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Öffentlich gelogen? Neue Vorwürfe gegen Grasser

23.01.2011 | 09:42 |   (DiePresse.com)

Wie "profil" berichtet, soll Ex-Finanzminister Grasser bei der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage zur Übersiedlung des Finanzamts Linz in ein Porr-Gebäude die Unwahrheit gesagt haben.

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Der frühere Finanzminister Karl-Heinz Grasser soll 2006 im Zusammenhang mit der Übersiedlung von Finanzbeamten in den Linzer Terminal Tower öffentlich die Unwahrheit gesagt haben. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Grassers Anwalt Manfred Ainedter bestreitet hingegen, dass sein Mandant die Unwahrheit gesagt hat.

Es geht um die Übersiedlung des Finanzamts Linz in den vom Baukonzern Porr errichteten Terminal Tower in Linz. Im Zuge der Ermittlungen um die Privatisierung der Bundeswohnungen (Buwog) nahmen die Behörden auch diesen Deal ins Visier. Sie vermuten Schmiergeldzahlungen.

Insbesondere geht es um eine Zahlung von 200.000 Euro über eine zypriotische Briefkastenfirma Hocheggers, die laut Porr für Marktsondierungen in Rumänien an die Grasser-Vertrauten Walter Meischberger und Peter Hochegger geleistet wurden. Meischberger, der davon 180.000 Euro erhielt, gab hingegen laut im "Falter" zitierten Ermittlungsprotokollen an, das Geld für Beratung rund um die ungarische Autobahn M7 erhalten zu haben, Hochegger wusste demnach über die Gegenleistung für das Geld nichts zu sagen. Die Porr hat jeden Verdacht auf Schmiergeldzahlungen regelmäßig zurückgewiesen.

Grasser sagte laut "profil" im Zusammenhang mit diesem Fall in Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage am 16. Februar 2006: "Am 2. und 16. Juli 2005 annoncierten die Betreiber des Terminal Towers in Tageszeitungen. Im Anschluss daran nahm das Bundesministerium für Finanzen Kontakt auf. Konkrete Unterlagen lagen dem Bundesministerium für Finanzen erstmals am 8. September 2005 vor" zitiert das "profil".

Aus Sitzungsprotokollen der Porr sei aber ersichtlich, dass das Errichtungskonsortium dem Ministerium bereits im April Unterlagen weiterreichte. Die Ermittler vermuten, dass das Ministerium schon zu einem frühen Zeitpunkt in die Planungen einbezogen war, so das Nachrichtenmagazin. Es zitiert namentlich nicht genannte "Ermittler": "Demnach könnte der Bau schon nach den Vorstellungen des Mieters errichtet und könnte deshalb unter Umständen doch auch ein Tatbestand nach dem Ausschreibungsgesetz gegeben sein."

Grasser sieht Schmutzkampagne

Grasser erklärte am Samstag gegenüber "Ö1", die Justiz gehe willkürlich gegen ihn vor. Er habe sich nichts zuschulden kommen lassen und immer im Interesse des Landes und der Steuerzahler gearbeitet.

(APA)

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202 Kommentare
 
12 3 4 5
Gast: lächerlich
27.05.2011 22:34
0 0

zum wiehern!

die blau-schwarzen care-bären suchen schutz :) danke für diese aufrichtigen österreicher...

0 0

Jetzt ist klar: Grasser konnte es nicht wissen,

denn seine Aussage in der ORF-Sendung im Zentrum war, dass er selbst diese Umsiedlungen nicht gemacht hat, weil er unter sich 50 Sektionen und Tausende Mitarbeiter hatte. Alles klar?

DAS nenne ich Entlastung!

Ich kenne niemanden, der mich jemals telefonisch auch nur nach € 100.- Verdienst fragen würde "Sag, was hab i denn g'macht dafür?"
Die Verarschung der Steuerzahler geht in eine weitere Runde. Tragischer Weise ist Hrn.Grasser vermutlich tatsächlich nicht klar, WAS er denn falsch gemacht hat. Denn Moral und Gewissen kann man sich ab einer gewissen Einkunfts-Ebene einfach nicht mehr leisten...

1 0

entlastend!!


Deshalb haben die Protokolle wahrscheinlich einen so großen Erfolg im audimax!!

