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Steuerverfahren gegen Grasser anhängig?

05.01.2011 | 20:28 |   (DiePresse.com)

Die Finanz prüfe, ob wegen einer Vermögensanlage von Ex-Minister Karl-Heinz Grasser in einer Liechtensteiner Stiftung ein Finanzdelikt vorliege, berichtet der "Falter". Grasser schweigt dazu.

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Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser hat wieder einmal Ärger. Diesmal ermittelt die Finanzbehörde, ob Grasser ein Finanzdelikt begangen haben könnte, indem er Gelder in einer Stiftung in Liechtenstein angelegt hat. "Das Finanzverfahren gibt es, weil es eine Stiftung in Liechtenstein gibt", erläuterte der stellvertretende Chefredakteur der Wochenzeitung "Falter", Florian Klenk, am Mittwochabend. Die Ermittler gingen der Frage nach, wer Begünstigter der Stiftung sei. Grassers Anwalt Manfred Ainedter habe ihm mitgeteilt, dass er eine Stellungnahme an die Staatsanwaltschaft verfasst hat, in der er Vorwürfe eines Steuerdelikts bestreitet, fügte Klenk hinzu.

Die Vorwürfe waren Mittwochabend in der "puls4"-Diskussionssendung "Talk of Town" aufgetaucht, in denen Ainedter und Klenk eigentlich in Sachen Überwachungsprotokolle Grasser/Meischberger die Klingen kreuzen sollten.

Ex-Minister schweigsam

Grasser selbst gab sich sich zu dem Steuerverfahren wortkarg. "Wissen Sie, da möchte ich gar nichts dazu sagen. Ich habe mich ja schon länger öffentlich zu den ganzen Vorwürfen nicht mehr geäußert. Außerdem habe ich die Sendung gar nicht gesehen", sagte Grasser. Für Anfragen sei sein Rechtsanwalt Ainedter zuständig, der allerdings Mittwochabend kurzfristig nicht mehr erreichbar war.

Verteidiger Ainedter beschönigt Causa

Dafür ließ Ainedter mit einer anderen Aussage in der Talksendung aufhorchen. Zu den angeblichen Schmiergeldzahlungen im Umfeld des Baukonzerns Porr betonte er, dass die Abhörprotokolle der Telefonate von Grasser mit seinem ehemaligen Geschäftspartner Walter Meischberger kein Thema bei den Einvernahmen durch die Sicherheitsbehörden waren. Dazu gab es nicht "eine Frage", betonte Ainedter.

Aus den Telefonprotokollen geht hervor, dass Meischberger Grasser nach Rat fragte, wofür er hunderttausende Euro an Beratungshonorar erhalten hat. Legendär ist mittlerweile die Aussage von Meischberger, wonach er hier "ganz nackig" ist. Geschäftspartner Immobilienmakler Ernst Karl Plech wurde von Meischberger demnach gefragt: "Wos woar mei Leistung"?

Ainedter sprach einmal mehr von einem "freundschaftlichen Rat" von Grasser an Meischberger, als dieser meinte, sein Ex-Trauzeuge Meischberger solle doch im Internet nachschauen, was der von ihm beratene Baukonzern Porr so baue. Laut Klenk, dessen Zeitung die Telefonprotokolle an die Öffentlichkeit gebracht hatte, geht dies weit über einen freundschaftlichen Rat hinaus. Ainedter hielt dem entgegen: "Strafrechtlich ist da überhaupt nichts dran." Dass die Optik nicht die beste sei, räumte er aber ein.

(APA)

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132 Kommentare
 
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Gast: gast
11.01.2011 11:32
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Hendeldiebe ..

frage an den verdächtigen .. haben sie das hendel gestohlen ..

Kreuzen sie die für den verdächtigen vorteilhafteste antwort an ...

1) nein .. alles supersauber.. ausserdem bin ich vegetarier ....

2) ich sage dazu nichts, reden sie mit meinem anwalt

3) es gilt die unschuldsvermutung, und solange es kein urteil gibt, bin ich nur jemand bei dem wegen verdacht auf hendeldiebstahls ermittelt wird ..

