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Causa Grasser: "In was für einem Rechtsstaat sind wir?"

31.01.2011 | 07:08 |   (DiePresse.com)

Karl-Heinz Grasser war das Thema der ORF-Diskussionssendung "Im Zentrum" Der Ex-Minister ortete eine "Schmutzkampagne". PR-Experte Wolfgang Rosam griff Grasser frontal an und warf ihm moralisches Versagen vor.

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Die Vorwürfe gegen ihn seien "politische Rache" wegen seiner Erfolge als Finanzminister, die Ermittlungen Ergebnis einer "Schmutzkampagne einer parteipolitischen Jagdgesellschaft",  die Situation belaste "jede Phase meines Lebens" - Karl-Heinz Grasser beteuerte in der ORF-Diskussionssendung "Im Zentrum" am Sonntagabend wortgewaltig seine Unschuld. Die Sendung kam auf eine Rekord-Zuseherquote von durchschnittlich 660.000 Zusehern. PR-Experte Wolfgang Rosam griff den ehemaligen Finanzminister hingegen frontal an: "Moralisch sind Sie schuldig". Grasser sei mittlerweile ein Provokation.

Grasser streifte nur kurz seine durch einen "Format"-Bericht bekanntgewordene Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung, dazu habe er bereits alles gesagt: "Es tut mir leid, dass mir das passiert ist". Für Rosam hingegen ist die Selbstanzeige nur "die Spitze eines Eisbergs": Grassers Selbstanzeige sei fünf Monate her, jetzt erfahre es die Öffentlichkeit auch, meinte er ironisch.

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Das Ehepaar Grasser betreibe "starke PR-Tätigkeit" und tauche bei jedem Event auf - "mir fehlt da das Gefühl, die Sensibilität, wie die Öffentlichkeit das empfindet", rügte Rosam Grasser. Der Ex-Minister sitze nun lächelnd da und könne sich offenbar gar nicht vorstellen, wie es einem "kleinen Mann auf der Straße" gehe, wenn er 20.000 Euro Steuerabgaben "vergisst". Angesichts des Vorgehens von Grasser bekomme man das Gefühl, "je weiter oben jemand ist, dass ihm gar nichts passiert", gab er zu bedenken.

"Ihre engsten Vertrauten, ihre besten Freunde haben mit Insidertipps Millionen gemacht und noch nicht einmal versteuert", so Rosam: "Moralisch sind Sie für mich schuldig: Sie haben Dinge zugelassen, die ein Politiker in diesem Land nie zulassen darf". Grasser wehrte sich, er haben weder etwas begünstigt noch zugelassen, weil er vom Lobbyingauftrag der Immofinanz bei der Buwog-Privatisierung an Peter Hochegger und Walter Meischberger nichts gewusst habe. Hätte er gewusst, was in seinem Umfeld passierte, "vielleicht wär' ich zurückgetreten, vielleicht auch nicht", sinnierte er, doch "das bringt uns hier nicht weiter".

"Ein gigantischer Flurschaden"

Für den Politologen Peter Filzmaier ist durch die Causa Grasser "ein gigantischer Flurschaden" entstanden: Entweder stimmten die Vorwürfe von politischer Korruption und Amtsmissbrauch, dann gebe es "einen lügenden und betrügenden Finanzminister", oder Grasser habe recht, dann agiere die Justiz "von parteipolitischen Motiven dominiert".  Der Politologe widersprach Grassers Verfolgungstheorie: "Dass sich im fünften Jahr nach Ihrem Ausscheiden alles zu einer Jagdgesellschaft formiert, macht doch keinen Sinn".

