19.05.2013 08:52 Merkliste 0

OeNB kaufte Ramschanleihen in Milliardenhöhe

26.05.2011 | 18:30 |  CHRISTIAN HÖLLER (Die Presse)

Das Institut will wegen Finanzrisken die Reserven deutlich erhöhen. Die Umschuldung in Griechenland würde die Oesterreichische Nationalbank hart treffen. Profitiert hat die OeNB im Vorjahr vom Goldpreis.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Wien. Eine Umschuldung in Griechenland würde die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) hart treffen. Aus der am Donnerstag veröffentlichen Bilanz geht hervor, dass sich die OeNB im Vorjahr am umstrittenen Anleihenprogramm der Europäischen Zentralbank mit 2,3 Mrd. Euro beteiligt hat. Wie viel davon auf griechische Staatsanleihen entfallen, wollte OeNB-Chef Ewald Nowotny nicht sagen. Dem Vernehmen nach sollen es mindestens zwei Drittel sein. Beim Rest soll es sich um Wertpapiere der Problemländer Portugal und Irland handeln. Griechische Anleihen werden inzwischen als Ramsch eingestuft und gelten als unverkäuflich. Ein Schuldenerlass, wie ihn Experten befürchten, würde die OeNB hunderte Mio. Euro – möglicherweise sogar eine Mrd. Euro – kosten.

Nowotny sagte, die Anleihenkäufe seien mittlerweile eingestellt worden. Er gehe nicht davon aus, dass das Programm in Zukunft wieder aktiviert werde. Für finanzielle Risken hat die OeNB mittlerweile Vorsorgen von 6,4 Mrd. Euro gebildet. Wegen höherer internationaler Verpflichtungen (wie der Teilnahme an Programmen der EZB und des Internationalen Währungsfonds) sollen die Rücklagen um zwei Mrd. Euro aufgestockt werden. Ursprünglich war geplant, dass dies in den nächsten zehn Jahren schrittweise erfolgen soll. Laut Nowotny wird nun mit dem Wirtschaftsprüfer diskutiert, dass die Anhebung schon früher passiert. Bereits 2010 flossen 300 Mio. Euro in die Risikorückstellung.

 

3,4 Mrd. Euro für den IWF

Als nicht korrekt bezeichnete der OeNB-Chef einen „Spiegel“-Bericht, wonach die Europäische Zentralbank neben griechischen Anleihen auch hoch riskante Wertpapiere – sogenannte „Asset Backed Securities“ – in der Höhe von 480 Mrd. Euro erworben hat, um griechischen, irischen und spanischen Banken zu helfen. Dies hätte bedeutet, dass die EZB zu einer Müllhalde für faule Kredite geworden ist. Die EZB kann nicht pleite gehen. Bei Geldbedarf müssen die nationalen Notenbanken einspringen. Erst im Vorjahr beschloss die EZB, ihr Grundkapital auf 10,8 Mrd. Euro fast zu verdoppeln. Die Einzahlung erfolgt in drei Schritten. Österreich hält einen Anteil am EZB-Kapital von 1,94 Prozent und muss mit knapp 100 Mio. Euro einspringen.

Neben der EZB will auch der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Mittel um 375 Mrd. Euro aufstocken. Laut OeNB-Geschäftsbericht werde sich Österreich daran mit bis zu 3,4 Mrd. Euro beteiligen. „Wir mussten beim IWF aber noch nie Wertberichtigungen vornehmen“, erklärte OeNB-Vizegouverneur Wolfgang Duchatczek.

 

Bund bekommt weniger Geld

Wegen dieser Herausforderungen wird die Nationalbank in den nächsten Jahren höchstwahrscheinlich weniger Geld an den Staat ausschütten können. Im Vorjahr ist der Vorsteuergewinn des Instituts von 318 Mio. Euro auf 291 Mio. Euro gesunken. Davon erhielt Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) 269 Mio. Euro – 196 Mio. Euro als Dividende und 73 Mio. Euro an Körperschaftssteuer.

