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Griechen-Hilfe: Österreich "blutet" für EZB-Risken

10.06.2011 | 18:56 |  von Christian Höller (Die Presse)

Die Europäische Zentralbank ist nach den jüngsten Daten zum größten Gläubiger von Griechenland aufgestiegen. Dafür haften die Steuerzahler. Die EZB gibt sich aber zu ihrem Griechenland-Engagement bedeckt.

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Wien. Die Griechenland-Hilfe wird Österreichs Steuerzahler deutlich mehr kosten als bislang angenommen. Denn zusätzlich zu den 2,3 Mrd. Euro, die Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) offiziell nach Athen überweist, drohen Ausfälle in Milliardenhöhe, die auf die Kappe der Europäischen Zentralbank (EZB) gehen. Wie zuletzt bekannt wurde, haben deutsche und französische Kreditinstitute etwa ein Drittel ihrer griechischer Staatsanleihen verkauft. Damit ist die Europäische Zentralbank zum größten Gläubiger von Griechenland aufgestiegen.

Während so gut wie alle Privatbanken Details ihres Griechenland-Engagements veröffentlichen, gibt sich die Europäische Zentralbank bedeckt. Fest steht, dass die Währungshüter im Vorjahr Staatspapiere hoch verschuldeter Euroländer im Ausmaß von 74 Mrd. Euro angekauft haben. Wie viel davon auf Griechenland entfallen, ist unklar. Dem Vernehmen nach sollen es mindestens 50 Mrd. Euro sein. Deutsche Zeitungen vermuten jedoch, dass fast das gesamte Geld in Griechenland investiert wurde. Zum Vergleich: Deutsche Banken sind nur noch mit 16 Mrd. Euro in Athen engagiert, davon ist die staatliche KfW mit acht Mrd. Euro betroffen. Französische Institute reduzierten ihr Griechenland-Obligo auf zehn Mrd. Euro, bei österreichischen Kreditinstituten geht es um über zwei Mrd. Euro. Daraus ergeben sich folgende Konsequenzen:


•Steuerzahler haftet: Bei eventuellen EZB-Verlusten springen die nationalen Notenbanken ein. Die EZB und die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) können nämlich nicht pleitegehen, für sie stehen die Steuerzahler gerade. Die OeNB übernahm im Vorjahr im Zuge des EZB-Programms Anleihen europäischer Schuldnerländer von exakt 2,3 Mrd. Euro, der Griechenland-Anteil soll zwischen 1,5 und zwei Mrd. Euro ausmachen. Einen genauen Betrag nennt OeNB-Chef Ewald Nowotny nicht.
•Zweifel an EZB-Unabhängigkeit: Mit der Unterstützung für Griechenland begeben sich die Währungshüter in die Geiselhaft der Politik. Die griechischen Staatsanleihen werden als Ramsch eingestuft und können nur noch mit hohen Abschlägen verkauft werden. Wegen der zunehmenden Risken wurde beschlossen, dass EZB-Grundkapital auf 10,8 Mrd. Euro fast zu verdoppeln. Die Einzahlung erfolgt in drei Schritten. Österreich hält einen Anteil am EZB-Kapital von 1,94 Prozent und muss mit knapp 100 Mio. Euro einspringen. Ob dies angesichts des riesigen Griechenland-Engagements ausreicht, ist fraglich.

