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Griechen-Hilfe: Österreich "blutet" für EZB-Risken

10.06.2011 | 18:56 |  von Christian Höller (Die Presse)

Die Europäische Zentralbank ist nach den jüngsten Daten zum größten Gläubiger von Griechenland aufgestiegen. Dafür haften die Steuerzahler. Die EZB gibt sich aber zu ihrem Griechenland-Engagement bedeckt.

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Wien. Die Griechenland-Hilfe wird Österreichs Steuerzahler deutlich mehr kosten als bislang angenommen. Denn zusätzlich zu den 2,3 Mrd. Euro, die Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) offiziell nach Athen überweist, drohen Ausfälle in Milliardenhöhe, die auf die Kappe der Europäischen Zentralbank (EZB) gehen. Wie zuletzt bekannt wurde, haben deutsche und französische Kreditinstitute etwa ein Drittel ihrer griechischer Staatsanleihen verkauft. Damit ist die Europäische Zentralbank zum größten Gläubiger von Griechenland aufgestiegen.

Während so gut wie alle Privatbanken Details ihres Griechenland-Engagements veröffentlichen, gibt sich die Europäische Zentralbank bedeckt. Fest steht, dass die Währungshüter im Vorjahr Staatspapiere hoch verschuldeter Euroländer im Ausmaß von 74 Mrd. Euro angekauft haben. Wie viel davon auf Griechenland entfallen, ist unklar. Dem Vernehmen nach sollen es mindestens 50 Mrd. Euro sein. Deutsche Zeitungen vermuten jedoch, dass fast das gesamte Geld in Griechenland investiert wurde. Zum Vergleich: Deutsche Banken sind nur noch mit 16 Mrd. Euro in Athen engagiert, davon ist die staatliche KfW mit acht Mrd. Euro betroffen. Französische Institute reduzierten ihr Griechenland-Obligo auf zehn Mrd. Euro, bei österreichischen Kreditinstituten geht es um über zwei Mrd. Euro. Daraus ergeben sich folgende Konsequenzen:


•Steuerzahler haftet: Bei eventuellen EZB-Verlusten springen die nationalen Notenbanken ein. Die EZB und die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) können nämlich nicht pleitegehen, für sie stehen die Steuerzahler gerade. Die OeNB übernahm im Vorjahr im Zuge des EZB-Programms Anleihen europäischer Schuldnerländer von exakt 2,3 Mrd. Euro, der Griechenland-Anteil soll zwischen 1,5 und zwei Mrd. Euro ausmachen. Einen genauen Betrag nennt OeNB-Chef Ewald Nowotny nicht.
•Zweifel an EZB-Unabhängigkeit: Mit der Unterstützung für Griechenland begeben sich die Währungshüter in die Geiselhaft der Politik. Die griechischen Staatsanleihen werden als Ramsch eingestuft und können nur noch mit hohen Abschlägen verkauft werden. Wegen der zunehmenden Risken wurde beschlossen, dass EZB-Grundkapital auf 10,8 Mrd. Euro fast zu verdoppeln. Die Einzahlung erfolgt in drei Schritten. Österreich hält einen Anteil am EZB-Kapital von 1,94 Prozent und muss mit knapp 100 Mio. Euro einspringen. Ob dies angesichts des riesigen Griechenland-Engagements ausreicht, ist fraglich.

Die EZB-Führung hofft, dass sich die europäischen Regierungen auf zusätzliche Hilfspakete für Griechenland einigen.
•Nein gegen Umschuldung: Die EZB-Direktoren bekämpfen eine Umschuldung Griechenlands. Sie wären davon am stärksten betroffen. Ein Schuldenerlass wäre ein „enormer Fehler“, meinte jüngst EZB-Chef Jean-Claude Trichet. Bei früheren Staatspleiten, wie bei etwa jener in Argentinien, mussten die Gläubiger auf 70Prozent ihrer Forderungen verzichten. Ein ähnlicher Schritt hätte für die EZB verheerende Auswirkungen.
•Deutschland greift EZB an: Während Österreichs Politiker zu den EZB-Geschäften schweigen, ist dies in Deutschland anders. Der Berliner Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) geht mit den Notenbankern auf Konfrontationskurs. Am Freitag wurde im Berliner Bundestag beschlossen, dass sich private Gläubiger an den nächsten Hilfspaketen für Griechenland beteiligen sollen. Diese sollen ihre bestehenden Anleihen gegen neue Schuldtitel mit einer längeren Laufzeit tauschen. Doch davon will die EZB nichts wissen. Die Zentralbank werde sich an einer solchen Aktion nicht beteiligen, erklärte EZB-Chef Trichet am Donnerstag. EZB-Vize Vítor Constâncio ruderte am Freitag zurück. Seinen Worten zufolge soll Trichet missverstanden worden sein.

