Berlakovich: 100 Prozent Energie "made in Austria"

26.01.2011 | 18:30 |   (Die Presse)

Österreich kann sich 2050 mit "grüner" Energie selbst versorgen. „Wir haben keine Alternative“, sagt Umweltminister Berlakovich. Der Preis dafür ist unklar.

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Wien/Auer. „Wir haben keine Alternative.“ Mit diesen dramatischen Worten und ernster Miene trat Umweltminister Niki Berlakovich (ÖVP) am Mittwoch vor die versammelte Presse. Die steigenden Ölpreise, die wachsende Abhängigkeit von Energielieferungen aus dem Ausland, der erwartete Anstieg des Energiebedarfs und nicht zuletzt der Klimaschutz – all das zwinge Österreich zu handeln. Zum Glück hatte der Minister gleich einen Aktionsplan parat: „Die Antwort lautet Energieautarkie.“ Ob die komplette Umstellung der Energieversorgung auf Wind, Sonne, Wasser und andere erneuerbare Energieformen möglich ist, war lange nicht erforscht. Bis gestern. Ein Team rund um Universitätsprofessor Wolfgang Streicher erstellte im Auftrag des Ministeriums eine Machbarkeitsstudie zu Österreichs Energieautarkie.

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Enorme Einsparungen im Verkehr nötig

Bis 2050, so die Vorgabe an die Wissenschaftler, sollte Österreich seinen gesamten Energiebedarf für Strom, Wärme und Verkehr ohne Atomenergie, Erdöl und Erdgas bestreiten können. 100 Prozent Energie „made in Austria“, lautete die Losung. Und siehe da: „Ein energieautarkes Österreich ist möglich“, stellt der Umweltminister freudig fest. Nicht nur in Mustergemeinden wie dem burgenländischen Güssing, ganz Österreich könne theoretisch auf Energielieferungen aus dem Ausland verzichten (von Stromtausch mit Nachbarländern abgesehen).

Schaffbar ist das laut Studienautor Streicher aber nur, wenn der Energiebedarf bis 2050 entweder gar nicht mehr steigt – dieses Szenario kann getrost als utopisch ausgeklammert werden – oder wenn er sich um nur um 0,8 Prozent im Jahr erhöht. Weltweit erwartet die IEA freilich einen weitaus rascheren Anstieg des Energiebedarfs.

Um das vorgegebene Ziel zu erreichen, müsste etwa der Energiebedarf 2050 im Verkehr um 70 Prozent unter jenem des Jahres 2008 liegen. Erst dann könne innerhalb Österreichs ausreichend Ersatz für Benzin und Diesel gefunden werden. Derzeit deckt der Verkehr fast 90 Prozent seines Energiebedarfs über Erdöl. Bei Gebäuden sieht die Studie 50 Prozent geringere Energiekosten vor, was vor allem durch thermische Sanierung und geringeren Stromverbrauch der Haushalte erreicht werden soll. Der Restbedarf könne über Solarthermie und mit Wärmepumpen gedeckt werden. Die Industrie müsse 35 Prozent Energie einsparen und auf Solarthermie, „grünen“ Strom und Biomasse umsatteln.

Einen tieferen Blick ins Zahlenwerk der Studie ließ das Ministerium trotz Nachfrage (noch) nicht zu. Potenziale, so viel wurde verraten, sehen die Autoren in nahezu bei allen erneuerbaren Energien. Entsprechend laut klatschten die Branchenvertreter dem Vorschlag des Ministers auch Beifall.

 

Keine Kostenschätzung für Energieautarkie

„Ich will Österreich in Richtung Energieautarkie führen“, setzte Berlakovich nach. Wie er das politisch umsetzen möchte, ob das mehr oder weniger Förderungen bedeutet und wie viel das letztendlich kosten werde, steht allerdings noch in den Sternen. So soll Anfang April zunächst einmal eine Expertenkommission eingesetzt werden, die nach Antworten auf die offenen Fragen suchen soll.

