Rating-Agentur stellt Italiens Bonität infrage

22.05.2011 | 15:37 |   (DiePresse.com)

Standard & Poor's bezweifelt, dass Italien den milliardenschweren Schuldenberg abtragen kann. Die Regierung in Rom reagiert empört und weist die Einschätzung entschieden zurück.

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In Europas Schuldenkrise rückt nun auch Italien wieder in den Blick. Dem Land droht eine schlechtere Bonitätsnote der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P). Die S&P-Experten warnten am Samstag, sollte das italienische Wirtschaftswachstum weiter schwach bleiben, werde die Regierung in Rom Probleme mit ihren Plänen zur Schuldensenkung bekommen. Das Finanzministerium reagierte darauf empört.

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Die drittgrößte Volkswirtschaft in der Euro-Zone hat die Finanzkrise zwar besser verkraftet als manche andere im Währungsraum. Die Konjunkturentwicklung verläuft in Italien allerdings bereits seit mehr als einem Jahrzehnt nur schleppend. Um dies zu ändern, hatten Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) dem Land jüngst weitreichende Strukturreformen empfohlen. Insbesondere forderten sie Schritte zur Produktivitätssteigerung und zur Ankurbelung von Investitionen aus dem Ausland.

Ein angeschlagener Berlusconi

Die S&P-Experten gehen nicht davon aus, dass die fragile Mitte-Rechts-Koalition des durch Sex- und Korruptionsvorwürfen geschwächten Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi sich bald dazu durchringen wird. "Ein möglicher politischer Stillstand könnte zu einer Abschwächung der Fiskallage führen", warnte S&P-Analystin Eileen Zhang. "Im Ergebnis gehen wir davon aus, dass sich Italiens Aussichten auf eine Reduzierung der Schulden der Regierung verschlechtert haben."

Andere Experten schlagen in dieselbe Kerbe. "Wegen seiner sinkenden Popularität zögert Berlusconi damit, etwas zu unternehmen, was ein sehr unpopuläres Reformprogramm wäre, das zu Arbeitsplatzverlusten und fallenden Einkommen führen könnte", sagte Raj Badiani von IHS Global Insight.

Proteste, aber kein Rettungsschirm

"Die Märkte waren sanft zu Italien, weil sie dessen niedrige Wachstumszahlen und hohen Staatsschulden gewohnt waren", sagt Badiani. "Wenn sich das Wachstum stark verlangsamt, dann werden die Leute die hohen Staatsschulden wieder in den Blick fassen und Italien auf einer Ebene mit Spanien einstufen." Die Regierung in Madrid konnte dank eines harten Sparkurses eine Flucht unter den Euro-Rettungsschirm bislang vermeiden, sieht sich aber mit umfangreichen Protesten konfrontiert.

S&P prüft nun eine Herabstufung der italienischen Staatsanleihen. Der Ausblick für das Rating wurde demnach auf "negativ" von bislang "stabil" gesenkt. Die langfristigen Verbindlichkeiten bewertet S&P mit der Note "A+", die kurzfristigen mit "A-1+". Damit stuft die Agentur Italien schlechter ein, als es die Konkurrenten Moody's und Fitch tun. Ein schlechteres Rating kann zu erheblich höheren Zinsen für italienische Staatsanleihen führen.

Finanzministerium stellt Einschätzung infrage 

Das Finanzministerium in Rom reagierte mit Unverständnis auf die S&P-Einschätzung. Diese weiche sehr stark ab von Beurteilungen internationaler Organisationen wie der OECD, des IWF und der EU-Kommission, erklärte es.

Ein politischer Stillstand sei auch ausgeschlossen. Die Regierung von Ministerpräsident Silvio Berlusconi bereite im Gegenteil bereits die notwendigen Maßnahmen vor, um das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts bis 2014 zu erreichen. "Italien wird seine Versprechen einhalten", sagte Wirtschaftsminister Giulio Tremonti am Samstag .

Wirtschaft in Italien besser als erwartet

Daten zum italienischen Wirtschaftswachstum und zum Haushaltsdefizit seien besser ausgefallen als erwartet. Die Pläne, bis 2014 einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen, seien weit gediehen und erhielten voraussichtlich bis Juli die Zustimmung des Parlaments.

