Welt der Waffennarren: "In Glock we Trust"

15.01.2011 | 18:24 |  von Norbert Rief (Die Presse)

Er gehört zu den 25 reichsten Österreichern. Einst stellte er Granathülsen und Vorhangringe her, dann entwickelte Gaston Glock die erfolgreichste Pistole der Welt. Nur will er nicht darüber reden.

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Es war nicht die Woche des Gaston Glock. Nicht wegen des Amoklaufs in Arizona mit einer Waffe aus seiner Fabrik. Waffen töten nicht, Menschen töten, lautet das Sedativ der Waffenproduzenten. Auch nicht so sehr wegen der Geschichte mit dem Koffer voll mit drei Millionen Euro, den Ex-Hypo-Chef Wolfgang Kulterer angeblich für ihn aus Liechtenstein holte. Selbst nicht wegen der Aufregung über eine ominöse Großbaustelle auf dem Glock Horse Performance Center (GHPC) in Villach, seiner stillen Leidenschaft.

Es war die Kombination aus allem, der perfekte Sturm in der ruhigen Welt des 81-jährigen Kärntners. In dieser einen Woche wurde mehr über Gaston Glock geschrieben, als in den vergangenen fünf Jahren zusammen. Und dabei verhielten sich er, sein Unternehmen und sein Klagenfurter Anwalt wie immer: Weder zum Amoklauf noch zum Bargeld-Koffer gab es eine Stellungnahme, nur zur GHPC-Baustelle kündigte die Geschäftsführerin eine Erklärung an.

Vielleicht ist es die Art des Geschäfts, vielleicht sind es die Folgen des Mordanschlags eines einst engen Freundes, vielleicht ist es einfach nur sein Charakter: Gaston Glock, Gründer und Besitzer der Waffenfabrik Glock, meidet Medien und Öffentlichkeit, wie sie Richard Lugner sucht.

Wo Informationen fehlen, entstehen Mythen. Entsprechend viele ranken sich um den Mann, der einst Vorhangringe und Granathülsen aus Plastik herstellte, bevor er die erfolgreichste Pistole der Welt entwickelte. Angeblich mit links. Buchstäblich. Testschüsse mit den Prototypen habe Gaston nur mit seiner linken Hand abgefeuert – aus Sorge, eine Explosion könnte ihm die Hand zerfetzen. In dem Fall hätte er noch mit der Rechten weiterarbeiten können.

Als er 1982 das 17.Patent anmeldete (daher – angeblich – der Name der ersten Pistole, Glock17) bekam nicht nur das österreichische Bundesheer, das eigentlich den Anlass für die Entwicklung gab, sondern die Welt eine neue Standardwaffe. Die Pistole war in jeder Hinsicht revolutionär: Sie ist handlich, nicht sehr schwer, einfach zu zerlegen, besteht nur aus wenigen Teilen und ist daher leicht zu warten, sie ist äußerst zuverlässig und hat einen enormen Vorteil gegenüber Revolvern, die nur sechs Schuss fassen, bevor man nachladen muss: In ihr Magazin passen 17Patronen.


Lottogewinn USA. Das überzeugte nicht nur die österreichischen Auftraggeber, sondern auch die Armeen in Norwegen und Schweden, die Nato, Polizeieinheiten in Deutschland und schließlich auch die USA – der Lottogewinn schlechthin. Heute macht Glock – angeblich – in den Vereinigten Staaten zwei Drittel seines Umsatzes von mehr als 100Millionen Euro im Jahr.

Die Firma tat alles, um in den USA erfolgreich zu sein. 1995 erzählte Glock dem Magazin „Advertising Age“, man habe sich bewusst auf die Ausstattung von Polizeieinheiten konzentriert: „Wir nahmen an, dass uns das bei Verkäufen im Privatmarkt hilft.“ Den Kommunen bot man ein spezielles Eintauschprogramm an: Ein Sonderpreis für die österreichischen Pistolen, wenn sie dafür die alten Polizeiwaffen zurückgeben. Die konnte die Firma wiederum auf dem Gebrauchtmarkt verkaufen inklusive „Polizistenwaffen“-Zuschlag.

