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RZB steigt bei isländischer Pleitebank ein

13.07.2010 | 18:29 |   (Die Presse)

Um einen Teil der Island-Kredite zu retten, wird die Raiffeisen Zentralbank der größte Eigentümer der nach dem Finanzkollaps verstaatlichten Straumur-Bank. Raiffeisen setzte in Island rund 70 Millionen in den Sand.

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Wien (höll). Um einen Teil der Island-Kredite zu retten, wird die Raiffeisen Zentralbank (RZB) nun der größte Eigentümer der isländischen Straumur-Bank. Diese war vor dem isländischen Finanzkollaps das viertgrößte Kreditinstitut des Landes. Im März 2009 wurde Straumur mit der Verstaatlichung vor dem Zusammenbruch gerettet. Die RZB ist neben der Deutschen Bank, der BayernLB und Goldman Sachs einer der größten Gläubiger des Instituts.

Die Giebelkreuzer haben Forderungen von 143 Mio. Euro ausständig. Im Zuge der Restrukturierung sollen die Schulden in Kapital umgewandelt werden. Der Anteil der RZB an der Nachfolgegesellschaft von Straumur wird zwischen 9,2 und 13 Prozent liegen. Die anderen Gläubiger sollen kleinere Aktienpakete halten.

 

RZB spielt eine „Schlüsselrolle“

Es ist die erste Restrukturierung einer isländischen Bank. Die RZB spielte beim Umbau nach eigenen Angaben eine „Schlüsselrolle“. Straumur hält noch Vermögenswerte von schätzungsweise 1,2 Mrd. Euro, davon 90 Prozent außerhalb Islands. Diese sollen in den nächsten Jahren von den Gläubigern verwaltet werden. Ziel ist die größtmögliche Wiederherstellung der Forderungen. Später sollen die Anteile verkauft werden.

Gläubiger mit besicherten Forderungen wie der isländische Staat und die Islandsbanki erhalten diese zur Gänze zurück. Die anderen erwarten eine Rückerstattung von nahezu 50 Prozent. Damit dürfte die RZB bei Straumur rund 70 Mio. Euro in den Sand gesetzt haben. Die Giebelkreuzer waren unter Österreichs Großbanken am stärksten in Island engagiert. Laut früheren Angaben war die RZB mit 615 Mio. Euro von der Island-Krise betroffen. Der Großteil wurde in früheren Bilanzen wertberichtigt. Wenn nun ein Teil des Geldes zurückkommt, sei dies positiv, heißt es bei Raiffeisen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.07.2010)

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6 Kommentare
Gast: Parteiloser
14.07.2010 08:49
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Für diese postive Meldung in der Presse müsste es einen schönen Werbeauftrag geben!


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Laut früheren Angaben war die RZB mit 615 Mio. Euro von der Island-Krise betroffen. Der Großteil wurde in früheren Bilanzen wertberichtigt.


Na dann ist ja alles in bester Ordnung.

Ansonst ruft eben Papa Konrad bei Onkel Erwin an, der sagt dann Klein-Josef was zu zahlen ist.

Und Klein-Josef verkündet einen "nationalen Schulterschkuss", eine "Gemeinsame Rettung", einen "Schutzschirm" oder "einnahmenseitiges Sparen" oder sonstiges blabla, welches tatsächlich nichts anderes als "ein poaar Milliarden mehr Schulden" bedeutet, aber man den einfältigen Wählern so getarnt unterjubeln kann.

kroegner
14.07.2010 08:11
0 0

Und wenn es schief geht

hilft der Peppi Pröll, respektive der österreichische Steuerzahler um endlich wieder einmal ein sehr gutes Geschäft (Pröll) und superübersauberes (Grasser) Ding zu machen.

Gast: Anfang
13.07.2010 23:49
0 0

RZB steigt bei isländischer Pleitebank ein?hahahahahahaha

die russische Pyramide - 2 Besoffene stützen sich um nicht umzufallen! Als 3 Besoffenen hat man ja jetzt die RI - es ist noch nie ein Kranker gesund geworden wenn sich ein Gesunder dazu gelegt hatte - vielleicht die neue Strategie vom Konrad, legen wir unsere kranken(praktisch alle) Unternehmen zusammen, dann sie wir so viele Kranke dass uns kein Staat sterben lassen darf! Ja, der neue Weg des Erfolges! Ende.

Gast: ...
13.07.2010 21:55
0 0

...

Vermutlich reicht mein Diplom nicht um folgende Aussage nachvollziehen zu können. Das können vermutlich nur Banker.

"Im Zuge der Restrukturierung sollen die Schulden in Kapital umgewandelt werden"

Irgendein Finanztrick lässt sich schon wieder finden.

Gast: verstehe
13.07.2010 21:17
0 0

Raiffeisen setzte in Island rund 70 Millionen in den Sand.

Sauber

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