Telekom Austria: Gute Geschäfte unter Freunden?

12.08.2011 | 18:21 |  HEDI SCHNEID (Die Presse)

In den letzten Jahren stand der Konzern immer wieder in Verdacht, zweifelhafte Geschäfte abgewickelt und fragwürdige Provisionen gezahlt zu haben. Der Ruf der Telekom Austria wurde dabei schwer beschädigt.

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Wien. Wie sagte schon der Großvater von Niki Lauda, einst Präsident der Industriellenvereinigung? Er wünsche über seinen Enkel auf den Wirtschaftsseiten der „Presse“, und nicht auf den Sportseiten der „Krone“ zu lesen. Telekom-Austria-Boss Hannes Ametsreiter, der ab und an auch auf Societyseiten auftaucht, muss sich derzeit keine Sorgen machen, zu selten in den Wirtschaftsseiten aufzutauchen.

Allerdings geht es dieser Tage nicht um spektakuläre Zukunftsprojekte. Vielmehr ist der Konzern, der jahrelang als Vorbild für den Umbau vom schwerfälligen Monopolisten zum modernen Technologietreiber galt, in den Ruf einer Gelddruckmaschine für ausgewählte Manager und deren Freunde gekommen. Die Kursaffäre, die 100 Managern im Jahr 2004 einen Bonus verschaffte, ist nicht der einzige Grund, warum Ametsreiter Aufräumbedarf und die Justiz Ermittlungsbedarf hat. In den letzten zehn Jahren stand der Konzern immer wieder in Verdacht, zweifelhafte Geschäfte abgewickelt und fragwürdige Provisionen gezahlt zu haben.

Je tiefer die Staatsanwaltschaft gräbt und je mehr die nunmehr Beschuldigten auspacken, desto wahrscheinlicher ist, dass auch andere Transaktionen auf deren Plausibilität abgeklopft und möglicherweise zu Fällen für die Justiz werden – so sie es nicht schon sind.

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Schieszler legte Geständnis ab

Fest steht, dass eine kleine Gruppe von Personen für große Fragen sorgt. Dazu zählt PR-Mann Peter Hochegger: Er hat viele Jahre – offiziell über seine Firma Hochegger.com – für die TA gearbeitet. Aber nicht nur: Über seine Firma Valora und die zypriotische Astropolis liefen ebenfalls lukrative – mutmaßlich inoffizielle – Aufträge. Hocheggers Partner in der TA waren Rudolf Fischer und Gernot Schieszler. Fischer war Chef der Festnetzsparte und Mentor von Schieszler, der Controller und dann Finanzchef im Festnetz war.

In der Führungsetage saßen in diesen Jahren neben Fischer Heinz Sundt, Stefano Colombo und Boris Nemsić, der Sundt als Konzernchef folgte. Inwieweit auch sie in mutmaßliche Malversationen verwickelt waren, ist Sache der Justiz. Wegen der Kursaffäre wird gegen Fischer, Schieszler, Sundt, Colombo, Hochegger und den Euro-Invest-Banker Johann Wanovits wegen des Verdachts der Untreue ermittelt. Für alle gilt die Unschuldsvermutung. Schieszler hat ein umfassende Geständnis abgelegt, wie die „Presse“ in Erfahrung brachte und sich als Kronzeuge angedient.

Hochegger, Fischer und Schieszler arbeiteten eng zusammen. 16 Aufträge über neun Mio. Euro hat die TA laut internen Untersuchungen zwischen 2004 und 2008 ausgemacht – ohne dafür plausible Leistungsbeweise zu finden. Die Rechnungstitel lauten auf „Screening osteuropäischer Telekom-Unternehmen“, „Lobbying Beamtenagentur“ oder die Gründung eines Private-Equity-Fonds auf Zypern.