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Der Ex-Minister hingegen beklagte eine "klassische lehrbuchmäßige Vorverurteilung" ohne Chance zur medialen Gegenwehr: Während seiner Zeit als Finanzminister habe er sich wehren können, aber jetzt würden von seiner eineinhalbstündigen Pressekonferenz "nur eineinhalb Minuten" in den Nachrichten gebracht, über seinen "Offenen Brief" sei kaum berichtet worden. Andererseits würden regelmäßig Ermittlungsakten in den Medien auftauchen, seinen Status als Beschuldigter habe er aus der Zeitung erfahren. Im Audimax der Uni Wien seien Abhörprotokolle vorgelesen worden, mit Dank an den Informanten, empörte sich Grasser: "In was für einem Rechtsstaat sind wir?"

"Nicht jede Sauerei ist strafbar"

Der Präsident der Vereinigung der Österreichischen Staatsanwälte und Staatsanwältinnen, Gerhard Jarosch pflichtete Grasser bei, dass die Veröffentlichung von Ermittlungsakten in den Medien seine Rechte als Beschuldigter verletze - und außerdem das Ermittlungsverfahren störe. "Wenn wir ihn erwischen, werden wir ihn einsperren", sagte er in Richtung des bisher unbekannten Informanten. In Österreich hätten Skandale leider kaum politische Konsequenzen, beklagte Jarosch: "Nicht jede Sauerei ist strafbar", wenn die Staatsanwaltschaft ein Verfahren einstelle, etwa weil ein Vorwurf nicht rechtlich haltbar beweisbar sei, gebe es für "politisches Fehlverhalten" in Österreich keine politischen Konsequenzen, aber die Staatsanwaltschaft werde gerügt.

(APA)

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593 Kommentare

Re: Androsch- Grasser


Unter den Lebenden zum Beispiel den Herrn Blecha nicht zu vergessen.

Vorbild Grasser

Ein ehemaliger Finanzminister gründet Stiftungen im Ausland, um in Österreich keine Steuern zu zahlen. Was muss sich jener Durchschnittsbürger denken, der diese Möglichkeiten der Steuerflucht mangels entsprechendem Vermögen oder von Möglichkeiten als Lohnempfänger nicht hat? "Alles Gauner"! Grasser bewegt sich offenbar im moralischen Niemandsland. Anstand, Ethik und Moral sind im fremd. Spätestens jetzt wird offenbar, dass dieser Mann für das Ministeramt absolut ungeeignet war. Ganz abgesehen von seinem Null-Defizit, das in einem Jahr mit Budgetkosmetik erreicht wurde. Aber das hätten seine Beamten, die nämlich echte Profis sind, auch ohne Herrn Grasser zustande gebracht.
Besonders frech ist überdies das Verlangen nach Vorzugsbehandlung. "Alle Kräfte in der Staatsanwaltschaft bündeln", verlangt er, um ihm gefälligkeitshalber ein kurzes Verfahren zu sichern, in dem dann möglichst wenig untersucht wird. Und dann weg vom Tisch in die Schublade. So einfach stellt sich das der kleine Karl-Heinz vor.

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Re: Vorbild Grasser

und die Steuerverschwender (Regierung) essen gern im Ausland. Beim Abendessen in Davos haben sie wahrscheinlich über Anstand, Ethik und Moral diskutiert.

Re: Vorbild Grasser

nennen sie einen einzigen Popstar, Sportstar erfolgreichen Unternehmer oder irgend einen der viel Geld verdient hat der sein Geld nicht in einer Stiftung im In- od. Ausland hat, beides ist Steuerschonend. Abgesehen davon völlig richtig oder sollten alle noch mehr Steuern sparen damit noch mehr Zuwanderer zu uns kommen können oder warum kritisieren sie dann Stiftungen. Ich könnte mir keine Stiftung leisten, würde es aber sicher genauso machen, warum glauben sie wurde diese Möglichkeit geschaffen! Ihrer Meinung nach müssten dann alle unmoralisch sein, kindisch!

