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Österreichs Staatsanwälte: Ankläger unter Verdacht

21.08.2010 | 18:15 |  von Rosemarie Schwaiger (Die Presse)

Quälend lange Verfahren und zu viel Rücksicht auf Politiker: Die Staatsanwälte kommen nicht mehr aus den negativen Schlagzeilen. Doch nicht an allen Versäumnissen sind sie schuld.

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Das Büro von Alexander Marchart misst etwa dreieinhalb mal sechs Meter. Darin stehen ein großer Schreibtisch, eine kleiner Tisch mit drei Sesseln, ein Wandschrank, zwei Grünpflanzen und ein Ventilator. Dominiert wird der Raum aber von den Aktenordnern, die überall herumstehen. Ein Teil ist auf dem Schreibtisch gruppiert, ein größerer Teil ruht in etwa zehn Pappkartons am Boden, der Rest wurde einfach an die Wand gelehnt. Wie kleine Marterln stehen die Ordner da, vollgestopft mit Papier, eine ständige Mahnung, dass endlich etwas weitergehen soll.

Alexander Marchart ist Staatsanwalt in Wien. Er betreut weder den Fall Buwog noch die Meinl-Kalamitäten, auch nicht die Millionenklagen gegen die Bank Medici. Seine Hauptbeschäftigung ist ein Verfahren, das aus den Schlagzeilen verschwunden ist: die Causa Y-line, anhängig seit 2002. Die Ermittlungen rund um die Millionenpleite des einstigen Softwareanbieters sind längst eine Materialschlacht, mit der sich nun schon der vierte Ankläger beschäftigt. Was man hier sehe, sei nur ein Teil der Unterlagen, sagt Marchart. „Insgesamt sind das sicher schon 500Ordner.“

Zu gewinnen gibt es für den jungen Staatsanwalt in diesem Fall gar nichts mehr. Nach fast zehnjähriger Dauer gilt Yline schon vor einer allfälligen Prozesseröffnung als Justizskandal. Ein Staat, der seinen Bürgern Rechtssicherheit bieten will, darf weder die Geschädigten noch die Verdächtigen so lange schmoren lassen.

Inkompetent und überfordert. Diebe, Mörder, Bankräuber und Heiratsschwindler werden in Österreich relativ flott angeklagt und verurteilt. Bei Tätern im Nadelstreif kann es anscheinend nicht langsam genug gehen. Gehören auch noch Politiker zum Kreis der Verdächtigen, ziehen sich die Verfahren noch quälender in die Länge. Der berechtigte Frust über diesen Zustand entlädt sich derzeit fast ausschließlich über die Staatsanwälte. Sie seien inkompetent, träge, überfordert und feige im Umgang mit prominenten Delinquenten. Eine ganze Berufsgruppe steht unter Generalverdacht, in der aktuellen Diskussion gilt der Grundsatz: „Im Zweifel gegen die Ankläger.“

Ist das gerecht? Oder liegt es hauptsächlich an den Rahmenbedingungen, wenn heimische Staatsanwälte im direkten Vergleich mit deutschen Kollegen einen ziemlich patscherten Eindruck hinterlassen, wie etwa in der Causa Hypo Alpe Adria?

Krise und Reform. Dass derzeit so viele große Verfahren in den Warteschleifen hängen, hat im Wesentlichen zwei Gründe: Die Wirtschaftskrise und die Strafprozessreform aus dem Jahr 2008. Fälle wie die Buwog/Immofinanz und die Kärntner Hypo kamen nur ans Licht, weil die Krise alle schützenden Fettpolster in den Bilanzen auffraß. Irgendwann war der Punkt erreicht, an dem sich die seltsamen Geschäftspraktiken nicht mehr verbergen ließen. Fast zeitgleich verpasste sich die heimische Justiz eine Runderneuerung. Mit der Prozessreform wurde die Funktion des Untersuchungsrichters abgeschafft, Ermittlungsbehörde ist seither die Staatsanwaltschaft. Das dortige Personal wurde zwar aufgestockt, trotzdem reicht es bei Weitem nicht. Die „Süddeutsche Zeitung“ hat kürzlich eine Vergleichsrechnung angestellt: In Österreich kommen auf 100.000Einwohner 2,6Staatsanwälte, in Deutschland (dessen Justizsystem sehr ähnlich funktioniert) sind es 6,2. Eine von der Regierung in Aussicht gestellte Personalaufstockung werde die Situation nicht entschärfen, sagte Staatsanwältepräsident Gerhard Jarosch vor Kurzem in einem „Presse“-Interview. „Es wird nicht reichen, um eine wirklich drastische Verfahrensbeschleunigung zu erreichen.“