Hochegger war nicht der einzige Berater, über dem sich das Füllhorn der TA öffnete. Die TA hat auch Belege des Waffenlobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly gefunden, dem ein Honorar von 1,1 Mio. Euro gezahlt wurde. Diesem dürfte Hochegger den Kontakt zur Telekom verschafft haben. Dass Fischer auch seinem Freund und Golfpartner, dem ehemaligen IBM-Chef Ernst Nonhoff lukrative Berateraufträge zugeschanzt haben soll, ist bisher nicht erwiesen. Gerüchte darüber kursieren im Konzern seit Langem.

Zu Fischers Freunden gehört auch Ex-ÖBB-Chef Martin Huber. Dessen Ehefrau Barbara Huber-Lipp kaufte 2006 von der TA das Wiener Innenstadtobjekt „Schillerplatz 4“ um 5, 8 Mio. Euro. Ein Jahr später verkaufte sie das Haus um das Doppelte an die Baufirma Seeste, die einer der Großinvestoren beim neuen Wiener Hauptbahnhof ist. Fischer saß damals nicht nur im Vorstand der TA, sondern auch im Aufsichtsrat der ÖBB.

Auch bei anderen Immobilien-geschäften werden Unregelmäßigkeiten vermutet. Die TA hat eine Anzeige bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft eingebracht. Ob auch jenes Telekom-Gebäude in der Wiener Nordbergstraße dazu gehört, das die Porr kaufte und in das später die Wirtschaftsuni einzog? Vermittelt hat das Geschäft ein gewisser Walter Meischberger. „Wo war meine Leistung“, lautete seine inzwischen legendäre Frage an den Immobilienmakler Ernst Karl Plech. In dem Telefonat, das die Staatsanwaltschaft im Zuge der Buwog-Affäre abhörte, ging es um die dafür kassierte Provision von 708.000 Euro.

Bulgarien und Weißrussland

Hochegger soll auch beim Kauf der bulgarischen MobilTel aktiv gewesen sein. Laut seiner Aussage sollte er dafür sorgen, dass die Raiffeisen Investment AG das Mandat als Investmentbank bekommt. Hocheggers Valora hatte einen Vertrag mit der Raiffeisen Centro Bank.

Der MobilTel-Kauf wurde allein schon wegen des Preises von 1,5 Mrd. Euro heftig kritisiert. Spekuliert wurde aber vor allem über die Rolle des Investors Martin Schlaff, zumal er in mehreren Deals den „Vermittler“ spielte – und dabei gut verdiente. Die MobilTel gehörte Michail Chernoy, einem schillernden Geschäftsmann zwischen Wladiwostok und dem Nahen Osten. Bulgarien verwies ihn des Landes. Chernoy versuchte die MobilTel an den Diamantenhändler Lew Lewajew zu verkaufen, wurde aber nicht handelseins. In die Bresche sprang 2002 Schlaff. Dass die TA am Balkan expandieren wollte, war auch Schlaff bekannt. Er bot der TA die MobilTel im Jahr 2003 um eine Mrd. Euro an – das war der TA offiziell zu hoch. Drei Jahre später klappte es – für 1,5 Mrd. Euro.

Nur wenig später sollte der Coup in Serbien wiederholt werden. Schlaff kaufte die Mobtel dem serbischen Mogul Bogoljub Karić ab. Die TA unterlag zwar bei der Auktion der Telenor. Die Österreicher bekamen aber die dritte serbische Handylizenz – viel billiger und nicht ganz ohne Hilfe von Schlaff, wie man munkelte.

Der dritte Schlag gelang in Weißrussland: Auch auf diesem heißen politischen Terrain diente Schlaff als Türöffner. Die TA kaufte ihm und seinem syrischen Geschäftspartner Id Samawi 2007 um 1,4 Mrd. Euro die MDC ab. Schlaff lukrierte einen Besserungsschein.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.08.2011)

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100 Kommentare
 
12 3
Gast: Wann?
16.08.2011 21:07
1

Wird endlich untersucht, wo Hocheggers Leistung

für die ÖBB war? Auch dort hat er jahrelang beste Dienste erwiesen.

Gast: TT1
16.08.2011 17:18
2

WAS WAR DIE LEISTUNG????