Laut dem vor Kurzem im Ministerrat verabschiedeten OeNB-Gesetz sind mindestens 90 Prozent des Gewinns an den Bund abzuliefern, was von Nowotny heftig kritisiert wurde. Als abgeschlossen bezeichnete der OeNB-Chef die Diskussionen über die Privilegien in seinem Haus. Am Dienstag hatten Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) verlangt, Änderungen im Pensionssystem vorzunehmen. Hier sehe er aber „keinen Spielraum“, so Nowotny. Man habe alles rechtlich überprüfen lassen. „Was wir machen konnten, haben wir gemacht.“

Profitiert hat die OeNB im Vorjahr vom Goldpreis, der um fast 38 Prozent gestiegen ist. Der Buchwert des von der OeNB gehaltenen Goldbestands kletterte um 2,6 Mrd. Euro auf 9,5 Mrd. Euro.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.05.2011)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr zum Thema:

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

72 Kommentare
 
1 2
0 1

Re: auch die ÖNB mit nowotny -SPÖ, spekuliert mit milliarden steuergeldern in den casinobanken. dafür bekommen die nationalbanker riesige gehälter und unglaubliche zusatzpensionen- natürlich bezahlt von den steuerzahlern, eh klar.

da würde man sich ja sofort den ÖVP Finanzexperten Grasser und den FPÖ Experten Haider zurück wünschen.

Nebenbei bemerkt - sie werden es sicher nicht glauben, aber die SPÖ regiert nicht die EU. Eher im Gegenteil - derzeit herrschen dort die Schwarzen. Drum haben wir ja solche Probleme.

Nowotny und Chuk Norris ...

Wen man Dummköpfe verkaufen könnte,,,

Gast: ökonomie
27.05.2011 10:50
11 0

Geheimniskrämerei auf unsere Kosten

Soweit sind wir schon, dass die Bevölkerung nicht mehr erfahren darf wieviel Ramschanleihen die OENB angekauft hat. Nowotny gehört mit zu denjenigen die dem schlechten Geld gutes nachwerfen uns zahlen lassen und für dumm verkaufen. Anstatt wirklich Lösungen anzupeilen und einmal tabula rasa, auch im Interesse der betroffenen Länder, anzustreben werden andere Länder mit in den Schuldensog einbezogen und selbst zu "Todeskandidaten". Die OENB Direktoren kassieren höchste Bezüge und Pensionen aber verschleudern unser Geld, einmal mit dem Kauf wertloser Anleihen, mit der Verschleuderung der Goldreserven zum Tiefstpreis usw. . Sofortiger Austausch dieser Politableger das ist wohl die einzige Konsequenz.

Gast: Hans im Glück
27.05.2011 10:42
12 0

Herr Novotny und die Lemminge

Wirtschaftliche Entscheidungen dürfen nicht Parteipolitisch motiviert sein.

Die ÖNB hat dem österreichischen Volk zu dienen.

Das Unfriedensprojekt Europa kann nicht den Ausschlag bei Investitionen geben.

Alle die dazu beigetraben haben Anleihen von Staaten die in Bredouille sind zu kaufen sollen persönlich haften.

Herr Novotny und die Lemminge sollen bis aufs letzte Hemd gepfändet werden.

Hinter unserem Rücken....


....wird unser erarbeitete Wohlstand Schritt für Schritt vernichtet.

Zuerst kauft die OeNB Ramschpapiere als geheime Finanzierung, dann die Staatgarantie, der Eurorettungsschirm.....

Jetzt sollen wir-sollte der IWF nicht zahlen-auch für diesen Ausfall blechen.

Hallo, seid ihr alle wahnsinning geworden?????

"Wie viel davon auf griechische Staatsanleihen entfallen, wollte OeNB-Chef Ewald Nowotny nicht sagen"

Hat der Steuerzahler nicht irgendwie ein Recht, das zu erfahren ?

Ein ganz kleines...zumindest?

2 1

Re:

das einzig demokratische und gewaltfreie Mittel ist und bleibt, diese Bagage endgültig abzuwählen, bevor noch mehr Schaden angerichtet werden kann !

13 0

Vernichtung von Volksvermögen

Woher nimmt Nowotny das Recht, so mit unserem Steuergeld umzugehen? Steuergelder sind nicht das Spielgeld der Politiker und Notenbanker, sondern das Vermögen des Volkes! Wie lange lassen wir uns diese Volksvermögens-Vernichtung noch gefallen!?

Antworten Gast: Zyni
27.05.2011 15:39
6 0

Dem Presse Zensor hats nicht gefallen

aber N. ist das Musterbeispiel für einen EU gerechte und genormte Flasche. Klar sonst hätte er seine Leckerlis nicht bekommen.

Gast: Bank Österreich
27.05.2011 10:15
12 1

Wie viel davon auf griechische Staatsanleihen entfallen, wollte OeNB-Chef Ewald Nowotny nicht sagen.

Er ist wirklich ein fester Depp!

Gast: radius
27.05.2011 09:50
5 0

Der IWF braucht für Nordafrika 112 Mrd.

Das sind für Österreich etwa 2,2 Mrd. zusätzliche Einzahlung an den IWF.

