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Grasser könnte von Hypo-Investment profitiert haben

12.01.2011 | 14:24 |   (DiePresse.com)

Staatsanwalt Denk verdächtigt Grasser, dass er von Kauf und Verkauf von Hypo Kärnten-Genusscheinen durch seine Schwiegermutter profitiert hat. Der Profit betrug damals mehr als 250.000 Euro.

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Zu den Geschäften von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, die derzeit von Justiz und Finanz durchleuchtet werden, bringt das Nachrichtenmagazin "News" neue Details. Demnach scheine beim profitablen Genussschein-Investment in die Kärntner Hypo Alpe Adria neben Grassers Schwiegermutter eine 88-Jährige Verwandte eines Grasser-Freundes als Berechtigte des Kontos auf. Grasser hat mehrmals entschieden dementiert, dass er das Investment getätigt habe.

Das Investment in einen Genussschein der Kärntner Hypo, das noch zu Grassers Amtszeit als Finanzminister getätigt worden war, lief laut "News" über ein Konto der schweizerischen Ferint AG bei der Meinl Bank, für das Grassers Schwiegermutter Marina Giori L. und die 88-jährige Mutter eines mit Grasser befreundeten Managers, Irma T., als wirtschaftlich Berechtigte aufscheinen.

Investment brachte mehr als 250.000 Euro

Das Genussschein-Investment von 500.000 Euro lief über ein Konto der schweizerischen Ferint AG bei der Meinl Bank. Am 7. August 2008 wurde laut "News" auf das Ferint-Konto 763.626,90 Euro zurückgeführt. Dieses Hypo-Investment war also sehr profitabel.

Für den zuständigen Buwog-Staatsanwalt Norbert Denk ergibt sich laut "News" der Verdacht, dass in Wahrheit Grasser selber die Transaktion zu Gute gekommen sei. "Es besteht der Verdacht, dass der Hypo-Genussschein über 500.000 Euro trotz des angeführten Treuhandverhältnisses zu Marina Giori L. und Irma T. tatsächlich für Mag. Grasser gezeichnet und auch der Gewinn von diesem lukriert wurde", zitiert das Magazin den Staatsanwalt.

Meischberger-Protokolle: ''Ober wos ist die Leistung?''

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Das umstrittene Genussschein-Investment hat laut "News" der Hypo-Investor Tilo Berlin in einem Mail an den Grasser-Vertrauten Walter Meischberger dem damaligen Finanzminister im Dezember 2006 angeboten. Berlin sammelte damals Investoren für einen Einstieg in die Hypo Alpe Adria. Grasser war zum damaligen Zeitpunkt noch Finanzminister. Im Jänner 2007 schied er aus dem Amt.

Die Bank ging 2007 mehrheitlich an die BayernLB. Im Dezember 2006 war die Gruppe um Berlin eingestiegen, bis zum Frühjahr 2007 erreichte die Investorengruppe nach weiteren Zukäufen die Sperrminorität in der Bank. Beim Weiterverkauf an die Bayern wurden laut Medienberichten brutto rund 150 bis 300 Millionen Euro verdient, die Investoren haben in kurzer Zeit also viel Geld verdient.

(APA)

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51 Kommentare
 
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Gast: Intimus sixtantibus
14.01.2011 08:32
0 0

Oh la la, der G.K.H.


Einst hatte ihn der Haider g'stemeplt,
heut wird er von der Zeitung g'rempelt.
Und bald schon ruft d'Fiona: "Gusch!
dei Schleckerei, des is a Pfusch".


Re: Oh la la, der G.K.H.

Falsches Forum erwischt?

Gast: Rumpex Lumpex
13.01.2011 01:01
1 0

Jetzt

mögen ihn (KHG) nicht einmal mehr die, die ihn einst gewählt haben.

Freilich: An ihr Kreuzerl in der Wahlzelle wollen sie auch nicht mehr erinnert werden....das haben sie vergessen....

