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Causa AvW: Ermittlungen erreichen Grasser

26.01.2011 | 18:50 |   (DiePresse.com)

Die Klagenfurter Staatsanwaltschaft soll ihre Ermittlungen im Fall AvW auf den ehemaligen Finanzminister ausgeweitet haben. "Da ist nichts dran", sagt Grassers Anwalt.

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In der Causa rund um den Kärntner Finanzdienstleister AvW und die Rolle der damaligen Bundeswertpapieraufsichtsbehörde (BWA) hat die Klagenfurter Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen auch auf den damaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser ausgeweitet, berichtet die Tageszeitung "Der Standard" (Donnerstagausgabe).

Der Anwalt von Grasser, Manfred Aindeter, erklärte gegenüber der Zeitung: "Da ist nichts dran. Grasser wurde mit der Prüfung der AvW nie befasst, zudem war die BWA weisungsfrei". Die Nennung des zuständigen Ministers als Beschuldigten in dem Zusammenhang sei "Formalsache", sagte ein Sprecher der Klagenfurter Staatsanwaltschaft.

Wie berichtet hinterfragt die Justiz in der AvW-Causa auch die Rolle der Prüfer. Gegen einen hohen Finanzbeamten und einen Mitarbeiter der ehemaligen Bundeswertpapieraufsicht (BWA, jetzt FMA) laufen bereits Ermittlungen. Wie bisher ans Licht kam, musste das Klagenfurter Finanzamt in den Jahren 2001 und 2005 AvW-Großbetriebsprüfungen auf Anordnung des zuständigen Gruppenleiters abbrechen.

"Valuecreation" durch Stiftungen finanziert?

Wie der "Kurier" in seiner Donnerstagausgabe berichtet, haben die Liechtenstein-Stiftungen von Grasser nicht nur eine kostengünstigen Kredit finanziert, sondern auch seine ihm zu 100 Prozent gehörende "Valuecreation". Die Grasser-Firma, die sich mit "Projektberatung und -vermittlung" sowie mit "Waren aller Art" Geld verdiene, habe besonders nennenswerte Zuwendungen - nämlich Beträge über mehrere hunderttausend Euro - von der Grasser-Firma "Silverwater Invest & Trade Inc." bekommen. Diese sei nichts anderes, als eine Subfirma von Grassers Liechtensteiner Stiftung. Valuecreation habe 2009 einen Gewinn von 780.000 Euro erzielt.

(APA)

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62 Kommentare
 
12

Parteilose

haben eben keine Parteibeziehungen und damit keinen Beamten, der ihn schützt.

Es sind sicherlich alle anderen Politiker mindestens genauso korrupt, hinterlistig und immer den eigenen Nutzen im Auge haben wie Grasser.
Wer glaubt, dass die Mehrzahl der Politiker ehrlich ist, hat die Augen noch nicht aufgemacht.

Re: Parteilose

die Bandion-Wurm hat selbst viel Dreck gebaut. allein schon im Bawag-Prozess ist viel falsch gerennt. Und alles nur damit sie den Ministerposten sich ergattert.

Gast: Gewerkschaftsmitglied
27.01.2011 22:04
0 2

SkandalpolitikerIn MOSER

Ob diese nervensägende, giftgrüne Skandal - Abgeordnete ihr Dienstfahrrad wohl korrekt versteuert ? (als Sachbezug !)...

Notfalls kann man das ja mit 3.000 parlamentarischen Anfragen klären (wie sie es selbst machen würde - schade nur, dass die Kosten dieser Anfragen in die Millionen gehen - um das Geld könnte man ihr glatt ein Elektro - Fahrrad kaufen ;-)

Am besten gleich einen Untersuchungsauschuss ! Zahlt eh der Steuerzahler ... Es gilt die Unschuldsvermutung !

Re: SkandalpolitikerIn MOSER

copy und paste desselben textes als posting zu mehreren artikeln ist seeehr langweilig…

Auch für Grasser muss die Unschuldsvermutung gelten!

So lange ihm keine Gesetzesverletzung nachgewiesen wurde, sind die gehässigen Berichte über ihn nur ehrabschneiderische Hetze, gegen die er sich mit vollem Recht wehrt!