Eine bestimmte Politiker-nahe Clique verdient sich krumm und deppat indem sie die staatsnahen Betriebe ausräumt. Und eine kritische Justiz wird durch Weisungen des Justizministeriums kaltgestellt. Wir sind eine Bananenrepublik.

die Mittel haben gefehlt

die politischen Mittel sind nicht da gewesen.

Und was ist mit den Bulgariengeschäften, Weißrußlandgeschäften.

Manches ergibt sich immer wieder unerklärlich Super für Banken, Leute mit politischem Zugang - einfach Politikgönner genannte.

Und dann fehlen die Mittel eben- soll doch jeder gut leben von den Reichen.


Politik

Nen Konzern wo die Politik so mitmischt, was ne Überraschung das jeder in die eigene Tasche wirtschaftet. Sauerei ist das.

Gast: Schieszler soll es aufklären!
16.08.2011 15:10
1

Boris Nemschitz hat immer von seinen "guten Managern" gesprochen

ohne die der "Erfolg gar nicht möglich" gewesen wäre.
Dieses Netzwerk und die Top-Manager werden von den Fürhrungskräften in der zweiten und der dritten Reihe getragen, nicht jedoch vom Arbeiter.

Je weiter unten die Person ist, desto kleiner ist der Profit, reicht aber auch in der letzten Reihe noch für das Haus am Stadtrand.

Die Hierachie lautete:
Für die ÖVP und die Mafia: Milliarden
Für die FPÖ (war ja resortverantwortlich): hundert Millionen
Für die Top-Manager: zehn Millionen
Für die 2. Führungsebene und befreundete Firmen: eine Million
Für die 3. Führungsebene und Berater in der Politik und auf der TU: 100.000 Euro

Gast: Kunierer
16.08.2011 10:42
2

Planet korrupti

Unser schönes Land wird durch all die korrupten Machenschaften vor die Hunde gehen. Ausgeloest durch Schuessel und Co.Die roten und blauen Seilschaften mit im Boot.

die Telekom war immer schon in staatlichen aber wechselnden (teilenden) Besitz

und konnte damals wie auch heute scheinbar, tun und lassen was sie will !
Das da natürlich Schmarotzer angezogen werden, beweist auch der aktuelle Beweis AKH !

Damit sollte eben deshalb auch, bald und sehr schnell schon, schluss sein !
Wie die AUA viel zu spät, sollte auch die Telekom endlich wenn auch momentan mit Verlusten verkauft werden, bevor sie weitere Unkosten verursacht !

Kein Antikorruptigesetz, keine strafrechtiche Verfolgung seitens der gefärbten Justiz !?

Gast: Gruftspion
14.08.2011 18:42
3

Hinaus geekelt!

Man soll auch die Umstände näher beleuchten, warum der damals dafür verantwortliche ÖIAG-Vorstand Peter Michaelis als Vorsitzender des Aufsichtsrates ein "unbotmäßiges" Aufsichtsratsmitglied - Manager mit internationaler Reputation - aus dem Aufsichtsrat der Telekom nachgerade hinaus trieb! Der Mann soll angeblich "unangenehm" aufgefallen sein, weil er "dumme Fragen" stellte...Es war auch die Zeit des schönen KHG...

Re: Hinaus geekelt!

sie meinen sicher den vorgänger von fischer, einen feinen herrn mit hervorragenden kenntnissen auf dem telekommunikationssektor. dessen abgang war wirklich eine schande und für viele äusserst unverständlich.

Gast: vatermorgana
14.08.2011 18:35
6

mensdorff-pouilly, hochegger und konsorten,

dürften sehr viele joker im ärmel haben, vor deren ausspielung wohl sehr hochrangige personen totalen schi$$ haben.
nur so erklärt sich der umstand, dass diese herrschaften weiterhin ungeschoren davon kommen und in jede kamera grinsen.