Konkrete Hinweise, welche Lösung sich die Notenbanker für Griechenland vorstellen, gab Constâncio aber nicht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.06.2011)

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148 Kommentare
Antworten Antworten Gast: gffe
11.06.2011 12:13
1 0

Re: Re: Höller hat wieder nichts verstanden

Wenn eh alles o.k. ist, warum tun alle so geheimnisvoll?
Natürlich gibt es dann Gerüchte.

Es wird wohl so sein, dass die EZB um ein weiteres Abgleiten der Griechenpapiere zu verhindern, diese am Sekundarmarkt aufgekauft hat.
Von wem und von welcher Bank und zu welchem Kurs, wissen wir nicht.

Auf alle Fälle hat die EZB, was sie nicht tun soll, ins Marktgeschehen eingegriffen. Sie war selbst Mitspieler, um den Markt in ihre gewünschte Richtung zu lenken.
Marktmanipulation ist meist nutzlos und teuer, weil langfristig setzt sich der Markt (Wahrheit) immer durch.


Antworten Antworten Gast: leider gibt es schlechten journalismus
11.06.2011 11:31
1 0

Re: Re: Höller hat wieder nichts verstanden

zu a) die realisierten verluste lesen sie in den bewertungsergebnissen, wenn sie die db meinen, dann eben in den entsprechenden notes im geschäftsbericht

zu b) auch hier besteht für die ezb nur geringe gefahr, die refinanzierung an die banken erfolgt über sogenannte tender, diese sind von seiten der banken mit wertpapieren zu marktpreisen zu besichern, zusätzlich nimmt die ezb auf die marktpreise noch einen sogenannten haircut, dh. fällt die bank aus, gibt es zur besicherung wertpapiere welche zu marktpreisen und nicht zu nominale angerechnet werden (bei griechenland eben zwischen 50 und 70 %), die anrechnung der marktpreise erfolgt jedoch nicht voll sondern mit einem deutlichen abschlag. in summe ist die ezb daher gut besichert.
die presse und ihr experte höller sollte sich ein wenig damit beschäftigen, ansonsten müsste man annehmen, dass die mit derartigen artikel generierten pro freiheitlichen reaktionen bewusst unterstützt werden

Gast: gastus99
11.06.2011 09:32
6 0

ES IST ZEIT

in aktien von pflasterstein, lampenmast, seil und holzknueppel manufakturen zu investieren.

Gast: wutbürgerinnen
11.06.2011 09:26
6 0

riesenverarsche

kurz zusammengefasst:

die notenbanken haben demnach entgegen dem interesse ihrer eigentümer jedoch zugunsten privater banken gehandelt und den drohenden "konkurs/ausgleich" griechenlands künstlich verlängert und es so den privaten investoren ermöglicht auszusteigen!

man könnte das auch als untreue qualifizieren und allesamt einbuchten !

offenbar ist es einfacher millionen von esteuerzahlern zahlen zu lassen als die investments von ein paar tausend abschreiben zu müssen!

wenn das so weiter geht und dem letzten idioten klar wird was hier abläuft, dann wird strache in zwei jahren 1. und zwar mit links.

schreibt es euch hinter die ohren: es geht nicht um den kleinen mann, sondern um die grossen vermögen - diese werden mirt allen mitteln konserviert - denn diese haben sich schon längst die gesamte politik inkl. gesetzgebung (z.B. steueroasen, "steuerlücken", etc.)gekauft !


