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Immofinanz klagt Meischberger wegen Buwog-Honorar

30.12.2010 | 19:20 |   (DiePresse.com)

Die Immofinanz hätte seine Beratung nicht gebraucht. Außerdem wurde die Rechnung an die falsche Firma mit falscher Begründung gestellt.

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In der "Buwog-Affäre" will die Immofinanz nun ihren ehemaligen Berater Walter Meischberger verklagen. "Nach Ansicht von Vorstandschef Eduard Zehetner hat die Firma von Walter Meischberger das Honorar für angebliche 'Beratung' in Sachen Buwog-Privatisierung zu Unrecht kassiert", schreibt die "Krone" (Freitagsausgabe). Daher werde das Honorar per Klage zurückgefordert. Für die APA war am Donnerstagabend bei der Immofinanz keine Auskunftsperson erreichbar.

Dass von Meischberger der "entscheidende Tipp" für den Zuschlag von Meischberger kam, dementierte Zehetner: "Komischerweise haben damals in Wien mindestens 30 Banker das Gleiche gewusst wie Meischberger", so der Immofinanz-Chef. Also hätte man seine "Beratung" nicht gebraucht. Außerdem sei die Honorarnote an die falsche Firma (eine Immoeast-Tochter) mit falscher Begründung gestellt worden, erklärt Zehetner die Rückforderung.

Meischberger war wie bereits berichtet bei der in der Amtszeit von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser erfolgten Privatisierung der Bundeswohnungsgesellschaft Buwog für das letztlich siegreiche Immofinanz-Konsortium als Berater tätig gewesen und hatte dafür - gemeinsam mit dem Lobbyisten Peter Hochegger - insgesamt 9,6 Mio. Euro Provision erhalten. Meischberger, Grasser und Hochegger bestreiten sämtliche Vorwürfe, wonach bei dem Deal nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein soll.

(APA)

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7 Kommentare
Gast: Nick
09.02.2011 22:01
0 0

GenossInnen, aufgewacht !

Ein kleines und leider w a h r e s Beispiel für die perfideste Verleumdungskampagne der II. Republik, die da gerade läuft:
Unter einem roten Finanzminister wurde 1997 versucht, die im Eigentum des Bundes befindlichen Eisenbahnerwohnungen (an die 20.000) ohne Ausschreibung (!!!!!!!!!!) um den "Jahrtausend-Schnäppchen Preis" von ca. 13 Mio € (in Worten: dreizehn Millionen Euro) zu verscherbeln.
Da waren die 1.016 Mio € (in Worten: 1 M i l l i a r d e und 16 Millionen Euro, die Grasser und Traumüller netto erzielt haben, wohl doch nicht so schlecht, wie öffentlich behauptet wird ...Der Staatsanwalt sollte einmal prüfen, wer 1997 im Finanzministerium die Fäden gezogen hat ! Wo wäre die Milliarde denn versickert ? Da hätte die verbitterte und keifende Abg. Moser wirklich etwas REALES aufzuklären !

Zehetner: "Komischerweise haben damals in Wien mindestens 30 Banker das Gleiche gewusst wie Meischberger", so der Immofinanz-Chef.... Also hätte man seine "Beratung" nicht gebraucht....Privatisierung der Bundeswohnungsgesellschaft Buwog...

Jornalisten sollten sich präziser ausdrücken. Es geht nicht nur um die Privatisierung der Bundeswohnungsgesellschaft Buwog, sondern um die Privatisierung "aller" Bundeswohnungsgesellschaften.

An dieser Causa Interessierte sollten die beiden Wahrnehmungsberichte des Rechnungshofs über den " Verkauf der BUWOG " bzw über den " Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften" studiern.

Dabei fällt auf, dass die Vergabe der Beratungsleistungen ( Vergabe an das US Investmenthaus Lehman ) vom Rechnungshof nicht geprüft wurde.

Warum nicht?

Um die Causa " BUWOG" bzw. den " Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften" zu überblicken, wäre eine genaue Analyse des ersten Wahrnehmungsberichts des Rechnungshofs über den Verkauf der BUWOG, aller Protokolle im Parlament und des zweiten Wahrnehmngsberichts des Rechnungshofs über den Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften angebracht.

Wer tut sich diese komplexe Arbeit an?

http://so-for-humanity.com2000.at Rubrik: 300 Die Fälle, Fall BUWOG, SFH-2966 etc


Zehetner: "Komischerweise haben damals in Wien mindestens 30 Banker das Gleiche gewusst wie Meischberger", so der Immofinanz-Chef.... Also hätte man seine "Beratung" nicht gebraucht....Privatisierung der Bundeswohnungsgesellschaft Buwog...

Jornalisten sollten sich präziser ausdrücken. Es geht nicht nur um die Privatisierung der Bundeswohnungsgesellschaft Buwog, sondern um die Privatisierung "aller" Bundeswohnungsgesellschaften.

An dieser Causa Interessierte sollten die beiden Wahrnehmungsberichte des Rechnungshofs über den " Verkauf der BUWOG " bzw über den " Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften" studiern.

Dabei fällt auf, dass die Vergabe der Beratungsleistungen ( Vergabe an das US Investmenthaus Lehman ) vom Rechnungshof nicht geprüft wurde.

Warum nicht?

Um die Causa " BUWOG" bzw. den " Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften" zu überblicken, wäre eine genaue Analyse des ersten Wahrnehmungsberichts des Rechnungshofs über den Verkauf der BUWOG, aller Protokolle im Parlament und des zweiten Wahrnehmngsberichts des Rechnungshofs über den Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften angebracht.

Wer tut sich diese komplexe Arbeit an?

http://so-for-humanity.com2000.at Rubrik: 300 Die Fälle, Fall BUWOG, SFH-2966 etc


Gast: Pips
07.01.2011 14:18
0 0

Da

fragt mans sich, wenn eh alles falsch war, Firmenname, Adresse, Information, Lobbyist etc. Warum hat man dann gezahlt? Geht das so mir nix dir nix? Da schick ich gleich eine Rechnung hin, mit Kontonummer. Vielleicht kommen, blos so, ein paar Millionen aufs Konto. Ob die Klage der Immofinanz nicht ein Rohkrepierer wird? Zum Schluss kommen noch ein paar Kleinigkeiten hinter dem Vorhang heraus. Gesamt betrachtet, dort dürften nicht die hellsten Köpfe an den Knöpfen drehen. Aber für wen der Banken auch backstage kennt isind das keine Neuigkeiten.

Gast: Martin_S
01.01.2011 03:47
2 0

Ah,

da kommen's aber FRÜH drauf...

Gast: Claudia
30.12.2010 23:05
1 0

mitgehangen,mitgefangen.......

......im Notfall kann man ja die Ministerpension anzapfen!

Gast: Nick
30.12.2010 22:31
0 0

Netzwerk Buwog - PROVISION

Heißer Tipp:

Jezt muss nur noch geklärt werden, welchen Anteil an der legendären Provision Meischbergers und Hocheggers die Wiener Städtische Versicherung - Vienna Insurance Group (als Teil des sogenannten "Österreich - Konsortiums") wirtschaftlich getragen hat.

Da wird die Republik - und die Staatsanwaltschaft - aber staunen !!!

Es gilt die Unschuldsvermutung...

Hobbyökonom