Die EZB-Führung hofft, dass sich die europäischen Regierungen auf zusätzliche Hilfspakete für Griechenland einigen.
•Nein gegen Umschuldung: Die EZB-Direktoren bekämpfen eine Umschuldung Griechenlands. Sie wären davon am stärksten betroffen. Ein Schuldenerlass wäre ein „enormer Fehler“, meinte jüngst EZB-Chef Jean-Claude Trichet. Bei früheren Staatspleiten, wie bei etwa jener in Argentinien, mussten die Gläubiger auf 70Prozent ihrer Forderungen verzichten. Ein ähnlicher Schritt hätte für die EZB verheerende Auswirkungen.
•Deutschland greift EZB an: Während Österreichs Politiker zu den EZB-Geschäften schweigen, ist dies in Deutschland anders. Der Berliner Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) geht mit den Notenbankern auf Konfrontationskurs. Am Freitag wurde im Berliner Bundestag beschlossen, dass sich private Gläubiger an den nächsten Hilfspaketen für Griechenland beteiligen sollen. Diese sollen ihre bestehenden Anleihen gegen neue Schuldtitel mit einer längeren Laufzeit tauschen. Doch davon will die EZB nichts wissen. Die Zentralbank werde sich an einer solchen Aktion nicht beteiligen, erklärte EZB-Chef Trichet am Donnerstag. EZB-Vize Vítor Constâncio ruderte am Freitag zurück. Seinen Worten zufolge soll Trichet missverstanden worden sein.

Konkrete Hinweise, welche Lösung sich die Notenbanker für Griechenland vorstellen, gab Constâncio aber nicht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.06.2011)

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148 Kommentare

"verkonsumiert"

Wenn ich Ihnen ein Trum abkaufe, dann gebe ich Ihnen Geld und Sie mir das Trum. Sie haben das Geld, ich das Trum. Das Geld ist somit nicht verschwunden, sondern es ist nun bei Ihnen. Da es kein Geld ohne Schulden gibt (=Geld welches niemand besitzt), muss dieses Geld, welches in Ihrem Besitz ist, irgendwer schulden.

Fazit:
Viel Geld-Schulden müssen irgendwo als viel Geld-Besitz, er immer weiter wächst, weilen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Gasteiner
13.06.2011 19:11
0 0

Re:

Ja, Sie. Aber wenn der Staat ständig mehr an Sie überweist, damit Sie sich das Trumm kaufen können, als er selber einnimmt, geht er pleite: dann nimmt er Kredit um Kredit auf, und irgendwann ist er überschuldet.

Nicht viel anders war das bei Griechenland.

Da gibt es nicht viel zu deuteln - es hat genug Stimmen gegeben, die seit 2002 gewarnt haben: das geht bald schief!

Genauso ist es gekommen.

Das Geld ist trotzdem nicht weg!

... irgendwer hat die Schulden plus Zinseszinsen verdient.

Das mit Griechenland ist ein Denkunsinn Ihrerseits. Wenn es für 300 Mrd. Schuldner gibt, dann muss es ebenfalls für 300 Mrd. EUro Gläubiger geben, deren Forderungen derzeit jährlich um 16% steigen.

Re:

Na, ned schon wieder so einer, der nicht begreift, daß man Fiat-Geld vermehren kann, ohne daß es jemand konkret (und in der Gegenwart) verdient hat.

Bitte, kaufen Sie sich ein kluges Büchel über Geld (Mises, oder was weiß ich), und dann denken Sie einmal darüber nach, und dann melden sie sich wieder. Ein kleiner Hinweis: es hat mit der "Zeit" zu tun. Sie können auch etwas "besitzen" und damit wirtschaften, das Ihnen morgen erst gehören wird. Hoffentlich. Und eine Bank kann mir Geld leihen, das sie selber gar nicht besitzt, sondern das in Zukunft zu besitzen sie einfach behauptet. Sie darf das, weil der Staat davon am meisten profitiert, und deshalb den Banken erlaubt, daß sie nur einen ganz geringen Prozentsatz ihrer Kreidte auch tatsächlich besitzen müssen.