Antworten Gast: Hubertus
15.08.2011 11:49
3

Re: mensdorff-pouilly, hochegger und konsorten,

Wo doch Dr. Konrad selbst Mensdorff in den Seitenblicken-fürwahr eine Sendung eines Konrads würdig- seiner Freundschaft versichert hat. Wozu hat man denn Freunde? Da gewinnt ja der Begriff Freundschaft eine ganz neue Dimension.

Gast: entenhausen
14.08.2011 17:56
5

gier ist geil

die "generation gier" ist am werk, verbunden mit dem glauben, das alles erlaubt und alles möglich ist, solange man halt nur nicht erwischt wird.

die erfahrung zeigt allerdings, das die dinge früher oder später dann doch ans licht kommen und die "freundschaftsnester", die meist nur ein von gier nach geld und macht zusammengehaltener temporärer interessensverband sind, dann halt von jenen die am wenigsten nervenstark sind, ausgeräuchert und verraten werden. so wie halt nun auch in diesem fall.

genausoschnell wachsen aber wieder neue nach, die's wieder probieren. ein ewiger kreislauf ....


Nepotismus in Österreich?

Ja, wer hätte das gedacht!

Gast: 1. Parteiloser
13.08.2011 13:20
10

ALLES ganz NORMAL!

Diese Vorgänge sind doch das wesentliche Tagesgeschäft in allen Machtbreichen der Parteien, also in allen geschützten Bereichen in Österreich. Unterschiede gibt es nur in der Ausprägung der Freunderlwirtschaft und des Posterl- und Amterschacher, das Prinzip ist aber immer das Gleiche.

Wie sonst hätte der Bartenstein, natürlich mit vollkommen legalen Methoden, von einem Knappbankrotteur während seiner Amtsausübung zu einem der reichsten Österreicher aufsteigen können?

Wie sonst kann man einen jährlichen Korruptionsschaden von 3.000 bis 6.000 Mio. Euro erklären (Schätzung TI). Da ist der Schaden durch den Posterl- und Amterlschacher noch gar nicht dabei. Dieser Schaden ist vermutlich noch viel größer. Auch die rechtliche Besserstellung, im Prinzip ein Fehlleistung des NR (kann man auch als Korrupt sehen) von einzelnen Bevölkerungsgruppen ist da noch gar nicht dabei. da geht es um einige 10.000 Mio. Euro pro Jahr, immer wieder und immer wieder.

Das Ungewöhnliche bei der TA ist doch nur, dass ein Teil der unglaublichen "Geschäfte" ans Tageslicht gekommen sind. Es ist doch weniger als die Spitze des berühmten Eisberges, der Misthaufen ist einfach gewaltig groß. Heute aber, das steht eine kleine Flagge mit dem TA Logo auf der Spitze dieses Misthaufens.

Die Justiz muss ein Teil des Misthaufens sein. Die Typen Strasser, ÖBB Pöchhacker, Schlaff, Sobotka, Brauen, etc. könnten sonst doch niemals frei herumlaufen.

Aber, das ALLES ist ganz NORMAL!

Gast: Falott
13.08.2011 13:03
8

Soeben im Liveticker

Neben Schieszler will jetzt auch Meischberger die Kronzeugenregelung in Anspruch nehmen.
Grasser geht der Ar.... auf Grundeis.

Gast: SEcondo
13.08.2011 10:47
3

seht ihr so machen dsa Profis

Scheuch war ja nur ein blutiger Anfänger, der hat noch viel zu lernen...

Gast: aki
13.08.2011 09:09
3

Untersuchungshaft

Warum werden diese Personen aufgrund der jetzigen Beweislast nicht in Untersuchungshaft genommen?Oder wird das auch nur als Kavaliersdelikt abgetan.

Re: Untersuchungshaft

na das geht dich nicht! die haben doch sicher irgend wo Freunderln sitzen.
aber Du und ich, wir sind kleine Lichter, uns hätten's schon am A....