Eigentlich ein Paradox: Ausgerechnet die Konservativen, die ja an Geschichte und Vergangenheit interessiert sein müssten, verfügen in dieser Hinsicht über ein extrem schwaches Langzeitgedächtnis.

Hereinspaziert

Komödienstadl, Kasperltheater, oder wie auch immer man die Versuche oder Hetzerei bezeichnen soll, welche mit Grasser betrieben wurde und immer wieder aufs neue aufgeführt wird.Der Falter - die
Dreckschleuder und Parteisprachrohr im Wienerraum bringt irgendwas gegen den Grasser, News und Profil sorgen dann für die Bundesweite Dreckverteilung.
Auch wenn er in diversen Geschäftsabschlüssen mitgezogen hat/haben sollte, es sei ihm vergönnt.
Justicia, der Falter, News,Krone, Profil,Standart,die Presse,alles stürtzt sich aud diese angebliche Causa, niemand intresiert sich wohin Milliarden der ÖBB, Asfinag, Bawag abgeblieben sind.
Hereinspaziert liebe Leser, ins Schmirentheater Es spielt das Stück " Koalition-meine fetten 5 Jahre " .
In den Hauptrollen sehen sie
W. Fayman, J. Pröll und Sie werter Leser.
Kritiker beurteilen dieses Gustostückerl von Comedy sehr unterschiedlich.Während einige wenige sehr zufrieden sind, glauben doch sehr viele an eine mislungene Perormans.
Am Ende des Stückes gibts jedoch lachende Gesichter. Unsre Hauptdarsteller sitzen grinsend mit einer dicken Havanna auf die gefüllten Geldsäcken und uns ist das lachen vergangen.
Und alle 5 Jahre gibts ein Remake

Antworten Gast: Geraldo §
14.01.2011 08:18
0 0

Re: Sag, eumlinger, bist b'soffen ????


Re: Hereinspaziert

KHG bist Du es ?

Antworten Antworten Gast: Veit Schalle ... es laut
14.01.2011 08:20
0 0

Re: Re: Hereinspaziert (in den Häfen?)

Na, es ist seine Alte, diese Glasscherbenschnalle!

Langsam wirds fad


Antworten Gast: Fantscheska Schlappsburg
14.01.2011 08:24
0 0

Re: Mit dir, eumlinger, war es doch schon immer urfad!



Der eumlinger ist ein Versäumlinger,
war immer schon ein Däumlinger!

LOL !!!

Gast: die Wahrheit altert NIE
12.01.2011 22:39
1 1

Da dürfte ein Rechtsanwalt......

....über eine ehemalige Richterin soviel Kompromittierendes "auf Lager" haben, welches bei manchen Verantwortlichen eine "Lähmung" auslösst - ansonsten kann ich mir das ganze Theater nicht mehr erklären - der Bub, der in Krems bei einem Einbruch in ein Lebensmittelgeschäft erschossen wurde, das war ein dummer Bub der NOCH NICHT genau wusste was Recht und Unrecht ist, aber man gab ihm KEINE CHANCE! -
Diese "geföhnte supersaubere" UNSCHULDSVERMUTUNG wusste im Gegensatz zu dem Jungen GENAU WAS ER TAT, JA SO GENAU DASS ES DEN ERMITTLERN SCHWER FÄLLT DAS GANZE KONSTRUKT AUFZUKLÄREN - und was macht man mit ihm? ER BEKOMMT 100 000 Chancen, weil er ja was BESONDERES ist!!!
IN ÖSTERREICH MUSS SICH VIEL ÄNDERN!!!

Antworten Gast: Pips
12.01.2011 23:10
0 0

Re: Da dürfte ein Rechtsanwalt......

A bissl viel Polemik! Der "arme" 14 jährige Bub war trotz seiner Jugend bereits sehr!! amtsbekannt und wußte mit Sicherheit was er tat. Das er so war liegt an dem familiären Umfeld, in dem er lebte. Nicht Birnen mit Äpfel verwechseln. Der Polizist hat nichts anderes getan als das wozu er angestellt ist. Nämlich das Eigentum anderer zu schützen. Nur in einem perversen Rechtsstaat, wie diesem, verdreht man die Fakten. Der Polizist war sicher nicht daran schuld, daß der Bub einbrechen ging. Das Recht und Ordnung hier so verdreht wird, verdanken wir Leuten wie Sie es sind.

