26.05.2012 21:47 | Meine Presse Merkliste 0

Inflation deutlich höher als Lohnzuwächse

19.08.2011 | 15:20 |   (DiePresse.com)

Die kollektivvertraglichen Gehaltserhöhungen liegen heuer unter der Teuerungsrate. Das Wifo rechnet mit einem Reallohnverlust von 0,8 Prozent.

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Die hohen Inflationsraten der vergangenen Monate knabbern die Zuwächse bei den Löhnen weg:. Die durchschnittlichen kollektivvertraglichen Brutto-Mindestlohnsteigerungen in Österreich liegen im laufenden Jahr deutlich unter der Inflationsrate. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) rechnet für heuer mit einem Reallohnverlust von netto 0,8 Prozent.

Im Juli stieg der Tariflohnindex der Statistik Austria im Jahresvergleich um zwei Prozent. Die Inflationsrate war mit 3,5 Prozent weit höher. Das Wifo rechnete Anfang Juli damit, dass die Löhne und Gehälter in Österreich heuer pro Kopf abzüglich der Inflationsrate um 0,5 Prozent sinken, netto sogar um 0,8 Prozent. Das Wifo ging in diesen Berechnungen von einer Jahresinflationsrate von 3,2 Prozent für 2011 aus.

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Nach dem für heuer prognostizierten Einkommensverlust erwartet das Wifo für 2012 zumindest ein geringes Lohnwachstum für die Österreicher: Nominell sollen die Löhne und Gehälter um 3,2 Prozent steigen. Der reale Zuwachs, also abzüglich der Inflation, werde mit 0,6 Prozent brutto beziehungsweise 0,3 Prozent netto allerdings recht bescheiden ausfallen.

Im vergangenen Jahr sind die Brutto-Mindestlöhne und -gehälter in Österreich laut dem Tariflohnindex um 1,6 Prozent gestiegen. Dies war der niedrigste Anstieg seit der Erstberechnung im Jahr 1987. Die Inflationsrate betrug 2010 rund 1,9 Prozent.

Der Tariflohnindex misst die Mindestlohnentwicklung in Österreich und ist damit ein wichtiges Bewertungskriterium für Lohn- und Gehaltsverhandlungen.

(APA)

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35 Kommentare
 
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Gast: Gruftmaus
20.08.2011 13:49
0 0

closed

Inzwischen ist wohl allen bewußt, daß dieses Wahnsinnsexperiment gescheitert ist.
Abbruch...Reagenzgläser säubern, Labor aufräumen, und Resultate auswerten bitte.

Diese Versuchsreihe war nur dann kein krasser Fehlschlag., wenn wir daraus lernen.

Es bedarf da keiner Investition mehr....es ist alles klar.....fin
In´s Archiv damit.

-------------closed--------------

pcherb
20.08.2011 08:47
0 0

ohne EU gings uns auch nicht schlechter vielleicht, besser


1 0

na wer haette das gedacht!


Gast: Uhudler
19.08.2011 18:50
1 0

Nein

es geht um die TEUERUNG - DIE geht hoch!!

Wann müssen Journalisten endlich mal die Grundlagen jenes Fachgebietes beherrschen, über das sie schreiben????

Gast: Eurrora
19.08.2011 18:05
4 0

Bald wird eien trockene Semmel , 10.-EURO kosten !