Der Studienautor Wolfgang Streicher gibt einen Vorgeschmack: Fotovoltaik sei zwar billiger geworden, aus Kosten-Nutzen-Überlegungen hierzulande aber immer noch zu teuer. Windenergie sei in Österreich in den vergangenen Jahren hingegen „vernachlässigt“ worden. Dieses Beispiel zeige nach seiner Ansicht „den einfachsten Weg, um die Entwicklung einer Industrie für erneuerbare Energien zu zerstören“. Zuerst würden hohe Förderungen gewährt und dann plötzlich für einige Jahre ausgesetzt. In dem Moment, in dem sie wieder anlaufen würden, hätte ein Teil der Betriebe bereits aufgegeben.

Derzeit deckt Österreich gut 30 Prozent seines gesamten Energiebedarfs über erneuerbare Energieträger. Bis 2020 muss der Anteil der erneuerbaren am Energiemix laut EU-Vorgabe auf 34 Prozent steigern.

Auf einen Blick

Österreich kann bis 2050 energieautark werden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die vom Umweltministerium in Auftrag gegeben wurde. Österreich könne sich zu hundert Prozent mit erneuerbarer Energie aus dem Inland versorgen – zumindest wenn der Bedarf nicht stark steigt.

2010 erhöhte sich der Anteil
erneuerbarer Energieträger von 28 auf 30,1 Prozent. Bis 2020 muss Österreich laut EU-Vorgabe den Anteil der erneuerbaren Energien am Energiemix auf 34 Prozent steigern.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.01.2011)

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96 Kommentare
 
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Gast: Biersauer
01.02.2011 03:44
0

Berlakovich hat ja schon bei der E-Tankstellenförderung..

bewiesen, was er für ein Rosstäuscher ist.
Damit werden nämlich nur die EVUs gefördert und der Kosument wird davon abhängig gemacht!

Ökostromgesetz

Kyoto-Protokoll ist ein gutes Stichwort. Ich mein, hört sich ja alles ganz fabelhaft an, was Minister Berlakovich erzählt und plant. Aber anfangen müsste man damit dann halt auch mal... im Frühjahr soll ja das Ökostromgesetz novelliert werden - da wäre doch ein erster Schritt in die richtige Richtung ein gutes Zeichen.

Gast: DI
28.01.2011 09:50
0

Kyoto-Protokoll?

Kann es sein, dass ein Kommentar verloren geht? Also nochmals, das „Nichteinhalten“ des Kyoto-Protokolls, CO2 Verringerung kostet dem Steuerzahler ca. 1 Milliarde. Der Minister sollte zuerst seine Hausaufgaben machen, bevor er von schönen Dingen in ferner Zukunft spricht.

Berlakovic geht es nur um sein Klientel, den Bauern u. der IG Windkraft

Der Mann ist ein Trickser und Roßtäuscher der übelsten Sorte.
Ich habe mich nur mit der "erneuerbaren" Windenergie eingehender auseinandergesetzt. Ich kann den werten Forumsteilnehmern nur raten tun sie das nicht.
Was sie hier von den Bauernfängern zu hören bekommen beleidigt jeden vernünftigen Geist.
Übrigens, die Sache Windkraft ist ohnehin schon tot. Bei der jetzigen Normalisierung der Windhäufigkeit auf -20,4% bis Nov. (lt. IWR-Windertragsindex Binnenland 2010) wird heuer trotz der kriminell hohen Förderung kein Planziel, sei es auch noch so tief gelegt, auch nur annähernd erreicht. Das Milliardengrab liegt also schon weit offen vor uns.
siehe auch:
http://www.maritimheute.de/deutscher-markt-schrumpft-deutlich/
Ich denke, bei den anderen "erneuerbaren" sieht es nicht besser aus, ausgenommen Wasserkraft, aber die wird ja nicht gefördert.