Die Strategie ist aufgegangen. Mittlerweile verwenden fast 70Prozent der amerikanischen Polizisten eine Glock – darunter das FBI, die CIA und viele Sondereinheiten. Zum Hype rund um Glock trugen ausgerechnet auch deren Gegner bei – und Hollywood. 1986 schrieb ein Kolumnist einen kritischen Kommentar über die „Plastikwaffe“ aus Österreich, die bei Kontrollen auf dem Flughafen nicht zu sehen sei und deswegen auf großes Interesse bei Terroristen stoße.

Dass das nicht stimmt – Teile einer Glock sind aus Metall und daher durchaus zu sehen –, war nebensächlich, ebenso wie ein völlig verquerer Satz von Hauptdarsteller Bruce Willis im Film „Stirb Langsam 2“: „Der Typ hat eine Glock7 auf mich gerichtet. Kennst du die? Das ist eine Waffe aus Deutschland völlig aus Keramik und unsichtbar in Röntgenmaschinen.“ Deutschland war falsch, Keramik war falsch, eine Glock7 gibt es nicht – aber es war die beste Werbung, die man sich denken kann. „Auf einmal redeten alle von der Glock“, meinte der Waffenlobbyist Robert Ricker.


Amokläufe mit Glock.
Das tun die Menschen seither in regelmäßigen Abständen – nach Amokläufen. Seung-Hui Cho, der 2007 an der Universität von Virginia 32Menschen tötete, verwendete eine Glock19. Als Steve Kazmierczak in Illinois Amok lief, tat er das mit einer Glock17. 21Menschen wurden angeschossen, fünf starben. Und als Jared Loughner vor einer Woche 33Kugeln in eine Menschenmenge in Tucson im US-Bundesstaat Arizona feuerte, hielt er eine Glock19 in der Hand mit einem speziellen Magazin, das 33Patronen fasst.

In der perversen Welt der Waffennarren sind solche Vorfälle ein Grund, ins Waffengeschäft zu gehen. „Wir verkaufen ungefähr das Doppelte unseres normalen Volumens“, erklärte Greg Wolff, Besitzer zweier Waffengeschäfte in der Nähe von Phönix (Arizona), der Nachrichtenagentur „Bloomberg“. Vor allem von der Glock19, die er um 499Dollar anbietet. Der Grund für den Ansturm: „Wenn so etwas passiert, dann sind die Menschen besorgt, dass die Waffe verboten werden könnte.“

Aus gutem Grund. Bis 2004 waren Magazine in den Vereinigten Staaten auf zehn Patronen beschränkt, dann ließ der damalige US-Präsident George Bush das Verbot auslaufen. Zwar verkauft Glock selbst keine 33-Schuss-Magazine an Privatpersonen, auf dem Markt gibt es aber etliche Nachbauten. Ob Glock zu den Firmen gehörte, die 2004 Lobbying für das Auslaufen der Beschränkungen betrieben haben, ist nicht bekannt. Der Anwalt von Gaston Glock hat mehrere Fragen, die ihm schriftlich für diesen Artikel übermittelt wurden, unbeantwortet gelassen.

Das bemerkenswerte am Erfolg der Glock ist, dass sie aus Österreich stammt. „Smith & Wesson“ – „die Waffe, die den Westen eroberte“, wie man in den USA sagt – oder „Beretta“, die einst ein Monopol auf Faustfeuerwaffen hatten, konnten der Glock trotz ihrer jahrzehntelangen Erfahrung nichts entgegensetzen. Als „Smith & Wesson“ 1994 mit einer adäquaten Antwort kam (der Pistole Sigma), deckte sie Glock mit einer Patentklage ein und gewann.

In den USA sorgt der Name Glock dafür, dass man Österreich nicht nur wegen „Sound of Music“ und Arnold Schwarzenegger kennt. Die Waffe hat eine leidenschaftliche Fangemeinde. Es gibt ein knappes Dutzend Internetforen, in denen man über seine Glock diskutieren kann; wenn man sich eine neue Pistole kauft, nennt man das „Glockmas“ (in Anspielung auf Christmas), manche feiern gar den Geburtstag von Gaston Glock (19.Juli) und das US-Staatsmotto „In God We Trust“ haben die Fans abgewandelt in „In Glock We Trust“.

