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Der vergessliche Grasser zappelt im Stiftungsnetzwerk

01.02.2011 | 08:17 |  JOSEF URSCHITZ (Die Presse)

Die Erklärungen Grassers muten seltsam an. Denn für steuerehrliche Österreicher ergibt eine Liechtenstein-Stiftung keinen Sinn. Und unterjährige Kursgewinne auf "vergessenen" Depots sind nicht zu versteuern.

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Wien. In der Diskussion um die „supersaubere“ Weste des ehemaligen Finanzministers und nunmehrigen Privatiers Karl-Heinz Grasser werden unwidersprochen immer wieder zwei Behauptungen aufgestellt, die einer näheren Betrachtung nicht standhalten.

Als da wären: Ein umfangreiches Steueroasen-Firmengeflecht mit dem Endpunkt einer Stiftung in Liechtenstein sei „ganz normal“, wenn man sein Geld gut verwalten wolle.

Grasser: Vom Autohändler zum Steuersparer

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Und: Die Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung sei notwendig geworden, weil es „unterjährige Gewinne“ auf einem „vergessenen“ Depot gegeben habe, die – weil das Depot ja unbeachtet vor sich hin dümpelte – einfach übersehen wurden.

Zum Ersten: Eine Stiftung in Liechtenstein ist nichts Ehrenrühriges. Und auch nichts Außergewöhnliches, soll es doch dort angeblich 5000 Stiftungen von Österreichern geben. Sie ergibt nur, wie selbst liechtensteinische Banker im Gespräch offen zugeben, für steuerehrliche Österreicher einfach keinen Sinn.

Der Grund heißt Eingangssteuersatz: Wer eine Stiftung dotiert, also sein Vermögen „hingibt“, muss eine Art Schenkungssteuer berappen. In Österreich liegt diese Eingangssteuer bei 2,5Prozent. Dotiert ein Österreicher ganz offiziell eine Stiftung in Liechtenstein, dann hat er dafür aber 25 Prozent Eingangssteuer zu bezahlen. Dazu kommen noch 3,5Prozent Grunderwerbsteuer, falls es sich beim eingebrachten Vermögenswert um eine Immobilie handelt.

 

„Millionenfalle“ Liechtenstein

Ein fiktives Beispiel: Ein Berater kassiert im Zusammenhang mit einem Groß-Immobiliendeal zehn Mio. Euro Honorar. Versteuert er das ordnungsgemäß, zahlt er erst einmal knapp fünf Mio. Euro Einkommensteuer in Österreich. Bringt er den Rest in eine österreichische Privatstiftung ein, kostet das noch einmal 125.000 Euro an Eingangssteuer. Transferiert er diesen Betrag aber ganz offiziell in eine liechtensteinische Stiftung, sind 1,25 Mio. Euro Eingangssteuer fällig. Macht 1,125 Mio. Euro Unterschied!

Anders gesagt: Wer in Österreich zu versteuerndes Geld ganz offiziell an eine liechtensteinische Stiftung transferiert, dürfte wohl unter einer eklatanten Rechenschwäche leiden. Wirtschaftlich ergibt das keinen Sinn.

Anders sieht es natürlich aus, wenn man (aus steuerlichen oder sonstigen Gründen) viel Wert auf „Diskretion“ legt, die in Österreich anfallenden Steuern also nicht oder nur teilweise in die Berechnung einfließen müssen. Denn die liechtensteinische Stiftung bietet ein deutlich höheres Maß an Anonymität als die österreichische.

Den Weg des Geldes dorthin kann man mit einem Steueroasennetzwerk etwas undurchschaubarer machen. Auch wenn das nicht immer funktioniert, wie der Fall Meischberger gezeigt hat, der sich in der Causa Buwog/Immofinanz steuerlich per Selbstanzeige erledigte. Natürlich wird dem Privatier Grasser hier nicht unterstellt, sein Stiftungsnetzwerk so verwendet zu haben. Er kann als steuerehrlicher Staatsbürger auch nur von einer Steuerberatungskanzlei schlecht beraten worden sein.