Im vergangenen Jahr stieg die Wirtschaftsleistung Italiens um 1,3 Prozent. Für das laufende Jahr rechnen Ökonomen mit 1,1 Prozent. Gegen die hohe Staatsverschuldung, die im Oktober 2010 auf 1867,4 Milliarden Euro gestiegen war, verabschiedete die Regierung Ende 2010 ein 24-Milliarden-Euro-Sparpaket.

 

(Ag.)

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109 Kommentare
 
12 3

Traurig

alle - aber auch alle Meldungen hier treffen so ziemlich den Nagel auf den Kopf - 100 % Zustimmung

Nun die Frage - wie sollen wir darauf reagieren ?
Wir sind in der Kapitalismusmühle, unsere KInder, wenn dies sich in dieser Geschwindigkeit weiterentwickelt, wie sieht dann ihre Zukunft aus ?
Haben diese vielleicht auch die gleichen Proble wie zur Zeit die Syrische Bevölkerung ?.

Wir stecken in der eisernen Faust des Finanzkapitalismus - einige Wenige pressen die Bevölkerung aus.....

Na - sagen sie mir - wie reagieren

Antworten Gast: 1. Parteiloser
23.05.2011 16:16
0

1 Möglichkeit!

Eine kollektive Abgabenverweigerung würde den Typen sofort das Wasser abgraben. Begleitet mit einer kollektiven Nachbarschaftshilfe und einer Aufwertung der Familie als natürlich soziale Zelle würde die Gesellschaft nicht nur von der durchgeknallten Finanzwirtschaft befreien, auch die Staatlichkeit müsste sich wieder in den Dienst der Gesellschaft stellen.

3 - 6 Monate dieser gewaltfreie Streik und die notwendigen Korrekturen würden in Arbeit sein.

Schlagzeile Ende 2011

Ratingargentur stellt Austria die Rute ins Fenster

Passend zum Nicolaus

Antworten Gast: 1. Parteiloser
23.05.2011 16:20
0

Re: Schlagzeile Ende 2011

Das Problem wurde dann ja sehr schnell mit Steuererhöhungen gelöst.

https://www.bmf.gv.at/budget/akthh/2011/201103hauptueberblicke.htm

Staatseinnahmen:..13.998 Mio. Euro (+ 11%!)
Staatsausgaben:....18.802 Mio. Euro (+5%)
Defizit 3 Monte:.......4.804 Mio. Euro!

Das ist nur aus der Sicht des Bundes. Die Länder, Gemeinden und die ausgegliederten Bereiche kommen noch dazu genauso wie die irren Verbindlichkeiten aus den Leasingfinanzierungen.

Die Österreicher der Realwirtschaft brennen wie noch nie, um den Wahnsinn der Regierung zu finanzieren.
Die Bonität wurde ausschließlich durch eine noch intensivere Verknechtung sichergestellt. Wie lange geht das noch?

Gast: HJB
22.05.2011 20:04
2

wie gehabt, eine Politik zum bitteren Ende

. . . wo bleiben die Ökonomen, wo die Wissenschaften, welche den Weg "einer" Wirtschaftsgemeinschaft weisen?
Brüssel's Vision eines Superstaates, ist ein multikultureller Sauhaufen, ein Fressen der Ratingagenturen, welche im Interesse der Kapitalisten und Spekulanten die schwachen Ökonomien gegen alle Welt ausspielen.
Wer kennt schon Robin Hahnel, Jürgen Habermas, George Soros, Jürgen Habermas, etc.?

Morsch

Italien ist der nächste morsche Baustein. Das ist alles nicht zu retten, ein großes Unheil droht nachdem das Schuldengefüge noch in diesem Jahr zusammenbricht. Ein schlauer Mensch erklärt dies im Netz, man suche ,,Finanzwahnsinn erklärt", so gut hab ich das noch nirgends gelesen. Alle reden von Aufschwung dabei stehen wir alle am Abgrund, die größte Wirtschaftskrise aller Zeiten wird folgen!