Antworten Gast: Hofmann,M
28.01.2011 07:52
2

Re: Berlakovic geht es nur um sein Klientel, den Bauern u. der IG Windkraft

Sie haben vollkommen Recht, wenn Sie sagen die Sonnen-Wind und Biogasenergie ist ein Subventionsgrab. In Deutschland und den Niederlanden sind die Subventionszahlungen "besonders für Offshore-Windanlagen" stark zurückgefahren. Ohne Subventionen läuft bei den erneuerbaren nichts!!! Die Wasserkraft kann zwar am Markt ohne Subventionen bestehen ist aber nur begrenzt noch ausbaubar. Somit sind wir über kurz oder lang wieder bei der günstigen und zuverlässigen Kohle- und Kernkraftwerken angelangt. Ohne die wird es auch in Zukunft nicht gehen. Zu den erneubaren Energieformen kann man dann nur noch sagen...Außer Spesen nichts gewesen! Dank an alle Steuerzahler die diesen irrsinn der Erneubaren unterstützt habt. Ein kleiner machtgierige Teil hat sich die Subventionen abgegriffen und der große Rest der Bürger muss schaun, wie er mit den zukünftigen massiven Strompreiserhöhungen, durch den Ausbau der sinnlosen Erneubaren Energieformen (Luxusgut), zurechtkommt.

Re: Re: Berlakovic geht es nur um sein Klientel, den Bauern u. der IG Windkraft

Das Problem am System Windpark ist, dass die Verfügbarkeit nicht gleichmäßig gegeben ist, sodass Kohle-, Gas und/oder Kernkraftwerke auf Leerlauf fahren müssen, um die Stromschwankungen sofort ausgleichen zu können.
Natürlich wäre das auch mit Speicherkraftwerken zu berwerkstelligen, aber (beispielsweise) Deutschland hat nicht die Kapazitäten.

Anders sähe es aus, würde die Energietransferleitung aus Norwegen nach D gelegt werden - dieses Projekt wäre vielversprechend. Leider bin ich darüber nicht genau genug informiert, um qualitative Aussagen darüber zu tätigen.

Subventionen für die Windtechnologie... Nunja, sie sind eigentlich als Forschungsanreiz gedacht, benutzt wird sie für Gewinnmaximierung.

genau berlaki, und die restlichen

500 % kaufen wir vom ausland zu....!!!

aber wurscht, hauptsache der schmäh führt zu einer preissteigerung made in austria !

warum wird da von sonnen und windenergie gefaselt

wenn österreich doch eine wasserkraft insel der seeligen ist

wenn man auf erneuerbare energien setzten will dann sollte man doch diese ganzen sinnlos vergeudeten fördermilliarden eher in wasserkraft investieren.

für sinnvolle nutzung der sonnenenergie ist österreich zu weit nördlich abgesehen davon scheitn die sonne ja bekanntlich nur unter tags, der größte energieverbauch ist jedoch am abend und in der früh. Windenergie lässt sich nur gut mit offshore anlagen erzeugen.
und meines wissen verfügt österreich über kein küste vor der diese anlagen aufgestellt werden können.

wasserkraft ist die lösung, das aufstauen verursacht zwar umweltschäden, jedoch sind diese nicht weireichend und daher zu verkraften

Re: warum wird da von sonnen und windenergie gefaselt

Ja, aber dann würde Lebensraum für einen Fisch (siehe Graz, Kraftwerk Puntigam) gefährdet sein.

Lieber Atomstrom als einen Fisch weniger.

Antworten Antworten Gast: geährdeter >Fisch
30.01.2011 09:20
0

Re: Re: warum wird da von sonnen und windenergie gefaselt

iast eher von den grünbemäntelten Elitefischern gefährdet, welche für ihren Lieblingssport absolute Ruhe und ohne jegliche Teilhaber an unsern Flüssen auskommen möchten.
Da werden sogar deren Freunderl, Bürgermeister und Landesregierungen, davon überzeugt,
dass Zufahrtswege gesperrt und Flussgebiete eingezäunt werden müssen, selbstverständlich auf Kosten der Streuerzehler!

Gast: Plach2
27.01.2011 15:19
0

Pröll, Spindelegger (ÖVP) und Kanzler Faymann (SPÖ)

Laden in Davos andere Politiker zu einem feudalen Mittagessen ein (zahlt ja ohnehin alles der Steuerzahler) und betonen die Wichtigkeit der neuen Nabucco Gasleitung für Österreich. Sie soll (zum Unterschied von Berlakovich) ein wichtiger Beitrag zur Energiesicherung Österreichs sein.