In Deutschland und in der Schweiz sei es üblich, dass die Kollegen bei größeren Causen ein Team bilden, sagt ein Wiener Staatsanwalt. „Dann kann man sich die Arbeit aufteilen, und es steht nicht alles, nur weil einer auf Urlaub ist.“ Außerdem müsse dort nicht jedes Detail mithilfe von Gutachten geklärt werden. „Da gibt es Amtssachverständige, die sehr viel Zeit und noch mehr Geld sparen.“

Teure Gutachter. Zugekaufte Gutachten sind teuer. Für seine 23-seitige Expertise in der Causa Meinl stellte der Steuerberater Thomas Havranek rund 600.000Euro in Rechnung. Der Rechtsstaat profitiert von dieser Ausgabe leider nicht, weil Havranek kurz nach Fertigstellung wegen Befangenheit abberufen wurde. Ein neues Gutachten ist seit einem halben Jahr in Auftrag, aber noch nicht fertig. „Bei den Personalkosten wird eisern gespart“, sagt der Staatsanwalt, „und die Nebenkosten sind völlig egal.“

Bloß gut, dass die meisten Kollegen noch nie auf Betriebsbesuch bei der Bundesanwaltschaft in Bern waren; sie würden vor lauter Neid in ihren Talar schluchzen. Während sich die Österreicher mehr oder weniger flott durch Papierberge wühlen, drücken die Schweizer für das gleiche Ergebnis ein paar Tasten auf der Computertastatur: In einer Kooperation mit Microsoft werden einfach alle Akten eingescannt und verschlagwortet.

Die schlechten Arbeitsbedingungen erklären viel, aber nicht alles. Den Rest kann Wolfgang Mekis beisteuern, früher Richter, jetzt Rechtsanwalt und dazwischen mehr als 20Jahre lang Staatsanwalt. Seine Erfahrungen in der Anklagebehörde sind geeignet, sensibleren jungen Kollegen die Lust auf Widerborstigkeit zu nehmen. Ende der 1980er-Jahre hatte Mekis in einer brisanten Causa gegen den damaligen Verteidigungsminister Robert Lichal ermittelt. Es ging um einen angeblich zu teuren Munitionseinkauf bei Oerlikon-Bührle in der Schweiz. Der Fall galt wegen der Promibeteiligung als „clamoröse Causa“, wie Juristen das nennen. Es galt also Berichtspflicht nach oben. Doch Mekis sah Gefahr im Verzug und ordnete ohne Rücksprache ein paar Hausdurchsuchungen an. Die Folge: Gegen den Staatsanwalt wurde ein Disziplinarverfahren eröffnet. „Außerdem war ich den Akt los, und zwar mit der Begründung, dass gegen mich ja ein Disziplinarverfahren läuft“, erzählt Mekis. Er gab daraufhin eine Pressekonferenz und beschwerte sich in aller Öffentlichkeit. Heute muss er schmunzeln, wenn er an die eigene Frechheit denkt. „Beruflich bist du natürlich tot, wenn du so etwas machst.“

Auf Verdacht gehorsam. Im vertraulichen Gespräch mit Staatsanwälten wird nur selten über das Weisungsrecht des Justizministeriums geklagt; damit könne man leben, heißt es. Ein viel größeres Hindernis seien die verpflichtenden Vorhabensberichte in allen halbwegs wichtigen Causen. Im günstigsten Fall kostet das brave Reportieren via Oberstaatsanwaltschaft ans Ministerium bloß Zeit. Doch meistens geht unterwegs auch jede Menge Mut verloren. „Die Vorgesetzten entscheiden über die Karriere, natürlich gibt es da vorauseilenden Gehorsam“, sagt der pensionierte Wiener Staatsanwaltschaft Erich Müller.