Dann brennen wir für den ESM auch so etwa 2-3 Mrd.

Dann bezahlen wir für die OECD, damit wir beglückende Glücksstudien bekommen.

Dann zahlen wir für OSZE, Europarat, CERN, etc.

Die EU braucht auch mehr Geld, haben sie schon angekündigt. Das versucht man zur Zeit vom Agrarbudget abzuzwicken, warten wir es ab.

Wir sind ja so reich.

Re: Der IWF braucht für Nordafrika 112 Mrd.

danke für die auflistung...

so reich sind wir:
http://www.staatsschulden.at/

:-(

13 0

Na toll, ....

..... bitte gleich in die Zelle neben Elsner. Der hat "bloß" Bankengelder verspielt. Unter Nowotny wurde hier Steuergeld verspekuliert. Sind die alle noch bei Trost ? Jetzt wird auch langsam klar, warum die Griechenland um jeden reis halten wollen, weil sie andernfalls die Verluste offenlegen müssten. Die faulen Geschäfte platzen jetzt auf wie Eiterbeulen. Wir aber werden mit Grasser-Jagdmeldungen und angeblichen Ehrenbürgerschaften von Naziverbrechern von der Realität abgelenkt, damit wir uns nicht der Korruption im eigenen Lande bewusst werden. Raus mit uns aus diesem Verein bevor es für uns zu spät ist.

3 0

Nehmt bitte Serbien in die Eurozone auf!

ist auch schon wurscht...

Gast: mysterium
27.05.2011 09:44
8 0

Die Verantwortlichen pfänden!


Herr Nowotny!

Sie werden für ihre korrupten und grob fahrlässigen Taten zur vollen Verantwortung gezogen werden!

Das wird KEIN Zuckerschlecken, das sage ich ihnen!

Gewissen gegen Staatsräson getauscht?


Antworten Gast: Kusch Bursche!
27.05.2011 10:09
10 0

Re: Herr Nowotny!

Ich wette 9:1, dass die ÖNB diese Papiere doch einer österr. Bank abgekauft hat. Von denen war´s aber eigentlich durchwegs kriminell, das würd´ ich auch so sehen. Ausser die hätte diese schon Jahre gehabt.

Re: Re: Herr Nowotny!

Ja!
900 Mio Griechenland Anleihen von der RAIKA
und 450 Mio von der ERSTEN

Dieser Lügner will uns für dumm verkaufen!

Pröll hat den Banken Ende des letzen Jahres VERBOTEN Vorsorge für Griechenlandanleihen zu treffen, ...

da dies die Gewinne der Banken geschmälert und in der Folge deren Steueraufkommen geschmälert hätte.
Wenn also die Politik ex auctoritate Griechenlandanleihen für sicher erklärt, dann ist sie auch verpflichtet, diese den Banken zum Nennwert abzunehmen.
Die Politik hat "A" - und die "unabhängige" Notenbank "B" gesagt...

Re: Re: Re: Herr Nowotny!

Das machen's schon seit vielen Monaten in ganz Europa. Darum auch das lange Zögern - Zeitgewinn, um die Banken zu entlasten, und alles auf Steuergelder umzuschichten.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Geldscheffler
27.05.2011 19:42
0 0

Re: Re: Re: Re: Herr Nowotny!

Manche Banken haben ja nicht nur grobfahrläßig sondern direkt mit bedingtem Vorsatz in hochverzinsliche GR Anleihen investiert, mit der Erwartung Papa Staat und die EU werden´s dann schon richten, wenn´s eng wird. Wie man ja sieht...
Ich dachte eigentlich,dass nur mehr die EZB das dürfte...

Re: Re: Re: Re: Re: Herr Nowotny!

Übrigens gibt das dem Ausrutscher von Treichl ganz neues Unterfutter! Der hat ja beklagt, daß die Regierung die Banken zu solchen Geschäften regelrecht zwinge.

Re: Re: Re: Re: Re: Herr Nowotny!

Das halte ich für sehr wahrscheinlich!

Gast: Onkel Hans
27.05.2011 08:54
20 0

In Handschellen abführen ...


Das ist unser VOLKSVERMÖGEN, das da verwendet wurde, um irgendwelchen Banken wertlose Papiere für gutes Geld abzukaufen, um den Schaden von diesen Banken (im Privateigentum - wessen) auf die Steuerzahlknechte abzuwälzen.

In einen funktionierenden Rechtsstaat säßen die Verantwortlichen schon längst in Haft (gleich neben den Politfunktionären von Spekulantengemeinden).

