Fiona vergleicht Grasser mit Berlusconi und Monroe

25.01.2011 | 11:43 |   (DiePresse.com)

Die Gattin von Ex-Finanzminister Grasser sieht Parallelen zwischen Silvio Berlusconi, ihrem Mann und dem Schicksal von Marilyn Monroe. Bei Berlusconi habe es egal zu sein, mit wie vielen Mädchen er Sex habe.

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Wegen des medialen und politischen Dauerfeuers gegen ihren Ehemann Karl-Heinz Grasser rund um Buwog und Co ist seiner Ehefrau Fiona Pacifico Griffini-Grasser der Kragen geplatzt. "Dieser ganze Gossip, gegen den sich Menschen wie mein Mann mit Anwälten verteidigen müssen, ist doch verrückt. Das ist wie im Fall Silvio Berlusconi - ob der jetzt mit drei oder fünf Mädchen Sex gehabt hat oder nicht, das ist doch egal, solange die Politik im Lande in Ordnung ist", befand die Ehefrau des früheren Finanzministers in einem Interview mit der Tageszeitung "Österreich".

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"Man sollte sich auch bei uns mehr auf die Politik konzentrieren und auf die Wirtschaft", so Fiona Grasser, "diese Hetzjagden bringen doch nichts." Den Einwand, dass nicht jede Voruntersuchung gleich eine Hetzjagd sei, quittierte sie so: "Es ist auch richtig, dass untersucht wird. Im Fall meines Mannes soll aber endlich ein Abschluss herbeigeführt werden." ... "Ich liebe ihn, stehe zu ihm. Bei den Untersuchungen wird nichts rauskommen."

"Auch Marilyn Monroe von Medien verfolgt"

Die Attacken belasteten die Familie sehr, sagte Fiona Grasser. "Es ist eine politische Verfolgung gegen ihn im Gange. Jeden Tag bewundere ich ihn dafür, wie er mit dem fertig wird. Ich würde das nicht schaffen, das sage ich ganz ehrlich. Mit diesen Beschuldigungen würde ich nicht fertig werden. Man hat ihn geliebt als Finanzminister, man hat ihn gelobt, jetzt zerstören sie ihn. Leider passiert das auch vielen Filmstars, deshalb gibt es so viele, die sich das Leben nehmen. Weil sie mit der Verfolgung durch die Medien einfach nicht fertig werden. Marilyn Monroe etwa - zuerst gelobt, dann zerstört."

"Zu Unrecht beschuldigt"

Ihr Mann werde zu Unrecht beschuldigt, sagte die Swarovski-Erbin. Die Vorwürfe gegen ihren Mann seien gemein. "Was hier geschieht, ist so ungerecht. Ich kenn meinen Mann jetzt schon sechs Jahre und alles was man ihm vorwirft, stimmt nicht".

Grasser selbst, der im Zusammenhang mit der Buwog-Privatisierung und zuletzt auch wegen seiner Stiftung in Liechtenstein unter Beschuss steht, hat vor wenigen Tagen der Justiz Willkür vorgeworfen. Im Zusammenhang mit dem gegen ihn laufenden Finanzstrafverfahren forderte er eine Sonderkommission, die innerhalb von zwei Monaten alle Vorwürfe gegen ihn klären solle.

(APA)

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149 Kommentare
 
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Ilse Bilse, keiner will se...

...dann kam der KHG und nahm sie doch!

Für Geld tut der Alles!

Ein Truppenübungsplatz, wie er im Buch steht...