 

Steuerpflicht nur bei Verkauf

Merkwürdig mutet die Erklärung an, ein „unterjähriger“ Kursgewinn auf einem kanadischen Wertpapierdepot sei „vergessen“ worden. Unterjährige Kursgewinne sind ganz klar nicht steuerpflichtig.

Außer natürlich, sie werden durch Verkauf eines Wertpapiers innerhalb der Spekulationsfrist realisiert. Dazu muss man aber aktiv handeln – auf einem „vergessenen“ Wertpapierdepot?

Wenn aber, wie es aussieht, aktiv Kauf- und Verkaufsaufträge gegeben wurden – muss ein Finanzminister (oder dessen Vermögensverwalter) dann wissen, dass die Erträge daraus steuerpflichtig sind? Gute Frage. Der einfache Staatsbürger muss es jedenfalls.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.02.2011)

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593 Kommentare
 
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Antworten Antworten Gast: Schüssel
31.01.2011 11:59
0 0

Re: Re: Causa Grasser: Reden`S vom Androsch?

Ihre Aktualität in der Realität scheint etwas nachzuhinken.

Grasser nur die Spitze v ÖVP FPÖ Loveparade

wenn heute weniger medienoffensive Politiker Grasser als kapitalen Sündenbock sehen wollen, dann nur deshalb, weil man von dieser systematischen Politik, die unter der ÖVP FPÖ Koalition mit Schüssel usus war, ablenken will.
Genauso wie bei BAWAG nicht nur Elsner einsitzen sollte, sondern noch viele andere, die gewerkschaftsnahe überall zugeschaut haben...
Jedenfalls hat man durch die schwache Gewerkschaft jetzt das Problem, dass die Bildung von Gewerkschafter immer mehr zu wünschen übrig lässt - und dumme Gewerkschaftle sind auch kein Segen für die Arbeiterschaft.
Und der Staat hat heute das angebliche Problem, kein Geld für Bildung zu haben,aber sinnlose Autobahnen wurden gebaut, die allerdings bei Stoßzeiten naturgemäß genauso überfordert sind, denn irgendwo dahinter ist ein Flaschenhals.
Geld stinkt nicht, ob es wie in Kärnten unter Haider und Hypo um Bankmißwirtschaft geht oder um die Dummheit die "Provisionsabfangjäger" anzuschaffen.
Landläufig stimmt es, wenn man sagt, lauter Gauner.
Und noch menschlich primitiver sind gezogen werden kann.
Ohne Moral wird immer gestohlen und die ÖVP FPÖ sollen sich ehrlich hinstellen und beichten.
Dann kann man ihnen vergeben und nur nach diesem Schuldeingeständnis sollten Sie als rehabilitierbare Mitglieder der Gesellschaft akzeptiert werden.
Größenwahnsinn und mangelndes Schuldbewußtsein der politischen Kaste führt zu diesem Mißbrauch von Staat.

Re: Grasser nur die Spitze v ÖVP FPÖ Loveparade

sie haben die spö vergessen ... die sitzt mit im sandkasten :-)

10 3

Höchststrafe durch die Medien,



denn juristisch wird da nichts herauskommen.


Re: Höchststrafe durch die Medien,

umso wichtiger ist es doch, dass die medien hier ein korrektiv bilden, nicht?

Re: Re: Höchststrafe durch die Medien,

und das tun sie auch. gestern im zentrum wurden die leute auf der straße darüber befragt ob sie den grasser mögen. das war ja keine manipulation sindern eben ein korrektiv, dort wo die staatsanwaltschaft von ortner manipuliert wird. die mag den grasser nämlich.