Gast: dr.jo.
11.06.2011 09:26
3 2

französische und deutsche banken

nochmals zusammengefasst: französische und deutsche banken haben ihre schulden via ezb unter mitwirkung europäischer (inlusiver österreichischer) politiker an die europäischen (inlusive österreichischen) steuerzahler transferiert, nicht ohne vorher selbst kräftig profit erzielt zu haben. ein vorgang, der sich seit der antike offensichtlich zyklisch wiederholt: eine vollkemmen enthemmt korrupte politische und wirtschaftliche oberschicht bestiehlt die bevölkerung in einem unvorstellbaren ausmass und fährt damit die gesellschaft in einem affenartigem tempo gegen die wand. die auswirkungen kann man aus den geschichtsbüchern leicht nachlesen.

Re: französische und deutsche banken

Könnten Sie bitte die Bilanz der Banken mit den griechischen Papien mit uns teilen. Würde mich echt interessieren wie viel Gewinn da gemacht wurde .... danke!

Einfach abwarten.

Es wird, auch bei uns, wieder der Zeitpunkt kommen, an dem Leute die seit je her hart arbeiten aufgrund diverser Finanzpleiten ihre Existenzgrundlage, das was sie sich mühsam aufgebaut haben, verlieren werden - und damit tatsächlich 'nichts' mehr zu verlieren haben.

Spätestens dann wird das Leben signifikant gefährlicher für unfähige Notenbankdirektoren, ehemlige Finanzminister und sonstige Politik-Bourgeoisie.

Re: Einfach abwarten.

Aber nicht solange die Umverteilungsmaschine läuft ... und solange das verbleibende Viertel der Össis das Sozialsystem sponsert ... (hoffen wir es halt ... denke, dass sich niemand diesen Moment wünschen kann).

0 0

Re: Re: Einfach abwarten.

wie lange diese Umverteilungsmaschine noch funktioniert, siehe GR wo sie bereits Schrittweise stillgelegt wird !

Anders kann es auch hier nicht länger mehr funktionieren, da der Plafont der Subventionen längst überschritten wurde und nur noch auf massive Neuschulden aufbaut erhalten werden soll.

Dank dieser ganzen systematischen Ausbeuterei und vieler angeblichen Statistiken, gewährt man weiterhin (wie lange noch?) sehr reichen Spekulanten ein Spielfeld, welches allerdings sehr bald schon ein Schlachtfeld werden wird, wo danach wieder niemand schuld gewesen sein will.

3 0

Re: Einfach abwarten.

Richtig erkannt.
Wenn es wirkich zu einer Enteignung der breiten Masse durch Inflation oä. kommt, könnte es sein, daß es sogar für österreichische Politiker gefährlich wird.
Das breit gestreute Volksvermögen ist mittlerweile einfach zu groß, als daß die betroffenen mix nix - dir nix darauf verzichten. Wer jetzt einen eingermaßen guten Lebenstandard hat, möchte den natürlich gerne behalten und nicht mehr in die Zustände der 20er-Jahre zurückkehren.
Die Politiker sollten wirklich bedenken, daß sie unter Umständen in eine Situration geraten, in der sie nicht einmal mehr die Demokratie vor Verfolgung schützt.

Re: Re: Einfach abwarten.

Inflation IST Enteignung. Ob niedrig, dann erfolgt sie schleichend, oder hoch oder galoppierend.

Re: Re: Re: Einfach abwarten.

Weil Einkommensanpassungen immer nur nachträglich stattfinden können.

1 0

Re: Re: Einfach abwarten.

unsere Politiker sind gar nicht mehr in der Lage etwas zu begreifen, da ihre Beteiligung an diesem horrenden System schon viel zu weit fortgeschritten ist !

Es wird sich also erneut sehr bald rächen, derartige Blutsauger gewählt zu haben.
Und, sehr viele Länfer ohne Auslieferungsverträge gibt es bald auch nicht mehr ;)

Nimmt man allerdings zur Kenntniss, dass dies bereits seit über 20 Jahren erfolgreich betrieben werden konnte, ergibt sich die Unfähigkeit der Bürger welche dies entweder nicht begreifen oder gutheissen, von selbst !

Gast: noName
11.06.2011 08:56
1 2

Plutarch

Das älteste und verhängnisvolste Leiden der Republiken ist das Ungleichgewicht zwischen Reich und Arm.

Re: Plutarch

Alos mir persönlich ist ein Umgleichgewicht zwischen Arm und Reich lieber als wenn es allen gleich schlecht (und zwar wesentlich schlechter als den Armen in den Republiken) geht!!