Das sei Betrug? Richtig, genau so nennt L. v. Mises das Bankenwesen der Gegenwart.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gast99
13.06.2011 14:01
1 0

Re: Re:

Ich seh das etwas anders. Der ursprüngliche Gedanke bei den Sparkassen war es privaten Haushalten oder Personen oder Selbständigen die Möglichkeit zu geben ihr hart verdientes Geld gewinnbringend (in dem Fall verzinst) bei einer Sparkasse anzulegen.
Damit die Sparkasse/Bank Zinsen für das hereingenommene Geld erwirtschaftet, muss die Sparkasse/ Bank quasi das hereingenommene Geld zu höheren Zinsen veranlagen, damit sie die vereinbarten Zinsen an den/die Sparer zahlen kann. Im klassischen Bankengeschäft werden dazu von der Sparkasse/Bank Kredite vergeben. Die Sparkasse Bank muss aber im Bezug auf die jeweils zu vergebende Kreditsumme ein bestimmtes Eigenkapital haben. Dieses Eigenkapital dient natürlich in erster Linie dazu ev. zukünftig ausfallende Kreditratenrückzahlungen aufzufangen. Da man nicht annimmt, dass jeder aushaftende Kredit ausfällt, ist das eben nur ein bestimmter Prozentsatz der eingeräumten Kreditsumme, den die Sparkasse/Bank haben muss. Also die Bank/Sparkasse muss vereinfacht gesagt grundsätzlich nur mit ihrem Eigenkapital ein ev. zukünftiges Kreditausfallsrisiko absichern. Und das was der Kreditnehmer kauft, zahlt er mit seinem zukünft. Einkommen zurück. Darauf stellt auch die Kreditprüfung ab! Er wird also geprüft, ob er die Kreditraten zukünftig bedienen kann.
Das nennt man dann die Prüfung der Kreditfähigkeit und Kreditwürdigkeit.
MFG (vereinfachte Darstellung)

Re: Re: Re:

So war das mal gedacht, so ungefähr zumindest. Nur ist die Praxis schon sehr sehr lange davon entfernt.

Die alte Rechnung, daß Einlagen der Sparer als Kredite vergeben werden, stimmt eben nicht. Es werden ein Vielfaches (!) der Einlagen an Krediten vergeben. Das nennt man eben Geldschöpfung. Die Bank geht, salopp formuliert, Risken ein, indem sie mehr Kredite vergibt, als sie Einlagen hat. Und jede Bonitätsprüfung hat Zukunftsfaktoren, gerade am Immobiliensektor. Bzw. sind die Immobilienpreise entscheidende Besicherungsfaktoren für so gut wie alle Privatkredite: fallen die Immobilienpreise unter die Besicherung, hat die Bank (und der Kunde) ein Problem.

Gerade die Sparkassen haben in Spanien ein Musterbeispiel abgeliefert, was dann passieren kann: auch sie haben bei den vielen vielen tausend Bauprojekten auf weiter steigende Immobilienpreise spekuliert, alles flott finanziert - und siehe da: das hat sich nicht erfüllt. Die Banken wären pleite gegangen, die Besicherungen auch bei Immobilien haben bei weitem nicht gereicht.

Antworten Gast: 66v
12.06.2011 15:29
0 0

Re: Wohin sind die ganzen Verluste jetzt als Gewinne?

in Asien: China, Japan, Südkorea, Taiwan, Singapur, Hongkong.

Gast: ralphi
12.06.2011 12:10
0 0

unglaublich

dass der oberste hüter der ezb auch noch den karlspreis erhät....wofür?
dafür dass er steuergels vernichtet!!!
das ist und war nie aufgabe der ezb..
und axel weber der das monierte ging freiwillig

Gast: EU-Vertrag von Lissabon
11.06.2011 19:18
2 3

Das Österreichische Volk versteht die Vorteile des EU-Reformvertrages nicht und ist zu uninformiert.

:-))

3 2

Re: Das Österreichische Volk versteht die Vorteile des EU-Reformvertrages nicht und ist zu uninformiert.

österreichisches volk? was ist denn das?

Gast: Gasti
11.06.2011 19:13
5 0

Ich bin dafuer, dass die Verantwortlichen

und deren Familien vollstaendig enteignet werden.

