Mehrheit der Österreicher für Griechenland-Hilfe

20.06.2011 | 17:56 |   (DiePresse.com)

60 Prozent wollen laut einer aktuellen Umfrage Athen nicht hängen lassen. Dem Euro vertraut nur noch eine Minderheit.

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Das Vertrauen der Österreicher in den Euro leidet durch die aktuelle Krise, eine Mehrheit der Befragten hält aber Hilfe für Griechenland für notwendig. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik, von der der "Kurier" berichtet. Die Antwort auf anstehende Herausforderungen sieht die Mehrheit der Österreicher in einer verstärkten Zusammenarbeit der EU-Mitgliedsländer und nicht in nationalen Alleingängen oder gar in einem Austritt aus der Euro-Zone oder der EU. So sprechen sich rund 75 Prozent der Befragten für eine möglichst enge Zusammenarbeit der EU-Länder aus, um Europas Stellung im globalen Wettbewerb zu sichern.

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60 Prozent der Befragten stimmten zu, dass Österreich das verschuldete Griechenland nicht hängen lassen sollte und als EU-Mitglied Solidarität mit Griechenland zeigen müsse. Der Aussage, dass ein Bankrott Griechenlands noch schlimmere Folgen hätte, stimmten 58 Prozent zu. Allerdings meinten auch 48 Prozent, dass Griechenland seine Probleme selbst in den Griff bekommen müsse.

Was das Vertrauen in die gemeinsame Währung von 17 EU-Staaten angeht, haben 47 Prozent der Befragten "großes" oder "sehr großes Vertrauen" in den Euro. 53 Prozent haben allerdings nur ein "geringes" oder "kein Vertrauen" in die gemeinsame Währung.

Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) fürchtet, dass der Euro durch die Schuldenkrise in Griechenland, Portugal und Irland gefährdet ist. 38 Prozent sind nicht dieser Meinung. Hier äußern vor allem ältere Befragte Befürchtungen, aber auch 41 Prozent der Österreicher mit Universitätsabschluss sehen eine Gefährdung des Euro, zitiert der "Kurier" aus der Umfrage.

(APA)

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42 Kommentare
 
12
Gast: exe666
21.07.2011 13:08
0

Keiner kann so naiv sein

Damit würden ja 60% der Österreicher jenes System unterstützen das auch hier an der macht ist.

Die abzocker Mafia

Banktser, Spekulanten, Politlügner und deren gesocks.

Gast: Udo
29.06.2011 13:40
0

Lüge

Die selbe Lügenpropaganda wie mit dem Hundeführeschein!
Lächerlich!!

Gast: Desaster
24.06.2011 11:24
0

Für wie dumm man die Österreicher ungerechterweise hält: "60% der Bevölkerung für Griechenlandhilfe"

Wer es glaubt wird selig, erbärmlich einer für ein bestimmtes Ergebnis bezahlten und getükten Studie auch noch Gehör zu schenken

Das in die Enge getriebene Zentralkomitee kontert nun mit Propaganda


Wollen Sie das wir Griechenland retten und es uns dadurch viiiiieeeel besser geht, weil es ein SUPER-Geschäft wird ?

Etwas anderes als diese Meldung war wohl nicht zu erwarten. Traurig nur, dass sich die Presse nicht zu schade ist, diese dummdreiste Lüge unkommentiert weiterzugeben.

Wenn es schon notwendig ist, dermaßen phantastische Lügen zu erzählen, über die die Leute nicht einmal mehr wütend sind, sondern nur noch lachen, ist ein sehr kritischer Punkt erreicht.

Erinnerungen!!

Die größte Frechheit is ja, vor 10 Jahren hat das kleine Österreich für eine wohlgemerkt demokratisch gewählte Regierung, Sanktionen und Prügel bekommen was nur gegangen ist, jetzt sind wir aber gut genug den Verbrechern auch noch Steuergeld über Steuergeld nachzuwerfen! Österreich wache endlich auf!

Gast: unbeteilgiter
21.06.2011 18:20
2

Die Giebelkreuzpostille hat .......

eine EU-fanatische Gesellschaft mit einer Umfrage beauftragt -das Ergebnis war klar.

Brandstätter und seine Eu-Anbeter klammern sich an jeden Strohhalm.

Erbärmlich !

Propaganda

...wieder einmal eine unglaubwürdige Statistik! Wo haben den die angerufen bei der Umfrage, in der SpÖ oder ÖVP Parteizentrale?

Ach ich habs, die ham in Brüssel angerufen!