Gast: Eurrora
24.01.2011 18:54
0 0

Man staune ,was hat Grasser eigentlich verbrochen,

den als Freimaurer hat man doch einen Freibrief für alles ?
Es geht hier nicht nur um das schnöde Geld ?

Gast: Gewerkschaftsmitglied
24.01.2011 18:04
0 1

Aufgewacht !

Kleine Info aus sehr gut informierter Quelle: unter einem roten Finanzminister wurde 1997 versucht, die im Eigentum des Bundes befindlichen Eisenbahnerwohnungen (an die 20.000) ohne Ausschreibung (!!!!!!!!!!) um den stolzen Preis von ca. 13 Mio € zu verscherbeln. Da waren die 1.016 Mio € (in Worten: 1Milliarde und 16 Millionen, die Grasser und Traumüller erzielt haben, wohl doch nicht so schlecht, wie öffentlich behauptet wird ...Der Staatsanwalt sollte einmal prüfen, wer 1997 im Finanzministerium die Fäden gezogen hat ! Wo wäre die Milliarde denn versickert ? Da hätte die verbitterte und keifende Abg. Moser wirklich etwas aufzuklären !

0 0

Re: Aufgewacht !

sie können nichts dafür!
ihr geistiger horizont reicht nur zum abschreiben.
der verzocker grasser hat die gannzen bundeswohnungen an freunde verschenkt( gegenleistung?). die eisenbahnerwohnungen sind nur ein kleiner teil davon!

Re: Aufgewacht !

Bleedsinn!

Gast: Marandana
24.01.2011 12:28
2 1

...........der werfe den ersten stein

........mich wundert diese aufregung im land der frühpensionisten,beamten,schwarzarbeiter u.deren auftraggebern,unterkommer,ausnutzer,handaufhalter etc. .....wäre österreich von grund auf anständig u.diszipliniert wäre "all dies" gar nicht möglich bzw. nicht in dem ausmaß.....es gilt für viele staatbürger natürlich die unschuldvermutung......grüßi

Antworten Gast: Auslandsösterreicher.
24.01.2011 19:12
1 1

Re: ...........der werfe den ersten stein

100 % Zustimmung !!!
Fehlt noch: BANANENREPUBLKIK !!

...ein Auslandsösterreicher

Gast: mersin
24.01.2011 12:14
1 1

ungerecht

der arme schöne mann darf sich nicht vor gericht verteidigen, um seine unschuld zu beweisen?? warum verwehrt man ihm denn dieses recht??

vielleicht kann da die bandion einen saal freimachen und ein wenig im verfahren anschieben, das wird doch für sie kein problem sein,..
und dem karl heinz und seinem anwalt wär damit wirklich viel geholfen,....
die fiona wird sich sicherlich erkenntlich zeigen,...
schaun wir mal,....

Antworten Gast: Euri
24.01.2011 13:29
1 0

Re: ungerecht

Nur weil es im Land viele korrupte Leute gibt, heißt das nicht automatisch, dass der Finanzminister korrupt sein darf. Und keiner hat je soviel Freunderlgeschichten betrieben wie der KHG (und sich dabei noch öffentlich so stark als Saubermann aufgeplustert.)

Anpatzerei

Die linke Hetzjagd nervt langsam.
Diejenigen Anpatzer sollen zurücktreten müssen, sollte sich die Beschuldigung als falsch herausstellen. Dann hört sich das Theater schnell auf.

Gast: Gast
24.01.2011 11:37
4 1

Übrigens..

..ich hab auch mal gelogen- sogar ÖFFENTLICH!

Was fällt den Verleumdnern bei Grasser (und Schüssel) in Zukunft noch so alles haltloses ein???

Gast: Gast
24.01.2011 11:30
0 1

Übrigens..

..ich hab auch mal gelogen- sogar ÖFFENTLICH!

Was fällt den Verleumdnern bei Grasser (und Schüssel) in Zukunft noch so alles haltloses ein???

Gast: weinberg63
24.01.2011 11:14
0 0

Öffentlich gelogen?

Seit wann ist Public Brainstorming in der Öffentlichkeit verboten?

9 0

Ein Politiker der öffentlich gelogen hat, na so was!

