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Causa Grasser: ÖVP geht auf Distanz zu KHG

03.02.2011 | 14:13 |   (DiePresse.com)

Ferdinand Maier, Infrastruktursprecher der ÖVP, und VP-Abgeordneter Michael Ikrath kritisieren Grasser.

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Seitdem Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP) zugegeben hat, dass er Selbstanzeige wegen einer "vergessenen" Steuerzahlung erstattet hat, gehen seine ehemaligen Parteifreunde zusehends auf Distanz zum früheren Vorzeigeminister der ÖVP/FPÖ/BZÖ-Regierung unter dem damaligen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP). Ferdinand Maier, Infrastruktursprecher der ÖVP und Raiffeisen-Generalsekretär, meint in der aktuellen Ausgabe des Magazins "News": "Grasser hat die Vorurteile in der Bevölkerung über Politiker verstärkt. (...) Ich stand Grasser immer reserviert gegenüber und hatte den Eindruck, dass er stets mit dem Image einer schlechten Ausgabe eines Autoverkäufers gekämpft hat. Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel hat sich bereits vorsichtig distanziert, das sagt schon alles".

VP-Abgeordneter Michael Ikrath wiederum betonte: "Es ist maßlos enttäuschend, dass Grasser noch nicht versteht, dass es hier um Moral und Ethik geht - beides tritt er mit Füßen. (...) Ich frage mich: Wieso lacht er von Seefeld bis Wien ständig in die Kameras und macht sich damit lustig über jene Menschen, die tatsächlich durch Schicksale zu Opfern wurden". Und selbst Heidi Glück, ehemalige Pressesprecherin von Schüssel, ist um Distanz bemüht. "Die Steuernachzahlung hat seine Argumentation in der Glaubwürdigkeit erschüttert", so Glück. Gleichzeitig hielt sie fest, dass Grasser als Finanzminister die Finanzpolitik der Regierung Schüssel "perfekt vermarktet" hat.

"Grasser glaubt, Politik ist ein Spiel"

An diesem Marketingtalent zweifelt inzwischen PR-Profi Wolfgang Rosam, der als Vertrauensmann von Schüssel gilt. Demnach glaube Grasser, Politik sei ein "Spiel". Die Menschen wollten aber Politiker, die Vorbilder seien. Zum weitgehenden Schweigen von Schüssel zu den zahlreichen Vorwürfen gegenüber Grasser meinte Rosam: "Ich vermisse ein klares Statement von Schüssel. Er sollte sagen, dass das Vorgehen von Grasser nicht in Ordnung ist. Oder sagen, dass er sich getäuscht hat."

 

(APA)

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409 Kommentare
 
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Gast: Gewerkschaftsmitglied
20.03.2011 20:51
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SkandalpolitikerIn Gabriela MOSER

Die grünen Antidemokraten
können das demokratisch legitimierte und im Vergleich zu heute geradezu sensationell erfolgreiche Experiment Schwarz-Blau bis heute nicht verkraften.

Warum haben die Grünen so große Probleme mit unserer österreichischen Demokratie?

Die Show, die sie hier abziehen - im speziellen die hasserfüllte und unsägliche von Gabriela Moser - ist schäbigst, abstossend und weit unter der Gürtellinie!

Gast: Vranz
20.03.2011 20:50
0 0

Die wirkliche SkandalpolitikerIn: Gabriela MOSER

Die grünen Antidemokraten
können das demokratisch legitimierte und im Vergleich zu heute geradezu sensationell erfolgreiche Experiment Schwarz-Blau bis heute nicht verkraften.

Warum haben die Grünen so große Probleme mit unserer österreichischen Demokratie?

Die Show, die sie hier abziehen - im speziellen die hasserfüllte und unsägliche von Gabriela Moser - ist schäbigst, abstossend und weit unter der Gürtellinie!

"Dass das Land so korrupt ist...

... wie ich, macht mich wirklich stolz. Zeigt es doch, dass es fähig ist von mir zu lernen!" sagte der Edelgammler.

Gast: Parteifrei
10.02.2011 02:08
1 0

Hauptwohnsitz Justizanstalt Wien-Josefstadt

Vielleicht zieht er ja bald ins "Landl".


Gast: Nick
09.02.2011 21:48
0 1

Schmutzkübel - Kampagnen ohne Ende ?

Ein kleines und leider w a h r e s Beispiel für die perfideste Verleumdungskampagne der II. Republik, die da gerade läuft:
Unter einem roten Finanzminister wurde 1997 versucht, die im Eigentum des Bundes befindlichen Eisenbahnerwohnungen (an die 20.000) o h n e Ausschreibung (sic !) um den einzigartigen Schnäppchen - Preis von 180 Mio ATS, also ca. 13 Mio € zu verscherbeln. Da waren die 1.016 Mio € (in Worten: 1 Milliarde und 16 Millionen Euro, die Grasser und Traumüller netto erzielt haben, wohl doch nicht so schlecht, wie öffentlich behauptet wird ...Der Staatsanwalt sollte einmal prüfen, wer 1997 im Finanzministerium die Fäden gezogen hat ! Wo wäre die Milliarde denn versickert ? Da hätte die gift- und galle-grüne, verbitterte und keifende Abg. Gabriela Moser wirklich etwas REALES aufzuklären !