Fiona vergleicht Grasser mit Berlusconi und Monroe

Ich bin Fiona herzlichst zu Dank verpflichtet, denn schon in der Einleitungsphase wie folgt (Das ist wie im Fall
Silvio Berlusconi - ob der jetzt mit drei oder fünf Mädchen Sex gehabt hat oder nicht, das ist doch egal, solange die Politik im Lande in Ordnung ist", bin ich hier in ein so schallendes und über ca. fünf Minuten andauerndes Gelächter ausgebrochen.
Ererbter Reichtum kann auch Rettung sein, aber um möglicherweise einigen Kritikern/innen schon im Vorfeld zuvorzukommen, ich neide ihr weder ihren Reichtum noch ihre Persönlichkeit und schon gar nicht ihren Mann!

ein Hauch Chippendale

Fiona, Kind man hat ihm angelobt, was er leider auch vergessen hat.

Ein Vergleich mit Marilyn trifft nicht zu, eher hat er ein Hauch von Chippendale.

Ich schlage vor, er soll Freund Meischi mitnehmen.

Dann sind beide supernackt.

Gast: Antihaiderist
29.01.2011 15:32
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Wer reich ist, kann nicht schlecht sein.

Fionas Gatten- und Wortwahl sagt einiges über ihr eigenes und das moralische Niveau von Grasser & Co aus.

Fiona sagt ...

Ein Floh hat gehustet

Gast: Fautore di Gloriosa Verità
27.01.2011 16:28
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Schluss mit dem Gossip!


Eine grundanständige und blitzgescheite Frau diese Fiona! Auch als Marilyn Pacifico Griffini-Grasser-Berlusconi würde sie eine gute Figur machen. Österreich darf Italien werden, solange das Geschäft in Ordnung ist.

Für Fiona gilt die Unschuldsvermutung.

Gast: Lukas
27.01.2011 15:01
0 1

willfährige Gehilfen von SPÖVP

der Fall Grasser gehört endlich aufgeklärt und abgeschlossen! Die Medienjagd auf Grasser ist aber eindeutig abzulehen. Hat Grasser keine Menschenrechte außer daß Journalisten zum Schluß jedes Artikels blöd schreiben: es gilt die Unschuldsvermutung? Man will, denke ich, ganz bewußt von der verantortungslosen Politik von SPÖVP ablenken und das ist offenbar der Hintergrund für diese Berichterstattung durch gekaufte Medien. Da ist es doch besser die Medien wärmen wieder die Arigona-Geschichte auf. Die Österreicher haben diesbezüglich ja ohnedies schon Entzugserscheinungen...

fassungslos

Der Vergleich mit Berlasconi spricht für sich selbst... Wie war das mit dem Balkon und dem Gemüse??

Gast: Rosa
26.01.2011 17:04
3 0

Vier Kinder von 4 versch. Maennern

Hatte die gute
Fiona nicht auch ein Verhaeltnis mit dem Briatore, einem Spiessgesellen und Bruder im Geise von Berlusconi?
Sodann hat sie das "Buerschchen vom fertigen Geld" / Copyright Gregor v. Rezzori / Maghrebinische Geschichten / GESCHNAPPT .

Diese Dame hat eben so viel Geld, dass sie sich buchstaeblich Alles erlauben kann - alles, wie z.B. Silvio Berlusconi, der fuer seine politischen Untaten und Minderjaehrigen-Gesetzesbrueche von vielen Maennern auch noch bewundert wird.

Ich kann mich noh gut an die Lobgesaenge vieler Journalisten und Politiker erinnern, die ihn den "besten Finanzminister aller Zeiten" und "Oesterreichs Schwiegersohn" genannt haben / dabei war damals schon seine kriminielle Energie zu spueren!

Und Fiona? Die Hunde bellen und die Karawane zieht weiter ...... sie auch ....

Gast: nicht mehr X macher
26.01.2011 14:27
6 0

"Jeder bekommt das was er verdient"

lautet ein altes Sprichwort.

Mit seiner Frau hat sich das bei KHG schon bewahrheitet.
Mit den Vorwürfen gegen Ihn wird sich das ja noch herausstellen - Frage nur wann.

Aber durch das Interview stellt sich für mich die Frage ob nicht noch ein Tatbestand dazukommt.

