11.02.2012 20:50 | Meine Presse Merkliste0

Öffentliche Schulden steigen auf 166,5 Milliarden Euro

30.06.2010 | 09:12 |   (DiePresse.com)

Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen haben 166,5 Milliarden Euro Schulden zum Ende des ersten Quartals 2010 - fast 1,5 Milliarden mehr als Ende 2009. Das entspricht 66,6 Prozent des BIP.

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Die Staatsverschuldung betrug Ende März in Österreich 185,5 Milliarden Euro oder 66,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Im Vergleich zu Quartalsbeginn (1.1.) bedeutet das einen Schuldenanstieg von 1,443 Milliarden Euro. Vor einem Jahr, also Ende des ersten Quartals 2009, war die Verschuldung allerdings um 300 Millionen Euro höher als nun. Das geht aus der aktuellen Berechnung der Statistik Austria hervor.

Absolut weniger, relativ mehr

Im Jahresvergleich sind die Schulden aber um 0,2 Prozentpunkte des BIP gestiegen. Diese gegensätzliche Entwicklung – Rückgang der öffentlichen Verschuldung in absoluten Zahlen bei einem gleichzeitigen Anstieg in Prozent des BIP – ist durch einen noch deutlicheren Rückgang des BIP im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise zu erklären. Von der Art der Verschuldung entfielen Ende März 2010 161 Milliarden Euro auf Anleihen und 24,5 Milliarden Euro auf Kredite.

Bundesschulden wachsen am stärksten

Im Vergleich zum Vorquartal war die größte Steigerung mit 1,082 Milliarden Euro beim Bund zu finden, während die Länder einen Anstieg von 906 Millionen Euro verzeichneten. Der öffentliche Schuldenstand der Gemeinden erhöhte sich vom 4. Quartal 2009 bis 1. Quartal 2010 um 426 Millionen Euro, während die Verbindlichkeiten der Sozialversicherungsträger (im Wesentlichen kurzfristige Kredite zur Zwischenfinanzierung von Pensionszahlungen) um 971 Millionen Euro zurückgingen

Die öffentlichen Schulden im Überblick:

Statistik Austria

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Entwicklung seit 2005:

 

Öffentlicher Schuldenstand in Mio. Euro
Bund Länder Gemeinde Sozvers. Gesamt
2005 142.315 6.858 4.813 1.767 155.753
2006 145.195 7.643 4.751 1.861 159.450
2007 146.559 8.372 4.751 1.352 161.033
2008 160.539 9.259 5.031 1.716 176.544
2009 165.425 10.518 5.555 2.607 184.105
1.Q 2010 166.507 11.424 5.981 1.636 185.548

 

Statistik Austria

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(Red.)

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54 Kommentare
 
1 2
Gast: Gast
30.06.2010 21:02
2 0

Faymann, Proell und Fischer

haben uns sehenden Auges in den Staatsbankrott gefuehrt. Fuer unsere Kinder bedeutet das ein Leben in Elend und Hoffnungslosigkeit.

Vergelt's Gott.

Gast: Eurrora
30.06.2010 18:20
2 0

Und sie haben brav (ab) ge- wirtschaftet.

Herz was willst du mehr ,es geht Aufwärts (aber nur mit den Schulden ) dazu brauchen wir auch noch die Beitrittsverhandlung mit der Türkei und die Künstler ,welche für Zogaj demonstrieren ,da zu passt der Liebe Augustin ,als er sang " alles ist hin "!

Ratio
30.06.2010 17:39
1 1

Nur einfach so mal die 166,5 Milliarden mal 13,7603 multiplizieren.

Und hoffen, dass die Wirtschaft in Österreich nicht schlechter wird als sie derzeit ist.

Sonst gibts Talfahrt ohne Bremsen!

Re: Nur einfach so mal die 166,5 Milliarden mal 13,7603 multiplizieren.

Jetzt noch in Schilling umrechnen ist nur unsinnig.
Ganz abgesehen davon, dass hier der Faktor 2/3 das Wesentliche ist...

Antworten Antworten Ratio
01.07.2010 00:02
1 0

Re: Re: Nur einfach so mal die 166,5 Milliarden mal 13,7603 multiplizieren.

