Griechen-Hilfe: Österreich "blutet" für EZB-Risken

10.06.2011 | 18:56 |  von Christian Höller (Die Presse)

Die Europäische Zentralbank ist nach den jüngsten Daten zum größten Gläubiger von Griechenland aufgestiegen. Dafür haften die Steuerzahler. Die EZB gibt sich aber zu ihrem Griechenland-Engagement bedeckt.

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Wien. Die Griechenland-Hilfe wird Österreichs Steuerzahler deutlich mehr kosten als bislang angenommen. Denn zusätzlich zu den 2,3 Mrd. Euro, die Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) offiziell nach Athen überweist, drohen Ausfälle in Milliardenhöhe, die auf die Kappe der Europäischen Zentralbank (EZB) gehen. Wie zuletzt bekannt wurde, haben deutsche und französische Kreditinstitute etwa ein Drittel ihrer griechischer Staatsanleihen verkauft. Damit ist die Europäische Zentralbank zum größten Gläubiger von Griechenland aufgestiegen.

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Während so gut wie alle Privatbanken Details ihres Griechenland-Engagements veröffentlichen, gibt sich die Europäische Zentralbank bedeckt. Fest steht, dass die Währungshüter im Vorjahr Staatspapiere hoch verschuldeter Euroländer im Ausmaß von 74 Mrd. Euro angekauft haben. Wie viel davon auf Griechenland entfallen, ist unklar. Dem Vernehmen nach sollen es mindestens 50 Mrd. Euro sein. Deutsche Zeitungen vermuten jedoch, dass fast das gesamte Geld in Griechenland investiert wurde. Zum Vergleich: Deutsche Banken sind nur noch mit 16 Mrd. Euro in Athen engagiert, davon ist die staatliche KfW mit acht Mrd. Euro betroffen. Französische Institute reduzierten ihr Griechenland-Obligo auf zehn Mrd. Euro, bei österreichischen Kreditinstituten geht es um über zwei Mrd. Euro. Daraus ergeben sich folgende Konsequenzen:


•Steuerzahler haftet: Bei eventuellen EZB-Verlusten springen die nationalen Notenbanken ein. Die EZB und die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) können nämlich nicht pleitegehen, für sie stehen die Steuerzahler gerade. Die OeNB übernahm im Vorjahr im Zuge des EZB-Programms Anleihen europäischer Schuldnerländer von exakt 2,3 Mrd. Euro, der Griechenland-Anteil soll zwischen 1,5 und zwei Mrd. Euro ausmachen. Einen genauen Betrag nennt OeNB-Chef Ewald Nowotny nicht.
•Zweifel an EZB-Unabhängigkeit: Mit der Unterstützung für Griechenland begeben sich die Währungshüter in die Geiselhaft der Politik. Die griechischen Staatsanleihen werden als Ramsch eingestuft und können nur noch mit hohen Abschlägen verkauft werden. Wegen der zunehmenden Risken wurde beschlossen, dass EZB-Grundkapital auf 10,8 Mrd. Euro fast zu verdoppeln. Die Einzahlung erfolgt in drei Schritten. Österreich hält einen Anteil am EZB-Kapital von 1,94 Prozent und muss mit knapp 100 Mio. Euro einspringen. Ob dies angesichts des riesigen Griechenland-Engagements ausreicht, ist fraglich.

Die EZB-Führung hofft, dass sich die europäischen Regierungen auf zusätzliche Hilfspakete für Griechenland einigen.
•Nein gegen Umschuldung: Die EZB-Direktoren bekämpfen eine Umschuldung Griechenlands. Sie wären davon am stärksten betroffen. Ein Schuldenerlass wäre ein „enormer Fehler“, meinte jüngst EZB-Chef Jean-Claude Trichet. Bei früheren Staatspleiten, wie bei etwa jener in Argentinien, mussten die Gläubiger auf 70Prozent ihrer Forderungen verzichten. Ein ähnlicher Schritt hätte für die EZB verheerende Auswirkungen.
•Deutschland greift EZB an: Während Österreichs Politiker zu den EZB-Geschäften schweigen, ist dies in Deutschland anders. Der Berliner Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) geht mit den Notenbankern auf Konfrontationskurs. Am Freitag wurde im Berliner Bundestag beschlossen, dass sich private Gläubiger an den nächsten Hilfspaketen für Griechenland beteiligen sollen. Diese sollen ihre bestehenden Anleihen gegen neue Schuldtitel mit einer längeren Laufzeit tauschen. Doch davon will die EZB nichts wissen. Die Zentralbank werde sich an einer solchen Aktion nicht beteiligen, erklärte EZB-Chef Trichet am Donnerstag. EZB-Vize Vítor Constâncio ruderte am Freitag zurück. Seinen Worten zufolge soll Trichet missverstanden worden sein.