Gast: mickey blue
12.01.2011 22:24
0 0

Der Fönwelle wird nix passieren


Viel zu clever!

Die halten alle dicht, denn wenn einer plaudert, belastet er sich automatisch selbst.

So schaut's aus.

Gast: Arbeitsdepp
12.01.2011 22:22
0 0

Opfer der schiefen Optik

Und wie immer gilt für KHG die Grasservermutung.

Gast:
12.01.2011 21:06
0 1

Wa. Serro_1 = Andreas Unterberger


stimmt's?

Gast: W.Serro
12.01.2011 21:00
0 1

Fesches Mädl auf dem Bild ...


Wann wird die endlich eingesperrt !?!


Gast: Fred
12.01.2011 20:09
1 1

Kennen Sie den?

Treffen sich zwei Freunde. Sagt der Erste: "Gott zum Gruß, noch auf freiem Fuß?" Antwortet der Zweite: "Gott sei Dank, wer weiss wie lang!"

Im Sinne der Unschuldsvermutung waren die zitierten Persönlichkeiten natürlich weder HKG noch Meischberger.

Es ist schon amüsant ....

.... die z. T. sehr emotionalen Antworten meines postings zu lesen.

Hier spielgelt sich die Ratlosigkeit der Ankläger, Vernaderer und Verleumder wieder.

Grasser wird man auch diesmal wieder keine Rechtswidrigkeiten nachgewiesen werden können.

Ein Rat an die linken Genossen: Fokussiert's eure Aufmerksamkeit lieber auf die Bawag. Dort haben euch die "Genossen-Bonzen" um den 1000fachen Betrag besch... Als Hauptgeschädigte (ÖGB-Vorstand) haben sie nie ernsthaft etwas im rechtlichen Sinn unternommen, den verschwundenen Geldern nachzugehen.

3 Milliarden € gingen den Bach runter und das Geld ist auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Ein Karton mit Akten gibt Hinweise, dass Gelder aus eurem Lohnsackel, die ihr an den ÖGB bezahlt habt, auf "verschlungenen Pfaden auf Reisen gegangen sind".

Antworten Gast: Körner
12.01.2011 23:36
0 0

Re: Es ist schon amüsant ....

Kaum zu glauben, dass ein Journalist derartig stur Dampf ablässt. Nebst Hass auf die Roten und Blindheit am schwarzen Aug ist eine Begeisterung für Provokation zu erkennen.

Was ist denn los Herr Serro_1? Haben Sie schlecht gegessen oder erleben wir einen psychotraumatische Aufarbeitung Ihrer Kindheit?

Auch wenn der Grasser nichts nachgewiesen werden kann, müssen Sie doch zugeben, dass der Grasser seine politische Stellung extremst opportunistisch ausgenützt hat. Ein Finanzminster trickst mit Scheinfirmen im "Offshore" Gebiet, um im eigenen Land Steuern zu sparen. Wo bleibt die Vorbildfunktion und die Moral in der Geschichte?

Aber wahrscheinlich finden Sie es auch klasse, wenn der Gesundheitsminster fettleibig ist und gerne Schweinsbraten verzerrt.

Hören`s endlich auf, reflexartig auf die "Roten" los zu gehen, wenn einer aus ihrer politischen Heimat für sein Handeln von den Medien kritisiert wird. Sie machen sich nur lächerlich.

Abschliessend frage ich Sie, war nicht ganz zufällig die jetzige Justizministerien Richterin im BAWAG Prozess? Glauben Sie wirklich, dass die Bandion Ortner irgendetwas zu gunsten der Genossen unterm Tisch gekehrt hat?


Antworten Gast: gast
12.01.2011 22:34
0 1

Re: Es ist schon amüsant ....

du leidest an maßloser selbstüberschätzung das war schon das problem bei der presse

Re: Es ist schon amüsant ....