Doch mit dem Erfolg geht der Kärntner Unternehmer fast schizophren um. Als Rapper in den USA begannen, in ihren Liedern von Glocks zu singen, schaltete die Firma einen Anwalt ein: Zwölf Schallplattenfirmen ließ man laut „Business Week” in einem Schreiben wissen, dass man sich gegen die Verwendung des Firmennamens in Liedern verwahre. Dahinter sei die Sorge gestanden, dass der Name Glock zu einem Synonym für eine Pistole wird. Etwas, das andere Firmen mit allen Mitteln anstreben und nur wenige erreichen (Tixo für Klebeband etwa oder Aspirin für Kopfschmerztabletten).

Der Erfolg hat Gaston Glock zu einem misstrauischen Menschen gemacht. Vermutlich trugen auch wesentlich die Erlebnisse mit seinem einstigen Geschäftspartner Charles Ewert dazu bei, der von sich sagt, er sei „wie der älteste Sohn“ Glocks gewesen. Bis zum 27.Juli 1999. An dem Tag wurde Gaston Glock von einem Maskierten mit einem Plastikhammer (es sollte wie eine Sturzverletzung aussehen) in einer Garage in Luxemburg attackiert. Zwei Mal konnte der Mann Glock auf den Kopf schlagen, bevor der damals 73-Jährige zurückschlug. Am Ende lag der Angreifer ohnmächtig auf dem Boden, Glock verlor einen Liter Blut und musste tagelang im Spital behandelt werden.

Die Tat hatte Ewert („Panama Charly“) in Auftrag gegeben, als Glock auf Unregelmäßigkeiten in seiner Geschäftsführung aufmerksam wurde. Sein früherer Freund soll ihn um Dutzende Millionen Euro betrogen haben. Das förderte nicht gerade das Vertrauen des Kärntners in die Menschen. Zu seinen wenigen Freunden zählte er den verstorbenen Papst Johannes PaulII. und für einige Zeit auch Jörg Haider, bevor er mit ihm brach.

Am liebsten, schrieb das Magazin „Forbes“ im Jahr 2003, dem Glock eines seiner wenigen Interviews gewährte, am liebsten halte er sich in einem Kellerzimmer auf, in dem er sein ganzes Haus kontrollieren könne, „bis hin zur Temperatur der Fliesen im Badezimmer“. Dass er mit einer Cessna Citation reise, erklärte der Millionär dem Magazin so: „In der Luft gibt es weniger verrückte Menschen.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.01.2011)

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259 Kommentare
 
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Gast: Glock holder
29.11.2011 19:33
2 0

Nicht zu vergessen

Die Leute die über Glock schreiben als währe es etwas schlechtes oder perverses, sollten das nicht vergessen!
+Glock ist ein großer Arbeitgeber und Steuerzahler.
+Glock trägt zum guten Ruf als techniknation Österreich bei.
Kriminelle bekommen immer aus irgend einem Loch Waffen, aber mit dem sehr günstigen Preis der Glock bewaffnen sich auch viel mehr Privatpersonen die sich keine 1911 für 2000 Euro Leisten wollen. Und somit retet Glock auch die Leben der Unschuldigen die nur in ruhe schlafen wollen!

Mal drüber nachdenken!

Gast: Vintage
17.01.2011 23:50
5 1

Die unsachlichen Seitenhiebe...

...die nur die persönliche, subjektive Meinung des Autors zu dem Thema widerspiegeln, hätte man getrost weglassen können. Aber naja, eine typisch linke österreichische Medienwelt ohne die Standard-Journalistenmeinung... wo kämen wir da hin? :)

Z.B:
"In der perversen Welt der Waffennarren sind solche Vorfälle ein Grund, ins Waffengeschäft zu gehen. „Wir verkaufen ungefähr das Doppelte unseres normalen Volumens“, erklärte Greg Wolff, Besitzer zweier Waffengeschäfte in der Nähe von Phönix (Arizona), der Nachrichtenagentur „Bloomberg“. Vor allem von der Glock19, die er um 499Dollar anbietet. Der Grund für den Ansturm: „Wenn so etwas passiert, dann sind die Menschen besorgt, dass die Waffe verboten werden könnte.“ "

Welche perverse Welt welcher Waffennarren? Als die EU begonnen hat, die Glühbirnen zu verbieten, haben auch alle wie wild noch schnell für Jahrzehnte eingekauft. Ist das die perverse Welt der Lampennarren?