Gast: krikri
13.08.2011 07:12
9

und genau DAS ist Austria! Korruption und Bullshit ist allgegenwärtig. Ist der bindende Stoff der diese kleine Nation zusammenhält!

doch die meisten menschen wollen es nicht wahrhaben, es ist nicht schön darüber zu sprechen, es ist nicht angebracht sachen zu hinterfragen, und es passt nicht zum (eingebildeten) selbstbild der "perfekten" nation, ohne vergangenheit und mit nur "braven" "anständigen" bürgern!

bonzen und privilegierten überall. abgef*ckte sozialisten die schon vom system so derart gep*dert worden sind, dass sie nur mehr den weg ins wirtshaus finden und die wahrheit nur mehr beim "ochterl" und "da krone" zu finden ist!
eine grünInnen minderheit die besessen mit utopien ist, doch glauben immer alles besser zu wissen, aber nicht in der lage sind die einfachsten fragen zu klären, wie z.B. WER soll das bitte zahlen?! (da kommen die abstrusesten theorien zur geltung!)

dann eine blauorange ungebildete masse, geführt von korrupten wannabes, die mit einfachen slogans zu der jugend finden will, eine "elite" die sich auf die blanke ignoranz der jugend besonders freut, die einfache kochrezepte für alles hat, oder viel mehr ein problem für jede denkbare lösung bieten! und ja, bitte nicht vergessen, die großmeister der "brüderschaft" (anm. das wort "freunderl" ist ein rotes eigentum, sowie das wort "kameradschaft" den blauen zuzuordnen wäre, und das wort "anarchos" nur den grünInnen gestattet ist!) und verschwörungen der finanzwelt, die schwarzen... mit ihrem bäuerlichen dutzenden charakter, geführt von subventionierten kuhmistschieber und dirndlresis! ja, das sind alle "aufgeklärte" österreicher!!!

Antworten Gast: dildo
13.08.2011 10:40
3

Re: und genau DAS ist Austria! Korruption und Bullshit ist allgegenwärtig. Ist der bindende Stoff der diese kleine Nation zusammenhält!

und das schlimmste was ihnen passieren konnte waren diese blöden erfindungen namens INTERNET... FACEBOOK... GOOGLE... YOUTUBE... und diese verdammten kleinen handys die alles fotografieren und aufnehmen können!!!

Gast: Händewascher
12.08.2011 22:37
3

Rudolf Streicher (SPÖ) kassierte 100.000 Euro

Also dass der Genosse Streicher als Aufsichtsratsvorsitzender der Telekom Austria auch noch 100.000 Bonus abkassierte ist ja wohl das allerletzte.
=> http://kurier.at/wirtschaft/4069028.php

Re: Rudolf Streicher (SPÖ) kassierte 100.000 Euro

War das der einzige Rote, den sie finden konnten? Dann versteh' ich ihre Erregung...

Re: Re: Rudolf Streicher (SPÖ) kassierte 100.000 Euro

nein auch ein herr rudas war dabei und vorher ein herr staribacher

Re: Rudolf Streicher (SPÖ) kassierte 100.000 Euro

sie deuten damit an, dass streicher als aufsichtsratsvorsitzender an der kursmanipulation betreiligt war?
oder dass er wie über 100 andere manager einen erfolgsbonus erhalten hat?

in ersterem fall sollten sie zumindest hinweise dafür präsentieren.
in zweiterem fall sollten sie sich nicht nur die eine hand waschen und die andere dreckig bleiben lassen: wie steht es um wolfgang schüssel (övp) und seine boni in höhe von 60 mille pro jahr (http://derstandard.at/1303291127030/Schuessel-im-RWE-Aufsichtsrat-mit-97-Prozent-bestaetigt)?


Gast: ferrjeri
12.08.2011 21:06
5

Verjährung für Korruotion und schwere Untreue verlängern

Solche Delikte kommen erst sehr spät auf, und das Argument des Wohlverhaltens nach der Tat kann nicht gelten, weil man ist ja nur einmal Finanzminister oder in der TA und damit am Futtertrog.

Wann würde eigentlich eine mögliche Korruption bei der Eurofighteranschaffung (strafrechtlich) verjähren?

Gast: Halbwissen
12.08.2011 20:19
2

rennt wie gschmiert


 
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