Eines ist sicher, die letzte Anleihe vor der Pleite wird nicht entschuldet!

Das Risiko der Kreditgeber ist aber gering, weil die Steuerzahler zwangsenteignet werden, zum Dank, diese Grokonellen gewählt zu haben.

Gast: zum nachdenken
22.05.2011 13:50
0

neue Weltordnung basierend auf nur eine Weltregierung und nur eine Weltwährung.

einfach zum nachdenken: Die Bilderberger wollen sichtlich ihre neue Weltordnung basierend auf nur eine Weltregierung und nur eine Weltwährung.

Antworten Gast: zum nachdenken
22.05.2011 14:57
2

Re: neue Weltordnung basierend auf nur eine Weltregierung und nur eine Weltwährung.

Wie erreicht man das? -
1) Staaten abhängig machen über private Zentralbanken: Staaten borgen sich bei privaten Personengruppen Geld aus. Staatlichkeit wird vorgetäuscht.
2) Politik über Lobbyismus unterwandern: Den Politikern vorgeben, was diese machen sollen: "Wer das Geld hat, schafft an" bzw.: "Give me control of a nations money supply, and I care not who makes it's laws." M. A. Rothschild
3) Auswahl vortäuschen: Links gegen (Mitte)Rechts etc.. Demokratie glaubend machen, obwohl eigentlich Plutokratie herrscht.
4)Kontrolle der Medien: Einschränken der Meinungsfreiheit: Informationen einschränken: Medien kaufen
5)Psychologische Voraussetzung, z.B. im letzten Jahrzehnt:
Krieg gegen den "Terror"
6) bewusst Krisen schaffen: a) über eingeschleuste Akteure, die Aufruhr anzetteln b)über Gelddruck ("geht das Essen aus, wird man aggressiv")
7) ->bewusste Destabilisierung der Finanzwelt: USA, EU, China bzw.: Dollar, Euro, Yen.
Nicht die Staaten sind der Schlüssel der Welt. Geld ist es. Wer das Geld global hat, hat die Kontrolle und kann Krisen bewusst schaffen.
8) Zielgruppen gegeneinander aufhetzen->den Staaten Geld abdrehen -> härtere Steuern: indirekt Bürgertumulte durch Gelddruck machen, Feindbilder schaffen-> gegeneinader aufhetzen-> Chaos
9) Ordnung anbieten: eine neue Weltordnung basierend auf nur eine Weltregierung und nur eine Weltwährung.

Antworten Antworten Gast: markus trullus
23.05.2011 07:02
0

Re: Re: neue Weltordnung basierend auf nur eine Weltregierung und nur eine Weltwährung.

Net bös sein, aber das ist letztendlich alles Quatsch! Unser Druck nach Sicherheit, unsere irre Vision nach einer allgemeinen, super gerechten Welt (sozialistische Gerechtigkeit, siehe Laura!), das alles wird populistisch von allen Parteien damit verkauft, dass Vorgriffe über Jahrzehnte auf fiktive Budgets gemacht werden (Kreisky hat damit hierzulande begonnen), und den Schuldenberg dann einfach den Bürger über Inflation abbezahlen zu lassen. Und eben den Bürger im Glauben zu lassen, dass "ja der Staat das bezahlt", mit dem übereifernden, umverteilenden Griff in die Taschen des Bürgers. Schauen sie sich jene Staaten an, die da nicht mitgespielt haben, wie unser westlicher nachbar; dort haben die Bürger erkannt, dass man eben nicht nur auf Pump leben kann.... Das ist das Problem des Sozialismusverseuchten Kontinents und damit auch der EU. Und die Soz. Parteien wollten aus der EU ein sozialsitisches Experiment, dier EudSSR machen... was daneben gegangen ist (Gusi &Co)! Von wegen das Anmachen der "Kapitalisten". da fallen Sie auf eine ganz dumme Schuldzuschiebung der Linken herein, die das schon immer so gemacht hat!

Re: neue Weltordnung basierend auf nur eine Weltregierung und nur eine Weltwährung.