Re: Re: Vorbild Grasser

Ein Finanzminister ist nun einmal mit anderen Maßstäben zu messen als Herr Jedermann. Er hat Vorbildwirkung. Und seine Steuern im eigenen Land zu zahlen, wo man die Annehmlichkeiten des Landes in Anspruch nimmt, ist eigentlich selbstverständlich. Hinzu kommt aber, dass die Einkommensteuer einst eingeführt wurde, um die Staatsschulden bedienen zu können. Herr Grasser hat als Finanzminister die Staatsschulden weiter erhöht, die laufenden Zinsen auf Pump mit neuen Schulden bezahlt und drückt sich jetzt davor, wenigstens seinen Beitrag dazu zu leisten! Das ist schäbig! Immerhin hat er ja im Oktober schon eine Steuerhinterziehung zugegeben und schnell eine Selbstanzeige gemacht, bevor die Staatsanwälte das Konto öffnen ließen. Der Mann ist also bereits auf der Flucht.

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Re: Re: Vorbild Grasser

Schauspieler haben hinsichtlich steuerschonenden Stiftungskonstruktionen sicher nicht dieselbe Vorbildfunktion wie ein Finanzminister...

9 7

Chefredakteur vom Posterklub KHG

Die Nerven vom Charles-Henry müssen schon blank liegen, wenn er Lohnposter beschäftigt.

Sowas machen doch sonst nur Fanklubs von 3.klassigen Schlagerfuzzis.


Musste man für das UdSSR Staatsfernsehen auch Gebühren bezahlen?

Oder war das nur umsonst.

Grasser for Chancellor

Dann würde in Österreich wieder was weitergehen.

Es ist an der Zeit die große Bremse in der Regierung, die SPÖ wieder in die Opposition zu schicken.

Und dann gehören auch mit derselben Akribie die BAWAG-Verluste untersucht.

3,5 Mrd Euro aus ÖGB- und BAWAG-Vermögen WÄHREND DER WIRTSCHAFTLICHEN HOCHKONJUNKTUR IN ROTEM SAND ZU SETZEN,

ist ein wahres Kunststück der besonderen Art. In einer Zeit, in der man, bereits bei mäßiger wirtschaftlicher Spürnase eigentlich NUR Gewinne machen hätte können.

Ein Karton mit Hinweisen zu diesem roten Mega-Sklandal, gefunden in einem Keller, gäbe bereits erste wichtige Hinweise.


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Re: Grasser for Chancellor

Verblendung hat einen Namen, danke für die zur Schau Stellung. Gerne hätten wir einen Kanzler wie Grasser, die Steuerleistung würde zwar unter der moralischen Instanz, folgt man dem Vorbild, dezent um 70-80% zurück gehen. Alles kein Problem, in Seitenblicken würde er ja täglich erklären dass alles nur ein Missverständnis etc. wäre, seine Weste superrein, sein Verdienst bei Meindl sogar unter dem Schnitt etc. wäre. Nicht nur. Sie wünschen sich die progressive Reformpartei ÖVP zurück, die ja alle vor allem bei den Themen Bildung, Pensionen (Beamte, Bauern), Bundesheer, Verwaltungsreform etc. mit Ihren zukunftsgerichteten Konzepten und Vorschlägen vor sich her treibt.
Die ÖVP hat vor der vergangenen Nationalratswahl praktisch jedes Papier das irgendetwas bringen könnte in die Schlacht geworfen. Dass die schwarze Justizministerin kein Interesse am Verbleib der von Flöttl verspekulierten Milliarden hat, stimmt mich etwas nachdenklich.

Mir geht dieses kindische parteipolitsche Gezänk hier in diesem Forum mächtig auf den Sack!!!

Es sind die Roten genauso korrupt wie die Scharzen, Blauen, Orangen und Grünen. Alle haben sie Dreck am Stecken!
Dehalb wäre es höchst an der Zeit, dass sich in Österreich eine Bürgerbewegung abseits aller dieser kindischen Parteisoldaten gründet und diese aus ihren Ämtern befördert!