Gast: Justine
07.01.2011 23:26
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der jungen Generation

kannst das erzählen weils ned alles wissen.
Aber grad die SPÖ genau in der Partei, AKH, Noricon, Ländernbank, Bank Austria, Burgenland Bank Skandal, Konsum bis zur Skylink etc. die uns Steuerzahler Betrogen und Belogen haben, wollen sich jetzt wichtig machen bei Grasser.
Die SPÖ Skandale nur Skandale. Man könnte sagen die SPÖ ist inzwischen ziemlich Neu besetzt, a paar alte Hasen noch vorhanden.
Ich kenne den Grasser nicht!
Aber ich denke er hat nichts gemacht was nicht erlaubt ist. Das limit was er ausgeschöpft hat, hätte jeder andere auch so gemacht. Aufs ganze gehen bis zur Grenze ist ja nicht Strafbar.
Grasser ist ja ein gscheiter Knabe siehe seine Biografie. Sind solche auch in der SPÖ zu Finden. Vielleicht, aber im Grunde genügt dort, das Parteibuch, um dabei zu sein.

Antworten Gast: burschikoser
10.01.2011 12:09
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Re: der jungen Generation

Oh ja, er hat nichts gemacht, was nicht erlaubt ist, jeder andere Österreicher hätte genauso gehandelt. Das ist die gute österreichische Einstellung, "blöd, wer seine Stellung und Möglichkeiten nicht ausnützt"!. Dass ein ehemaliger Finanzminister nichts dabei findet, sein wie auch immer "erwirtschaftetes" Geld in Liechtenstein anzulegen, ist nach all den "korrekten" Handlungen dieses Wunderwuzzis eine weitere Präpotenz sondergleichen! Vielleicht wird hierzulande ganz bewusst die Volksbildung vernachlässigt, um auch die groteskesten Konstruktionen nicht einmal ansatzweise zu hinterfragen! und: Hauptsache, die Pensionen kommen früh und üppig, dafür sorgen schon die "elder statesmen von eigenen Gnaden", Khol und Blecha im gemeinsamen Rückschritt!

Gast: baum233
07.01.2011 17:58
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..................

Ob er strafrechtlich verurteilt wird ist glaub ich auch für die Grasser Jäger Spö, Grüne und gewisse medien zweitrangig.
Das Ziel ist Grasser dermaßen anzupatzen, dass unabhängig von einer Verurteilung davon etwas hängen bleibt! Und so ehrlich muss man sein, das Ziel wird sicher erreicht werden.

Die Wortmeldung von Kräuter ist nicht sonderlich verwunderlich, alle Parteien verstehen es bei möglichen Skandalen die andere betreffen laut aufzuschreien, bei eigenen Skandalen aber lieber zu schweigen!

Gast: Werner Langthaler
07.01.2011 14:26
0 0

Bei einer etwaigen Verurteilung Herrn Grassers,

freue ich mich auf dessen Memoiren ...

Gast: Déjà vu
07.01.2011 11:17
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Al Capone

ist das Handwerk von der Steuerfahndung gelegt worden.

...eine parlamentarische Anfrage...Die Öffentlichkeit habe ein Recht zu erfahren...Justizministerin Claudia Bandion-Ortner solle die Staatsanwaltschaft anweisen...



Parlamentarische Anfragen hat es in der Causa " Verkauf der BUWOG " bzw " Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " ja genügend gegeben.

Überlegenswert wäre allerdings, dass sich die Frau BMJ auch durch andere Informationen ein Bild macht.

Überlegenswert wäre allerdings, dass sich die Frau BMJ auch durch andere Informationen ein Bild macht.
Eine solche Quelle könnte eine " Umfassende Sachverhaltsdarstellung " sein.

Um die Causa " BUWOG" bzw. den " Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften" zu überblicken, wäre eine genaue Analyse des ersten Wahrnehmungsberichts des Rechnungshofs über den Verkauf der BUWOG, aller Protokolle im Parlament und des zweiten Wahrnehmngsberichts des Rechnungshofs über den Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften angebracht.

Wer tut sich aber diese komplexe und brisante Arbeit an?

http://so-for-humanity.com2000.at Rubrik: 300 Die Fälle, Fall BUWOG, SFH-2915 SFH-2928, SFH-2914 etc. 2:


Mir wird übel

"soll es um Geld gehen, angelegt haben soll, begangen haben könnte, sei nicht auszuschließen, Es gelte allerdings nach wie vor die Unschuldsvermutung"
Ich muß mich wirklich bald erleichtern.
So ein leeres Gewäsch.
Und das sind unsere Politiker.
Aber Hauptsache wieder mal in den Schlagzeilen.