Der linke Autor muss sich im Klaren sein, dass in den USA ein anderes Verhältnis zu Waffen besteht als in vielen Teilen Europas. Dort ist das komplett normal, dass ein mündiger Bürger Waffen haben darf.

Drüben ist man nicht der Meinung, dass alles, was "privat" ist, gefährlich ist und "die Partei" die Leute doch besser vor sich selbst schützen sollte.

Es zeigt sich wieder einmal, dass das Gegenteil von links nicht rechts, sondern ganz einfach frei ist. Freiheit und ein Linkseinschlag wie der in den österreichischen Medien vertragen einander nicht.

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Re: Die unsachlichen Seitenhiebe...

Ja,Mein kluger Freund.Unter Pädophilen ist es auch ganz normal Kinder zu mißbrauchen.Deine Logik ist Frei von GEDANKEN.

Re: Die unsachlichen Seitenhiebe...

Vintage
wenn man sich persönlich mit Mordinstrumenten dieser Art eindecken muss ,ist man schon nicht mehr frei
lesen sie sich diesen Thread noch mal in Ruhe durch und sie werden erkennen ,dass die Verfechter ihrer genannten Freiheit durchwegs eine ängstlich bis grundpessimistische Lebenseinstellung haben .Man rüstet auf gegen DIE da Oben ,wer sind DIE da oben und wer ist das Volk ?
was ich hier orte ist ein eklatanter Mangel an Selbstbewustsein das mittels Waffe kompensiert werden muss
Einzelkämpfer eben, für die eine gewaltfreie Welt eine Utopie ist
irgendwie traurig

Antworten Antworten Gast: Selfdefense
01.03.2011 07:34
0 0

Re: Re: Die unsachlichen Seitenhiebe...

Die Pistole ist eine Verteidigungswaffe. Sie dient dazu, eine plötzlich auftretende, lebensgefährliche Situation (die jemand anderes heraufbeschworen hat) zu bereinigen. Genau so wie ein Feuerlöscher zur Bekämpfung von Entstehungsbränden dient. Deshalb hat sie der Polizist, und deshalb ist sie auch für den Bürger das geeignetste Mittel schlechthin.

Wer beabsichtigterweise in lebensgefährliche Situationen geht, der nimmt ein Gewehr mit oder eine MP (und so viele Freunde mit Gewehren oder MPs als möglich). Deshalb haben Soldaten solche Waffen.

Wer gegen privaten Waffenbesitz auftritt, der vergisst, dass im 20. Jahrhundert durch staatliche Waffen mehr eigene Bürger ermordet wurden, als gegnerische Soldaten (und zwar im Namen des Sozialismus nationaler, aber noch viel mehr kommunistischer Ausprägung).

Antworten Antworten Gast: Vintage
18.01.2011 15:26
1 1

Re: Re: Die unsachlichen Seitenhiebe...

Allein der Ausdruck "Mordinstrument" zeugt schon von einer absolut subjektiven, unsachlichen Ansicht.
Denn das würde heißen, dass z.B. auch alle Polizisten Mörder sind, denn die laufen durchwegs mit Mordinstrumenten herum.

Ich würde mir persönlich auch keine ängstliche oder pessimistische Grundeinstellung zuschreiben. Eher realistisch. Gibt es Kriminalität und werden bei Hauseinbrüchen oft mal die Opfer verletzt oder getötet? Ja.
Ist es offensichtlich, dass unsere Politiker, unabhängig von der Farbe, nur daran interessiert sind, ihren eigenen Machteinfluss zu sichern und für sich das beste herauszuholen? Ja. (Übrigens ist die MEHRHEIT der Österreicher laut diversen Umfragen der Meinung, dass es in unserem Land bereits jetzt undemokratisch zugeht)
Ist eine Gewaltfreie Welt eine Utopie? Ja, vollkommen! Vor allem die gewaltfreie Welt durch Entwaffnung ist absolut absurd, weil jener, der bereit ist, sich durch Gewalt einen Vorteil zu schaffen, sich wohl kaum an den "friedlichen Konsens" halten wird. Das liegt in der Natur des Menschen und eigentlich überhaupt aller Lebewesen, dass sie sich im Zweifelsfall selbst am nächsten stehen.