Ist ja nicht einzusehen, warum ich fuer den Schlamassel geradestehen soll.

Es wäre höchste Zeit,

dass Herr Trichet das Ruder abgibt. Unter seiner Führung hat die EZB verbotener Weise Schuldtitel in ungeahntem Ausmaß aufgekauft und dafür kommen nun wir und andere, vor allem die Deutschen zum Handkuss. Die Folgen kann man noch gar nicht abschätzen, aber mit Sicherheit werden sie verheerend sein.

Antworten Gast: xxx
12.06.2011 15:43
0 0

Re: Es wäre höchste Zeit,

Das von dem bisherigen Anfkauf der EZB vor allem Deutschland profitiert, ist nicht ganz richtig bzw. bei genauer Betrachtung falsch. Vor allem französische Banken haben den EZB-Ankauf massiv ausgenutzt. Die privaten Banken aus Frankreich waren Ende 2009 die mit Abstand größten Gläubiger beim griechischen Staat (in US-Dollar: Banken Frankreich 75 Mrd. $, Schweiz 64 Mrd. $, Deutschland 43 Mrd. $ (=32 Mrd. €) , Österreich 6,2 Mrd. $(= 4,5 Mrd. € / Quelle BIZ).
Französische Banken haben derzeit nur noch 10 Mrd. € Forderungen an den griechischen Staat. Es hat sich hier ausgezahlt, dass der EZB-Präsident ein Franzose ist. Selbst die österreichischen Banken hatten - im Verhältnis zur Bevölkerungsgrösse - mehr griechische Anleihen als deutsche Banken. Mit einem Anteil von knapp 19 % an der EZB wird der deutsche Steuerzahler bei einer Umschuldung von Griechenland die größte Last zu tragen haben.

Antworten Gast: xxx
12.06.2011 15:43
0 0

Re: Es wäre höchste Zeit,

Das von dem bisherigen Anfkauf der EZB vor allem Deutschland profitiert, ist nicht ganz richtig bzw. bei genauer Betrachtung falsch. Vor allem französische Banken haben den EZB-Ankauf massiv ausgenutzt. Die privaten Banken aus Frankreich waren Ende 2009 die mit Abstand größten Gläubiger beim griechischen Staat (in US-Dollar: Banken Frankreich 75 Mrd. $, Schweiz 64 Mrd. $, Deutschland 43 Mrd. $ (=32 Mrd. €) , Österreich 6,2 Mrd. $(= 4,5 Mrd. € / Quelle BIZ).
Französische Banken haben derzeit nur noch 10 Mrd. € Forderungen an den griechischen Staat. Es hat sich hier ausgezahlt, dass der EZB-Präsident ein Franzose ist. Selbst die österreichischen Banken hatten - im Verhältnis zur Bevölkerungsgrösse - mehr griechische Anleihen als deutsche Banken. Mit einem Anteil von knapp 19 % an der EZB wird der deutsche Steuerzahler bei einer Umschuldung von Griechenland die größte Last zu tragen haben.

Gast: xom
11.06.2011 18:06
0 1

ach - keine panik!

da der euro ja angeblich keinen gegenwert hat, haften wir auch auch nur für "nichts"!

Haben uns nicht

vor gar nicht all zu langer Zeit unsere politischen Führer und deren Experten erklärt, dass das (Griechenland zahlt höhere Zinsen an uns als wir für die Kredite zahlen, welche wir für Griechenland aufnehmen) ein "Bombengeschäft" für den österr. Staat ist?

Dabei konnte sich schon damals jeder Grundschulabgänger mit positivem Mathe-Abschluß und eine wenig (Rest-) Hausverstand ausrechnen, dass mit niemand, welcher nicht einmal die Zinsen ohne zusätzliche Kredite bezahlen kann, ein positives Geschäft zu machen ist.

Also nochmals vor den Vorhang mit diesen Entscheidungsträgern und Experten. Wo sind jetzt die angekündigten Einnahmen mit angeblich NULL Risiko?