Gast: Defender
21.06.2011 17:52
4

Das Ergebnis einer Umfrage

per Telefon an 621 (!) Personen - diese Zahl wurde von der "Presse" schamhaft verschwiegen - will man tatsächlich als repräsentativ für die mehrheitliche Meinung der Österreicher verkaufen? Noch dazu kann man davon ausgehen, daß das durchführende
Sozialwissenschaftliche Institut, in dem früher
Karl Blecha als Sekretär tätig war, der Regierung und der SPÖ ziemlich nahesteht.

60% der Österreicher wollen die faulen Griechen

nicht hängen lassen, sondern lieber gleich zum Teufel schicken..!
So schaut´s aus im Land der Berge!

Gast: skeptique
21.06.2011 17:22
3

Manche "Umfragen" sind bloße Stimmungsmache, so wohl auch diese


Herrschaften, wer soll glauben, dass diese "Umfrage" seriös ist? Die ganz naiven?

60 Prozent wollen laut einer aktuellen Umfrage Athen nicht hängen lassen. Dem Euro vertraut nur noch eine Minderheit.

pure Propaganda wie man sie aus Geschichtsunterricht her kennt, und angeblich abgelehnt wird oder werden sollte !

Re: 60 Prozent wollen laut einer aktuellen Umfrage Athen nicht hängen lassen. Dem Euro vertraut nur noch eine Minderheit.

...ich glaub sie verstehen das nicht ganz. Deshalb erklär ich es ihnen! Propaganda ist was tolles solang es der linken Reichshälfte dient! :))

Politiker, gs Medien

Und sie halten die Bevölkerung weiter für blöd.

Bald ist Zahltag.

Gast: Gaster
21.06.2011 16:46
5

Wer die Umfrage initiiert hat

Man braucht ja nur schauen wer die Umfrage initiiert hat - Österreichischen Gesellschaft FÜR Europapolitik - wie der Name schon sagt. Die werden sicher keine Leute fragen die gegen die EU bzw. Europapolitik sind!

Wie die Umfrage abgelaufen ist? Vielleicht so: angerufen - keiner abgehoben - gilt auch als Zustimmung - weiter der Nächste bitte....

Zuerst MUSS Griechenland seine Aufgaben erfüllen, dann kann man über weitere Hilfe reden, aber es kann nicht sein dass wir zahlen und zahlen und Griechenland macht weiter wie bisher, weil die blöden Österreicher und Deutschen zahlen eh....

Traue keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast!

Re: Wer die Umfrage initiiert hat

Die Deutschen stehen inzwischen für 211 Mrd. "Griechenlandhilfe" gerade. Trotzdem baut sich bei den Hellenen richtiger Haß auf sie auf und die schlimmen Erinnerungen an die Besatzungszeit im 2. Weltkrieg. feiern sozusagen "fröhliche Urständ´". Bezeichnenderweise wird die EU-Fahne nur noch mit einem riesigen Hakenkreuz inmitten der 12 Sterne gezeigt. In der EU sehen die Grechen eine schlimme Kombination aus Sowjetunion und 3. Reich. Aber warum treten sie dann nicht stande pede aus?

Gast: Nudelauge
21.06.2011 16:31
5

...siehe Abstimmungen Lissabon Vertrag in Irland, Niederlande...

Es wird solange abgestimmt bis es den Bilderbergern in Brüssel passt

Und eine Umfrage kann sogar ich "positiv beeinflussen".

Diese Volksverräter halten uns für saublöd....

Immer wenn ich die vielen Strassenlaternenpfähle sehe überkommen mich schaurige, orgastische Visionen bezgl. der politischen und der Finzanz Kaste....

Ich weiss, Visionen können Wirklichkeit werden.


Gast: Marximiliane, last call
21.06.2011 16:25
4

Mehrheit der Österreicher für Banker-Hilfe - ich packe dann lieber schon mal meine Koffer!

Denn das Geld bekommen nicht die Griechen, sondern (hauptsächlich) französische Banken.
Die Griechen müssen trotzdem sparen.

Die Staaten sind allesamt in der Zwickmühle zwischen Sparen und Depression, oder Prassen auf Pump. Nutznießer sind immer
GIERIGE BANKER und multinationale Konzerne!

Denn es geht nicht um eine Euro-Rettung (der kann nur politisch scheitern!), sondern es geht schon wieder um eine Banken-Rettung!
Daß Politiker sich dann von Bankern (Treichl) beschmpfen lassen müssen, ist eine Frechheit sondergleichen!