Also stehe ich vor der Wahl, meine Waffen abzulegen, weils doch soo schön wär, wenn alles friedlich und im Einklang wäre, oder ich behalte sie, hab damit ein interessantes und sehr unterhaltsames Hobby und im Ernstfall ein Mittel zur Selbstverteidigung, weil in der Realität doch nicht alles so friedlich ist.

Re: Vintage

es bleibt vordergründig erst mal eine Tötungsmaschine ,wie man bei den Einbruch der Jugendlichen letztes Jahr in Krems gesehen hat. Den weitaus überwiegenden Teil Krimineller kann man auch z.B.mit Waffen ganz anderer Auswirkung zur Strecke bringen ,andernfalls dürfte es in England schon längst keine Bobbys mehr geben
was die gewaltfreie Welt betrifft so kann ich ihnen versichern ,ich bin realistisch genug um gewisse Gefahren einschätzen zu können ,halte aber auch lieber an den Glauben an das Gute im Menschen fest als mich ständig mit panischen Gedanken herumzuschlagen um mich aus diesen Grund auch auf diese Art bewaffnen zu müssen
und ja
ich bin schon mehr als 60 dabei geworden
mfG

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 0560
18.01.2011 17:21
1 0

Re: Re: Vintage

Da irren Sie aber kräftig.
Die englische Polizei verfügt über ein beträchtliches und modernes Waffenarsenal ..

Re: Re: Re: Vintage

Aber viele Jahrzehnte lang waren die berühmten Bobbys tatsächlich OHNE Schußwaffe unterwegs!

Antworten Antworten Gast: Mr. Sig
18.01.2011 13:12
1 1

Re: Re: Die unsachlichen Seitenhiebe...

ie Verfechter ihrer genannten Freiheit durchwegs eine ängstlich bis grundpessimistische Lebenseinstellung haben
------------

ich würde sagen, die Leute haben eine realistische Grundeinstellung und durchaus eine gesunde Distanz zu Obrigkeitshörigkeit und Staatsgläubigkeit, die sich hierzulande wie eine Krankheit in die Köpfe der Leute eingenistet hat.

ich verspreche Ihnen in die Hand, dass diejenigen, die heute mit der Aufgabe der Erhaltung der öffentlichen Ordnung betraut sind, in der anstehenden Krise damit beschäftigt sein werden, ihren Hintern und den ihrer Familie zu retten, als sich um den Ihren zu kümmern und heute bereits in der Zahl stetig schrumpfen

... und zum Krauderwelsch bzgl. gewaltfreie Welt - es genügt ein Blick in die Schlagzeilen unserer qualitätsfreien Medien um selbst durch rosa Brillen hindurch den Vorgeschmack auf kommendes zu erahnen.


Re: Mr.Sig

vorweggenommen ,dieser ständig und gebetsmühlenartigen Verurteilung der Obrigkeit geht immer eine Wahl voraus ,in der diese vom Volk,also von ihnen und mir gewählt wird
aus ihren Beitrag lese ich heraus das nur noch Deppen an eine demokratische Grundordnung glauben ,na Mahlzeit dann wenn uns erst mal Menschen wie sie mit der Waffe in der Hand regieren
beste Voraussetzungen für eine Diktatur der Revolverhelden ,einen anderen Ansatz die bestehenden Verhältnisse zu verbessern scheinen sie mir nicht zu kennen,was wohl für eine Aggressionsbereitschaft spricht die sie selbst nicht besser dastehen lässt als die von ihnen kritisierten
eine Bestätigung mehr für meine These des tief verwurzelten Pessimismuses
schade eigentlich

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Mr. Sig
18.01.2011 17:07
1 1

Pessimismus

einen anderen Ansatz die bestehenden Verhältnisse zu verbessern scheinen sie mir nicht zu kennen,was wohl für eine Aggressionsbereitschaft spricht
---------------

es entzieht sich meiner Logik, dass zwischen meiner angeblichen Aggressionsbereitschaft und der Tatsache, dass ich angeblich keine Ansätze zur Verbesserung der Verhältnisse hätte ein kausaler Zusammenhang bestünde

nun gut

den Lauf der Dinge können weder Sie noch ich beeinflussen - ich behaupte jedoch, dass ich das Bevorstehende aufgrund meiner Beobachtungen, Analysen und der Reflektion über verschiedene, auf den ersten Blick völlig unlogische gesellschaftliche Entwicklungen wesentlich nüchterner und realistischer einordnen kann.