Gast: hubsi1
11.06.2011 17:19
4 0

und wieder eine stimme für strache..

so eine unehrliche poilitik will halt keiner.
das volk will zumindest nicht immer angelogen werden.
welche partei soll mann den wählen.
die momentan regierenden machen sehr viel falsch - und das kann jeder feststellen.
schade dass die grünen nur eine randthemenpartei ist.


Die Notenbanker verraten unsere Interessen

Indem Sie den Geschäftsbanken, die griechische Staatenanleihen abkaufen, tun sie denen einen großen Gefallen und verraten unsere Interessen, weil sie damit ihre Unabhängigkeit aufgeben und die wirtschaftliche Substanz von EZB und ÖNB gefährden.

Gast: walti
11.06.2011 15:53
6 0

Haftung

Es ist schon seltsam ***********

Wir Steuerzahler dürfen die Haftung übernehmen
bzw.bereits Zahlungen leisten -------

jedoch dürfen wir nicht über die HÖHE der Summen
informiert werden. Ich ahne schlimmes und frage mich
ist das die übliche Vorgangsweise in einer Demokratie !!

0 0

Re: jedoch dürfen wir nicht über die HÖHE der Summen informiert werden. Ich ahne schlimmes und frage mich ist das die übliche Vorgangsweise in einer Demokratie !!

WO steht denn das die EU demokratisch sei ?

Re: Haftung

Wir Otto normal verbraucher haben nichts zusagen in der höheren Politik entscheidungen. Das entscheidet die Superklasse die Elite. ( Buch vom David Rothkopf "Die Super-Klasse)
Wir müssen nur bezahlen und brav bleiben sonst gibts mit der Justiz Probleme.

Antworten Antworten Gast: Antensteiner
11.06.2011 19:01
2 0

Re: Re: Haftung

Otto normal Verbraucher hat schon was zu sagen, vielleicht wärs gut wenn Otto normal Verbraucher bei der nächsten Wahl sein Kreuz nicht wieder an der selben Stelle wie immer macht.l

Antworten Antworten Gast: Gast 2011
11.06.2011 18:10
1 0

Re: Re: Haftung

nennt man das nicht Sklaverei? Wie lange wohl werden die Bürger sich das gefallen lassen????

Gast: libera
11.06.2011 13:33
0 0

wieso?

Die EU weiss schon was das beste verhalten gegen über Griechenland ist sprich jetzt erst, früher haben sie ja nur weggeschaut aber haben gewusst wie es um Griechenland steht. Jetzt meine Lieben ist leider viel zu spät und die kosten sind immens. Also was haben wir gelernt, nie wegschauen wen es jemandem schlecht geht und er es aus scham vertuscht oder lügt.

Gast: noName
11.06.2011 13:12
2 0

das endprodukt vom langem wegschauen

Griechenland braucht Strategie lösungen und keine Kritik, kritik äussern, können auch die dummsten Menschen der Erde sehr sehr gut.
Das Griechische Volk leidet immer mehr und mehr unter den extremen Sparmassnahmen irgendwan mal gibts eine Explosion vor Wut und enttäuschungen und dan ist alles Verloren. Griechenland braucht einen neu anfang oder zumindest die Chance anstatt nur wegschauen und kritisieren wie früher auch schon, sonst wäre es niemals so weit gekommen mit Griechenland.

Re: das endprodukt vom langem wegschauen

Wan folgen eigentlich Ländern wie Portugal, Spanien,Belgien oder Italien. Warscheinlich wird dort alles besser vertuscht an Hilfeleistungen weil ja das so vorbildliche katholische Christen sind. Opus dei lässt grüssen. Darum hatt Griechenland ca. 300 Jahre unter den Osmanen leiden müssen.
Jetzt leidet ihr mit eurem Steuergeld wahrscheinlich.