Gast: Marty
27.01.2011 15:26
0 1

Ainedter

Manfred Ainedter mit de nicht umgekehrt geschrieben, ist sicher ein guter Anwalt doch bei so einem Mandanten ist es auch für ihn nicht leicht.

Grasser hat Angst vor "wirtschaftlichem Schaden"

sein unfreiwilliger Humor gehört jedenfalls zum feinsten...

Vielleicht sind die Grasser - Lesungen noch erfolgreicher wenn er selber liest

Er würde ja dann auch Honorar bekommen.

Irgend wie arm ist der Typ auch, der gehört vor sich selbst beschützt.

Gast: TT1
27.01.2011 14:56
3 1

Wirtschaftlicher Schaden - ach was!

Grasser muss sich nur neue Zielgruppen für Geschäftspartner suchen: im Wiener Prater, am Gürtel oder irgendwo in Kärnten. Dort laufen schon genügend zwielichtige Gestalten umher, die Schwarzgeld veranlagen wollen.

2 1

Den grössten Schaden

at nicht er, sondern wir mit abgezockten und verteilten Geldern, Bevorzugung seiner Freunderln und der Atom-Schüssel, der ihn zum Finanzminister gemacht hat. Vom besten Finanzminister bleibt das alles übrig. Der Ausgang des Steuer- und Korruptionsfalles wird interessant werden.

Gast: gast
27.01.2011 11:09
4 1

ich bin auf die ersten wikileaks-informationen über grasser gepannt.


wirtschaftlicher

schaden entsteht langfristig vor allem durch korruption und kriminalität. je grösser der sumpf, umso nachhaltiger der schaden! vielleicht ahnen die betroffenen in den resorts finanz und justiz nur, dass sie vielleicht möglicherweise nicht gänzlich korrekt .... und so. wichtig ist, dass dem gemeinen bürger bereits beim steuerausgleich mit dem kriminal gedroht wird, nach dem motto: a wenns as ned wissn, sie hättn sich informieren müssn!
es geht nichts über staatlichen zynismus!

Wirtschaftlicher Schaden

Wirtschaftlicher Schaden für wen?

Für das Steuerparadies, für irgendwelche Freunderln, für Grassers Steuerberater, für die kroatische Mafia, für Fionas Geschäft mit den Möpsen, für seine Liechtensteinstiftung?

Wie man den Medien entnehmen kann entstand ja gerade der große wirtschaftliche Schaden für unser Land (Eurofighter, Buwog, Goldverkauf, Spekulation mit Staatsgeldern und Betriebspensionen, Gesetz neu: Verluste im Ausland im Inland absetzen....) durch Grasser.


1 5

Ob Grasser nicht auch hinter dem Attentat auf John F. Kennedy steckt?


Gast: Pips
27.01.2011 10:42
1 1

Den

Ausspruch-"da ist nix dran" hat der Staranwalt einstudiert, wie ein Schauspieler das Drehbuch. Hoffentlich fällt im später noch ein anderer Spruch ein. Sonst wird er sprachlos werden.

"...unser tägliches Grasser-Bashing gib uns Heute... und Krone... und Österreich... und Kurier... und Stand ard......"


Re:

pars pro toto! es soll die burschn zumindest ein wenig zwicken - nicht?

Gast: odin C.
27.01.2011 09:57
2 1

Also den Typen mit Marilyn Monroe zu vergleichen ... Na, die ist ja auch mit vielen Männern im Bett gewesen!

" Grassers Frau Fiona:

In einem Interview mit „Österreich“ verweist die Swarovski-Erbin darauf, dass auch Marilyn Monroe einst medial verfolgt wurde – und daran zerbrach. Umso mehr bewundere sie nun ihren Gatten, der an der Hetzjagd gegen ihn nicht zerbreche, sondern „gut damit fertig wird“. "


Gast: gast .
27.01.2011 09:49
3 1

Ach, jeder Gauner hat Angst, dass ihm sein Diebsgut wieder weggenommen wird.


So sieht es aus!

für was war der typ eigentlich zuständig...

wenn er laut eigendfinition nie für etwas zuständig gewesen sein soll????