Re: Mir geht dieses kindische parteipolitsche Gezänk hier in diesem Forum mächtig auf den Sack!!!

Sorry, hab die braunblauen vergessen, die ebenfalls genug kindische, unfähige Parteisoldaten haben wie alle anderen!

1 2

Re: Grasser for Chancellor

Jetzt wirds hinten höher als vorn!

Das hat aber was gekostet!

Na ja, er hat´s ja!

Ist ja gut, Karl-Heinz, klär auf, wie deine Haberer ohne Leistung zu ihren Millionen gekommen sind (Kronzeuge?) und wenn du dann supersauber bist,

schau ma weiter, ok?

Re: Ist ja gut, Karl-Heinz, klär auf, wie deine Haberer ohne Leistung zu ihren Millionen gekommen sind (Kronzeuge?) und wenn du dann supersauber bist,

Diese "Haberer", wie Sie sie nennen, haben ihr Geld genau so verdient, wie die vielen "Haberer", die Consultingdienste für die immer noch schwerst verschuldete ÖBB machen.

Nur mit dem "kleinen" Unterschied, für meine "Haberer" betrugen die Consultingdienste nur 1,5 Promille, vom erzielten Verkaufserlös (GEWINN FÜR DEN STAAT).

während der Promilllbetrag bei der ÖBB wesentlich höher - von der jährlichen Neuverschuldung (VERLUST FÜR DEN STAAT) liegt.


Wollen Sie nicht für Mubarak arbeiten?

Im Verdrehen der Wirklichkeit sind Sie wirklich meisterhaft. Solche Leute sind gefragt.

Re: Wollen Sie nicht für Mubarak arbeiten?

Ich weiß: "Die Wahrheit wachst bei Ihnen am Platz des "himmlischen Friedens - dort wo viele Menschen der Wahrheitwegen Ihr Leben ließen."

Was gefällt Ihnen an mener Replik nicht? Auch wenn Ihr offensichtlich realitätsverweigerndes Ego es nicht wahrhaben will: Es waren Consulting-Verträge, wie sie bei der ÖBB in höherer Anzahl und in zum Teil höherem Ausmaß Jahr für Jahr gang und gebe sind.

Welcher ÖBB-Consulter hat denn gefragt, 'wos mei Leistung war'?

Sie sollten wirklich für Mubarak arbeiten, Sie sind wirklich Spitze im Schmeissen von Nebelkanistern.

Also: wenn Sie sich so gut auskennen können Sie uns ja sicher erklären, was Meischi geleistet hat, anstatt abzulenken.

Re: Welcher ÖBB-Consulter hat denn gefragt, 'wos mei Leistung war'?

Welchen ÖBB-Consulter hat man denn gefragt, wos sei Leistung war?

Solange noch soviel über ihn gepostet wird

geht's ihm gut....

Womit mein psychotherapeutischer Beitrag geleistet wäre.

Gast: LachenderZwerg
31.01.2011 13:03
4 3

Spaßgesellschaft

.. also das Beste an dieser "im Zentrum" Diskussion war der von Grasser vorgetragene Brief einer Frau soundso!
Für die Neidgesellschaft sei er zu jung, zu erfolgreich, zu schön, mit einer zu schönen Frau verheiratet?! Erfolgreich? Mit welchen Unternehmen? Zu schön? Tja vielleicht für Frauen, welchen die feminine Seite eines "Mannes" sehr wichtig ist! Und von wegen "schöne Frau". KHG ist in dieser Beziehung sicherlich die schönere Frau!

Gast: AlterKämpfer
31.01.2011 12:59
3 0

Nur mehr peinlich!

Der übergestylte KHG als Selbstverteidiger seines Luxuslebens. Und der quotengeile ORF gibt ihm 1 Stunde. Besser wäre ein baldiges Strafverfahren, über das man dann berichten kann!