Könnte mir durchaus vorstellen, dass es so einen Plan längst gibt, der Gloablisierungswahn wird ja immer brutaler.

Die gehen buchstäblich über Leichen. Siehe zB Indien, wo sich ca. 100.000 Bauern in den letzten Jahren umgebracht

Unter Bauern Indien Selbstmord googeln!

Gast: Lingus
22.05.2011 13:03
1

Glaubwürdigkeit ist

das Hauptproblem.

Auf der einen Seite die div. Politiker die über zig Jahre mit immer größeren Lügen die Wähler bei der Stange halten wollten und auf der anderen Seite die amerikanischen Agenturen - die sicher auch "eigene" Interssen hatten und haben.

Es braucht eine Abkehr von der Schuldenpolitik um die Glaubwürdigkeit zu stärken. Allen Nicht- und Minderleistern müssen sämtliche Zuwendungen entzogen werden SOFORT!

Es kann doch nicht sein, dass zb Spanien 1 Mio - 1.000.000 - Illegale, legalisiert um Arbeitskräfte nutzbar zumachen, wo doch Spanien ca. 20 % Arbeitslosenrate hat. Es sind genug Leute vorhanden! Wer nicht willens ist zu arbeiten hat auch kein Anrecht sich von der Allgemeinheit versorgen zu lassen. Das ist Diebstahl und nichts anderes!

Die Rating-Agenturen sind nur Überbringer der schlechten Nachrichten


Unsere Politiker haben ein neues Feindbild gefunden: die Ratingagenturen. Denn diese Analysten lassen sich nicht von "nationalem Schulteschgluss"-Gequatsche beeindrucken, von "alternativlos"-Worthülsen und vom "Einnahmenseitig sparen"-Blödsprech.

Hier zählen nur Zahlen und Fakten. Und das wollen die Politiker mit aller Macht verheimlichen.

Denn so wie es Jean Claude Juncker unumwunden zugibt: die Wahrheit ist dem Volk nicht mehr zumutbar, zur Not muss eben gelogen werden.

Denn ein Crash-Szenarion muss zwar vorbereitet werden, diese Vorbereitungen dürfen aber unter keinen Umständen bekannt werden. Vorzeitiger Bankenrun, sie verstehen! Das würde die Enteignung der Bevölkerung behindern.

Es gibt keinen Politiker in Gut-Solidar-Zahlemann-Europa, dem ich mehr glauben würde als einer Ratingagentur!


Re: Die Rating-Agenturen sind nur Überbringer der schlechten Nachrichten

mit ihrem letzten satz bringen sie es auf den punkt!
letztendlich muss jeder selber entscheiden wem und was er glaubt.
in diesem fall finde ich als laie die herabstufung italens zumindest nachvollziehbar.

Antworten Gast: masters of the universe
22.05.2011 13:23
1

Hier zählen nur Zahlen und Fakten...


...ganz Genau!...siehe: Enron, worldcom, Parmalat & Co.
Die Synergie von Unternehmnsberatungen... und Ratingargentur macht es möglich dass die als höchst positives Vorbild beurteilten Firmen des Vormittags am Nachmittag plötzlich bankrott sind.
und wenn man den Umgang mit Kalifornien... bzw. dem US-Budgetdefizit... mit Grichenland... und der EU vergleicht dann hat das natürlich sicher nichts mit "nationalem Schulteschgluss" zu tun sondern nur mit Zahlen und Fakten.


Gast: Austrian Call Girl
22.05.2011 11:42
1

Rating-Agentur stellt Italiens Bonität infrage

War Ruby wirklich so teuer?

Ratingagentur

Die Frage ist warum sich die EU die ständigen Einmischungen der Ratingagenturen, die den verlängertern Arm des Finanzkapitals und deren Spekulationen darstellt, hineinreden lässt und damit bewusst neue Krisen in der EU auslöst, die letzten Endes der kleine Steuerzahler berappen muss.
Es sollte eine eigene Ratingagentur der EU gegründet werden, deren Glaubwürdigkeit unbestritten ist.