Auf dem Berichtsweg kam ihm seinerzeit ein Fall abhanden, der – bei etwas früherer Behandlung – sehr viel Unheil hätte verhindern können. Müller war 1994 den seltsamen Karibik-Geschäften der Bawag auf der Spur. Leider habe man ihn nicht weiterarbeiten lassen, klagt Müller. „Die Botschaft aus dem Ministerium war: Es ist kein Schaden eingetreten, also brauchen wir nicht ermitteln.“

Wolfgang Swoboda, Leiter der Staatsanwaltschaft Eisenstadt, kritisierte die Berichtspflicht in einem Gastkommentar vor Kurzem als Verstoß gegen die Prinzipien der Rechtslehre. Dass prominente Verdächtige anders behandelt würden als nichtprominente, sei ein fatales Signal. „Wie soll die Bevölkerung Vertrauen fassen, dass nicht nur vor dem Gesetz, sondern auch vor dem Staatsanwalt alle gleich sind, wenn es die Politik als ihr Repräsentant nicht fertigbringt?“ Laut Swoboda kann so ein Vorhabensbericht auf bis zu acht Schreibtischen liegen, bevor er endlich im Ministerbüro landet und dort auf Erledigung wartet. Unterwegs passiert mitunter so einiges: Die Medien bekommen Wind von Details, Verdächtige werden gewarnt und können vor der Hausdurchsuchung noch schnell belastendes Material wegräumen, geplante Ermittlungsschritte werden von irgendeiner Instanz für unklug befunden und abgesagt.

Staatsanwälte sind zwar unkündbar, aber sie haben auch nur einen möglichen Arbeitgeber. Wer es sich innerhalb des Systems verdirbt, kann sehr schnell auf dem Karrierenebengleis landen. Eine schlechte Beurteilung durch den Behördenleiter im Personalakt genügt, schon ist es vorbei mit den Perspektiven. Erzählt wird von Kollegen, die plötzlich nur noch juristisch uninteressanten Kleinkram erledigten und in Diskussionen über allfällige Beförderungen einfach nicht mehr vorkamen. Der relativ enge Aufstiegskorridor in der Justiz sei auch schuld daran, dass sich unter den Wirtschaftsstaatsanwälten wenig fachliche Expertise bilden könne. „Wer einen schwierigen Fall gut macht, wird relativ schnell befördert“, erklärt ein Staatsanwalt. „Die Oberstaatsanwaltschaft und die Generalprokuratur sind dauernd auf der Suche nach jungen Talenten.“ Georg Krakow etwa, von vielen Seiten gelobter Staatsanwalt in der Causa Buwog, wechselte kurz nach Prozessende – gemeinsam mit der Bawag-Richterin Claudia Bandion-Ortner – ins Justizministerium. Dabei sei Erfahrung wichtiger als jeder Kurs im Bilanzlesen. „Wer einmal die Bawag gemacht hat, muss sich vor dem nächsten großen Fall nicht mehr fürchten“, sagt ein Experte.

Die Justizministerin sah sich in den vergangenen Monaten immer lauter werdender Kritik ausgesetzt und hat nun gehandelt. Oder besser: Sie hat angekündigt, dass demnächst gehandelt werden wird. Ein Fünf-Punkte-Programm soll die Justiz wieder mobiler machen (die „Presse“ berichtete). Wichtigestes Vorhaben: An den vier Oberlandesgerichten sollen Wirtschaftskompetenzzentren mit insgesamt 40 Staatsanwälten entstehen.

"Keine bessere Lösung". Auf ihr Weisungsrecht will Bandion-Ortner allerdings nicht verzichten, obwohl sie als Richterin noch dagegen gekämpft hat. „Es gibt keine bessere Lösung. Das jetzige System ist so gut, dass es keinen Missbrauch geben kann“, findet die Ministerin. Nichts ändern werde sich auch an der Berichtspflicht in Fällen von öffentlichem Interesse. Im Hinblick auf eine einheitliche Rechtsanwendung sei dies sinnvoll.