Gast: Veit Schnalz
31.01.2011 12:57
13 8

Bewerbung als Kampfposter


Sehr geehrter Herr Dr. Grasser,

von Herrn Rumpold habe ich gehört, dass Ihre von der WKÖ geförderte Kampfposter-Stiftung leistungswilligen, engagierten Talenten, denen unsere Sauwirtschaft am Herzen liegt, die Möglichkeit bietet, sich steuerbefreit ein kleines Zubrot zu verdienen. Ich bin flexibel, dummdreist, akzeptiere alles, und weiß, was von mir erwartet wird: rote Stricherl bei den Linken, grüne bei den Rechten. Anbei mein Lebenslauf, meine Honorarvorstellungen und eine liechtensteiner Kontonummer.

Mit freundlichen Grüßen

Veit Schnalz

Re: Bewerbung als Kampfposter

Sehr geehrter Herr Schnalz

was die Honorarvorstellungen betrifft, nehmen Sie bitte mit meinem Büro Kontakt auf. Mein Mitarbeiter, Herr Dr. Vranitzky wird sie mit Ihnen ausverhandeln.

Mit ebensofreundlichen Grüßen
KHG

5 5

Re: Re: Bewerbung als Kampfposter

Was für eine geistreiche Replik, ich hoffe Sie bekommen gut bezahlt...

Re: Re: Re: Bewerbung als Kampfposter

Nun ja, wenn ich dem Satz:

"Herr Dr. Vranitzky wird sie mit Ihnen ausverhandeln."....

.... das Wort "telefonisch" vor ausverhandeln gesetzt hätte, wäre das Honorar um 10 % höher ausgefallen;-)

Der beste Korruptionsschutz ist wohl immer noch das Parteibuch ;-)


Re: Der beste Korruptionsschutz ist wohl immer noch das Parteibuch ;-)

Mit einem Wort, Sie sprechen KHG frei: Denn er hat/te keines;-)

Gast: hk1190
31.01.2011 12:47
0 4

Wo ist die Instanz ...

... die uns vor der Regierung beschützt? Das Parlament kann es realverfassungsmä-ßig ja nicht sein. Und der HBP wohl auch nicht. Also wer???
Wenn z.B. der Finanzminister Grasser, weil vielleicht strafrechtlich alles gar nichts ist, "groben Unfug" macht: wer ist in der Lage und tut es auch, ihn dann darauf hinzuwei-sen? Die Opposition schreit und wird nicht ernst genommen. Der HBP macht nichts, weil er vielleicht nichts weiß oder ...
Also wer schützt das staatliche Gesamtinteresse?
Ich fürchte, das ist ein schwer lösbares Problem. Denn, es bedürfte einer Instanz, die gänzlich unabhängig ist, von den tages- und parteipolitischen Bedürfnissen und Strukturen, und, diese Instanz müßte Kontinuität haben.
In diese Richtung sollten wir weiter denken. Wer hilft mit?

Gast: EgberthVonÜbegVonDaseg
31.01.2011 12:45
1 5

In was für einem Rechtsstaat sind wir?

Sehen sie sagt Grasser, ich wusste damals nicht, wer ich war, oder wohin ich hätte gehen sollen. so wurde ich Finanzminister und habe ein Versprechen gegeben, von dem ich keine Ahnung hatte, wie ich es hätte einhalten können, und alle haben dann erwartet, dass ich dieses Problem löse. Tatsache ist; Ich befinden mich jetzt in exakt derselben Position, in der ich damals war, bevor ich Finanzminister wurde, aber irgendwie ist jetzt alles eure Schuld.

Gast: Logiker
31.01.2011 12:44
4 4

blöde Frage

Wenn grasser mit den Provisionen von meischbergär und Plech nichts zu tun hatte,
WARUM ruft ihn dann der herr meischbergär an und fragt:
WOS WOAR MEI LEISTUNG?

kein Beweis im juristischen Sinne - ok, aber dennoch ein Beweis für jeden normal denkenden!