Antworten Gast: Fred88
27.01.2011 18:16
0

Re: Pröll, Spindelegger (ÖVP) und Kanzler Faymann (SPÖ)

Was bringt uns Energiesicherheit?

Eigene Energie produzieren oder die Nabucco-Gasleitung?

Gast: Hofmann,M
27.01.2011 14:14
3

Die Alternative ist die Lösung

Die günstige und rund um die uhr verfügbare Alternative zur erneubaren Luxusenergie heißt Kohle- und Kernkraft. Die Kohle und das Uran sorgen dafür, dass der Strom ein bezahlbares Allgeimgut bleibt.

Gast: objektives subjekt
27.01.2011 13:40
0

aber Niki

2050 - da bist Du ja gar nicht mehr Minister - oder soll Deine Amtszeit etwa castrosche Ausmasse annehmen?

Wie soll denn das 2050 was werden wenn Du und Deine KollegInnen nicht einmal jetzt das
SELBSTGESTECKTE Kyoto CO2 Ziel erreicht?
Beim Feinstaub siehts es ähnlich schlecht aus?

Deine Kompetenzen! Das kann ja doch nicht sein, dass immer die Anderen schuld sind und hier Gesetze gebrochen werden die Ihr selber gemacht habt.

Aber das ist ja eh wurscht; draufzahlen tun ja eh die, die in den Proloviertel wohnen und die Strafen wird der Staat tragen, das sind ja eh die Anderen.

Gast: Franz der 3.
27.01.2011 12:55
1

Das weiß auch der Herr Minister!

In ein paar Tagen spricht niemand mehr von seiner Prognose "2050".
Hauptsache er war wiederum in den Medien und hat "seine Zukunftsvorstellungen" präsentiert!

Gast: Plach2
27.01.2011 12:52
0

Nicht erst 2050!!!

Sondern in wenigen Jahren könnte ganz Österreich auf Biomasse umgestellt werden!
Das Verfahren wurde in Güssing entwickelt und funktioniert! Die ganze Welt interessiert sich dafür, in Österreich verhindert ÖVP und Teile der SPÖ dies. (Weil sie weiterhin ihre Parteigünstlinge bei den Energieversorgern mit lebenslangen Jobs verwöhnen wollen.)

Warum kürzt oder stellt das tiefschwarze NÖ die Biomasseförderungen ein???

Re: Nicht erst 2050!!!

Das Verfahren funktioniert sicher. Es gibt ja auch zigtausende andere Verfahren aus Biomasse Energie zu gewinnen. Etwa in einem herkömmlichen Kamin.

Aber egal wie hoch der Wirkungsgrad: Ich brauche für viel Bedarf auch viel Biomasse.

Der Bezirk Güssing ist (soweit ich weiß) Energieautark, stellt dafür aber keine Lebensmittel mehr her.
Wenn man jetzt noch bedenkt, dass Güssing relativ wenig Einwohner hat (13 pro km² - österreichweit wären es fast 100) und relativ wenig Hochgebirge (wo man Biomasse schwerer produziert), dann ist doch ein gewisser Zweifel angebracht, ob man das Modell auf ganz Österreich umlegen kann.

Wie die Energieeffizienz und wirtschaftlichkeit bei dem Güssinger Modell ausschieht habe ich so auf die Schnelle nicht herausgefunden. Für Güssing kommen aber doch einige Erfolgsfaktoren dazu, durch die sich die Investitionen vermutlich lohnen.
- Betriebsansiedlungen, wegen dem Holz- und Abwärmeangebot (wenn das Angebot flächendeckend ist ziemt das weniger - irgendoher müssen die ja hinsiedeln).
- Förderungen (Modellregionen kriegen da eher was als komplette Staaten).
- Tourismus - Als Modellregion kann man sich vermarkten, als Öko-Staat weniger.

Re: Nicht erst 2050!!!