Konkrete Hinweise, welche Lösung sich die Notenbanker für Griechenland vorstellen, gab Constâncio aber nicht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.06.2011)

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148 Kommentare
 
12 3 4
Gast: Plach2
14.06.2011 13:02
0

Einfach unglaublich!!!!

Unsere hochbezahlten Politiker, von Herr Baroso abwärts.... niemand merkt etwas!!!

Erst wenn Ratingargenturen Griechenland wiederum herabstufen merken sie, dass Griechenland schon wieder zahlungsunfähig ist.

Wie "ahnungslos" diese Typen sind!

Während Österreichs Politiker schweigen ...

Eine Standardsituation in Krisenfällen.

Aber was soll man auch sagen, wenn man eigene Entscheidungen(?) unter Ausschaltung von mathematischen Grundregeln und Hausverstand trifft und sich diese dann (erwartungsgemäß) als falsch heraus stellen?

Steuerzahler ist das Bauernopfer

Es ist eine ungeheure S..erei, wie hier das Risiko von den Banken auf die Steuerzahler abgewälzt wird. Auf der einen Seite wird mit Finanzspritzen (Steuergeld) für Griechenland Zeit erkauft damit die Banken ihre Schrottpapiere los werden, auf der anderen Seite müssen Steuerzahler nach der Griechenpleite für die EZB-Verluste aufkommen.

Die breite Masse kapiert jedoch nicht was hinter ihrem Rücken abläuft und keiner wehrt sich dagegen.

Gast: Reflector
13.06.2011 23:27
1

Geradestehen ? ...


... für dieses Desaster der sich 'bedeckt' haltenden Hassardeure?

Es wird bald etwas ganz anderes gerade stehen, für diese Leute wenn die mehr oder minder verkünden müssen, dass die Guthaben der Bevölkerungen verzockt wurden.

Diese Erklärung der deutschen FDP Abgeordneten Frank Schäffler, Sylvia Canel und Jens Ackermann sollte eigentlich für alle genug Warnung sein:

http://ef-magazin.de/2011/06/10/3037-dokumentation--wir-befinden-uns-auf-dem-weg-in-die-knechtschaft

Hinaus aus der EU, hinaus aus EURO

Und NICHTS kann mich ueberzeugen, dass wir ohne EURO und OHNE EU nicht ueberleben koennen. Diejenigen die uns Bruessel und Euro brachten (Politiker) sollen Ihren gesamten Verdienst an die Republik zurueckzahlen.
Fuer die endlose Misere die nie und nimmer, bis zum Totalkollaps besteht.
Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Antworten Gast: Grete37
13.06.2011 21:18
1

Re: Hinaus aus der EU, hinaus aus EURO

Die Schweizer müssen sich biegen vor lachen!

Ihre Mrd. dürfen sie im eigenen Land investieren! Brauchen keine Mrd. für die EU Verwaltung zahlen. (Diese kostet pro Tag schon 22 Mio - und es werden jedes Jahr mehr).

80% unserer Gesetze kommen schon aus Brüssel, die von unserer größten Bundesregierung aller Zeiten nur ratifiziert werden müssen.

Pleitemanagement

der EU ist darin gelegen das Geld von den guten zu den schlechten Ländern zu verschieben. In der Folge ist zu befürchten, dass die guten Länder auch schlecht werden. Der Keil der die EU-Länder trennt wird immer weiter betrieben, weil verständlicher Weise die Solidarität abnimmt und die EU sich zu einem Fass ohne Boden entwickelt.
Am besten wäre es, wenn sich die EU selber abschafft.

Gast: Karl98
13.06.2011 16:30
3

Österreich bekommt von der EU Sanktionen,

Griechenland, Irland, Portugal usw.
unser Steuergeld! (Statt die Mrd. im eigenen Land zu investieren)

Gast: alter Schilling
13.06.2011 15:53
1

Abschaffen !

Schafft die EZB einfach ab - die drucken auch Geld aus dem NICHTS !

Gast: Fred88
13.06.2011 14:13
3

Griechenland, Irland, Portugal usw. sind pleite......

und nimeand merkt ertwas in Brüssel!!!!

Hochbezahlte Politiker von Baroso bis Swoboda, Karas und Martin....... - die haben keine Ahnung????

Wie gibt es so etwas?