Antworten Gast: Novalis
31.01.2011 13:27
0 0

Re: kein Beweis im juristischen Sinne

Oh doch. Ein Richter könnte das in der Beweiswürdigung durchaus berücksichtigen.

Gast: Ein guter Tag beginnt
31.01.2011 12:43
5 7

Ein guter Tag beginnt mit der Verhaftung eines unmoralischen ExFinanzminister und deren korrupten Freunde


Sie sind der klassische Täter ob sie sich nun öffentlich winden wie ein Wurm oder hinter ihren Anwälten verstecken.

Sie sind moralischer Abfall.

Ein guter Tag für Österreich beginnt mit ihrer Verhaftung.

Antworten Gast: Siehe09:50DankeFürsKopieren
31.01.2011 14:14
2 0

Re: Ein guter Tag beginnt mit der Verhaftung eines unmoralischen ExFinanzminister und deren korrupten Freunde

Causa Grasser: "In was für einem Rechtsstaat sind wir?"
Lieber Herr Grasser
sie haben es ja wirklich auf den Punkt gebracht. Wir leben momentan in dem Rechtsstaat den sie als damaliges Regierungsmitglied mit zu verantworten haben. Ich nenne ihn mittlerweile den Nachkoalitioneren Schüssel-Mafiaismus. Sie wurden von ihm als Finanzminister ausgewählt da sie ein rückgratloser zu jeder Schandtat bereiter Spitzenlügner mit weiblichen Jungfrauengesicht waren. Doch da nun ihr Make Up bröckelig wird sieht jetzt jeder Österreicher ihre Fratze gar nicht mehr so gerne.
Und ihre jetzige Wehleidigkeit beruht meiner bescheidenen Meinung darauf das ihre kümmerliche Psyche das eigene Gesicht morgens im Spiegel nicht mehr erträgt.
Sie sind der klassische Täter ob sie sich nun öffentlich winden wie ein Wurm oder hinter ihren Anwälten verstecken. Sie sind moralischer Abfall.
Ein guter Tag für Österreich beginnt mit ihrer Verhaftung.

Gast: Peter Friesacher
31.01.2011 12:40
4 1

Selbst wenn sich manche Dinge als wahr heraus stellen...

wäre ich immer noch lieber KHG als Josef Pröll.

grassa

ist schuhldig. das wurde im gestern einteutig von ingrid turnherr nachgewisen.

und ausserdem waren sein bügets genauso negativ wie von allen anderen finanzmiistern auch.

5 0

Re: grassa

Sie hätten doch länger in die Schule gehen sollen ,da sie die Klassen offensichtlich zwar wiederholt haben aber es trotzdem wenig genützt hat.
"BÜGETS" ect.

Kinderkreuzzug.

Hier postet wirklich schon das letzte Aufgebot. Karl-Heinz steht das Wasser offenbar schon bis zum Hals

11 1

Es gab schon ganz andere Finanzminister

es gab schon Finanzminister, die m.W. wegen Steuerhinterziehun sogar rechtskräftig verurteilt wurden und nun als Moralapostel durch die Lande ziehen, um den derzeit agierenden - wohl bis dato unfähigsten - Politikern Österreichs zu zeigen, wie sie zu agieren haben. Hr. Rosam kann sich nicht entscheiden, ob er Mit Hrn. Grasser per Du ist oder nicht. Offenbar war er ihm als Finanzminister lieb und wert, ist als ihm nicht nützliche Privatperson jedoch nicht von Interesse. Man weiß gar nicht wieviele Freunde man hat, wenn man eine einflussreiche Stellung bekleidet - danach werden es deutlich weniger.

Gerechtigkeit für Karl-Heinz!

Hungerstreik vor Justiz- und Innenministerium, Publico-Büro, Küniglberg etc.

Antworten Antworten Gast: QualtingerQuantschniggRichter
31.01.2011 14:33
0 0

Re: Gerechtigkeit für Karl-Heinz!