0 0

Re: Schmutzkübel - Kampagnen ohne Ende ?

Und damit rechtfertigen sie alles, eine traurige Moral.

Re: Schmutzkübel - Kampagnen ohne Ende ?

1. Was genau heißt "versucht"? Was ist mit diesen Wohnungen geschehen?
2. Wieso sollte für ÖBB-Besitz der Finanzminister zuständig sein?

Antworten Gast: Knatterton
09.02.2011 21:59
1 0

Re: Schmutzkübel - Kampagnen ohne Ende ?

Ja, man sollte das untersuchen. Auch. Aber an allererster Stelle sollte man die "garantiert blütenweise Weste" von Herrn Grasser, die leider jeden Tag schmutziger und schmutziger wird, unter die Lupe nehmen. Oder, Mr. Nick?

Antworten Antworten Gast: Niederösterreicher
10.02.2011 01:09
0 2

Re: Re: Schmutzkübel - Kampagnen ohne Ende ?

Die Sache ist doch ganz einfach: Die "Selbstanzeige" hat der Gesetzgeber geschaffen. Wer davon Gebrauch macht, handelt im Rahmen der Gesetze. Und da ändern das ganze "Gesudere" und die Verdächtigungen von KHG nichts.

Nebenbei bemerkt: wenn eine "Selbstanzeige" moralisch verwerflich ist, dann handelt der Gesetzgeber und nicht derjenige, die diese Bestimmung für sich nützt, unmoralisch!

Kapiert?

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Re: Re: Re: Schmutzkübel - Kampagnen ohne Ende ?

"Kapiert?"
Ihre Manieren scheinen auch nicht die "Besten" zu sein, Herr Gast.

Gast: Niederösterreicher
08.02.2011 13:27
2 1

Der "Presse" ins Stammbuch geschrieben:

Liest man deren Berichterstattung über Grasser, dann fühlt man sich stark an das Editorial von Fritz Neugebauer in der "GÖD" von Februar 2011 erinnert. "Abenteuerlich, so könnte man bezeichnen, was einem in den letzten Wochen
von manchen Medien vorgesetzt wurde. Dass Manipulation und Provokation seriöser
Information den Rang ablaufen, ist bedauerlich, die Häufung von Fehlern und verkürzten
Darstellungen schlichtweg beschämend. Wo sind sie geblieben, die journalistischen
Tugenden? Was ist mit Objektivität, mit Sorgfaltspflicht? Aus bewussten Falschmeldungen
Kapital zu schlagen und damit eine ganze Berufsgruppe in Verruf zu bringen, gehört
sicher nicht dazu...."
Liest man nämlich die Antwort Grassers auf die tel. Mitteilung Maischbergers genau, so steht darin nichts anderes, als daß sich 1.) Grasser über das Angebot der Staatspolizisten, Details der Anzeige gegen ihn und Maischberger (!!!!) gegen Geld zu verraten, empörte und 2.) Maischberger vorschlug, sich ZUM SCHEIN auf das Angebot anzulassen, aber sich gegen den zu erwartenden hinterhältigen Vorwurf, er hätte eine Bestechung versucht, entsprechend (geheimes Abhörgerät, notarielle Beurkundung).
Dabei sei aber auch die Frage erlaubt, ob man denn nicht auch das Recht haben soll, sich gegen geheime Bespitzelungen (Olah, schau obe) auch auf solche Art zu wehren!

Und was hat die "Presse" aus dieser Information gemacht? Früher wäre das bei einer "Presse" eines CR Schulmeister undenkbar gewesen!

Antworten Gast: Niederösterreicher
08.02.2011 23:04
0 0

Re: Der "Presse" ins Stammbuch: Ergänzung

...er hätte eine Bestechung versucht, entsprechend (geheimes Abhörgerät, notarielle Beurkundung) ABZUSICHERN!

Gast: gast
07.02.2011 14:22
2 0

nebenbei ..

wo steckt eigentlich die kohn von der medici bank .. legt einen riesen betrug hin, die bank austria ist beteiligt, die millionen schwirren nur so von liechtenstein in die schweiz und zurück, der ehemalige bundeskanzler hat auf der web site geworben, die halbe ehemalige regierung sitzt im aufsichtsrat .. und dann ist schweigen ?