Re: Griechenland, Irland, Portugal usw. sind pleite......

natürlich wusste Barosso samt seinen Auftragsgebern dies und war auch teil des Planes um andere, einst reiche und stolze unabhängige Länder auch brechen zu können, an denene sie ansonst scheitern hätten können.

Österreich war extrem wichtig, da die Drehscheibe im Warenverkehr und Fremdenrecht, welches gebraucht wurde, um weiterhin billige Arbeitskräfte installieren zu können.
WÄären wir nicht beigetreten, könnte es diese Eu in dieser form gar nicht geben, weshalb auch alles daran gesetzt wird und nie wieder rauszulassen !

Gast: Plach2
13.06.2011 13:44
5

Ist doch toll - oder?

Statt die Mrd. im eigenen Land zu investieren schicken (schenken) wir sie Griechenland, Irland, Portgal & Co.

Wozu leisten wir uns so hochbezahlte Politiker in Brüssel ???

Steuerquote:

Österreich 42,2%
Deutschland 39,4%
Tschechien 34,3%
Griechenland 29,1%
Irland 27,0%

Gast: Bärenfalle...
13.06.2011 10:55
3

Der Steuerzahler ...

Der Steuerzahler hat weder das Geld herbeigezaubert noch die Kredite vergeben welche in Griechenland versenkt wurden.

Er soll aber jetzt (weil unabwendbar) dafür gerade stehen und zahlen .. durch noch mehr Steuern auf seine Arbeit ?

Und dann stellen sich etwa die AK-Politbonzen hin und bejammern die steigenden Lebenshaltungskosten und den zunehmenden Druck am Arbeitsplatz für diejenigen welche noch Arbeit haben ?

Ich glaube mein Schwein pfeift.

Na immerhin, die einheimischen Banken konnten ihre OENB Anteile (und damit wohl Nachschußpflichten) noch rechtzeitig an unseren Pepi verkaufen, seinen Ruhestandsposten hat er sich wirklich verdient.

Man wünscht sich manchmal wirklich einige erfolgreiche Aufführungen von "Des Seilers Tochter" in der Operettenstadt Wien.


Gast: Wörter
12.06.2011 23:28
1

Der Unterschied liegt nur in den Zinsen

Schuld BRD =2.023.283.930.000
Pleiten 2011 = 31.000
Pleiten pro Kopf = 0,00038
Einwohner = 81.882.342
Schuld pro Kopf = 24.710
Staatl.Anleihen 10 J=3%

Schuld AUSTRIA =211.172.485.000
Pleiten 2011 =5.900
Pleiten pro Kopf =0,00070
Einwohner =8.376.761
Schuld pro Kopf =22.000
Staatl.Anleihen 10 J=3,3%

Schuld GREECE = 302.000.000.000
Pleiten 2011 = 970
Pleiten pro Kopf = 0,00009
Einwohner =11.141.740
Schuld pro Kopf = 27.105
Staatl.Anleihen 10 J= ca.16%

Schuld GROSSBRIT = 2.480.000.000.000
Pleiten 2011 = 25.700
Pleiten pro Kopf = 0,00042
Einwohner = 61.113.205
Schuld pro Kopf = 40.520
Staatl.Anleihen 10 J= 3,65%

"Wir werden aus Deutschland herausholen, was man nur aus einer Zitrone pressen kann, und noch etwas mehr“, rief Sir Eric Geddes 1918...

„Verkauft doch eure Inseln … und die Akropolis gleich mit“, verlangt 92 Jahre später, im Oktober 2010, die Bild-Zeitung. Und jetzt zwingt die Troika, also EU-Kommission, EZB und IWF, Griechenland, Staatseigentum über 50 Milliarden Euro bis 2015 zu versilbern, zu verscherbeln. Nun hat Hellas nicht Europa mittels eines Krieges verwüstet wie einst Deutschland..."
---Im Würgegriff---frankfurter rundschau

Im Fall von Österreich macht 1% mehr Zinsen einen Unterschied von 7.940.069.294 € im Jahr mehr aus.

Antworten Gast: 3w4
13.06.2011 12:03
0

Re: Der Unterschied liegt nur in den Zinsen

Stimmt diese Aufstellung bei England?
Haben sie sich nicht um 1 Billion vertan?

Deutschland über 2 Billionen
England 1,4 Billionen
Italien 1,8 Billionen

In England soll die private Verschuldung das größere Problem sein.


Antworten Gast: 1. Parteiloser
13.06.2011 09:49
0

Re: Der Unterschied liegt nur in den Zinsen

Sehr gute Aufstellung, welche die Probleme bei den "gesunden Ländern" (AAA!?) deutlich aufzeigt.