1500 Anzeigen. Von der Berichtspflicht während der Ermittlungen ausgenommen ist derzeit nur die 2009 eingerichtete Korruptionsstaatsanwaltschaft. Doch in der Wiener Universitätsstraße5 gibt es dafür andere Probleme. Sieben Staatsanwälte mussten sich im Vorjahr um nicht weniger als 1500Anzeigen kümmern. Jeder Miniamtsmissbrauch landet dort, wo eigentlich die ganz großen Fische gefangen werden sollten. Änderungen bei der Zuteilung oder mehr Personal sind derzeit aber nicht geplant.

Exfinanzminister Karl-Heinz Grasser, Beschuldigter in der Buwog-Affäre, soll laut Bandion-Ortner demnächst einvernommen werden. Sie wisse zwar nicht wann, doch „es gibt einen Termin“. Grassers Aussage wird jedenfalls keinen Tag zu früh erfolgen. Die Ermittlungen gegen ihn laufen immerhin schon seit Oktober 2009.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.08.2010)

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88 Kommentare
 
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Gast: maseratilo
25.08.2010 13:44
0 0

nix glauben

Glaubt doch denen kein Wort,die stecken alle unter eiener Decke!

Gast: Walti
23.08.2010 16:00
0 0

Personalaufstockung

Bei einem Vergleich zu anderen Länder ist der Personalstand wirklich zu gering.

Mein Vorschlag !!!
100 Nationalräte nach Hause schicken und dafür das Personal der Staatsanwaltschaft
austocken.


Gast: (parteiloser) Gast
23.08.2010 12:29
1 2

Die Welt ist ein Spiegel.

Was an der ebenso dummen wie gefährlichen Hetze gegen die Justiz so besondere Übelkeit verursacht ist die Motivation. Es geht nicht um Gerechtigkeit sondern um blanke Ideologie. Wenn die Justiz nicht mehr fest in linken Klauen ist - wie etwa unter Broda - wird von den Linken gehetzt, geschrien, verleumdet, vernadert, verfolgt, daß einem das nackte Grausen ankommt. Glücklicherweise haben diese Ewiggestrigen - sie sind mindestens so widerwärtig wie jene rechts - keine Mehrheit im Lande. Leider erkennt die schweigende Mehrheit die Gefahr nicht oder die Sache ist ihr egal. Gefährdet sind die Demokratie u. der Rechtsstaat. Die Justiz hat auf Grund von Fakten zu agieren u. zu urteilen, was aber seit Monaten u. teils Jahren durch die Medien geistert, sind, bis jetzt jedenfalls, blanke Spekulationen, Unterstellungen, u. blinder Hass wie´s aussieht. Und eben genau das, was nun der Justiz vorgeworfen wird, ist eine Widerspiegelung (eine Projektion) der totalitären, intoleranten, gemeinen, niederträchtigen Gesinnung der Hetzer u. Beschimpfer. Andernfalls würden sie sich nicht dermaßen lächerlich aufregen. Dabei gäbe es wirklich gute Gründe auf die Barrikaden zu steigen, etwa die Verschleuderung von Milliarden Steuergeld durch ÖBB, Agrar- u. andere Subventionen, Bundesländer-´regierungen´, Gesundheitsunwesen, Parteienförderungen... Aber anscheinend ist das den vielen Schreiern eine Nummer zu groß. (Und leider erkennen sie ihr eigenes Spiegelbild nicht vor lauter Schaum um den Mund.)