Hat KGH so wie Berlusconi vielleicht doch mit minderjährigen Prostituierten ....... Also meiner Meinung nach kann man die Aussage so deuten. Ist aber wahrscheinlich nur meine Leseschwäche.

Die Politik ist und war jetzt und damals weder in Österreich und Italien in Ordnung.

Trotz alle dem KHG im weißen Kleid (bitte mit halterlosen Strümpfen) auf einem Lüftungsgitter der U-Bahn stehen zu sehen hat irgendwie seinen Reiz. *Grins, Würg*
Aber bitte ohne (weiße) Weste, das Kleid reicht vollkommen aus.


Antworten Gast: Themroc
26.01.2011 16:13
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Er hat doch schon, was er verdient.

Die Fiona :-))))))

Gast: Gewerkschaftsmitglied
26.01.2011 08:32
2 6

Pharisäer !

Kleine Info aus sehr gut informierter Quelle: unter einem roten Finanzminister wurde 1997 versucht, die im Eigentum des Bundes befindlichen Eisenbahnerwohnungen (an die 20.000) ohne Ausschreibung (!!!!!!!!!!) um den stolzen Preis von ca. 13 Mio € zu verscherbeln. Da waren die 1.016 Mio € (in Worten: 1 Milliarde und 16 Millionen Euro, die Grasser und Traumüller netto erzielt haben, wohl doch nicht so schlecht, wie öffentlich behauptet wird ...Der Staatsanwalt sollte einmal prüfen, wer 1997 im Finanzministerium die Fäden gezogen hat ! Wo wäre die Milliarde denn versickert ? Da hätte die verbitterte und keifende Abg. Moser wirklich etwas REALES aufzuklären !

Re: Pharisäer !

Wie bescheuert sind solche "Gewerkschaftsmitglieder" denn? Als Gewerkschaftsmitglied verwahre ich mich dagegen, dass solche Komiker, um einen ehrlicheren, zutreffenden, aber sicher auch beleidigenden Begriff zu vermeiden, sich so nennen. Nur durch solche Komiker ist das, was in diesem Korruptionsstadel Österreich passiert, überhaupt möglich.
Stockdumm zu sein und solche Machenschaften verteidigen, da ist ein Vergleich mit dem italienischen Volk durchaus gerechtfertigt, das den Rechtsbrecher Berlusconi genauso anhimmelt, wie einige "Komiker" hierzulande den Karl Heinz Kassa, der sich auch selbstbezogene, Strafe verhindernde Gesetze gemacht hat! Nur hat die schiache Fione das wahrscheinlich leider nicht so gemeint.

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Ach dieser Traumüller!

Netter war er, wie er noch dem steirischen Aichfeld verbunden und
ein aufstrebender Jungjurist mit menschlicher Bodenhaftung war.

Dünne Luft tut selten gut.

Antworten Gast: Antihaiderist
26.01.2011 10:24
3 1

Kampfposter sind billig und von der Steuer absetzbar. Warum sollte gerade Grasser auf sie verzichten?

Antworten Gast: kerberos99
26.01.2011 09:10
2 0

Re: Pharisäer !

woher haben sie denn diese zahlen? 60.000 (normalerweise gut angelegte) buwog wohnungen brachten meines wissens nur 961 mio.!

Gast: mr. kennedy
26.01.2011 08:23
3 0

filmstar

Vielleicht sollten die Audimax Kabarettisten auch ein Programm über die wunderbare Welt der besten aller Ehefrauen machen. Stoff dazu hätte sie genug gegeben.
Wäre s nicht so zum Lachen, es wäre zum Weinen

Gast: meinert
26.01.2011 08:17
6 1

öffentlichkeitsarbeit

um himmels willen, haben denn diese leute keine medienberater und fachleute, wie man mit öffentlichkeit heutzutage umgeht???
diese frau ist in ihrer herzhaften beschränktheit ja eine weitere hürde für diesen mann, egal, was er nun
zu verantworten hat,..