Korrekt ist diese Aufstellung aber nur dann, wenn man den offiziellen Schuldenständen auch Glauben schenkt und davon ausgeht, dass Griechenland die 16% (ich meine real weniger als 6%) auch bezahlen muss.

Ich selber habe massive Zweifel, dass für Österreich der offiziell genannte Schuldenstand auch stimmt. Die Überschuldungen der ausgelagerten Bereiche, die Verbindlichkeiten aus Leasingfinanzierungen, Rückstellungen für die Haftungen der Staatlichkeit und auch Verpflichtungen aus gesetzlichen Zahlungsverpflichtungen fehlen ja vollständig.

Es gibt Berechnungen, welche zu den offiziellen Schulden die Verpflichtungen aus Pensions- und Rentenansprüchen von Staatsbediensteten auch berücksichtigen, alles andere aber nicht. Nur unter diesem Aspekt würden die Schulden Österreichs auf 410% des BIPs steigen lassen, also auf ca. 1.100 Mrd. Euro!

http://www.wiwo.de/finanzen/galerien/staatsverschuldung-in-europa-908/1/blankoschecks-der-regierungen.html

Beim Schlusssatz haben Sie sich vertippt, 1% mehr Zinsen für Österreich, auf Basis des offiziellen Zinssatzes, macht keine 7,9 Mrd. Euro pro Jahr aus. Wir müssen aber damit rechnen, dass die Zinsen, vom historischen Tiefststand, auch wieder steigen und auf 6-7% hochgehen.

Die Zinsbelastung der Bevölkerung ist immer eine Funktion aus Schuldenstand und Zinshöhe. Beides ist im Steigen.

Gast: knox
12.06.2011 23:16
1

schrecken ohne ende

lieber die bürger ausbluten lassen als eine bank zu schaden kommen zu lassen, so sind unsere politiker!
warum werden die griechen nicht zwangsenteignet, die inseln wären ganz brauchbar und vielleicht wäre das eine oder andere unternehmen in der hand eines nicht-südeuropäers sogar profitabel.
wieso soll man einem so korrupten land (das übrigens mit dem alten griechenland rein gar nichts mehr zu tun hat) unser gutes geld nachwerfen !!??
und was kommt nach griechenland?
portugal, spanien, italien?
diese naive eu und euroraum erweiterung hat nur den proponenten genutzt, das gros der bevölkerung wird darunter leiden

Absichtliche Täuschung

Schon vor einem Jahr war es ruchbar, daß die Aufkäufe von griechischen (wertlosen) Staatsanleihen durch die EZB zum einen
- die Banken entlasten
- Staatshilfen ermöglichen
sollte. Damit sollte verschleiert werden, daß man längst mit gewaltigen weiteren Zahlungen rechnete, und außerdem die "Akzeptanz" in den Bevölkerungen erhöht werden, weil die normalerweise da nicht mehr durchblickt.

Anders jedenfalls als offen zu sagen: wir müssen ein zweites Bankenpaket auf die Füße stellen, weil auch Banken geblutet hätten.

Ich glaube wirklich längst, daß wir ganz bewußt belogen werden. Daß die österr. Politiker derartig dumm sind, daß sie das alles nicht durchschaut haben, kann ich nicht glauben.

In jedem Fall sollte das Maß voll sein - jagen wir sie doch fort!?

Wie oft haben unsere Politiker geleugnet,


Österreichs Beitrag wird noch deutlich höher ausfallen

Für Österreichs Steuerzahler wird das Griechenlandabenteuer noch wesentlich teurer als bisher bekannt. Neben den Direkthilfen durch Österreich, den Aufkäufen von giftigen Papieren durch die österreichische Nationalbarnk sowie den giftigen Papieren, welche die EZB durch Eigenankauf erworben hat, sitzt die EZB auch auf giftigen Papieren der Wackelkandidaten, welche deren Banken gegen frisches Geld hinterlegt hat.

Im Falle eines Schuldenschnittes haben all diese Faktoren einen wesentlichen Einfluß auf die Verluste für den österreichischen Steuerzahler.

Zusätzlich ergibt sich für den österreichischen Steuerzahler eine Belastung aus dem Umstand, daß sich die Risikoaufschläge für unser Land bedingt durch die übernommenen Haftungen für die maroden Staaten erhöht haben. Bei einem Schuldenstand von 250 Mrd. ergibt sich nach Abreifung der derzeitigen Verbindlichkeiten bei einem zusätzlichen Aufschlag von nur 0,2 %-Punkten ein zusätzlicher Zinsenaufwand von rd. 500 Mio Euro pro Jahr. Hinzukommen auch noch die höheren Aufwendungen bei den ausgelagerten Unternehmen, Leasingverpflichtungen usw. womit der wahrscheinliche zusätzliche Aufwand bei über 1 Mrd. Euro im Jahr liegt.