Gast: logiker
31.01.2011 09:30
3 14

warum das kasperltheater ..

er ist nur mehr der ehemann einer vermögenden frau ..
und diesen frauen geht bekanntlich der ruf über alles ..
im klartext .. solange der karli seine unschuld beteuert, und sie zu ihren freundinnen sagen kann .. der karli ist unschuldig, und kämpft um seine ehre, wird sie ihn weiter aushalten ..
tut er das nicht .. tja .. dann haben wir den ersten ehemaligen finanzminister der republik, der um sozialhilfe ansucht .....
Und drum nutzt er jede gelegenheit seine unschuld zu beteuern, weil er damit seinen wichtigsten und einzigen kunden, seine frau zufriedenstellt .........

Antworten Gast: logiker
31.01.2011 10:00
0 11

Re: warum das kasperltheater ..

ich bin hoch zufrieden .. lauter rote stricherl .. das zeigt, das ich den nagel auf den kopf getroffen habe :-):-):-):-):-):-):-)

Antworten Antworten Gast: logiker
31.01.2011 12:19
1 2

Re: Re: warum das kasperltheater ..

witzig.. zeigt, dass die bezahlten stricherl macher, ziemlich dumm sind ..
.... sonst würden sie das obige posting nicht auch noch mit roten stricherln versehen .
.. logik ist schon was feines :-):-):-)
(mal abwarten, was jetzt beim intelligenztest wirklich rauskommt :-):-):-)

Antworten Antworten Antworten Gast: logiker
31.01.2011 13:53
0 1

Re: Re: Re: warum das kasperltheater ..

ein rotes stricherl .. immerhin .. einer der sich als absoluter vollkoffer geoutet hat, vermutlich der, der nur nach den nicks sucht, und bei jedem nick auf der liste ein stricherl macht, ohne den text zu lesen :-):-)

Re: Re: Re: Re: warum das kasperltheater ..


Lustig, wie Sie sich ärgern !! :-)

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: logiker
01.02.2011 09:05
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: warum das kasperltheater ..

ärgern :-):-)
wenn man was beweisen will, ist provokation ganz nützlich .. hat ja auch funktioniert :-):-):-)

Gast: Panarcus1
31.01.2011 09:27
6 0

Zum Glück "hama Fall Grasa"

und Skylink ist schon Geschichte. Ehh OK.

Gast: Penseur
31.01.2011 09:27
29 6

Moralinsauer

Das unerträgliche Geschwafel von diesem"Experten" Rosam ist das Übliche, wenn man keine Beweise hat, aber irgendjemand "beschuldigen" will:
Beweise gibts zwar keine, aber er sei eben "moralisch" schuldig.
Besonders beliebt ist das auch, wenn man jemanden in die Nähe von irgendwelchen NS-Verbrechen rücken will.
"Moralinsauer" (Friedrich Nietzsche) ist wieder "in".

Antworten Gast: Le Patron
31.01.2011 10:07
2 3

Re: Moralinsauer

Was soll denn dieses Geschwafel???

Bei sovielen Anführungszeichen, bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob Ihr Statement überhaupt "ernst" genommen werden kann.

Sind Sie es Hr. KHG?

Re: Moralinsauer

* Es gibt 2 Möglichkeiten:
1.Sie argumentieren mit der naiven Dreistigkeit des KHG, der klar erkennbar alle Bürger für blöd verkaufen möchte,oder,
2.Sie sind-SCHLICHTWEG-DUMM!!
*Grasser wurde von der WKO in seiner Zeit als Finanzminister seine home-page mit ca 230000,-€-"GESPONSERT"!
*KHG-hat kürzlich und zwar öffentlich-STEUERHINTERZIEHUNG in Höhe von 19000,-€ eingestanden!!
Nicht der von Ihnen attakierte PR-Mann Rosam ist-suspekt,sondern Ihre Meinungsäußerung ist dubios, und bewegt sich auf einem äußerst bescheidenen Informations, und Intelligenzniveau!!