In einer funktionierenden Demokratie würden die Interessen des Volkes vertreten und nicht die Interessen der Plutokraten.


Re: In Handschellen abführen ...

Und solche Leute sitzen imer noch in hohen Sesseln ...

Die nächsten Milliarden versenkt.

Re: Re: In Handschellen abführen ...

naja ... "imer" ... auch gut.

Antworten Gast: Wutbürger
27.05.2011 09:22
1 0

Re: In Handschellen abführen ...

Kann man die OeNB eigentlich bei der FMA anzeigen?

Gast: unbeteiligter
27.05.2011 08:54
8 0

Softort zurücktreten und den Akt an .....

die Staatsanwaltschaft zur Prüfung !

16 0

Ewald Nowotny

Als Chef der NÖeNB ist so wie den Hund auf die Wurst aufpassen zu lassen.

Gast: Gegen Kriminalität
27.05.2011 08:37
19 0

Untreue ?

Wenn Herr Nowotny Schrottpapiere kauft, um damit fremden Betrieben (Griechenland) zu helfen und dem eigenen Betrieb schadet, ist das kriminell. In jedem privaten Betrieb wäre das Grund zur fristlosen Entlassung mit persönlicher Haftung des Schuldigen.
Die Schweizer haben schon vor einem Jahr kaum griechische Anleihen besessen, wie Zeitungen zu entnehmen war.

Re: Untreue ?

Aber was wollen's denn - der wird seine fette Pension auf den Kanaren vergenießen, und von dort mit amüsiertem Blick - pardon: unter mitfühlendem Seufzer - zuschauen, wie sich hierzulande alle die Händ blutig schuften, um auszubügeln, was diese Herren uns eingebrockt haben.

Abschaffen der Nationalbank! Ein reines Betrugsinstitut (Zitat: Mises)

Gast: Hans im Glück
27.05.2011 08:34
16 0

Herr Novotny und die Lemminge

Wirtschaftliche Entscheidungen sollten nicht durch die Verliebtheit in die EU verzerrt werden.

Ich bin dafür dass alle ÖNB-Vorstände für die Verluste aus den Anleihen aus Südeuropa haftbar gemacht werden und bis aufs letzte Hemd gepfändet werden.

9 0

SPÖ und Geldwirtschaft...

...habe noch nie zueinander gepaßt.

Re: SPÖ und Geldwirtschaft...

völlig einverstanden, aber die ÖVP it mit ihrem blinden pro-Eu-Kurs natürlich im keinen Deut besser und im vorliegenden Fall möglicherweise sogar hauptverantwortlich. Sie stellt ja bekanntlich den Finanzminister, der ja auch für die Nationalbank zuständig ist!!!!!!

Gast: Defender
27.05.2011 06:59
15 0

Himmelherrgottfixsakrament noch einmal,

wie lange soll das mit diesen dauernden Beschönigungen durch Leute wie diesen Herrn Nowotny noch weitergehen?
Höhere internationale Verpflichtungen?
Details und Summen auf den Tisch, Angaben,
für wen diese Gelder fließen sollen, Herr Nowotny! Und die Ablehnung der Abschaffung der ÖNB-Privilegien kurzerhand mit " kein Spielraum" zu begründen, wird bei den österreichischen Steuerzahlern, die ununterbrochen geschröpft werden, gar kein Verständnis finden!
Brauchen wir wirklich eine Revolution, um diesen Sumpf endlich trockenzulegen?

0 0

Re: Himmelherrgottfixsakrament noch einmal,

Vermutlich: Ja?

Hoffentlich: Nein.

Gast: lo
27.05.2011 06:56
12 0

Der gehört zum Elsner!!!


Novotny

vor Gericht, der darf den Häfen nie wieder verlassen.

16 0

Wie bitte?!

Also gibt es auch noch ein Hilfspaket unter der Hand, vorbei an der Öffentlichkeit? Ich find das einigermaßen skandalös

Damit wird freilich klar, wie sich Griechenland zwischen der eigentlichen Pleite und dem danach erst beschlossen Hilfspaket finanzieren konnte. Mir ist schon klar, dass die EZB und die nationalen Notenbanken rasch kommunizieren werden, wenn die Wogen am Geldmarkt hochgehen. Es ist auch wenig überraschend, wenn administrativ gehandelt wird noch bevor die Öffentlichkeit davon erfährt.

Dass aber danach der Steuerzahler bzw. Wähler nicht informiert wird, vor allem wenn Mrd nachgeschosssen werden müssen, das steht eindeutig im Widerspruch zur Demokratie.