Das brauchen sie gar nicht anzuregen das arme Volk hungert sowieso schon nach Gerechtigkeit.
:-)

Antworten Gast: baum233
31.01.2011 12:42
6 1

Re: Es gab schon ganz andere Finanzminister

Ganz zum Schluss hat Rosam Grasser nämlich wieder geduzt. Eine sehr komischer und schmieriger Typ ist das!

Gast: gast
31.01.2011 12:35
5 5

"In was für einem Rechtsstaat sind wir?"

In einem wo Reiche immer reicher werden, Arme immer ärmer und das mit System!

In einem wo Menschenrechte nur für Ausländer gelten.

In einem wo man kriminialisiert wird wenn man die eigene Meinung sagt und wenn man nur den gegenwärtigen Völkermord am eigenen Volk anspricht.

In einem in dem Recht und Pflicht nur für die Armen und Dummen gelten, die Betrüger, Lügner und Verbrecher werden durch das System geschützt!

Ein System der Sünde und Perversion, Demokratie genannt und da Grasser braucht sich gar nicht aufregen, würd er sich in einem echten Rechtsstaat so verhalten, hättens ihn schon vor 10 Jahren bei die Eier aufgehängt!

Kronzeuge Grasser: klär doch vor dem Staatsanwalt auf, wie die Freunderln zu den Millionen ohne Leistung gekommen sind

Du bist ja supersauber und hast mit ihnen nix zu tun (also fast nix- die Immobilienfirma, aber das ist ja nur Nippes)

Gast: radius
31.01.2011 12:22
4 2

Wo ist eigentlich unser Bundespräsident, der für alle Österreicher.

Wir warten auf einen Ordnungsruf für die Medien.

Re: Wo ist eigentlich unser Bundespräsident, der für alle Österreicher.

Von welchem Bundespräsidenten reden sie eigentlich...???

Ich wußte gar nicht, dass wir einen haben.?!

Aber sicherheitshalber sollten wir doch erst mal sämtliche Toilletten im Bereich d. Hofburg u.Umgebung absuchen, vielleicht finden wir dort doch einen....

Gast: ==EHM==
31.01.2011 12:17
15 17

Die sehr positiven Bewertungen und Pro Grasser Stimmung in diesem Forum kann ich in keinster Weise nach vollziehen.


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Re: Die sehr positiven Bewertungen und Pro Grasser Stimmung in diesem Forum kann ich in keinster Weise nach vollziehen.

Da läuft die GutmenschIN vor Zorn Rot an. Ihre mediale Hetzjagd funktioniert nicht wie geplant (so geht es übrigens allen linken Weltverbesserungs-Projekten). Die Leute wollen doch am Rechtsstaat festhalten und nicht einfach Menschen ohne Gerichtsurteil medial zu Tode hetzen. Österreich ist doch nicht China oder Nordkorea.

Re: Re: Die sehr positiven Bewertungen und Pro Grasser Stimmung in diesem Forum kann ich in keinster Weise nach vollziehen.

Geografisch zumindest nicht...

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Re: Re: Die sehr positiven Bewertungen und Pro Grasser Stimmung in diesem Forum kann ich in keinster Weise nach vollziehen.

Mediale Hetzjagd, Gutmenschin, Zorn Rot etc. Das sind also die "Argumente" die Grassers Weste reinwaschen....na pfiatgott der muass schuldig sein...abgesehen davon wäre es wunderbar wenn Sie an ihren Forderungen beispielsweise bei Asylwerbern festhalten würden...

0 0

Re: Re: Re: Die sehr positiven Bewertungen und Pro Grasser Stimmung in diesem Forum kann ich in keinster Weise nach vollziehen.

Asylwerber sind ohnehin die Liebkinder der GutmenschInnen - nur Österreicher brauchen aktuell leider diesen Schutz vor Medienhetze.

Hobbyökonom