Haben Sie persönliche Vorteile, dass Sie verharmlosen? EUR 166,5 hört sich nicht so wild an, mehr als 2 Billionen Schulden hört sich schon anders an. Im Sinne unserer Politiker sollten wir aber eher niedlichere Zahlen nennen, wenn es um Schulden geht.
Der Faktor 2/3 ist für unser kleines Land schlimm, denn unsere Haupteinnahmequelle, der Tourismus, ist in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kein zuverlässiger Umsatzbringer. Und wenn dieser zurückgeht, gibt es keinen Wirtschaftszweig bei uns, der dieses Loch auffangen kann und dann könnte das passieren, was ich mit Talfahrt bezeichnet habe.

Re: Re: Re: Nur einfach so mal die 166,5 Milliarden mal 13,7603 multiplizieren.

Es beweißt nur, dass Sie durch Ihre Euro-Verweigerung noch immer kein Gefühl für die Währung entwickelt haben!
166,5 Milliarden € oder 2 Billionen Schilling - für mich ist beides gleich schlimm!

Antworten Antworten Antworten Antworten Ratio
01.07.2010 12:33
0 0

Re: Re: Re: Re: Nur einfach so mal die 166,5 Milliarden mal 13,7603 multiplizieren.

Wie will mich wer belehren, der "beweißt" schreibt?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Part
01.07.2010 08:44
1 0

Re: Re: Re: Re: Nur einfach so mal die 166,5 Milliarden mal 13,7603 multiplizieren.

Ich glaube das beste Gefühl für die Dramatik der Staatsschulden bekommt man, wenn man diese auf jeden Haushalt umlegt. Das wären dann für jeden Österreichischen Haushalt 47.000.- Euro an Staatsschulden.

Diese offizielle Verschuldung bedeutet für jeden Haushalt, bei einem 20-jährigen Kredit und 5% Zinsen, dann eine Monatsbelastung von 322.- Euro. Würden die Zinsen auf 8% steigen, dann geht die Belastung für jeden Haushalt auf 415.- Euro p.m. hoch. Dieser Betrag müsste von jedem Haushalt für 20 Jahre zusätzlich aufgebracht werden, wenn man die off. Schulden abtragen will.

Jetzt stehen aber dieser notwendigen Rückzahlung schon 2,7 Mio. steuerpflichtige Österreicher gegenüber, welche mit unter 786.- Euro pro Monat (14/12) leben müssen. Meiner Meinung nach kann sich das niemals ausgehen. Diese Schulden werden niemals bedient, oder auch nur Stabilisiert (Konsolidiert vielleicht schon).

Bei den errechneten Gesamtschulden des Staates fehlen ja noch alle Leasingverbindlichkeiten und auch die ausgegliederten Bereiche, welche von den Parteibonzen mit Verbindlichkeiten angefüllt wurden. Dann noch irre Summen, welche der Staat sich selbst als kommende Verpflichtungen umgehängt hat. Ich meine das reale Problem ist noch viel größer als von mir dargestellt

Unsere pol. Führung schwafelt dann noch etwas vom Vertrauensschutz (Mitterlehner), Eingriff in bestehende Pension werden wir nicht machen (J. Pröll), oder auch von Arbeitszeitverkürzung ( ÖGB), oder gleich gar nichts (Faymann)

bbss22
30.06.2010 16:49
1 0

Bitte um Auskunft

In der Tabelle findet sich er Wert von 185,5 Milliarden EURO für den Öffentlichen Schuldenstand.
Was sind die 166,5 Milliarden in der Überschrift ?
Besteht ein Unterschied zwischen "Öffentlicher Schuldenstand" und Staatsverschuldung ?
Diese ist meines Wissen nach zwischen 2001 und 2006 von 63 % des BIP auf 58 % des BIP gesunken. In der Graphik ist eine Linie, eingezeichnet, die nahezu konstant bei 70% des BIP liegt.

CyHit
30.06.2010 16:19
0 0

In Verbindung

Der Hebel den die Gewinn-Bedürfnisse ausgelöst haben ist, wie sag ich es denn, na gigantisch.
Alle und alles wollten Rendite. Bei 3% Wachstum 20% Gewinn (J. Ackerman DB).
Bitte selbst die Kurve berechnen. Ok ist die Spitze. Aber es geht auch einfacher. Ich bin 1000, pro Jahr wachse ich um 5% und zahle 10% Gewinn-Bedürfnisse.
Wie lange wird das wohl gut gehen?