Antworten Antworten Gast: Penseur
31.01.2011 14:49
0 0

Re: Re: Moralinsauer

Blöd? Vielleicht sind Sie's, aber das trau ich mir nicht so einfach behaupten. Eins ist aber klar: Sie sind ein bisserl zu gefühlsbetont. Empört tun meinen Sie, genügt.
Aber ein bisserl Fachwissen schadet auch nicht, glauben Sie's mir.
Sie meinen wohl, eine Selbstanzeige zu machen sei das Geständnis einer Steuerhinterziehung? Also für Sie erklär ichs gern nochmals, obwohl ichs hier schon mal getan habe.
Die Selbstanzeige ist eine gesetzliche Bestimmung der BAO (Bundesabgabenordnung) und nicht des Finanzstrafgesetzes. Wer etwas zu versteuern vergessen hat, kann das in Form einer Selbstanzeige der Finanzbehörde nachmelden. Tut er das rechtzeitig, d. h. bevor die Finanz selbst den Fehler entdeckt hat, dann muss er die Steuer nachbezahlen. Dass das kein Finanzdelikt ist sehen Sie daraus, dass es unter dieser Bedingung kein Finanzstrafverfahren geben kann. Daher liegt keine Hinterziehung vor und zu "gestehen" gibts auch nichts, da es keine Beschuldigung gibt. Er bleibt gesetzlich straffrei.
Also sehen Sie:
Bevor man jemandem, der einem vielleicht unsympathisch ist, eine Straftat vorwirft, muss man jedenfalls in einem Rechtsstaat wie Österreich, die Rechtslage kennen. Und vorsichtig sein, bevor man andere dumm nennt. Zuerst Selbstanalyse vornehmen!

Re: Re: Moralinsauer

Sie bezichtigen "Moralinsauer" der Dummheit?

Und sind selbst nicht fähig richtig zu recherchieren? Zu Zeiten, wo man Grasser wegen der gesponserten Homepage angriff, sprach und zahlte man in Österreich noch mit Schilling und das ist ein gewaltiger Unterschied zu Ihrer Beschuldigung.

Und zu der Selbstanzeige der 18.000 €:

1) Dieser Betrag war für Wertpapiere, die KHG während 2002-2008 hielt (6 Jahre). Pro Jahr entspricht dies € 3.000,-. Das sind ca. 1 - 3 Promille der Gesamtsteuerlast, die KHG in den Steuertopf zahlt.

2) Bei einem entsprechend komplizierten Gesamtveranlagungssystem glaub ich KHG sehr wohl, dass ihn dies unabsichtlich passierte. Es klingt auch plausibel, dass KHG bei einer derartigen Untersuchungsdichte der Staatsanwaltschaft sicherheitshalber seinen Steuerprüfer beauftragt hat, nochmals alles durchzuforsten und dass er nach Auffinden dieses Versehens, sofort die Stuer mit Zinsen zurückzahlte.

Re: Re: Re: Moralinsauer

Es ist nicht in meinem Sinne mich mit Leuten zu matchen, die wortreich, und wichtigtuerisch-NONSENSE-behaupten! Die Beweise zu Ihrer gütigen Kenntnisnahme:
ad 1. Die hinterzogene Summe beträgt lt.KHG selbst-19000,-€, und die Hinterziehung fand in einer Periode statt, in der dieser unstreitig-Finanzminister war! Ihre-"Cent-Zählerei", wie viel pro Jahr,etc ist schlichtweg gemessen am Grundtatbestand-dubios und absurd!
ad 2.Da ist Ihre Stellungnahme inhaltlich noch schlimmer: Die €-Einführung erfolgte in Österreich per 01.01.2002, ab 31.03.2002 war der € in Österreich-alleiniges Zahlungsmittel!
Die "Homepage-Affäre" bezieht sich auf den März 2004!
Wie sagt man den Primanern in der 1.Klsse Volksschule-"Zuerst denken, dann reden"! Kapischo?!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Penseur
31.01.2011 15:23
0 1

Re: Re: Re: Re: @Rubin Balint Starck Moralinsauer

Zuerst war ich mir noch unsicher über Deinen IQ, wie ich schrieb.
Aber nach Deinen neuerlichen Äusserungen weiss ich:
Der Mangel an Fachwissen allein ists nicht. Da fehlen auch die geistigen Voraussetzungen dafür, sowas zu erwerben. Überheblichkeit, damit hat sich's.