Gast: frau idee
11.06.2011 08:50
3 2

so gehts

man sollte alle politiker aus bundes- und landesparlamenten mit ihrem privatvermögen für die rückzahlung unsere staatsschulden haften lassen. das wäre sicher sehr lehrreich für sie, dann würden sie vielleicht nicht so verantwortungslos sein.

Sie zahlen gerne ...

Viele ÖsterreicherInnen lassen sich gerne ausnehmen. Ihnen geht das nebulöse ,Projekt Europa' über alles. Auf Österreich selbst zu vertrauen, haben sie längst aufgegeben. Sie sind keine Patriotinnen und Patrioten. Sie wählen SPÖ, Grüne oder ÖVP.

Gast: Blankenstein Husar
11.06.2011 08:23
5 1

Bravo, Herr Höller, sie nähern sich schon langsam der Wahrheit!

Noch ein-zwei Gedanken mehr, ...

...und dann werden auch sie erkennen, daß die EU ein Verbrecher-Syndikat darstellt,
welches den europäischen Staaten die Souveränität genommen hat und uns mit der Euro-Währung und dem EZB-Teufelswerk den letzten Schilling aus der Tasche zieht.

Wir müssen wieder raus aus dem Verein, und zwar schleunigst!

Zuerst aus dem Währungsverbund,
dann aus "Schengen" und zuletzt aus der EU!

Re: Bravo, Herr Höller, sie nähern sich schon langsam der Wahrheit!

Ich möchte ja nicht wissen wieviele "Journalisten" schon Kuverts einstecken...

0 0

Re: Re: Bravo, Herr Höller, sie nähern sich schon langsam der Wahrheit!

für genau solche auch, wurde das Unwort des Jahres "Unschuldvermutung!" eingeführt.

das dumme volk

sprich die wenigen steuerzahler haften ohne gefragt zu werden. in der schweiz gibt es vor jeder entscheidung eine volksbefragung, da werden die bürger nicht vor vollendete tatsachen gestellt.

Wir sind der Souverän !

Was alles müssen wie uns noch gefallen lassen?.
Ich habe eine total kaputte Schulter, operativ nicht mehr zu richten.
Ich hatte Krebs, muß jedoch alljählich zur Untersuchung - dadurch über 10 Jahre im Krankenstand und fern ab jeglicher Arbeit.
Jetzt will man mich mit 54 Jahren wieder zu Arbeit schicken.
Meine Depressionen nehmen mit jedem Tag zu und ich bekomme mehr und mehr den Wunsch diese ganze Misere mit einem Schlag zu beenden.
Seit Jahren lebe ich von der Hand im Mund und glaubt mir - es leben sehr viele in Österreich auf diese Art und Weise.
Ich selber habe mich mit der Tatsache ein Mensch 2. Klasse zu sein abgefunden, kann es jedoch nicht nachvollziehen wie diese Euroschleimer von ÖVP/SPÖ unser Land verraten und auch verkaufen.
Ich habe scheinbar mein Recht auf Mitsprache in den 10 Jahren Krankenstand verloren - jedoch so glaube ich- können es die restliche 5 Millionen Arbeiter und Angestellte hier sehr wohl. WANN UNTERNEHMT IHR ENDLICH WAS ?

Re: Wir sind der Souverän !

Zu allererst:
SIE sind KEIN Mensch 2. Klasse sondern das Fundament dieser Republik, welche von korrupten, inkompetenten und verlogenen Politikern aller Farben VERKAUFT worden sind.
#politikerpest

3 0

Re: Wir sind der Souverän !

Auch wer arbeitet hat keinerlei Mitspracherecht sondern nur die Pflicht, Steuern zu zahlen.

Antworten Gast: Messalina-X
11.06.2011 09:36
3 0

Re: Wir sind der Souverän !

sie haben mein Mitgefühl und ich weiß auch, daß es noch sehr viele Bürger in unserem Land gibt, denen es auch sehr schlecht geht, ihr Fehler ist nur, daß sie nicht Yussuf oder Ayse heißen, denn dann wären sie bestens versorgt

Re: Wir sind der Souverän !