Da ich eine solche Belastung der nächsten Generationen als unverantwortlich ansehe, verweise ich auf die Möglichkeit des Protestes in Form der Unterstützung der Bürgerinitiative "Genug Gezahlt", welche derzeit in ganz Österreich Info-veranstaltungen (z. B. 22.06.11 in Großenzersdorf NÖ) abhält.

Gast: Goldman Sachs Group
12.06.2011 15:51
2

Österreich "blutet" für EZB-Risken

Wie lautet die Meinung der geschätzten Frau Finanzministerin zu dieser neuen Weichenstellung?

Österreich eine Insel der Seligen?


- Im Süden die Mafia und Berlusconi schweigt dazu, Schweigen ist das erste Gebot der Mafia
- Im Südosten eine Pleitestaat mit einer total verlogenen Regierung
- Im Osten ein stark rechtsgerichteter ungarischer Staat, der die Verfassung nach Gutdünken verändert
- Im Norden Neubau von Atomkraftwerken, so als ob es nie Supergaus gegeben hätte
- Im Westen eine europäische Union, die uns durch horrende Geldleistungsverpflichtungen in finanzielle Schieflage bringt
- Im Südwesten zwei Volkswirtschaften, die an unserem Geldtropf hängen

Und in unserem Lande

- eine Bundesregierung, die zuletzt kaum etwas zustande brachte
- ein Verwaltungsapparatschik, der ausreichen würde die BRD zu verwalten
- eine Gesundheits-, Pensions- und Heeresreform, die nicht einmal die Namen verdient
- eines der teuersten Schulsysteme, deren gewünschte Anpassung von betonierenden Gewerkschaften (GÖD) blockiert wird
- eine personell völlig überzogener Nationalrat, Bundesrat mit 9 Länderkammern

Gast: ulirike
12.06.2011 13:44
0

Frechheit gegenüber unserer Gesellschaft.

die fleiisigen in Österreich die immer gearbeitet haben, die nicht wenig Steuer bezahlen sollen mit unseren Steuergeld andere die noch weniger Wirtschaften können, als unser Politik in rot.
Nach dem Motto, wenn ihr nix spendet für Griechenland und weiter andere, wir zahlen mit euren geld. Wir holen und das sowieso wieder zurück. Dir Banken wollen Bankomaten Gebühren bei einen Fremdautomat, für was zahlen die eine Bankomatkarte Haben dann die hohen Jahresgebühren für die Karte und die hohen gebühren für Ihr Konto? Molterer Willi sagte, es Reicht. Jetzt Reichts schon wieder für Neuwahlen um dien Kanzler abzustzen der keine Mut besitzt die Richtigen Worte zu sprechen. Aber das könnte er ja in der eigenen Partei für Aufregung sorgen.
Es ist zu wenig, kein Machtwort zu sprechen, nur das mian in der eigen Partei einen Freiden hat.

Wohin sind die ganzen Verluste jetzt als Gewinne?

Irgendwer muss das haben, was wir alle schulden müssen.

Re: Wohin sind die ganzen Verluste jetzt als Gewinne?

Welche Verluste?

Meinen Sie das Geld, das wir ihnen geborgt haben? Es wurde verkonsumiert, ganz einfach. Da bleiben nur noch Verdauungsrückstände.

Die griechische Wirtschaft hat zunehmend von jenem Geld gelebt, das der Staat verteilt hat. Die Löhne sind seit 2002 (Euro) außerordentlich gestiegen, genauso wie die Inflation (etwa das doppelte vom EU-Schnitt), während die reale Wirtschaftsleistung (nicht die nominelle! auch durch kreative Buchführung!) stetig gesunken ist - Rückgänge im Tourismus (weil zu teuer) etc.

Das ganze Land ist am Geldtropf gehangen, durch den Kredite aus Europa geflossen sind.

"verkonsumiert"

Wenn ich Ihnen ein Trum abkaufe, dann gebe ich Ihnen Geld und Sie mir das Trum. Sie haben das Geld, ich das Trum. Das Geld ist somit nicht verschwunden, sondern es ist nun bei Ihnen. Da es kein Geld ohne Schulden gibt (=Geld welches niemand besitzt), muss dieses Geld, welches in Ihrem Besitz ist, irgendwer schulden.

Fazit:
Viel Geld-Schulden müssen irgendwo als viel Geld-Besitz, er immer weiter wächst, weilen.

 
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