Antworten Gast: ein mündiger
23.08.2010 13:50
0 0

Re: Die Welt ist ein Spiegel.

einfache strategie um mutmaßungen vorzubeugen: aufklären, vernehmen anklagen, prozess machen, verurteilen/freisprechen. und das ganze in einem vertretbaren zeitlichen rahmen.

wenn es zu wenig staatsanwäte gibt und wirtschaftsverbrechen zu wenig personelle kompetenz gegenübersteht, dann heißt es: aufstocken, kompetenzen holen (quereinsteiger, gutachter) und ausbilden.

sie wettern gegen linke und rechte. was sie anführen ist aber größtenteils auf dem mist der konservativen gewachsen:
"Dabei gäbe es wirklich gute Gründe auf die Barrikaden zu steigen, etwa die Verschleuderung von Milliarden Steuergeld durch ÖBB, Agrar- u. andere Subventionen, Bundesländer-´regierungen´, Gesundheitsunwesen, Parteienförderungen..."

Hokii
23.08.2010 08:13
0 0

Der neue Feudalismus

Wer den Rechtsstaat ernst genommen wissen möchte kommt immer öfter zum Schluss: Ein neuer Feudalismus breitet sich aus. Denn die Justiz arbeitet offenbar nachhaltig am fatalen Bild, weniger die Demokratie zu schützen sondern vordringlich eine Kaste Unberührbarer im Nadelstreif hartnäckig vor offensiven Schritten des Rechtsstaates zu schonen.


Gast: G Ast
22.08.2010 19:29
0 0

... bei Tätern im Nadelstreif - und wie schauts bei Tätern im Talar aus?


Die Staatsanwaltschaft wußte schon frühzeitig von den Testamentsfälschungen in Vorarlberg, das Ergebnis:

MANGEL AN BEWEISEN!

Von Richterinnen, Anwälten bis zu Verwaltungbeamten wurden "gesetzliche" Erben um Millionenbeträge betrogen und dieses Pack will dem Bürger weis machen was Moral und Anstand sind.
Kaum eine Woche vergeht, ohne daß Millionengaunerein von Politikern bekannt werden.
Langsam stellt sich die Frage, sind wir eigentlich die Leibeigenen dieses Klüngels - oder wie die Freimaurer so "treffend" sagen Menschenvieh?


Antworten Hokii
23.08.2010 08:16
0 0

Re: ... bei Tätern im Nadelstreif - und wie schauts bei Tätern im Talar aus?

Da läuft der Informationsfluss dann wie bei den Kummerl: Es kann nicht sein was nicht sein darf.

Gast: Luzifer
22.08.2010 17:24
0 2

Nach deren kurzen Amtszeit Bandion-Ortner alles in die Schuhe zu schieben,

zeugt nur davon, mit welchem "Ernst" in Österreich Politik betrieben wird. Die parteilose B.O. hat im Gegensatz zu ihren roten Amtsvorgängern, insbesondere Maria Berger, keinen politischen Rückhalt in Form etwa einer politischen Vorfeldorganisation wie AK und wird auch von ihrem "Erfinder" Sepp Pröll im Regen stehen gelassen. Kein Wunder, daß kein Mensch mehr von den Nadelstreif-Sozialisten und Abkassierern mehr spricht! Unterstützung finden die roten Kritiker auch noch bei den scheinheiligen Grünen, die nach den Wahlen 2013 auf eine Koalition mit den roten Genossen hoffen!

Antworten cwt123
30.08.2010 11:11
0 0

Re: Nach deren kurzen Amtszeit Bandion-Ortner alles in die Schuhe zu schieben,

Merkwürdige "Optik" bei B.O. :

zuerst gegen Ministerweisungen,
als Ministerin dann 180 Grad Wende.....

pffff

Antworten cerberus
23.08.2010 07:18
2 0

schon einmal etwas von Ministerverantwortung gehört

oder ist Luzifer mit der Dame verwandt?
Bandion Ortner ist keine Märtyrerin - sie ist schlicht und einfach mit dem Ministeramt kraß überfordert! Die Brillenlady läßt es zu, daß Ermittlungen unterdrückt werden und Prozesse bis zur Verjährung verhindert werden.
Rücktritt as soon as possible Madame!

Antworten Antworten xenia
23.08.2010 10:22
0 1

Re: schon einmal etwas von Ministerverantwortung gehört

oder vielleicht ein Gast vom Theatercafe?