Zuallererst mal - tut mir leid von Deinem schweren Schicksal zu lesen - sorry!
Dass wegen er Arbeit würde ich an Deiner Stelle positiv sehen ... bekanntlich hilft ja eine Aufgabe (auch Arbeit fällt darunter) gegen Depressionen!
Was Deine Klage bzgl. des verlorenen Mitspracherechts betrifft kann ich Dir nicht folgen! Wieso denkst Du, dass Du weniger Rechte hast als einer, der die 10 Jahre hart gearbeitet hat??

9 0

Die Konsequenz kann nur lauten

Keinen österreichischen Cent mehr für Griechenland! Sofortige Absetzung Nowotnys (soll aber vorher noch bekanntgeben, wo sich die österreichischen Goldreserven befinden)!

Antworten Gast: 1. Parteiloser
11.06.2011 12:46
2 0

Die Goldreserven nützen doch auch nichts!

Die OeNB hat die Goldbestände von 657 Tonnen (1998) auf 280 Tonenn (2010) abgebaut. Diese Gold ist angeblich vorwiegend in London sicher gelagert.

http://www.oenb.at/bilanz2010/de/analysen_grafiken/goldbestand.jsp

Der Wert der gesamten Goldbestände beträgt aber, trotz des hohen Preisanstieges, aktuell nur etwa 9,5 Mrd. Euro

http://www.oenb.at/bilanz2010/de/analysen_grafiken/gold_und_devisenpositionen.jsp

Wie lächerlich die Goldreserven sind zeigen auch Vergleichszahlen:

- Die offizielle Österreichischen Staatschuld von etwa 200 Mrd. Euro könnte damit nur zu weniger als 5% abgedeckt werden.

- Eine sofortige Auflösung der gesamten Goldreserven könnte die gesamten Staatsausgaben über 152 Mrd. pro Jahr nur zu für 22 Tage abdecken, dann wären die Goldreserven auch schon wieder aufgebraucht!

- Die gesamten Goldreserven würden nicht einmal dazu reichen die Zuschüsse zu den Ruhegenüssen über 1 Jahr zu finanzieren, weil diese schon über 10 Mrd. Euro pro Jahr betragen.

Ich will damit darstellen, dass das Problem Österreichs ist doch gar nicht Griechenland oder die EU sind. Das Österreichische Problem haben wir in Österreich selbst gebaut und die irren Staatsausgaben zur Erhaltung der Staatlichkeit sind dafür ursächlich.

Griechenland hat die gleichen strukturellen Schwächen wie Österreich, aber weniger Finanzierungsmöglichkeiten (Realwirtschaft) für den staatlichen Wahnsinn. Deshalb ist Griechenland mit dem Ausbruch der Probleme auch schneller gewesen!

Gast: Hemingway
11.06.2011 06:05
0 0

Die Menschen fühlen sich machtlos und verfallen mehr und mehr in Lethargie.....


Gast: Hemingway
11.06.2011 05:58
1 1

Wer hat denn die Menschen mit Unterstützung der Medien und falschen Versprechungen in die EU Diktatur gelockt ?


Gast: Onkel Hans
11.06.2011 04:03
2 0

Die Bundesimmobiliengesellschaft BIG verschleudert schon österreichische Berggipfel um 10 Cent den Quadratmeter, ...


... damit SPÖVP Geld an Griechenland verschleudern kann, damit Griechenland weiter Geld an Pensionsbetrüger (Angehörige von vor Jahren verstorbenen Pensionsbeziehern) verschleudern kann.

So weit sind wir schon!


gelder an fremde laender ist ein verbrechen am eigenen volk / steuerzahler

frueher haette man im guten alten westen noch gewusst, wie man mit solchen verraetern & verbrechern umgeht

ein alter eichenbaum, ein lasso & schon is schluss mit lustig


Re: gelder an fremde laender ist ein verbrechen am eigenen volk / steuerzahler

Sorry - aber schon mal überlegt woher das Geld für unsere Schulden kommt?

0 0

Re:Sorry - aber schon mal überlegt woher das Geld für unsere Schulden kommt?

erkläre es uns Einfaltspinseln doch !


Re: Re:Sorry - aber schon mal überlegt woher das Geld für unsere Schulden kommt?

Laut http://derstandard.at/1271378323730/Oesterreicher-sollen-mehr-Staatsanleihen-kaufen sind 75% der Käufer österreichischer Anleihen ausländischer Herkunft ...

Gast: gfi
11.06.2011 00:26
0 0

wer ist der Nächste?