Gast: krampus
30.06.2010 14:41
1 0

In Verbindung

mit der Alterspyramide und den Gewinn-Bedürfnissen der Pharma- und Nahrungsmittelindustrie samt deren zunehmender Einfluss-Macht kann das ja noch heiter werden.

Dabei stehen wir wohl im Gegensatz zu anderen Ländern noch ziemlich gut da.

Wie soll/wird das enden? Quasi-Sklaverei, Neo-Feudalismus und/oder Sozialismus?

Oder wie Herr Schramm einmal sagte: "Nach uns die Sintflut geht nicht, wir sind die Sintflut!"

Antworten CyHit
30.06.2010 16:21
0 0

Re: In Verbindung

Danke für (Gewinn-Bedürfnisse).

Gast: gast
30.06.2010 13:36
0 0

?

"..Vor einem Jahr, also Ende des ersten Quartals 2009, war die Verschuldung allerdings um 300 Millionen Euro höher als nun.."

sollte das nicht heißen die NEUVerschuldung ....
sonst müßte ja österreich einen budgetüberschuss ausweisen?

Antworten Luzius
30.06.2010 13:49
0 0

Re: ?

ist diese Schlussfolgerung eine direkte Auswirkung vergangener Verbildungspolitik; oder wie sonst können weniger Schulden einen budgetären Überschuss bewirken ?!


Antworten Antworten Gast: ASVG-Sklave
30.06.2010 14:55
0 0

Re: Re: ?

Da haben allerdings Sie die Schlussfolgerung von "gast" nicht kapiert: Eine Reduktion der Schulden wäre nur durch einen Budgetüberschuss möglich. Da hat er schon recht!

Antworten Antworten Antworten Ratio
30.06.2010 17:44
0 0

Re: Re: Re: ?

Stimmt leider auch nicht ganz.
Wenn ich ausgabenseitig reduziere, dann brauche ich kein Geld in die Hand zu nehmen, um Schulden zu tilgen, ich schnalle einfach "den Gürtel enger".

Gast: Gast
30.06.2010 13:16
0 0

Zum Nachdenken...

http://www.steuerboykott.org/

Gast: Leitwolf2
30.06.2010 12:58
0 0

Na da haben wir ja nochmal die Kurve gekriegt

..vor 2 Monaten vermeldete nämlich ein Boulevardblatt Österreich sei schon mit 200 Mrd Euro verschuldet:
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/559925/index.do

Scherz zur Seite. Die unmittelbar dem Staat zurechenbaren und von niemand sonst begleichbaren Schulden belaufen sich auf gut 250 Mrd Euro. Das BIP als Basis der Rechnung ist in seiner ausgewiesenen Höhe nicht belastbar, 15-20% stellen ein Bruttophantasieprodukt dar. Darunter fallen Scheinleistungen zum Erwerb von Subventionen, großzügig bewertete Leistungen des öffentlichen Sektors oder Vermögenstransfers bei öffentlichen Aufträgen, die schon aus legalen Gründen nicht als solche verbucht werden können.

So ganz ernst darf man das alles nicht nehmen..

Gast: bloderer
30.06.2010 12:09
0 0

Budgetverantwortung in eine Hand

Als Notfallmaßnahme: Sofortige Überantwortung der Budgetverantwortung aller Gebietskörperschaften in E I N E Hand. Die Rechte weiß längst nicht mehr was die Linke tut. Schluss mit den Auslagerungen und Pseudoprivatisierungen.

Antworten Gast: Parteiloser
30.06.2010 12:31
2 0

Re: Budgetverantwortung in eine Hand

Dafür haben wir ja eine Regierung und auch einen Regierungschef und noch einen Finanzminister. Die notwendigen Schritte wären dann im Parlament umzusetzen. Dafür haben die Österreich auch gewählt. Die Österreicher haben gewählt, damit diese Regierung die Österreich in eine gute Zukunft führen.

Die Verantwortlichen brauchen nur die notwendigen Schritte zu gehen. Das tun die aber nicht, weil es nur noch Totalversager sind, welche den Bankrott der 2. Republik nur administrieren.

Unsere Regierungsparteien (auch die Oppositionsparteien) verstehen den Wählerauftrag aber schon lange nur als recht voll abkassieren zu können und die Macht der Partei ausbauen zu können. Unsere Republik ist zu einem Selbstbedienungsladen für Parteifreunde und Genossen verkommen.

Warum macht der Kanzler nichts? Vielleicht weil er nichts ist?