Antworten Gast: snui
27.05.2011 09:49
5 0

Re: Wie bitte?!

demokratie? die wurde längst abgeschafft. nun regieren gekaufte technokraten, die sich einen feuchten kehricht um eu-verträge, no bailout klauseln etc scheren.

Re: Wie bitte?!

Der soll jetzt nicht so tun - schon vor vielen Monaten war in der FAZ etc. zu lesen, daß die EZB den Banken diese Papierln abkauft.

Möglicher Schaden für Österreich aus Griechenlanddesaster dürfte mehrere Milliarden Euro betragen

Die Österreichische Nationalbank verwaltet Steuergeld und es ist wohl kaum legitim mit Steuergeld Hochrisikogeschäfte zu tätigen. Es wäre interessant, ob auch Mitglieder der Regierung von diesen zulasten der österreichischen Steuerzahler gehenden Geschäfte informiert waren.

Für Österreich ist somit nicht nur ein Schaden durch die übernommenen Haftungen für Griechenland zu erwarten, sondern auch durch die von der EZB aufgekauften giftigen Papiere der Wackelkandidaten sowie durch jene die unsere eigene Notenbank gekauft hat. Der zu erwartenden Schaden für den österreichischen Steuerzahler dürfte somit mehrer Milliarden Euro betragen. Aufgrund des möglichen enormen Schadensausmaßes müßten unverzüglich Konsequenzen gezogen werden.

Somit dürfte die Bürgerinitiative "Genug Gezahlt", welche sich zur Aufgabe gemacht hat, das österreichische Volk vor weiteren Schäden zu warnen und bei entsprechend großer Beteiligung durch die Bevölkerung und Medien auch zu bewahren, von den Inhalten her genau richtig liegen. Derzeit finden in ganz Österreich Informationsveranstaltungen statt - z. B. 28.05.11 in Wr. Neustadt, wo sich die Bevölkerung informieren kann. Aufgrund der sich zuspitzenden Lage habe ich mich entschlossen in Kürze eine parteiunabhängige Face-book-Aktion zu starten.

Gast: 1. Parteiloser
26.05.2011 18:44
22 1

Verrat an Österreich und den Österreicher = Staatsverrat!

Der Ankauf der Ramschpapiere war ein Verrat an den Österreicher und auch niemals demokratisch legitimiert. Das geht ja alles auf Schulden der Kinder Österreichs, welche in Zukunft dafür Zwangsabgaben abliefern müssen, als Zwangsarbeit leisten müssen. Diese Kinder haben aber kein Wahlrecht! Es war also ein schweres Verbr.echen!

Die Verantwortlichen sind sofort in Haft zu nehmen und für dieses Verbr.echen vor Gericht zu stellen. Ein sehr abschreckendes Urteil wäre wünschenwert, um in Zukunft solche Verbr.echen zu vermeiden.

Antworten Gast: 1. Parteiloser
27.05.2011 08:34
1 0

Erschreckend!

Die Beurteilung meines sehr scharfen und provokativen Kommentars, zeigt dann doch die Meinung der Merheit der Menschen deutlich auf.

Nicht nur, dass es für mich erschreckend war (nicht erwartet!), für die Verantwortlichen sollten doch die Alarmglocken läuten.


Antworten Gast: quit
26.05.2011 21:52
12 0

Re: Verrat an Österreich und den Österreicher = Staatsverrat!

Und was macht man üblicherweise mit Verrätern?
....

Re: Re: Verrat an Österreich und den Österreicher = Staatsverrat!

...ein Ministeramt vielleicht ??
..Bundesrat ?

...in Kärnten Ortstafeln umschreiben ?

Antworten Antworten Gast: Febobo
26.05.2011 22:32
4 1

Re: Re: Verrat an Österreich und den Österreicher = Staatsverrat!

Aber gehn's, wer wird denn gleich...

2013 haben Sie dann eh wieder die "Wahl". Was darfs denn diesmal sein? ÖVP? SPÖ? FPÖ? Die Grünen?

Jetzt im Ernst, egal was Sie wählen, nichts wird sich ändern, denn das Problem sind nicht die Parteien, das Problem ist das System an sich.

Derzeit stehen einzig die Kommunisten für einen Systemwechsel. Man muss hoffen, dass bis 2013 mehr Parteien, den Betrug unseres derzeitigen Systems erkennen.

Vielleicht schafft es ja eine ideologiefreie Bürgerbewegung à la "Democracia real ya". Zu wünschen wäre es allemal.

Auf der anderen Seite steht es in den Sternen, ob dieser Staat 2013 überhaupt noch funktionsfähig ist.

 
1 2

Hobbyökonom