Zahlen und bluten wird das Volk für fette, fette Bankbilanzen! Jahrelang! Das Volk wird sehr, sehr wütend sein. Ich beginne lieber schon mal mit dem Kofferpacken. (Ich bin mir sicher, Herr Treichl hat das schon hinter sich.)


60% von WAS?

Wieder einmal ein Beispiel wie schamlos die Medien die Volksmeinung manipulieren!

Gast: Türkeitürke
21.06.2011 15:44
1

Die Umfrage haben se im EU Parlament gemacht...

... anders lassen sich die Ergebnisse nicht erklären.

P.S. : Schmiert euch die EU dahin, wo niemals die Sonne scheint. Wir Türken wollen mit eurem looserverein nix zu tun haben!

Antworten Gast: Plach2
21.06.2011 16:08
1

Wie immer bei solchen Umfragen:

Wer zahlt schafft an! Wenn das gewünschte Ergebnis nicht geliefert wird, gibt es keinen Folgeauftrag.

"Kann man ja so lange fragen bis man 75% Zustimmung erreicht".... den Rest vergisst man.

Gast: pleitegrieche
21.06.2011 15:39
1

frankenkreditnehmer waren wohl die zielgruppe der befragten...



ich bin eindeutig fuer einen sofortigen unionsausschluss dieser staaten und nehme deren pleite bereitwillig in kauf

Re: frankenkreditnehmer waren wohl die zielgruppe der befragten...

Wenn das Vertrauen in den Euro tatsächlich auf derart niedrigem Niveau läge, wie berichtet, wären Frankenkredit-Nehmer zum Ende der Laufzeit schlagartig Pleite (da der CHF extrem an Wert gegenüber EUR gewonnen hätte).

Ich kann das Ergebnis nur so interpretieren (wenn die 60% Befürworter vielleicht ein Ausreisser sind und wir uns auf 50:50 als einigen könnten):
Die Hälfte der Befragten hat nichts (auch kein Vertrauen in den Euro) und will GR nicht helfen.
Die andere Hälfte hat Erspartes, muss (fast zwangsweise) höheres Vertrauen haben und ist für die GR-Hilfe - in der Hoffnung, dass damit auch die Währung ihrer Anlage Bestand hat.

Reine Spekulation. Deshalb hätte ich ja auch gerne (s.u.) Informationen zu den Vermögensverhältnissen der Befragten gefunden. Damit sollte sich das Bild klären lassen.

Gast: Danzer aber nicht der Leopold
21.06.2011 14:53
4

Dreist, dreister, Raiffeisen

die Umfrage hat mich heute früh auch gemagerlt, noch dazu, wo sage und schreibe 80% meinen DIE GRIECHEN SOLLEN IHRE PROBLEME ALLEIN LÖSEN. Davon wurde aber nichts oder nicht viel geschrieben. Es wird derzeit gelogen, wie drei Minuten vor dem Fall des Kommunismus.

Die Befragung dürfte kaum repräsentativ sein

Die Umfrage wurde unter 621 Personen durchgeführt. Und zwar von der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft.

Würden tatsächlich 53% des Kapitals "geringes oder kein Vertrauen" in den Euro haben, hätten wir jetzt eine Währungsreform.
Man stelle sich vor, dass die Hälfte aller Sparguthaben aufgelöst und in (z.B.) die Schweiz transferiert würden.
Bankrun at it´s best.

Wenn das jetzt schon "Wissenschaft" ist, dann gute Nacht. Vielleicht tue ich den Leuten auch Unrecht und es gibt tatsächlich unveröffentlichte Informationen über die Vermögensverhältnisse der Befragten.

Gast: little_brother_is_watching_you_too!
21.06.2011 13:30
5

es ist einfach nicht zu fassen,...

... wie schamlos mittlerweile versucht wird, die leute mittels lügenpropaganda zu beeinflussen.
dass dann journaillien völlig unhinterfragt solche "umfragen" übernehmen, überrascht mich leider auch nicht mehr. dabei würde es ausreichen, wahllos 10 nummern aus dem telefonbuch anzurufen und die leute zu befragen, dann würde schnell klar, dass es sich um völligen quatsch handelt, den hier der kurier verbreitet.
dass der raiffeisenkonzern (welcher den kurier besitzt) aufgrund seines engagements in ziemlich wackeligen eu-staaten kein interesse daran hat, einen riesigen verlust einzufahren, ist wohl deren sache. aber über eine "unabhängige" zeitung (könnte man die nicht wegen irreführung klagen?) propaganda zu machen, damit die verluste die steuerzahler pecken können, ist eigentlich kriminell.

 
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