Re: das endprodukt vom langem wegschauen

Wan folgen eigentlich Ländern wie Portugal, Spanien,Belgien oder Italien. Warscheinlich wird dort alles besser vertuscht an Hilfeleistungen weil ja das so vorbildliche katholische Christen sind. Opus dei lässt grüssen. Darum hatt Griechenland ca. 300 Jahre unter den Osmanen leiden müssen.
Jetzt leidet ihr mit eurem Steuergeld wahrscheinlich.

Re: das endprodukt vom langem wegschauen

Stimmt schon, dass strategische Lösungen gefragt sind ... aber aus Ihrem Posting gewinnt man ja fast den Eindruck, dass die Griechen da das arme Opfer sind ... die Schulden haben schon die Griechen gemacht ... und dass man mal dafür die Rechnung bekommt ist halt so. Werden auch wir in Österreich merken ..... fürchte ich halt.

Antworten Antworten Gast: noName
11.06.2011 16:23
2 0

Re: Re: das endprodukt vom langem wegschauen

Was heisst die Griechen? Die mehrheit sicher nicht und vor allem nicht die junge Generation.
Die nächsten Länder werden folgen, dann sind die Steuereinahmen der EU bürger in grösster gefahr. Gott sei dank ist Griechenland klein und fast unbedeutend. Es braucht eine International Europäische Strategische Lösund und nicht kritik und hass auf die Griechen, die werden jetzt genug hart bestraft für sehr lange zeit.

Re: Re: Re: das endprodukt vom langem wegschauen

Was heisst wohl die Griechen? Der griechische Staat ... so wie wir für die Schulder unserer Regierung gerade stehen müssen so bleibts eben den Griechen auch nicht erspart....

Solange sich die Mehrheit eines Staates von Wahlzuckerln wie von der SPÖ vor der letzten Wahl blenden lässt werden eben mal alle die Rechnung bezahlen müssen ..

Wohlstand auf Pump geht nicht auf Dauer gut - ist aber keine wirkliche Neuigkeit und daher ist's mir unverständlich warum es immer noch Parteien gibt die sich dies auf die Fahnen heften ..

Re: Re: Re: das endprodukt vom langem wegschauen

Was heisst wohl die Griechen? Der griechische Staat ... so wie wir für die Schulder unserer Regierung gerade stehen müssen so bleibts eben den Griechen auch nicht erspart....

Solange sich die Mehrheit eines Staates von Wahlzuckerln wie von der SPÖ vor der letzten Wahl blenden lässt werden eben mal alle die Rechnung bezahlen müssen ..

Wohlstand auf Pump geht nicht auf Dauer gut - ist aber keine wirkliche Neuigkeit und daher ist's mir unverständlich warum es immer noch Parteien gibt die sich dies auf die Fahnen heften ..

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Es ist eine Schande für Österreich, wenn

manche hier für Griechenland nicht bezahlen möchten! Griechenland ist ein Teil von Europa und Europaer stehen in guten und schlechten Zeiten zueinander! Griechenland ist die Wiege der westlichen Demokratie. Die Griechen verteidigten und verteidigen noch immer die westliche Zivilisation gegen die Türken und anderen Moslems! Wenn Europa jetzt für Griechenland nicht mehr bezahlt, womit sollen denn die Griechen Waffen für die Verteidigung der westlichen Zivisilation kaufen?
Österreicher sollten diese Schande abwehren!

0 0

Re: Es ist eine Schande für Österreich, wenn

man nicht auch für sämtliche insolvente Firmen geradestehen möchte .... statt einem sichtlich gescheitertem System weiterhin unzähliges Geld nachwerfen zu müssen !


Gast: BAZI
11.06.2011 12:27
3 0

Koma

Der griechische Patient wird künstlich ernährt, wird über Herz-Lungenmaschine kreislaufmäßig noch am Leben erhalten und hängt auch noch an der Dialyse. Ich habe mal gelesen, dass damit klinisch tote Patienten noch über Jahre "am Leben" gehalten werden können, selbst bei bereits eingetretenem Hirntod. Für die spezielle Situation käme noch hinzu, dass das Spital selber pleite ist.