Gast: Halbwissen
19.08.2011 17:58
0 5

so lange die Unternehmer ( Aktionäre ) nix verdienen

werden die Arbeiter auch nix verdienen

man kann ja nicht den Bock zum Gärtner machen

seit 1998 haben Aktionäre nix verdient

Gast: denk.mal
19.08.2011 17:56
4 0

Gold and Silver

Die Inflation ist weit höher als offiziell verlautbart und kann gut am Goldpreis abgelesen werden.
Edelmetalle schwanken nicht, es sind die virtuellen Zahlen die dies tun.
Der Grund das es kaum auffällt, sind die Subventionen mit wieder aus dem Nichts erschaffenen Zahlen (z.B EU Eurobonds = nächster Subventionstrick). Das funktioniert nicht mehr lange, dann gibt es die Realität: enorme Preissteigerungen bei allem Subventionierten.
Dann sind fast alle auf einem Schlag arm, Edelmetallbesitzer haben ihr Kapital erhalten und erscheinen dadurch reich.
Daher ersparrte Zahlen am Computer oder auf Papier wechseln solange es noch möglich ist.
Gegen Ende werden es die Bankster machen, wenn deren eigenes System zusammenrbicht. Besser das Kapital (die Macht) in den Händen von vielen Bürgern als in den Händen dieser paar Leuten, die damit ihr nächstes Betrugssystem aufbauen würden.

Gast: Ludmilla
19.08.2011 17:56
1 0

gewerkschaften da müßt euch anstrengen

ich sag euch, die gscheiten leute werden austretten die noch dabei sind. Da musss man sich überlegen, ob man im monat zwischen 25 und 45 euro Gewerkschaftsbeitrag bezahlt, je nachdem was einer verdient. das sind 300- 540 euro im Jahr. da kann i urlaub machen. Bei einer Ausverhaldlung von einer einmalzahlung. Braucht den Verein Gewerkschaft Niemand. Das billigste ist eine Einmalzahlung für die Firmen. Die Inflation steigt und wird ja nicht geringer, sie fällt höchsten geringer ais für das nächstkommende Jahr. Wir die Arbeiten erwarten mindesten 3% für alle. Da sind wir wieder dort, warum soll zum beispiel der Friseur nur 2% bekommen und der metaller 3% erhalten? Die Teuerrung muss jeder Fressen. Aber ihr kapierts das ohnedies nicht Politiker und Gewerkschaftler. Nochmal zum mitdenken: Für jeden die gleiche Gehaltserhöhung, Metaler, Holz, Gemeinde, Handel und alles noch was es an Gewerkschaften gibt, ALLE mindersten 3 Prozent Gehaltserhöhung, die im Berruf stehen, die anderen Arbeitslose, Sozialhilfe kann ja gleich bleiben. Die wären nicht Arbietlos wenns jede Arbeit annehmen. das will ich nicht giibts ned. geht nicht Arbeiten grigst kein geld. Hundegake kontrolieren, tschik kontroliern am Gehsteig, der sie dort wegschmeist. Das haben euch schon einige gesagt aber kapiern tuts sas nicht! Statt das euch alle Gewerkschaften zusammenschließt betreibt a politisches spiel. Jeder schreit wir fordern, aber nicht passiert. genauso wie die Polituk

Gast: Iro
19.08.2011 15:49
2 3

Ganz Klar!!!

DIE EU IST SCHULD

Antworten Gast: tg
19.08.2011 16:12
1 2

Re: Ganz Klar!!!

Traurig solchen Mist lesen zu müssen...

Re: Re: Ganz Klar!!!Tg

Schaun's auf seinen Nick, vielleicht hat er sein Posting auch so gemeint?

Antworten Antworten Antworten Gast: Iro-Käse
19.08.2011 17:20
0 0

Re: Re: Re: Ganz Klar!!!Tg

Der heißt aber Iro und nicht Nick!

Antworten Antworten Antworten Gast: Iro
19.08.2011 17:09
0 1

Re: Re: Re: Ganz Klar!!!Tg

...ironisch genau...

Gast: 1. Parteiloser
19.08.2011 15:42
8 0

So wie schon seit Jahrzehnten!

Die Reallöhne der Menschen der Realwirtschaft fallen jedes Jahr etwas, auch wenn man die geschönte Teuerungsrate heranzieht. Würde man anstatt der geschönten Teuerungsrate eine realere Teuerungsrate heranziehen (eventuell den Warenkorb des wöchentlichen Einkaufs), dann würde der jährliche Reallohnverlust nicht bei knapp unter 1% liegen, sondern bei 2-4%.