Antworten Gast: Luzifer
23.08.2010 01:37
0 2

Re: Nach deren kurzen Amtszeit Bandion-Ortner alles in die Schuhe zu schieben,

Bandion-Ortner wird natürlich in ihrer Amtsführung nicht von den Grünen unterstützt, sondern bei jeder Gelegenheit infam angefeindet. Offenbar ist das der Eintrittspreis für die eine rote/grüne Koalition nach den nächsten NR-Wahlen!
Denn für sachliche Vorschläge fehlt den Grünen jede Kompetenz (obwohl gerade ein Ex-Grün-Abgeordneter z.NR die Korruptionsstaatsanwaltschaft leitet)!

Gast: RFS
22.08.2010 16:29
0 1

Aus Erfahrung

Die Justiz ist rechts, sehr rechts sogar und von der FPÖ unterwandert ..... z.B. ist Frau Bandion Ortner, ohne Parteibuch zwar, aber nur angeblich unabhängig, sondern näher zur FPÖ als zu ÖVP, auch wenn sie von der ÖVP in dieses Amt gebracht wurde ....

Gast: bandi
22.08.2010 15:40
0 0

korruption und amtsmissbrauch

Österreich neben England ......

//www.wikilegia.org/wiki/index.php?title=Kostelka

2 0

Nonsense ..

So gut Sie als Richter gegen Elsner war, so schlecht zeigt Sie Ihr Koennen im Falle Grasser.
Sie hat politischen Druck von Ihrer Partei die nicht zulassen will das Schuessel unter Druck geraet.
Wenn Grasser verurteilt wuerde, wuerde die Gefahr bestehen dass Grasser anfaengt zu singen.
Das waehre fuer OEVP ein Disaster.
Bandion Ortner hat gar keine Chance auch nur etwas gegen Grasser zu unternehmen. BUWOG ist nicht Grasser, vielmehr steht er als Hauptuebeltaeter da, waehrend die anderen fein weiterschmausen.
Was wetten das Grasser freigeht, Frau Bandion Ortner? Sie wissen ganz genau wer hinter dem ganzen Miststall steht, koennen aber nichts unternehmen, da Ihnen die Haende gebunden sind.
Das ist ein Wespennest der Abzocker, und da sind einige VIPS mittendrin. Nicht wahr Frau Bandion?

Antworten Gast: Luzifer
22.08.2010 17:04
0 2

Re: Empfehle die Lektüre des Zeitgeschichte-Artikels

über Stalin ("Kein Einzelmörder"), in dem genau beschrieben wird, wie man die Menschen durch "Hexen-Jagden" und "Schauprozesse" politisch manipulieren kann. Derartiges wird zur Zeit in Österreich durch div. politische Aussagen etwa der Scheinheiligen Eva und ihrer grünen Genossenschaft sowie durch Hetzartikel in österr. Revolverblättern probiert!

Denn wenn es in Österreich noch eine Institution gibt, der man vertrauen kann, dann ist es die (bis jetzt) unabhängige Justiz. Wie wenige sachgerecht die dztige Justiz-Schelte ist, zeigen insbesondere die ständigen ehrenrührige Angriffe gegen B.O. die erst kurze Zeit im Amt ist und - im Gegensatz etwa zu ihrer roten Vorgängerin um Reformen bemüht ist!

Antworten Gast: Graf Gudenus, Paris
22.08.2010 16:12
0 0

So gut Sie als Richter gegen Elsner war,

Der Gutheit wegen, da gab es Mangeln hinsichtlich Überstellung von Herrn Elsner.

Grosschreibung, beruht auf Zitat

Gast: Luzifer
22.08.2010 14:56
0 4

Im Leserforum könnte sich jetzt der Chefredakteuer Fleischhacker

davon überzeugen, was die Folge ist, wenn die Strafverfahren in aller Öffentlichkeit "abgehandelt" werden. Die publikumswirksam der "Unterschicht" zugeneigte Parteipolitik würde die "unabhängige" Justiz zur "Hure der Tagespolitik" machen! Und in weiterer Folge würde die große Mehrheit der wegen chronischer Überlastung hart arbeitetenden Justizangehörigen schleunigst das Weite suchen!