5 0

das ganze system

wird zerfallen, unsere ersparnisse werden wertlos.
eine ungewisse zukunft, denn bezahlen wird das keine volkswirtschaft der welt, auch nicht im verbund mit anderen.
es ist, wie in vielen anderen belangen: diese EU samt organisationen hat uns sehr, sehr viel ärger eingehandelt. da können sie jammern wie sie wollen

Re: das ganze system

Na ja, das ist wohl ein etwas überzogenes "Endzeitszenario". Aber natürlich - es ist ein "Szenario". Na hoffen wir einstweilen, dass es nicht so dramatisch wird.

Gast: sorgenfalten
11.06.2011 11:54
8 0

Macht dem Betrugsmodell ein Ende!

Es geht doch schon längst nicht mehr um die griechische Bevölkerung oder gar um das gemeine Volk! Es ist nun endlich offenkundig geworden, dass das Geldsystem ein einziges Betrugsmodell ist - ein globales Pyramidenspiel, aufgebaut auf Luftgeld, das letztenendes als trojanisches Pferd dient, um zu enteignen! Die elitären Systemerhalter freut´s und der dumme Steuerzahler unterstützt die Enteignungsmaschinerie, indem er die Banken rettet, die ihrerseits Phantasien verkaufen und mit Zinsen belehnen, die alsbald nicht mehr refinanziert werden können, weil Ausbeutung irgendwann einmal erschöpft ist. Dann werden allfällige Sicherheiten schlagend, das Pfand. Es wird eingezogen (wohlgemerkt auf Basis des nicht vorhandenen Luftgeldes) und flugs das
Eigentum wandert zur Bank. Diese Systematik funktioniert im Kleinen wie im Großen. Und bald heisst Kreta = EZB-Island.
Das Bankensystem dient also auch der Unterwerfung der Völkerschaften und der Zerstörung ganzer Substinenzwirtschaften. Wollen wir also diesem Wahnsinn ein Ende bereiten, müssen wir diesem Menschen verachtenden Betrugsmodell ein Ende bereiten.
Im Sinne unseres eigenen Staates muss es gelingen, die Narrenfreiheit der Banken zu bremsen. Ein Paradigmenwechsel bezüglich unserer "Geldordnung" samt einer Politik auf basisdemokratischer Ebene ist daher notwendig. Das heisst aber auch, dass die systemfördernden "Kapital-Sozialisten" (schwarz/rot) aus den Parlamenten fliegen müssten.

Re: Macht dem Betrugsmodell ein Ende!

Lernen S' VWL.

4 1

Griechenland

ein Fass ohne Boden.

Gast: Betrogen
11.06.2011 10:47
1 0

Tricher hat Recht!

"Ein Schuldenerlass wäre ein enormer Fehler": Falls dazu kommt, wäre das eine Schenkung an die korrupten griechische Politiker und Beamten. Damit könnten sie ihren unnötig übergroßen Staatsapparat weiter finanzieren (nnötig? sie bekommen ja Wählerstimmen damit) und auf Pump leben. In 10 Jahren wären sie wieder wo sie heute sind. Griechenland unter europäischen Verwaltung, oder Austritt aus dem Euro, hier und jetzt!

Gast: feinerkerl
11.06.2011 10:43
9 1

Also hatte die FPÖ

doch wiedermal Recht, und alle anderen Parteien haben uns angelogen.

Gut, dann wissen wir nun wen wir wählen.

Antworten Gast: @feinerkerl
11.06.2011 11:54
8 0

Re: Also hatte die FPÖ

naja, warum glauben Sie fallen die Systemjournalisten in den Systemzeitungen immer so über die FPÖ her?