Die EZB fürchtet bei einer Umschuldung einen Dominoeffekt.
Griechenland mit 350 Milliarden Schulden ist ja noch zu stemmen, aber z.B. bei Italien mit 1,8 Billionen sind alle überfordert. (2. höchste EU-Verschuldung)

Wie Italien ihre Staatschulden refinanziert, da kommt man schon ins staunen. Gut, die Gläubiger Italiens sollen hauptsächlich Inländer sein, nicht wie in Griechenland. Trotzdem, wie machen die das nur, dass sie so gar nicht ins Gerede kommen.

Der einfache Italiener wird wohl kaum diese riesigen Staatsschulden aufkaufen.
Wahrscheinlich werden es ital. Banken sein, die sich das Geld von den Kapitalmärkten holen. Die übliche explosive Mischung. Kurzfristiges Geld ausleihen und langfristig an den Staat weiter borgen.

Catch-22

Zusammenfassend kann also gesagt werden: Kommt das nächste Hilfsprogramm und Österreich gibt den Griechen mehr Geld zahlt der österrische Steuerzahler bei der späteren unausweichlichen Restrukturierung die Zeche.

Gibt es genug politischen Widerstand gegen das Hilfsprogramm und wird kein Geld direkt gezahlt ist Griechenland jetzt sofort Pleite und der österreichische Steuerzahler ist ebenfalls der Dumme.

Die sprichwörtliche Wahl zwischen Pest und Cholera... :(

Gast: Nikolaos Koutsoukalis
11.06.2011 00:24
0 2

Wieder ueber Griechenland

Warum schreiben Sie wieder und wieder Griechenlandshilfe und wollen Sie die Wahrheit nicht erwaenen? Wo haben Sie die Hilfe gesehen? Wenn wir eine andere Regierung haetten, ohne die zwei Verschwoerer Papandreou und Papakonstantinou, haetten wir Geld von China oder von Russland bekommen mit normalen Zinsen und nicht siebenmal so viel als wir jetzt von IWF bekommen haben. Endlich sagt ihr die Wahrheit zu euren Lesern die glauben dass wir tatsaechlich Hilfe bekommen haben. Schluss mit den Luegen.

Re: Wieder ueber Griechenland

Seien Sie froh, daß nicht die volle Wahrheit über Griechenland geschrieben wird. Sonst wäre der Volkszorn auf Euer Land deutlich größer.

Raus aus der EU wäre die einzige Alternative. Sonst wäre die EU durch diese Gelder erneut erpreßbar. Warum? Denken Sie nur ein paar Ecken weiter. Griechenland wird pleite gehen. Und dann geht es um europäisches, nicht nur griechisches Kapital, das in China investiert ist. Zu verflochten sind die Angelegenheiten bereits.

Schauen Sie sich die Vorgänge Europa - USA nach 1918 und nach 1945 an. Dann wissen Sie, was kommt. Die USA hat sich nicht mit eigenem Kapital aufgebaut.

Schluß mit dem Raubverein EU.

Selbst ein Austritt wäre noch zuviel der Ehre diesem Verbrecherverein gegenüber. Die Existenz der EU gehört ab sofort einfach negiert, die österreichischen Schmarotzer, die dort Jobs ergattert haben, sollen sehen, wie sie nach Hause kommen, wo eine Anklage wegen Hochverrats wartet.

Gast: Billig&Verkauft
10.06.2011 22:59
1 0

ÜberdenTischgezogen

Wir jungen Österreicher verzichten schon jahrelang auf Fairness. Wir arbeiten mit Arbeitsverträgen, die unseren Stundenlohn unter den Kollektivlohn drücken, zahlen die hohen Pensionen unserer jungen Pensionäre und zahlen zugleich für unsere eigene Pension in miserabel wirtschaftende Pensionskassen. Der angesparte Wert ist bei den meisten dieser Kassen unter dem Wert der Einzahlungen. Dazu kommen die Privilegiengehälter von überforderten, unfähigen, skrupellosen, machtgeilen, geldgierigen, egoistischen - ja dümmlichen - Politgünstlingen, vollkommen überzogene Spesenregelungen der Politiker und Politpensionäre, eine sündteure und extrem ineffiziente Sicherheits-, Mobilitäts-, Bildungs- und Gesundheitskaste(=Beamtenkaste), extrem teure Fehlentscheidungen unserer Politik und staatlich kontrollierter Unternehmen. Offenbar gibt es keine s.g. Alphatiere mit Rückgrat in diesem Land.
Aufbau von Wohlstand dauert Jahrzehnte, den Wohlstand auf Kredit haben wir innerhalb von 3 Jahren erreicht. Länder wie China, Brasilien, Litauen, Tschechien und Slowakei überholen uns, Australien, Neuseeland, Finnland und die Schweiz ziehen davon. Wir jungen Österreicher finanzieren dies mit einer äußerst hohen Steuerbelastung zusätzlich zu allen Gebühren und Abgaben für jede staatliche Aufgabe und Funktion. Griechenland wir folgen dir und du bist nicht schuld, auch wenn hier jetzt alle dies behaupten - vorsorglich.