Wenn sich in Österreich in der Justiz etwas zum Besseren wenden soll, müßte man mit einer Reform des Medienrechtes beginnen (Wiedereinführung der Lasser`schen Artikel)!

Antworten Hokii
23.08.2010 08:35
0 0

Re: Im Leserforum könnte sich jetzt der Chefredakteuer Fleischhacker

Scheint sie haben bei Berlusconi nachgelesen. Der wettert ja auch gegen Richter und Staatsanwälte weil die offenbar couragierter gegen seine fragwürdigen Netzwerke auftreten als unsere und keine Beisshemmung haben regelmäßig auch hochrangige Leute hinter Gitter zu setzen.

Als kleines I-Tüpferl möchte er die Meinungs- und Pressefreiheit einschränken um die wenigen Medien ausserhalb seines Einflussbereiches auch noch zu knebeln und auf systemrelevanten Kurs zu bringen.

Wenn unsere Feudalherrschaften immer öfter mit zweifelhaften Geschäften zumindest um Moral und Anstand einen großen Bogen machen sollte nach ihrer Intention tunlichst niemand auch nur die Frage nach strafrechtlicher Relevanz stellen dürfen. Dürfen die Medien nicht mehr regelmäßig die Finger in "clamouröse Wunden" legen würde hierzulande mutmasslich nur noch karriereschonend- bzw. fördernd Recht gesprochen.

Steininger
22.08.2010 14:39
1 0

Die Strafrechtsreform wurde eben absichtlich gemacht.

An ein Qualitätssteigerung war ja nicht gedacht! Es sollte eben erschwert werden gegen zweifelhafte Zustände zu ermitteln. Die Untersuchungsrichter waren da viel zu unabhängig!

Gast: Salomoni
22.08.2010 10:54
1 0

Gleichheit vor dem Gesetz

..und vor dem Gesetz sind alle gleich... mir graust nur mehr!!!

Gast: Comtesserl Itzibitzi, Portofino
22.08.2010 10:26
0 0

aber ich bitt Sie!

ein CVer wid doch nie was Unrechtes oder gar was Böses tun, netamal Gutes unterlassen!

Gast: Graf Gudenus, Paris
22.08.2010 10:16
0 0

Österreichs Staatsanwälte unter Verdacht

Selbst der zuvielen Zauber der Montur erlegen?

Gast: schnürs enkel
22.08.2010 09:38
1 0

die abschaffung des unabhängigen untersuchungsrichters, die berichtspflicht "nach oben", das weisungsrecht und die gezielten "personellen engpässe",

SIND DAS SYSTEM, welches gewährleistet, dass die großen fälle, in die unzählige "prominente" aus politik und wirtschaft verwickelt sind, NICHT AUFGEKLÄRT WERDEN !

was müssen wir noch mehr hören, als dass staatsanwälte aussprechen, wie es um sie steht, wenn sie NICHT IM SINNE DIESES SYSTEMS ERMITTELN ?

Gast: Steirerman
22.08.2010 09:22
0 0

DER Satz ist gut!

. Das jetzige System ist so gut, dass es keinen Missbrauch geben kann“,

Es gilt die Unschuldsvermutung..........

cerberus
22.08.2010 08:50
0 0

Der vierte Staatsanwalt wird mit der Causa Y-Line beschftigt

und staubt dabei höchstens die Akten ab. Umfangreiches Aktenmaterial scheint vorzuliegen - aber zu einer Anklage darf es offensichtlich nicht kommen - ansonst würde der fünfte Staatsanwalt damit beschäftigt werden. Es muß offensichtlich zu einer Verjährung kommen. Die Ministerin soll dieses Verfahren beschleunigen, oder aber wegen bereits mehrfach bewiesener Verfahrensunterdrückung (Hypo NÖ) zurücktreten. Die Dame ist die personifizierte Dankbarkeit gegenüber ihrem Erfinder - und das läßt sich mit einem Rechtsstaat nicht vereinbaren!

 
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