreitet egal ob Flughafen,Messe Wien,Gemeindebauten Sanierungen ect.
Da wird gepfuscht die Hand aufgehalten,vertuscht,gelogen und betrogen dagegen ist die Mafia eine Hilfsorganisation.
Wenn alle die sich jemals bestechen haben lassen beide Hände abfallen würden.
Würden in Wien min 40% Prothesen tragen.

Antworten Luzius
17.06.2010 12:02
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Re: Der Bausumpf

interessant dazu, dass derartige Baustellen entgegen anderer auf privater Basis nicht von der Finanz kontrolliert wird, bzw dort zuvor gewarnt wird !
Zudem sind sämtliche Ausschreibungen besonders in WIen alles andere als fair, wie man ja sogar aus der Bezirkszeitung erfahren durfte. Beispiele dazu Sonderhof, diverser Aufzugsfirmen und anderer, welche für nicht erbrachte LEistung Rechnungen stellt(e)n.

 
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