Antworten Gast: berggruen
09.02.2011 20:20
0 0

Re: nebenbei ..

der geht´s nicht so schlecht, hat ja auch die elite der ach so kundigen bankdirektoren hierzulande und deren verwandtschaft bei ihr angelegt,...... man weiss ja, dass diese herren niemals ihren eigenen kundenempfehlungen folgen, diesmal haben sie aber schwer geblutet,.. soll ja ein ganz verschworener kreis in wien manchmal dinieren , um noch irgendwie an die kohn kohle zu kommen,....

1 1

lasst Plech ziehen

denn der bezahlt am wenigsten Steuern oder beschäftigt gar unzählige Menschen in ÖSterreich.

Der Sumpf um KHG gehört aber so schnell und zügig als möglich aufgeklärt, da er leider bereits jetzt viele BürgerInnen von seiner angeblichen Unschuld und reiner Weste, unter zuhilfe des ORF überzeugen durfte !

Seltsam ja auch, dass gerade er sich über die hiesige Korruption aufregt, von der er selbst ja bestens leben durfte .... und wohl auch seine Verurteilung verhindern wird.


Antworten Gast: Luzifer
08.02.2011 13:31
0 0

Re: lasst Plech ziehen

hat Plech nicht in 1.Linie mit den Roten gepackelt?

Was mich auch so seltsam berührt: Empfänger der Provisionszahlungen nach den Behauptungen der Grünen Maischberger. Zahler der der rote Pöchhacker. Und wer soll jetzt strenge bestraft werden? Der Grasser! Eine wohl seltsame Logik!

Antworten Antworten Gast: greinnert
09.02.2011 20:23
0 0

Re: Re: lasst Plech ziehen

farbenblind?? in diesem Fall sind Freunde eben Freunde,..oder denken sie wirklich, ausgerechnet SIE würden die richtige Partei wählen??? das glaubt in Österreich niemand mehr.

Gast: gast
06.02.2011 17:45
4 0

a propos "unschuldsvermutung"

ich dachte, grasser hätte seine unschuld längst schon damals während seiner zeit unter haider verloren ;-)

Re: a propos

:-))))

Gast: Gamm4
06.02.2011 12:44
0 0

Mich würde es wundern, wenn

Plech das Haus tatsächlich verkauft.

Alleine vom sentimentalen Wert her. Nicht nur, dass er dort Haider eine Bleibe verschafft hat, auch KHG hatte er unter seiner eigenen Wohnung einquartiert.
Den habe ich aber, im Gegensatz zu seiner damaligen Frau/Freundin(?), nie zu Gesicht bekommen.

Jedenfalls fände ich es selbst schade, wenn das Gebäude in dem ich aufgewachsen bin, nicht mehr Ernst gehört.
Vielleicht will er ja doch gen Zweit- oder Drittwohnsitz ziehen, also Australien oder Mallorca.

Gast: ControllerIn
06.02.2011 11:57
2 0

Peinlich

Diese Artikulation der Politiker ist nur noch peinlich, peinlich, peinlich...

"..seinen in Wien bestehenden Lebensmittelpunkt aufzugeben."

eh für die nächste zeit nicht nötig.

und wenn dann der umzug nach krems-stein ansteht: 70 km ist eh so gut wie nichts, da kann man nach wie vor der einfachheit halber wien seinen lebensmittelpunkt nennen.

Gast: Nur mehr Kopfschütteln
06.02.2011 02:04
0 0

Nachtrag zu Globe-Invest-Wolschlager OÖ............

.......http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/steyr/art68,294258

Gast: wasistinösterreichlos?
06.02.2011 01:58
1 0

Sind sie nicht ALLE GLEICH???.......

......In OÖ. gibt es fast 4000(Viertausend) Familien die bei Globe-Invest um 34 000 000 Euro(Vierunddreissigmillionen) gebracht wurden - Auch diese Geschädigten warten seit Jahren(wie bei Immofinanz, Meinl usw.) auf Ergebnisse bei der Justiz - Derzeit:0 Ausrede: zu wenig Personal!
Nur nebenbei erwähnt sei, dass dieser Wolschlager sich nach wie vor in Freiheit befindet und in OÖ ein Freudenhaus(Puff) betreibt!
Wäre interessant mit welchem Geld das finanziert wurde!?
http://www.globeinvest.at/downloads/Wirtschaftsblatt_20100823.pdf

Gast: warumgibtesaufdertastatureinDOLLARzeichenaberkeinEUROzeichen???
06.02.2011 01:21
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Nur zur Information.....

.....vielleicht kann man es den Plech ausrichten - das Beinfleisch wäre beim Penny jetzt im Angebot - Normalpreis 4,99 JETZT NUR 2,99!

Antworten Gast: Frau Holle
10.02.2011 14:34
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Re: Nur zur Information.....

glauben Sie, der Plech bräuchte ein neues Wadl, weil schon einige Bisswunden in seinem drin sind ?

 
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