Gast: Ösi
17.01.2011 05:02
1 1

Soll ich einmal ehrlich sein Leute?

Ja, ich geb's zu, ich sehe auch lieber durch ein Zielfernrohr als durch ein Mikroskop.

Lg Ösi

Waffenträger

Ich persönlich habe Angst vor Waffen,ebenfalls finde ich sie gefährlich. Leider brauchen manche Berufsgruppen (Jäger, usw) diese.
Illegaler Waffenbesitz sollte härter bestraft werden.

Re: Waffenträger

Ich persönlich habe Angst vor Leuten die zu dämlich sind um die echten wurzeln von Problemen zu begreifen und ihre Ängste auf Dinge projizieren die damit nur am Rande zu tun haben.

Antworten Antworten Gast: gast
17.01.2011 17:03
1 2

Re: Re: Waffenträger

und die echten wurzeln wären??
erst kürzlich hat eine frau eine andere versehentlich angeschossen, weil sie ihr ihre waffen zeigen wollte.
da lass ich lieber 100 einbrecher laufen, als dass ich eine person umbringe! diese dinge stehen in keinem verhältnis!

Re: Re: Re: Waffenträger

naja...eine frau halt...wundert mich nicht !
im strassenverkehr sind frauen auch gefährlich und unberechenbar !

Antworten Antworten Antworten Gast: gast 605
19.01.2011 19:22
0 0

Re: Re: Re: Waffenträger

Sie lassen also 100 Einbrechen ruhig einbrechen und dann davonspazieren. Sagen Sie. Große Worte!

Wenn es wahr sein sollte, dann geben Sie bitte Ihre genaue Adresse bekannt und auch, wann Sie nicht zu Haus sind (gilt nicht, wenn Sie unter der Brücke wohnen!).

Die Herren Einbrecher werden Ihnen all das nachhaltig danken.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: gast
19.01.2011 21:24
0 0

Re: Re: Re: Re: Waffenträger

das macht halt den unterschied zwischen den mensch aus. mit sind materielle dinge nicht so wichtig. anscheinend würden sie ja für einen fernseher einen menschen umbringen...

Re: Re: Re: Waffenträger

wo steht dass SIE jemanden umbringen müssen wenn ICH eine waffe habe ?

Re: Waffenträger

Ich persönlich habe Angst vor Leuten die zu dämlich sind um die echten wurzeln von Problemen zu begreifen und ihre Ängste auf Dinge projizieren die damit nur am Rande zu tun haben.

Was machen Sie schon auf?

Der linke Gutmensch schläft wohl nie?

Was ichnicht verstehe:

Wenn ihr Linken den privaten Waffenbesitz so ablehnt, warum regt ihr euch drüber so auf, was gehts euch an, ob irgendwer eine Waffe daheim hat? Ihr müsst ja selbst keine haben.

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Re: Was ichnicht verstehe:

Weil alle Menschen die gleichen Bedürfnisse haben (natürlich nur alle linken Bedürfnisse)

- Wartburg und Trabi (wozu andere Autos?)
- 1x im Leben Erholung am Plattensee
(Funktionäre haben natürlich eine Datscha....)
- und last but not least - falls jemand aus der Reihe tanzt, kann man einen Bewaffneten nicht so einfach zu seinem Besten nach Sibirien verfrachten......

Antworten Gast: gast
16.01.2011 22:06
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Re: Was ichnicht verstehe:

richtig. aber der, der eine hat, kann mich erschießen. das will ich nicht!

Re: Re: Was ichnicht verstehe:

Der kann dich auch ohne Waffe umbringen, wenn ihm danach ist. zB. hacke, Messer, Prügel, usw Jeden Tag in der Krone nachzulesen.

 
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