Gast: ARMAGEDDON
07.01.2011 08:47
2 0

FRAGE

Das Thema "Verschwunden Milliarden" bei BAWAG -ÖGB mit den SPÖ Hauptdarstellern Hundsdorfer, Novotny, Vranitzky, Klima, Gusenbauer, Verzetnitsch usw. ist kein Thema mehr?

Antworten Gast: Purim
07.01.2011 12:13
0 0

Re: FRAGE

Danke, genau das wollte ich grad anschneiden. Da lachen ja die Hühner - die Karibik und ihre Zocker werden ausgerechnet auf die Beratung eines Vranitzky oder Gusenbauer aungewiesen sein. Und dieser Vranitzky kassierte für ein niedliches Gesprächerl 1 Mio ÖS!

Ich verlange diesbezügliche Aufklärung.
Für SPÖ und die Grünen muss man sich schon die allerlängste Zeit "fremdschämen".
Sämtliche trüben Süppchen der SP-Versager und deren Handlanger gehören noch einmal aufgerollt!

Antworten Gast: Poldine
07.01.2011 09:17
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Re: FRAGE

Das ist Schnee von gestern!
Viel wichtiger ist es die Skandale der selbsternannten Saubermacher Partei FPÖ mit ihren Beiwagerl FPK einmal zu durchleuchten. Das Familiensilber der Republik wurde verkauft - unter den Namen Privatisieren, weniger Staat mehr Privat - und dort wurden die BLAUEN begünstigt die immer so auf Proporz geschimpft haben!
Warum hat Kärnten die höchste Verschuldung der Bundesländer Österreichs? Was ist mit dem Geld geschehen? Das sollte auch aufgeklärt werden!

Antworten Antworten Gast: ARMAGEDDON
07.01.2011 11:39
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Re: Re: FRAGE

Da gebe ich Ihnen recht. Es soll alles Aufgeklärt werden......auch der Schnee von gestern.
Warum alle auf Kärnten schauen, ist leicht zu durchschauen.
a) Es ist das einzige Bundesland, dass sich nicht devot auf die Befehle von Wien unterordnet. (Ortstafeln, Unterbringung von Illegalen)
b) Es lenkt von den eigenen Fehler gut ab. (Kriminallität, Wohnbaufehler, Verstrickung ÖGB-BAWAG-SPÖ, usw.)

Antworten Antworten Antworten Gast: gast
11.01.2011 13:35
0 0

Re: Re: Re: FRAGE

da wäre ich vorsichtig. gerade der schnee von gestern ist nicht rot alleine! und solche sachen will ein schüssel sicher nicht mehr an der oberfläche haben.

die viel wichtigere frage ist: kann man dieser ministerin überhaupt noch vertrauen, da diese ministerin sowohl gegenwart als auch zukunft beeinflusst. und ihre partielle fachkompetenz erscheint mir zu wenig und ihre partei(zuge)hörigkeit zu stark ausgeprägt.

Re: FRAGE

Sie haben wohl noch den Konsum vergessen.
Aber das gilt natürlich nicht für die SPÖ.
Für die rasante Schuldentilgung der Partei gilt natürlich auch die Unschuldvermutung.

Antworten Antworten Gast: ARMAGEDDON
07.01.2011 11:31
0 0

Re: Re: FRAGE

Ja da haben Sie recht. Die damalige Auffforderung an Parteimitglieder, mit Spenden der Partei über die fehlenden 300 Millionen zu helfen, dürfte Gras gewachsen sein. Auch Semperit, Vöst- Alpine usw. finden sich in der Erfolgsbilanz der Partei.
Mit geistigen Eliten wie Rudas, Pelinka usw. könnte der Deckel geschlossen werden.......für immer.

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Braucht die SPÖ Gesetzesbrüche zum Überleben?

Die Volksseele wird am Kochen gehalten!

Der Herr absolvierte Jurist, einschließlich abgeleistetes Gerichtsjahr und seines augenblicklichen Zeichens Geschäftsführer der SPÖ Kräuter ist wieder einmal in seinem Element und fordert! Nur leider wieder, wie meist bei ihm in jüngster Vergangenheit, einen glatten Gesetzesbruch.