Re: Re: Re: Re: Moralinsauer

@1) Die Zeitdauer betrug 2002 bis 2008 und das sind 6 Jahre. Und in Artiekeln fiel auch die Summe € 18.000 ... aber wie immer das macht das Kraut auch nicht fett. Jedenfalls ist dieser Betrag gegenüber den Gesamtsteueraufkommen KHG's geringfügigst und es ist durchaus plausibel erklärbar, dass dieser - zwischenzeitlich mit Zinsen bezahlte Nachtrag - bei den Steuererklärungen damals irrtümlich vergessen wurden.

@2) Da haben Sie recht. Sorry.

Gerechtigkeit für Karl-Heinz!

Hungerstreik vor Justiz- und Finanzministerium!

Antworten Antworten Gast: Gast
31.01.2011 10:21
0 0

Re: Re: Moralinsauer

Sehn wirs doch mal realistisch. 19000€ sind für KHG nicht mal Peanuts. Das das bei einem derart verworrenen Stiftungssystem mal vergessen und unter den Hut fallen kann ist klar.
Ich bin mir zwar sicher, dass der KHG in irgendwelche dubiosen Geschäfte verwickelt ist, aber wegen "läppischen" 19000€ wird er nicht straffällig werden...da find ich die Homepagegeschichte weit interessanter, aber da ist das Verfahren eingestellt worden - er hat also völlig korrekt gehandelt....

9 1

Re: Moralinsauer

"Moralisches" aus dem Munde von Rosam - das ist wirklich eine Zumutung.

Antworten Gast: krkrkrk
31.01.2011 09:52
1 0

Re: Moralinsauer

darf man sich in der presse pluspunkte auch selbst geben, auch wenn s die allergrößte sch... betrifft?

Gast: Gast
31.01.2011 09:27
7 15

"In was für einem Rechtsstaat sind wir"

In einem wo ein ganzer Staat wissen kann dass jemand in den Häfen gehört und es passiert aber nicht. Weil die Gesetze nicht für alle gleich zu gelten scheinen.

Gast: lolroflmao
31.01.2011 09:27
7 15

the_ultralol

herrlich
sieht so aus als hätte grasser eine ganze armee bezahlter kampfposter angeheuert.
woher er das geld wohl hat xD

Verzweifelt muss man sein,

um sein Geld in postings im Presse-Forum zu stecken. Hoffentlich ist der Stundensatz saftig...

3 0

Re: the_ultralol Das "System Grasser"???


Wie soll denn die Justiz was heraus finden, wenn das Lobbying schon im unbedeutenden "Presse" Forum so rigoros greift?

Oder ist es gar der Zensor selbst, der auch die anti-kath. Beilträge löscht?

Antworten Gast: Penseur
31.01.2011 09:48
2 2

Re: the_ultralol

Bezahlt krieg ich zwar nix, weder vom Grasser noch sonst von irgendwem.
Aber ich gehör zu den Leuten, die Erfahrung
haben, wie Hetzkampagnen funktionieren. Drum denk ich gerne zuerst selber nach, bevor ich was kritiklos nachbete.

Gast: timeo
31.01.2011 09:02
31 2

Fischer und Grasser

Dass der jetzige BP, der Fischer Heinz, damals vergaß, beim Nationalrat seine weiteren Einkünfte als Beamter von MONATLICH, damals noch Schillinge, in der Höhe von ca 45.000,- anzugeben, und das über mehrere Jahre, wurde von der linken Jagdgesellschaft bei keinem seiner Wahlkämpfe zum BP nichteinmal erwähnt .