Warum macht der Vizekanzler nichts?
Veilleich weil er keine Genehmigung vom Kanzler der Schattenregierung bekommt (2. NR Präsi)?

Warum macht der OeNB Präsi nichts? Vielleicht weil der vom VfGH keine Erlaubnis bekommt?

Warum machen Kammern und Gewerkschaften nichts? Vielleicht deshalb, weil diese nur noch aus Parteibonzen, also nichts, bestehen?

Warum macht das Volk noch nichts? Vielleicht weil erst noch der Hunger kommen muss?

Es schaut fast so aus, als müsste Österreich zwischen 2013 und 2015 implodieren.

Antworten Antworten Luzius
30.06.2010 13:46
1 0

Re: Re: Budgetverantwortung in eine Hand

ein leider sehr düsteres Bild, wie auch die Aussichten völlig richtig umschrieben sind. NUR, wie kann sich das Wahlvolk eigentlich noch gegen all diese eigentlichen SchattenMäche erwehren, zudem eine nicht ungehörige Anzahl selbst davon durchaus profitiert ?

Das eigentliche Drama ist, dass sich das Volk weiterhin belügen lässt oder dies sogar will, um ja nur nicht der Realität ins Auge sehen zu müssen.

Ich würde auch eher damit rechnen das es bereits früher als 2013 mit der anfänglichen Verstimmung losgeht, da bereits 2011 die Massensteuern zu tragen kommen werden, und es dann spätestens ein Jahr später zu derartigen Unruhen kommen wird, wie man sie in einigen Ländern (deren jetzige Aufständler aber auch die Mitverursacher waren) bereits beobachten kann.

Antworten Antworten Antworten Gast: Parteiloser
30.06.2010 14:23
1 0

Re: Re: Re: Budgetverantwortung in eine Hand

Die Wahrheit der Zukunft betreffend werden wir erst in der Zukunft erfahren.

Es hängt alles von den Entscheidungen und Handlungen der Regierungen auf sämtlichen vorhandenen Ebenen ab. Diese Handlungen sind kaum korrekt einschätzbar, genauso wenig wie auch die Reaktionen der Finanziers einschätzbar sind.

Ich persönlich sehe eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass eine massive Geldschöpfung, in Verbindung mit hohen Inflationsraten, die Lösung unserer aller unserer Europäischen Parteibonzen sein wird. Damit lässt sich der Niedergang eventuell noch lange hinauszögern und die eigenen Kassen sichern.

Die Menschen können viel ertragen, viel mehr als man sich vorstellen kann. Erst wenn es um eine Bedrohung der eigenen Existenz, sei diese auch noch so klein, oder der Familie geht, kommt die Gewaltbereitschaft (als Selbstschutz) hoch.

Ich halte die Vorgänge in Griechenland, Spanien und auch Frankreich für ein lächerliches Vorgeplänkel für das was Europa noch bevorstehen wird. In keinem Land, auch nicht Österreich, werden die Verbr.echer verfolgt und öffentlich verurteilt. Aus diesem Aspekt könnte es schon früher zu Übergiffen kommen.

Gast: Hausverstand
30.06.2010 12:00
0 0

Gesamtschulden?

Damit nicht die sozialistische Internationale die Ganglien verkleben kann:
http://www.wegelin-anlagekommentar.ch/home/aktuell.asp
Lesen Sie mal, wie die Schweizer VOR der Schuldenkrise die implizite Verschuldung Europas beurteilt haben. Ponzi läßt grüßen!

Antworten bbss22
30.06.2010 17:28
0 0

Danke für die interesante Homepage

Welchen der vielen abrufbaren Kommentare meinen Sie speziell ?

Antworten Gast: Theamtriker
30.06.2010 12:35
0 2

Hier gehts nicht um die Internationale

sondern um 10 Jahre FPö- und ÖVP-Finanzminister, die uns Riesenschulden beschert haben.

Antworten Antworten Luzius
30.06.2010 13:53
0 0

Re: Hier gehts nicht um die Internationale

aja, und nach Kreisky bis heute waren es überhaupt nur blaue Schuldige, welche eine damalige Verschkldung von nahezu 7Mrd Schillingen auf gering geschätzte 250 Mrd Euronen aufblähten ?
Nicht zu vergessen, dass es rote Finanzminister waren welche einiges verbockt haben, aber die taten dies ja nur zum wohle wessen eigentlich ?!

 
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