Aus Menschenfreundlichkeit?

eher nicht, sondern weil sie dafür bezahlt werden, uns anzulügen...

Re: Also hatte die FPÖ

:)

Wenn die verlogenen und korrupten Politiker

glauben sie können uns noch lange ver(a)rschen dann haben sie sich knüppeldick getäuscht.

Es wird allerhöchste Zeit die geschützte Werkstatt Politik aufzubrechen.

0 0

Re: Wenn die verlogenen und korrupten Politiker

Die Straße wartet !!!

Re: Wenn die verlogenen und korrupten Politiker

Gute Idee .. starten Sie eine Partei ...

Antworten Antworten Gast: brandung
11.06.2011 11:07
0 0

Re: Re: Wenn die verlogenen und korrupten Politiker

Oder eine außerparlamentarische Opposition? ;)

Gast: leider gibt es schlechten journalismus
11.06.2011 10:11
2 0

Höller hat wieder nichts verstanden

wenn sich angebliche wirtschaftsjournalisten nur ein wenig mit tatsachen beschäftigen würden, würden sie wissen, dass die notenbanken die griechenland papiere von den banken zu marktkursen und nicht zu nominalkursen kaufen. diese liegen je nach laufzeit zwischen 50 und 70; dh. würde griechenland mit 70 umschulden haben die notenbanken immer noch keinen verlust.

wieder einmal viel lärm um nichts.

weiters folgt, die banken, die griechenland im letzten jahr abgebaut haben, haben bereits einen verlust zwischen 30 und 50 % ihres engagements genommen. dh. banken entlasten sich auf kosten der steuerzahler sondern haben bereits hohe belastungen genommen.

es wäre nett, wenn in der presse wieder qualitätsjournalismus einkehrt. in letzter zeit geht es leider täglich in die andere richtung.

Re: Höller hat wieder nichts verstanden

Na dann lesen Sie einmal, was Schäuble dazu sagt. Und warum der einen Wutanfall bekommen hat. Oder wenigstens so tut als ob. Die EZB hat Mitte vorigen Jahres begonnen, in großem Stil griechische Staatspapiere auszukaufen. Und zwar nicht zum heutigen Wert. Damit hat man ein zweites Bankenpaket in D und F vermieden.

Re: Höller hat wieder nichts verstanden

1. Ich habe nichts von einem Milliardenverlust der Deutsche Bank gelesen. Und dieser Höhe hätten sie sich bewegen müssen, wenn die Bank die Papiere mit einem Abschlag von bis zu 50% an die EZB verkauft hätten
2. Das Problem liegt auf meiner Seite in den Krediten, die die EZB an die Geschäftsbanken vergeben haben, denn als Sicherheiten liegen mit Sicherheit auch einige Papiere der Griechen da drinnen.
Aber ich gebe Ihnen Recht, dass dieses Thema einer genaueren Analyse würdig wäre. Bis heute vermisse ich diese. Aber dies betrifft alle Medien. Nur von den faulen Griechen zu schimpfen ist aus meiner Sicht zu wenig!

Antworten Antworten Gast: gffe
11.06.2011 12:13
1 0

Re: Re: Höller hat wieder nichts verstanden

Wenn eh alles o.k. ist, warum tun alle so geheimnisvoll?
Natürlich gibt es dann Gerüchte.

Es wird wohl so sein, dass die EZB um ein weiteres Abgleiten der Griechenpapiere zu verhindern, diese am Sekundarmarkt aufgekauft hat.
Von wem und von welcher Bank und zu welchem Kurs, wissen wir nicht.

Auf alle Fälle hat die EZB, was sie nicht tun soll, ins Marktgeschehen eingegriffen. Sie war selbst Mitspieler, um den Markt in ihre gewünschte Richtung zu lenken.
Marktmanipulation ist meist nutzlos und teuer, weil langfristig setzt sich der Markt (Wahrheit) immer durch.


Hobbyökonom