Quod licet jovi, non licet bovi, wußten schon die alten Römer.

Re: Fischer und Grasser

Er war aber auch nicht Finanzminister. Non licet bovi sollte auch für Kommentare gelten!

Re: Re: Fischer und Grasser

aber er sollte als staatsoberhaupt die oberste moralische instanz sein ... zumindestens ist die frage zulässig und zeigt wie "moralisch" die österreichische politik ist.

Antworten Antworten Gast: Penseur
31.01.2011 09:58
1 0

Re: Re: @coldcase Fischer und Grasser

Aber der Androsch war Finanzminister und wurde wegen Steuerhinterziehung
gerichtlich verurteilt. Nicht von "News".
Falls das für Dich zu lange her ist, ältere
verdiente Genossen fragen! Die können sich sicher noch erinnern. Wenn sie wollen.

5 4

es wird immer unerträglicher

warum gibt man diesem Typen so eine Bühne zur Selbstdarstellung?
Die eingeladenen Gesprächspartner waren Marionetten, Turnher war schwach.

Antworten Gast: Penseur
31.01.2011 14:59
0 1

Re: es wird immer unerträglicher

Für Leute wie Dich empfehle ich die Geschichte der Hexenprozesse vor 3-400 Jahren zu lesen.
Da gabs auch Leute die meinten, es sei ohnedies verlorene Zeit, der Hexe auch noch einen Prozess zu machen, wo doch eh jeder wüsste, dass sie mit dem Teufel im Bunde ist und alle Leute es auch sagen. Also am besten, man verbrennt sie gleich und spart sich die mühsame Untersuchung, da ja dabei ohnehin nichts anderes herauskommen kann, als dass sie schuldig ist.

Re: es wird immer unerträglicher

Korrektur: Fr. Turnherr i s t schwach und überdies nicht unparteiisch!

Re: es wird immer unerträglicher

solch beeinflussbare Menschen wie sie gehen wählen, armes Österreich! Vielleicht kommen sie einmal in die Situation dass sie beschuldigt werden und keine Chance auf Richtigstellung bekommen, dann wissen sie warum man eine Bühne braucht. Als Müller,Meier, Huber wie sie ist es evt. der Grichtssaal, für einen Menschen der Öffentlichkeit der in allen Medien beschuldigt wird ist 1 Fernsehauftritt sich zu verteidigen nichts gegen die täglichen Berichte gegen ihn. Gott sei Dank sind solche Leute wie sie keine Richter!

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Grasser vertritt eine Spezies,

die leider in Österreich oft anzutreffen ist.

Die Politiker oder Politkerfreunde, die sich schamlos an der Grenze der Legalität bedienten und noch immer bedienen.

Dass er in den Medien vielleicht vorverurteilt wird, ist zum Teil auch ihm selbst zuzuschreiben.

Ich würde ihm außerdem den Prozess machen, weil er als Finanzminister 1/3 des österr. Goldes zu dem niedrigsten Preis in den letzten 3 Jahrzehnten verscherbelt hatte, NUR um eine "positive" Budgetbilanz darzustellen.

Gast: daane
31.01.2011 08:58
30 4

+

Für mich schaut das immer mehr so aus, also ob sich die schweren Vorwürfe etwa zum Thema BUWOG nicht bestätigen würden. Warum sonst wird aktuell auf sochen vergleichsweise Lappalien herumgeritten. Sicher sind 20.000,-- EUR für den "Normalbürger" viel Geld, und ja: es wirkt nicht gerade optimal, dass ein ehemaliger Finanzminister solche Fehler macht. Andererseits hat er es selbst angezeigt und den Schaden behoben - also was solls?
Meiner Meinung nach sollten die Ermittlungen zu den größeren Anschuldigungen rasch abgeschlossen werden, und dann wird man ja sehen, ob irgendetwas Stichhaltiges dran ist oder nicht.