Re: für was war der typ eigentlich zuständig...

da eine der hauptaufgaben eines ministers das "zuständig-sein" ist, sollte khg somit seine gesamten ministerbezüge zurückzahlen!

Gast: Wanderer .
27.01.2011 09:39
2 1

Wo es Korruption und schwere Wirtschaftskriminalität gibt, findet sich der K.H.G.



Welch ein Zufall .... !!!

Und die größten Gauner, Schmiergeldnehmer und Mißwirtschafter finden sich unter den Kumanen der FPÖ.

1 1

Details des Finanzstrafverfahrens-bitte um Grundinformation

1.) Welche Finanzbehörde ist konkret am Werk?
2.) Welche Steuersubjekte werden geprüft ?
3.) Für welche Zeiträume?
4.) Erfolgt die Prüfung nahc § 99 Abs 2 Finanzstrafgesetz?
5.) Handelt es sich um ein gerichtlches Finanzstrafverfahren?
6.) Wie heißt der zuständige Richter, wie die prüfenden Beamten?
7.) Seit wann wird geprüft?

Gast: gast
27.01.2011 09:19
4 1

gehört sich ja auch so ..

das von einem steuerhinterzieher die steuer eingefordert wird, das einem korrupten politiker das geld wieder abgenommen wird ..
und das das sein wirtschaftlicher schaden ist, ist natürlich sinn der sache .......

Antworten Gast: gast
27.01.2011 09:46
1 2

Re: auf gehört sich ja auch so ..

wäre ihnen das recht wenn man sie beschuldigt sie in der Öffentlichkeit mit Ihrer Familie duch den dreck zieht, wenn sie der meinung sind und sagen, sie haben sich nichts vorzuwerfen.
Vorurteilungen sind so ziemlich das schlimste was einen Menschen passieren kann.
Wir haben Gerichte die das korrekt bearbeiten, die werden festellen was da wirklich dran war ist.

Neid ist doch was hervorragndes.
Mir gehts guts gut, was der ander an vermögen hat ist mir schitt egal.

Richtig ist! Es geht hier um Steuergeld, aber solte alles ins leere gehen, geht noch mehr an Steuergeld verloren.

Antworten Antworten Gast: gast
27.01.2011 11:29
0 0

Re: Re: auf gehört sich ja auch so ..

sie vergessen eines .. der autohänderlbub aus kärnten wäre nie aus dankbarkeit vom meinl angestellt worden .. der ehemalige finanzminister, der seine schützende hand über die bank gehalten hat, und ihr millarden "gewinne" auf kosten der kunden ermöglicht hat, der wurde natürlich sehr wohl angestellt ... und 3 Mio euro sind ein bettel für den meinl .... was wollens ein zuhälter hat auch viel geld, und wer ihn ins gefängnis bringt, ist deswegen kein neidhammel ..

Antworten Antworten Antworten Gast: gast
27.01.2011 12:36
0 0

Re: Re: Re: auf gehört sich ja auch so ..

von wor er kommt ist egal, wenn seine eltern arm wie eine kirchenmaus wären, auf kosten der Kunden, machen ja alle Banken, ist doch der dumm der in solche geschäfte reinfällt.
zuerst verdiene die banken und wenn was übrigbleibt gehts an den kunden. ich kenn den grasser nicht, aber nach all den bewiesen hat er nichts schlimmes geemacht, außer überall gut verdient mit beziehungs vorteile. wenn er dafür steuer bezahlt, sol er........ oder sehen sie beim einkaufen oder überhaupt wenn sie sich was kaufen nicht auf den preis und vergleichen. wenn sie irgendwo win angebot bekommen das ihnen was erspart werden sie es nehmen. auch eine kredit mit wenig zinsen.
Beim skylink von rot und schwarz wo prominete politiker das sagen haben, noch hohe abfertigungen den manager genehmigen weils vetrag ist. das ist normal von 250 auf 800 mio. die justiz solls prüfen festestellen dann wird mans wissen.
dann kann man ihm auch bestrafen, wenn was dran ist..

 
12

Hobbyökonom