Re: Ratingagentur

falsch! wodurch wäre eine eigene ratingagentur der eu glaubwürdiger als andere?
wikileaks sollte ratingagentur spielen. denen glaubt man mehr! ;)

Re: Re: Ratingagentur

Die bisherigen Ratingagenturen haben versagt und die Wirtschaftskrise mitverursacht, nunmehr scheint es so zu sein, dass sie streng beurteilen und daher ein Desaster für die südlichen EU-Länder auslösen.
In diesen Ländern besteht die Gefahr, wie ein bereits bekannter Ökonom ausgeführt hat, dass sie kaputt gespart werden und die Fehler der 30er Jahre wiederholt werden!

Re: Ratingagentur

Ganz einfach,
Europa hatte die anderen immer mit diesen Ratingsagenturen unter Druck gesetzt. Wenn sie auf einmal sagt, dass diese Agenturen nicht glaubwürdigt sind, wird Europa ins eigene Fleisch schneiden!
Die Wirtschaftkrisen in Asien, Südamerika und in Russland wurde durch die Ratingsagenturen ausgelöst. Europa hatte bei diesen Krisen immer abgesahnt. Jetzt sind die anderen dabei abzusahnen.


es kracht

ordentlich im Gebälk der EU. Das zusammenkrachen der Kapitalisten-EU ist unausweichlich!

Gast: ps
22.05.2011 10:36
0

Here Is What Happens After Greece Defaults

# Every bank in Greece will instantly go insolvent.
# The Greek government will nationalise every bank in Greece.
# The Greek government will forbid withdrawals from Greek banks.
# To prevent Greek depositors from rioting on the streets, Argentina-2002-style (when the Argentinian president had to flee by helicopter from the roof of the presidential palace to evade a mob of such depositors), the Greek government will declare a curfew, perhaps even general martial law.
# Greece will redenominate all its debts into “New Drachmas” or whatever it calls the new currency (this is a classic ploy of countries defaulting)
# The New Drachma will devalue by some 30-70 per cent (probably around 50 per cent, though perhaps more), effectively defaulting 0n 50 per cent or more of all Greek euro-denominated debts.
# The Irish will, within a few days, walk away from the debts of its banking system.
# The Portuguese government will wait to see whether there is chaos in Greece before deciding whether to default in turn.
# A number of French and German banks will make sufficient losses that they no longer meet regulatory capital adequacy requirements.
# The European Central Bank will become insolvent, given its very high exposure to Greek government debt, and to Greek banking sector and Irish banking sector debt.
# The French and German governments will meet to decide whether (a) to recapitalise the ECB, or (b) to allow the ECB to print money to restore its solvency. (Because the ECB has relative

Re: Here Is What Happens After Greece Defaults

a chain reaction ist very propable! The banking system in europe is so webbed that the cascading collapse of the currency system is the likliest scenario!

Gast: Jack Mardor
22.05.2011 10:22
0

man muss damit Schluss machen

mit dieser Finanzmarkt getriebenen Desabilisierung ganzer Länder. Jämmerlich, wie die EU und ihre Mitgliedstaaten an den Geistern zu Grunde gehen, die sie riefen. Kein Wort jemals in Richtung technische Kompetenz und Unabhänggkeit dieser drei Rating Agenturen. Sie rechnen mit ihren lächerlichen Modellen wirklichkeitsfern ganze Kontinente durch und alle hocken dannin den Startlöchern, ob jetzt was zum Abschuss durch riesige Finanzmarktaktuere freigegeben wurde. Die EU braucht zwar diese gemeinsamen Bonds, aber was sie zuerst zu tun hat, ist die Delegitimierung dieser Interessensverbände a la Ratinggenturen.

Gast: holadiho
22.05.2011 10:09
1

Das hat man davon, wenn man keine eigene Rating-

Agentur hat, da muss man das Spiel der USA mitmachen. Nicht dass Italien deswegen weniger Schulden hätte, aber das ständige stochern von EU-Staat zu EU-Staat hat eine Verunsicherungsabsicht, obwohl der Schuldenmeister die USA selbst sind.

Zudem gibt der Dollar weit mehr zur Besorgnis Anlass seit vielen Jahren und dennoch sprechen alle über den Euro.

 
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