Die kleine Ortschaft Güssing braucht das Holz aus dem Wald in vielen Kilometern Umkreis zur Energiegewinnung! Trotzdem würde dort die Energieversorgung zusammenbrechen, wenn man Güssing vom öffentlichen Stromnetz trennen würde!

Gast: Michael Beczkowiak
27.01.2011 12:47
5

Lächerlich

Manchmal macht man sich auch mit der Weitergabe von solchen "Informationen" lächerlich. Schade, dass solche Leute wie Herr Berlakovich dann in 2050 nicht mehr geradestehen müssen für den Blödsinn, den sie heute verzapfen.

"Berli" ist der größte Blindgänger in seiner Truppe

Um endlich wieder einmal Applaus zu bekommen, (nach den vielen Watschen mit seiner verkorksten Flugreise), hat er sich seine Freunde von der IG Windkraft und dem Bauernbund eingeladen. Der Studienautor hat ihm eine Gefälligkeitsstudio um unser Geld gemacht und jetzt präsentiert er uns diesen Schmarrn als "alternativlos" und kriegt dafür ein bißchen Applaus.
So das war's dann wohl auch.
Da bleiben nur noch die Fragen offen:
- ist der so blöd?
- ist der so unverschämt? und
- für wie blöd hält der Dolm uns eigentlich?

Antworten Gast: Plach2
27.01.2011 13:03
1

Ob er da alleine ist?

Die ÖVP Justizministerin hat 80% vom Bawag-Urteil falsch erstellt,
in den vergangenen Tagen konnten wir uns von der Qualifikation von Darabos überzeugen,
vom "Finanzgenie" Pröll ganz zu schweigen.....
1.9.: "Ich bin nicht bereit, neue Steuern einzuführen. Wir haben jetzt schon eine Steuerbelastung, die sich gewaschen hat." (Pröll)
20.8.: "Ich habe versprochen, die Steuern in dieser Regierungsperiode nicht zu erhöhen. Und das halte ich." (Pröll)


Re: Ob er da alleine ist?

Wir haben hier wohl die unfähigste Regierung, die es je gab! Aber zu Prölls Ehrenrettung muss ich schon sagen, dass nicht er, sondern Faymann der Regierungschef ist und dass Pröll nichts ohne dessen Zustimmung machen kann!

Gast: Franz der 3.
27.01.2011 12:17
1

Theorie und Praxis!

"Wir haben keine Alternative zur grünen Energie" meint Berlakovich. LH Pröll (ÖVP) in NÖ hat die Förderung von Biomasseheizungen massiv gekürzt. Damit die Beamten aber "nicht arbeitslos" werden, wurden die neuen Anforderungsbedingungen auf 63 Seiten juristische Formulierungen erweitert. Auf einmal gibt es viele Plus- und Minuspunkte ... das muss wiederum von mehr Personal geprüft werden....

Re: Theorie und Praxis!

Da hat der Herr LH Pröll aber klug gehandelt.
Immerhin ein Anfang.
Besser wäre es gewesen er hätte die Förderung ganz eingestellt.

Antworten Gast: Fred88
27.01.2011 12:24
0

Re: Theorie und Praxis!

Berlakovich spricht von Grüner Energie" .... und "keiner Alternative"; aber die halbstaatliche OMV (mit Proporzmanager besetzt) baut um viele Mrd. eine neue Gasleitung!

Um einen Bruchteil dieser Kosten könnte ganz Österreich auf Biogas umgestellt werden. Das Verfahren wurde in Güssing (Bgld.) entwickelt und funktioniert. Nach einer "Gaswäsche" kann das gewonnene Biogas in das vorhandene Gasnetz eingespeist werden....

Re: Re: Theorie und Praxis!

Biogas hat eine derart mindere Qualität sodass man es nur in geringsten Mengen ins öffentliche Gasnetz einspeisen kann.

Warum? Der Methangehalt ist viel zu gering, die Verunreinigungen kann man zwar "auswaschen" aber es "rein"zu machen ist weder finanziell noch ökologisch vertretbar.

 
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