Re: +

für sie ist es also eine lappalie wenn ein finanzminister wissentlich steuern hinterzieht? dann ist es auch eine lappalie wenn einer verkehrspolizist betrunken auto fährt....

0 1

Re: Re: +

Man sollte einmal Ihre Belege für Ihr Haus überprüfen und alle Reparaturarbeiten an Ihrem Auto, Sie Pharisäer! Da ging sicher nichts "schwarz", gell?

34 3

Es wäre höchst an der Zeit, dass

der ORF eine gleichwertige Sendung inszeniert, nur dass Vranitzky und Gusen dort permanent ausgequetscht werden, wie man zB mittels telefonischer Kurzberatung zu karibischen Millionenhonoraren kommt..
Der Pilz ist als "Aufdecker" am linken Ohr taub, somit hat er als selbsternannter "Kehrbesen" der Nation ausgedient!


4 2

Bühne frei für die Unschuld.....

...die Thurnherr war der wahre Skandal!!

Keine Fakten!Grassers one man show nicht zu stoppen,nichts von den Freunderl-Millionen-Provisionen,-eine völlig überfoderte "Diskussionsleiterin"
Wo bleiben Plech,Meischberger,Westenthaler und Riess-Passer ?

übrigens

wenn Rosam so groß tönt dass Grasser so quasi seine Freunde und ihren Machenschaften erkennen hätte müssen oder sonst sei er naiv. So gesehen müsste man ja dann den Herrn Schüssel verantwortlich machen, denn dieser hat Graser ja als Finanzminister geholt. Also alles relativ. Die große Gefahr für Grasser besteht jetzt darin, dass er durch seine Offenheit gezeigt hat dass er über Andere scheinbar doch nichts weiß, daher ist er sozusagen "FREIGEGEBEN" und Einige nützen die Chance mit der Jagd auf Grasser von sich selbst abzulenken! Wer am lautesten knallt dem sollte man auf die Finger schauen!

Gast: Hr.Zyni
31.01.2011 08:50
7 1

An Herrn Rosam

Hätte Moral eine politische Relevanz müsste die ganze Bundesregierung zurücktreten

Gast: Eben-ätzer
31.01.2011 08:48
3 3

und welchen ÖRF haben wir ??

einen ORF der seinen Seitenblicken-Schönlingen Bühne bietet - unter allen Umständen;

1000 andere Beschuldigte und von der Justiz oder der Finanz "Verfolgte" würden auch gerne eine Bühne ztu Selbstdarstellung haben

Das gehört vor die Hörer- und Sehervertretung!
(aber die ist ja auch politisch besetzt)

Gast: bitter
31.01.2011 08:45
12 3

wirklich bitter

egal ob er unschuldig ist oder nicht, aber diese behandlung hat wirklich niemand verdient. die sollen ihm endlich den prozess machen und dann wird (hoffentlich) aufgeklärt ob er schuldig ist oder nicht.
aber selbst, wenn er als unschuldig freigesprochen wird (und sich das dann durch alle instanzen durchgezogen hat), wird er nie wieder rehabilitiert sein. der pöbel wird in seiner vorverurteilung immer verharren und von "justizskandal, freunderlwirtschaft, erkauftes urteil, usw." reden.

Gast: marcel.
31.01.2011 08:41
1 2

na was will er

Frau B-O, ihrerseits Justizministerin wird schon wieder zeit haben auf einen Kaffeeplausch mit seinem RA Ainedter....

Wo er recht hat hat er ...

In was für einem Rechtsstaat leben wir hier eigentlich. In einem Staat mit politischer Justiz.

Ja Karl-Heinz da hast Du recht, denn sonst hätte Fiona nur besuchsrecht und jede männliche Menge Konkurrenz.

Gast: vatermorgana
31.01.2011 08:38
7 8

"In was für einem Rechtsstaat sind wir?"

Da wo Leute wie Sie, Herr Grasser, immer noch frei herumlaufen !"

 
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