Meine Güte, das wird ja immer lächerlicher. Da sollte man lieber eine Liste machen, welcher Politiker noch nie gelogen hat, ich denke das wird ein unbeschriebener Zettel bleiben.

Von

"als Dritter gehen wir in Opposition" (W. Schüssel)

über

"Als Kanzler werde ich die Eurofighter abbestellen, koste es was es wolle" (A. Gusenbauer)

zu

"Bei einer EU-Vertragsänderung wird es eine Volksabstimmung geben" (W. Faymann)

oder

"mit mir als Finanzminister wird es keine neuen Steuern geben" (J. Pröll)

und noch viele mehr.

Re: Ein Politiker der öffentlich gelogen hat, na so was!

Bitte die grünen SaubermenschInnen,die niemals lügen, nicht zu vergessen :

100 Euro Jahreskarte für Wiener Öffis

Notariatsakt zur Änderung des Wr. Wahlrechtes

jener der ohne schuld ist werfe den ersten stein!

deshalb wird bei den ganzen ermittlungen nicht viel heraus kommen.

wenn die justiz wirklich hinein stochern würde, muss der österreichische staat dringend neue gefängnisse bauen. es müssen neuwahlen ausgeschrieben werden und wir müssen dringend neue leute finden, die interesse daran haben als mandatare, minister, landeshauptleute, bürgermeister, beamte etc. etc. zu wirken. wenn alle unrechtmässig angeeigneten gelder wieder an den staat zurück fliessen würden, dann hätte österreich wohl ein ausgeglichenes budget.

ausserdem würden jede menge an manager und aufsichtsratsposten frei. wäre doch ein wunderbares programm gegen die arbeitslosigkeit.

das würde den österreichischen staat zu sehr erschüttern und es käme einer revolution wie in tunesien gleich. doch wer will das schon in österreich, da wir doch die insel der seeligen sind? wir mystifiziernen lieber unsere altpolitiker und dulden es, dass sich ehemals verurteilte steuersünder als moralische instanz aufspielen.

felix austria ...

Gast: Bürger und Wähler
24.01.2011 10:39
2 2

Grasser lügt. Hat man doch nichts anderes erwartet. Aber der Wolfgang Schüssel hat uns auch immer angelogen! Und der schweigt.



So sieht es aus.

Gast: severin .
24.01.2011 10:36
2 2

Unschuldvermutung kommt schon fast einer Verurteilung gleich.



Hat denn echt jemand gelaubt, dass der Typ nicht lügt?

K.H.G. ist wie ein Stempel auf einem Gerichtsurteil!

Der Balken im eigenen Auge

widerlich
Leben wir nun in einem Rechtsstaat oder nicht?

Es fällt nicht leicht, den Vergleich mit der Zeit der Menschenverfolgung zu ziehen, wo auch, ohne Gerichtsurteil, leichtfertig über Schicksale entschieden wurde.
Wer hat ausreichend gesicherte Informationen, um sich das Recht herausnehmen zu dürfen, ein Urteil zu fällen und/oder einen Menschen der Lächerlichkeit preiszugeben?

Wie würde sich jener fühlen, wenn ihm das selbe angetan würde?

"Da wendet sich der Mensch mit Grausen..."

Antworten Gast: Andi vom Landi
24.01.2011 11:45
0 2

Re: Der Balken im eigenen Auge

Sie meinen sicher die Ära Schuschnigg, Dollfuß und Kameraden!

Antworten Gast: gast ..
24.01.2011 10:37
2 4

Re: Der Balken im eigenen Auge



Mein Gott, armer Grasser.
Mir bricht das Herz.


Gast: Tellmywill
24.01.2011 10:12
0 0

Ach was sind wir ehrliche Leut.

Österreich ist ja doch eine Insel der Seligen. Wir haben nur einen einzigen Politiker, der im Verdacht steht öffentlich gelogen zu haben.

Gast: deutscher Gast
24.01.2011 10:00
3 4

Unerträglicher Quälgeist

Im Interesse der Österreichischen Öffentlichkeit: Verhaftet und Verurteilt diesen Mann - er lügt euch täglich die Taschen voll und schwächt Euer politisches System !!!! Mann - Mann - Mann - der Grasser ist echt ätzend !! Daher: Theapie jetzt!!

 
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Hobbyökonom