Unsere Justiz, ist ein Witz.
Und niemand besserer als eine Schwarze Richterin hat dafür gesorgt, dass der Verbleib des Geldes niemals ernsthaft nachgeprüft worden ist!
Zwei Fliegen auf einen Schlag, die Gewerkschaft und die Sozialisten bildungsmässig ziemlich vernichtet.

Aber die ganze Loveparde der ÖVP und FPÖ hat mit Sicherheit bewirkt, dass das Kapital der Reichen auf Kosten des Mittelstandes umverteilt wurde.
Schauen Sie sich die Preise an bei Wohnungen und die Buwog um 2/3 zu billig verkauft, damit manche politische Freunde rund um Grasser das ganz große Geld machen.

Re: Re: Es ist schon amüsant ....

Erklären Sie mir bitte, wie man bei einer öffentlichen Ausschreibung etwas zu billig verkaufen kann?

Da gibt es klare Vorgaben: Der Höchstbieter bekommt den Zuschlag.

Dass die Buwog Wohnungen zuvor zu billig vermietet wurden, mag schon stimmen. Aber da fragen Sie am besten bei den Genossen nach, die sie um Schleuderpreisen an ihr Klientel vermieteten, um ihre Genossen bei der politischen Stange zu halten.

Antworten Antworten Antworten Gast: Hirn einschalten
13.01.2011 00:08
0 1

Der Witz an einer Ausschreibung

ist, dass sich Bieter nicht untereinander absprechen duerfen. Wenn ein Bieter jetzt erfaehrt, was der Andere bietet, kann er ihn ganz geringfuegig ueberbieten... und wissen, dass er gewinnt.

Re: Der Witz an einer Ausschreibung

Hirn einschalten ist ja gut, aber bitte auch denken damit:

Ok .... ihr Argument schützt aber den "Dumpingverein" (Kreis der Absprechenden) davor nicht, sich des Zuschlags sicher zu wiegen, weil JEDER anbieten kann. Und jeder halbwegs Geschulte weiß, was die Wohnungen wert sind.

Wenn der "Dumping-Verein" zu gering bietet, ist es für einen außenstehenden Bieter, der sich nicht diesen Verein verschrieben hat, ein Klax, den Zuschlag zu bekommen.

Damit geben Sie indirek zu, dass die Wohnungen nicht unter dem Wert verkauft wurden.

Antworten Gast:
12.01.2011 21:03
0 1

ein kleiner Unterschied:


-die Bawag-Gaunereien haben den Steuerzahler nichts gekostet

-an Grasser/Meischi/Wolfer/... werden wir Steuerzahler noch Jahrzehnte denken dürfen

und jetzt ab ins Bett, Andi ...

Re: ein kleiner Unterschied:

Das stimmt nicht. Zum einen ging der ÖGB beinahe den Bach runter. Leute aus der Bawag wurden entlassen und der Staat musste vor dem Verkauf mit hunderten Millionen einspringen.

Erinnern Sie sich nicht mehr an den Canossa-Gang von Hundsdorfer & Co am ersten Mai? Als Sie Schüssel und Grasser beichten mussten, dass alles Geld und damit auch die geglaubten Rückstellungen "pfutsch" sind.

Und der ÖGB als Hauptgeschädigter des Bawag-Niedergangs hat es mit einer Klage nie richtig ernstgenommen. Und damit: Wo kein Kläger, da auch Richter.

Gut verschleiert

Er hat alles getan, um seine Aktivitäten zu verschleiern und Ermittlungen zu erschweren.

- Freunde und Verwandte als Strohmänner eingesetzt
- Firmen-Konstruktionen in Liechtenstein und Offshore-Steuerparadiesen
- Bekannte im zuständigen Finanzamt (gegen Abgabe des Falles an ein anderes Finanzamt will er klagen)
- Treffen mit der Justizministerin

Und jetzt frage ich? Wozu das alles, wenn alles supersauber war?


 
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Hobbyökonom