Gast: gläubiger
10.06.2011 22:43
15 1

Die Dummheit der ÖVP ist ja grenzenlos.

Unsere Ober-EU-Partei mit Karas und ähnlichen Trotteln sollen bringen uns an den Rand des Abgrunds!

Re: Die Dummheit der ÖVP ist ja grenzenlos.

Also wenn ich mich recht erinnere gabs zum Thema EU Beitritt eine Volksabstimmung .. und mehr als 2/3 der Össis waren dafür ... also steht doch zu Eurer Entscheidung!
Das ganze jetzt auf die ÖVP zu reduzieren ist schlichtweg feige und billige Polemik!

Antworten Antworten Gast: Febobo
11.06.2011 09:36
1 1

Re: Re: Die Dummheit der ÖVP ist ja grenzenlos.

Bail-out von Staaten zu Gunster der Finanzmafia ist durch keinen EU-Vertrag gedeckt und stand deshalb 1994 - in einer Zeit wo es noch in Ansätzen Demokratie in Europa gab - nie zur Diskussion.

Unsere Politiker und die Banken-Kamarilla haben uns verraten und verkauft.

Re: Re: Re: Die Dummheit der ÖVP ist ja grenzenlos.

Dann sollten Sie hier aber bei der SPÖ anklopfen .. die einzigen parteipolitischen Vertreter in der EZB kommen von der SPÖ und haben nichts mit der ÖVP zu tun!


Re: Die Dummheit der ÖVP ist ja grenzenlos.

Ohne jetzt die ÖVP schönreden zu wollen (nichts liegt mir ferner) - in diesem Artikel geht es um die Fehler der Zentralbanken und hier hat Österreich zwei Vertreter: OeNB Gouverneur Nowotny und EZB Direktoriumsmitglied Tumpel Gugerell - beide SPÖ!

Re: Re: Die Dummheit der ÖVP ist ja grenzenlos.

Stimmt .. aber diese differenzierte Sichtweise ist offensichtlich für viele hier zu komplex :(

Re: Die Dummheit der ÖVP ist ja grenzenlos.

Ohne mich jetzt grundsätzlich über die ÖVP äußern zu wollen möchte ich im konkreten Fall doch anmerken, dass OeNB Chef Nowotny von der SPÖ kommt - wenn man also eine österreichische Partei direkt für die Fehler der EZB in Zusammenhang mit der Griechenlandkrise verantwortlich machen will, dann sollte dies eher die SPÖ sein.

1 1

Re: Die Dummheit der ÖVP ist ja grenzenlos.

bis zum rand und noch ein stückchen weiter

ich bin gespannt wann diese ganze eu-bombe platzt und diese volksverräter endlich zur rechenschaft gezogen werden

Re: Re: Die Dummheit der ÖVP ist ja grenzenlos.

Der nächste der nicht verstanden hat dass es SPÖ Vertreter sind, die da verantwortlich sind da es SPÖ Vertreter sind die da in der EZB sitzen.

Bitte lesen und versuchen Sie doch den Artikel zu verstehen bevor Sie da mit der ÖVP Basherei anfangen.

Offenbar wird da alles auf kleinkrämerische Art und Weise auf blöde Parteien reduziert ..

Gast: Gast aus Deutschland
10.06.2011 22:35
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Willkommen im Boot

Da haben unsere Politiker wohl auf das falsche Pferd gesetzt.
Es war wohl ein Trojanisches Pferd.
Sei's drum.
Geld ist nicht alles.

Hobbyökonom