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Arbeitslose: Drei Viertel haben höchstens Lehrabschluss

22.07.2010 | 12:38 |   (DiePresse.com)

Insgesamt waren laut AMS Ende Juni 212.753 Personen arbeitslos gemeldet. Davon hatten drei Viertel höchstens einen Lehrabschluss. Allerdings sind auch etwa 9000 Uni-Absolventen auf Arbeitssuche.

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Eine höhere Ausbildung verspricht eine geringere Chance, arbeitslos zu werden. Das geht aus den aktuellen Zahlen des AMS hervor. Insgesamt waren Ende Juni 212.753 Personen arbeitslos gemeldet. Davon hatten 45,2 Prozent oder 96.258 Betroffene höchsten einen Pflichtschulabschluss und 32,9 Prozent oder 69.921 Personen einen Lehrabschluss. Das entspricht mehr als drei Viertel der Arbeitslosen.

Niedrigste Arbeitslosigkeit bei Akademikern

Absolventen der Pädagogischen Akademien weisen die niedrigste Arbeitslosenquote auf. Etwa 0,4 Prozent oder 898 Personen sind derzeit auf Jobsuche. Allerdings sind etwa 9012 Uni- und Hochschulabsolventen arbeitslos. Das entspricht etwa 4,2 Prozent der Gesamtzahl an Arbeitslosen.

Berechnet man die österreichweite Arbeitslosenquote am Arbeitskräftepotential, also Arbeitslose plus unselbstständig Beschäftigte, ergibt das im Juni einen Bundesschnitt von 5,8 Prozent. Bei Absolventen einer Lehre liegt dieser Wert mit 4,8 Prozent unter dem Schnitt. Bei Pflichtschulabsolventen ist diese Quote mit 15,5 Prozent fast dreimal so hoch.

 

 

(APA)

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5 Kommentare
Gast: kutscher
27.07.2010 10:09
0 0

Spindelecker hat hier gügend Auswahl, denn..

diese Arbeitslosen Österreicher kennen die Sprache, haben Lehrabschluss, sind nicht auf Koranlehrer angewiesen, können nicht mehr arbeitslos werden, deren Lohn bleibt im Inland, sie sind großteils weiterbildungsfähig, kennen bereits den Arbeitsmarkt, haben den Presenzdienst abgeleistet, sind bereits ASVG- versichert, usf.
Also, keine Schwindelgeschichten, Herr Spindelecker!

Gast: arbeitsmarkt
23.07.2010 13:33
0 0

Befragung zum Thema Atypische Beschäftigung

Im Rahmen meiner Master Thesis führe ich eine Befragung zum Thema atypische Beschäftigung durch!

Ich freue mich über Ihre Teilnahme!!

https://www.soscisurvey.de/arbeitsmarkt/

DerÄtzer
23.07.2010 07:06
1 0

Wow - 3/4 haben einen Beruf!

Die anderen sind den Akademikern gleichgestellt und können als Taxler oder Vorbeter eingesetzt werden.


Gast: glaub_nix
22.07.2010 18:03
0 0

Drei Viertel haben einen Lehrabschluss..

dann sind von den 212 Tausen, diese 3/4 für einen
Staatsdienst zB. bei der Post, Polizei, Eisenbahn usw. tauglich.

Gast: Parteiloser
22.07.2010 16:30
2 0

Das ist doch ganz normal!

Die Statistik Austria weist für 2009 folgenden Bildungsstand in der Bevölkerung auf:

Gesamtbevölkerung über 15 Jahre: 6,986 Mio.
Pflichtschule:.......26,2%
Lehre:.................35,8%
Fachschule:.........12,9%
Höhere Schulen:..13,9%
Universität:........11.1%

Im Bereich der Realwirtschaft, und nur dieser ist von Arbeitslosigkeit betroffen, wird auch wirklich gearbeitet. Genau dort sind die Masse der Menschen beschäftigt, welche Fachkräfte mit Lehre sind oder auch die einfachen, aber harten Arbeiten, erledigen.

Die Menschen aus den geschützten Bereichen sind sich schon lange für die "einfachen Tätigkeiten, viel zu gut. Das gilt auch für die ÖBB, welche einen gewaltigen Personalüberhand hat, die Reinigungsarbeiten aber auslagern. Natürlich an Unternehmen im Dunstkreis der "Roten".

In den geschützten Bereichen sitzen dann die gut besser gebildeten Menschen herum und versuchen mit einem Haufen an theoretischen Argumenten die eigene Existenz zu rechtfertigen.

Das zeigt auch die geringe Arbeitslosigkeit der Absolventen der pädagogischen Akademien. Die Lehrer unterrichten ja nur 607 Stunden pro Jahr, was bei 5 Wochen Jahresurlaub 12,91 Stunden pro Woche entspricht. Der Staat (=Parteibonzen) haben einfach für die Beschäftigung der Lehrer gesorgt und auch für deren Finanzierung. Für die Leistung der Lehrer wurde aber nicht gesorgt!

Schüler pro Lehrer:
1950/51: 18,60
2008/09: 9,66

Es ist eine sinnlose und realitätsfremde Darstellung im Artikel.

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