2 0

Re: öffentlichkeitsarbeit

nicht Hürde, sondern unbeschränkt gleiche Ebene,
eine Ebene in einer Depression halt

Gast: Dr. Meichenicz
26.01.2011 07:39
3 1

Doppelspiel

Doppelleben - für den Bürger der saubere Finanzminister mit (gefaktem) Nulldefizit. Privat - ein Abräumer, der Staat samt Recht, Ordnung, Moral und Steuerzahler ignoriert. Da drängen sich Vergleiche mit der heutigen Wirtschaftsabzocke und dem Neoliberalismus auf. Grasser ist sicher ausschliesslich in die Politik gegangen, um groß abzukassieren.

Gast: Rindvieh
26.01.2011 06:26
3 0

Nobelpreisverdächtige Aussagen!

Vor allem ist es das Allgemeinwissen, der tief-philosophische Inhalt und auch der Gerechtigkeitssinn und das soziale Gespür, die diese Aussagen der Frau S. nobelpreiswürdig machen! Deren IQ dürfte über weit über 200 liegen.

Gast: Novalis
26.01.2011 04:35
4 1

Seltsame Vergleiche

Dass seine Gattin Hrn. Grasser ausgerechnet mit einem Politiker vergleicht, der mit abenteuerlichsten Manövern (Gesetzesänderungen etc.) versucht, sich bezüglich vieler verschiedener Anklagen gerichtlichen Verfahren und Urteilen zu entziehen - das ist schon etwas kurios. Aber gut, sie als seine Frau wird es wohl wissen.

Ebenso pikant ist der Vergleich mit einer Schauspielerin, die sich quer durch das amerikanische Establishment geschlafen hat.

So genau wollten wir es eigentlich gar nicht wissen, oder ?


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Re: Seltsame Vergleiche

Gerade das ist ja das Versöhnliche daran, sie ist ganz einfach nicht ernstzunehmen diese Dumpfbacke, so sie dieses Interview wirklich gegeben hat. Bei "Österreich" ist auch das nicht so sicher!

Gast:
26.01.2011 00:03
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ekelhaft


Gast: Rumpex Lumpex
25.01.2011 23:42
7 0

Leider

konnte das Interview nicht fortgesetzt werden.

Sonst hätten wir zu viel von Fionas Allgemeinbildung erfahren, das hätte uns glatt erdrückt, zb.:

"Dem Karl-Heinzi geht es ja wie dem Mozart, der heuer 100 geworden wäre: Keiner hat seine Schicksalssymphonie mit der Ode an die Freude verstanden.

Darum hat sich der Mozart beim Michelangelo ausweinen müssen, nachdem der Michelangelo die Mona Lisa gemalt hat. Dem isses genauso gegangen.

Zum Glück war der Albert Einstein in der Nähe, dieser berühmte Schifahrer, und so sind sie alle gemeinsam nach Hollywood geflüchtet. Dort können sie wenigstens jeden Tag die Freiheitsstatue anschauen."

Gegen solch einen Geistes-Adel haben wir Normalbürger natürlich KEINE CHANCE.

Antworten Gast: Rindvieh
26.01.2011 06:18
3 1

Re: Leider

@Rumpex Lumpex: Aber ja doch, der Schnösel-Fatzke wird verstanden, zwar nicht vom Normalo, wie du schön schreibst, sondern von diversen neoliberalen Heuschrecken, Speichelleckern, Schüssel-Fanatikern, Bewunderern die es selbst so machen würden, schwarzen Parteiministranten, geistig Umnachteten u. dgl. Brauchst dich nur in den Foren umzuschauen. Es gibt darunter sogar extrem Gescheite, die 1000x dasselbe Posting zur Verteidigung des Weltbesten Ministers gegen den zahlenden Pöbel abschicken.

 
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