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Schienenverkehr: "Privatbahnen" auf dem Vormarsch

02.08.2010 | 18:11 |   (Die Presse)

2009 wurden 13 Prozent der Schienen-Fahrgäste nicht von den ÖBB transportiert. So ist der Marktführer beim „privaten“ Personenverkehr der City Airport Train (CAT) – eine Tochter von ÖBB und Flughafen Wien.

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Wien (APA/red.). Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) bekommen zunehmend Konkurrenz, vor allem im Güterverkehr: So entfielen im Vorjahr bereits 17 Prozent (2008: 14 Prozent) des Güteraufkommens im heimischen Schienenverkehr auf Privatbahnen. Allerdings sind diese nicht immer wirklich in privater Hand. Denn hierzulande zählt jedes Schienenunternehmen als Privatbahn, das nicht die ÖBB ist.

So ist der Marktführer beim „privaten“ Personenverkehr der City Airport Train (CAT) – eine Tochter von ÖBB und Flughafen Wien. In Summe beförderten die als Privatbahnen bezeichneten Unternehmen im Vorjahr 13Prozent aller Fahrgäste. 2008 waren es elf Prozent.

Inklusive ÖBB wurden im Vorjahr in 2,1 Millionen Zügen 234 Millionen Fahrgäste befördert. Das bedeutet eine Stagnation der Fahrgastzahlen. In der zweiten Klasse fuhr ein durchschnittlicher Passagier 44 Kilometer, ein Erste-Klasse-Fahrgast legte im Schnitt 356 Kilometer zurück.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.08.2010)

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1 Kommentare
Saskatoon
03.08.2010 09:08
0 0

was soll der schmäh - privatbahnen ???

eine tochter der öbb !!
also ist es nur konstrukt um die löhne zu senken, die privilegien von öbb mitarbeitern abzubauen und um gelder leichter hin- und her zuschieben...

gewinne fließen in die taschen der manager
verluste muß der bürger zahlen

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