Und wer soll ihn begehen? Natürlich die Frau Justizminister!

Die Frau Justizminister soll die Staatsanwaltschaft anweisen, eine bislang nur behauptete Steuerhinterziehung Grassers zu untersuchen. Denn, so seine Begründung, die Öffentlichkeit habe ein Recht darauf zu erfahren, ob Grasser Steuern hinterzogen haben könnte. Jawohl – hinterzogen haben könnte!

Vorweg, Hrn. Kräuter kann geholfen werden! Grasser könnte (!) selbstverständlich, wie jeder andere auch, einschließlich Hrn. Kräuter selbst, Steuern hinterziehen.

Die Frage lautet aber, hat Grasser Steuern hinterzogen?

Und damit sind wir bei den, von Kräuter verlangten, Gesetzesbrüchen.

Es gibt aus guten Gründen das Steuergeheimnis. Und das genießt bis zum Schuldbeweis auch ein verdächtigter Steuerhinterzieher. Die Öffentlichkeit hat eben kein Recht, etwas zu erfahren.

Zu prüfen hat das die Finanzbehörde. Erfolgte tatsächlich eine Steuerhinterziehung bleibt das Strafverfahren bei der Finanzbehörde und weiter geheim. Erst wenn der Schaden 75.000 Euro übersteigt, dann hat die Finanzstrafbehörde und nicht die Justizministerin die Gerichte und damit den Staatsanwalt einzuschalten.

Kräuter, der Jus-Kapazunder vom Dienst!

Gast: petrr
07.01.2011 08:37
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spö heuchelt

hätte sie wirklich fortschritte gewünscht, hätte sie schon längst nach beschleunigung verlang. hier stinkt es gewaltig.

Gast: Aha
07.01.2011 07:40
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Falls nur ein Bruchteil der Anschuldigungen stimmt ...

Hr. Grasser ist dann wohl mehr als überfällig. Wie so oft hat Hr. Schüssel geirrt, so gut war der Hr. Finanzminister nicht, oder doch? Erfolgreich war er anscheinend schon, zumindest wenn es um private Finanzen ging.

Gast: Sollsein
06.01.2011 22:34
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Gründe

Es gibt nur 2 Gründe, wieso in dieser Sache nichts weitereht. Enweder ist die gesamte Justiz für einen Mann zu blöd, oder zu korrupt.

Re: Gründe

der 3. Grund könnte natürlich auch sein.
Das ist alles nur heiße Luft die von den Jägern verbreitet wird.
Es gilt natürlich auch für Ihre Unterstellungen die Unschuldsvermutung.

Gast: Sollsein
06.01.2011 22:32
0 0

Gründe

Es gibt nur 2 Gründe, warum in dieser Angelegenheit nichts weitergeht. Entweder ist die gesamte Justiz für einen Mann zu blöd, oder zu korrupt

Sehr mutig von der SPÖ

trotz der Verwicklung der Roten Porr und Ex-SP-Bundeskanzlers Alfred Gusenbauer,

Man muss diesen Sumpf trockenlegen ohne Rücksicht auf Parteizugehörigkeiten

Gast: gast
06.01.2011 20:29
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jaj, liiieebe spö...



häupl
skylink
öbb
bawag
orf

ÖSTERREICH FORDERT AUFKLÄRUNG !!

Antworten Gast: gast
06.01.2011 22:06
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Re: jaj, liiieebe spö...

du meinst der strache sucht dreck den er werfen kann

Gast: gast
06.01.2011 20:11
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alles im schneckentempo

wo sitzen denn da die Bremser? Man kann es sich gut vorstellen, wo, und wer aller an Aufklärung nicht interessiert ist. Gewisse Kreise, die damals auch mit an der Macht waren und auch heute noch genügend Einfluss haben um Sand ins Getriebe streuen zu können.

Antworten Gast: Amnesiewäreoftnichtschlecht
06.01.2011 20:50
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Re: alles im schneckentempo

wie recht sie haben - Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht!
http://www.news.at/articles/0246/11/45093_s3/format-fuer-schuessel-grasser-koalitionsbedingung

 
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Hobbyökonom