Und weil das schon sehr viele Jahre so geht, und weil die Regierung das so will (kalte Progression, Erhöhung der Konsumabgaben und Gebühren) so hatten die Österreicher der Realwirtschaft reale Einkommenseinbussen in der Höhe von min. 30% zu verkraften, wenn die letzten etwa 15 Jahre heranzieht.

Und weil das so ist, so ist die Kaufkraft der Masse der Österreich so gefallen, dass die Österreichische Wirtschaft immer mehr in den Export gehen muss um zu überleben. Dafür werden die Menschen dieser Unternehmen dann mit Gesamtabgaben von bis zu über 50% der Wertschöpfung "belohnt" (MWSt. unberücksichtigt).

Und weil die irren Zwangsabgaben die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen immer stärker drückt, so werden die Unternehmen mehr und mehr ins Ausland verlagern.

Und, wenn dieser Vorgang auch abgeschlossen ist, wird den Österreichern überhaupt keine Wertschöpfung mehr zur Verfügung stehen, welche ein Überleben aus eigener Kraft ermöglicht.

Das alles ist von der Regierung genauso gemacht und wird genauso am Leben, ohne Reformen, am Leben gehalten.

Ein unglaublicher Raubzug!

Antworten Gast: dieleutsindjasodeppat
19.08.2011 17:31
1 6

Re: So wie schon seit Jahrzehnten!

Glauben Sie diesen Schwachsinn selbst? Jährlich ein Verlust von 2-4% - das wären 27-46% über die letzten 15 Jahre (jaja - Zinseszins lässt grüssen, es sind nicht.
Deshalb ist der Wohlstand in Österreich ja auch so massiv gesunken.
Und den wöchentlichen Einkauf als Warenkorb für die Inflation ist auch lächerlich: man gibt einen grossen Anteil seines Einkommens für Wohnung/Haus, Auto, Reisen, etc. aus, was bei mir nicht wöchentlich eingekauft wird (wäre aber schön - jede Woche ein neues Haus...).
Und dass in wirtschaftlich schlechten Jahren zu hohe Lohnerhöhungen gefährlich sein können, weil zusätzliche Kosten für die Wirtschaft entstehen, ist auch verständlich.
Bitte: erst denken, dann nochmals denken, und nach dem 3. Mal denken hoffentlich nicht mehr posten!

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
20.08.2011 13:55
0 0

Re: Re: So wie schon seit Jahrzehnten!

Ihre Deppaten lesen aber die RH Berichte schon seit Jahren. Ihre Deppaten haben sich auch mit der Entstehung der Teuerungsrate, besonders auch des VPI/HVPI auseinandergesetzt.

Ihre Deppaten können sogar die Strom- und Gasrechnungen lesen und haben diese auch über Jahre beobachtetm, genauso wie die Wasser / Abwasser / Müllentsorgungsgebühren.

Ihre Deppaten gehen auch Einkaufen und konnten, weil nicht dement, die Preiserhöhungen auch in der Praxis beobachten.

Ihre Depatten waren sich auch nicht zu deppat die Entwicklung der Realeinkommen von Arbeitern, auf Basis des offiziellen VPI/HVP zu beobachten und ein Diagramm daraus zu entwicklen.

Es scheint eher so zu sein, dass die wirklich Deppatten selber nicht einkaufen gehen und die meisten Kosten der Partei, bzw. dem Steuerzahler, verrechnen können, die Realität also weder greifen noch begreifen können.

Antworten Antworten at.spam
19.08.2011 19:33
1 0

Sind sie der Schwachsinn in Person?

Reisen, Auto, Wohnungskauf, Hauskauf ... geschehen einmal alle x-Jahre.

Nahrung, Energie, Lebensraumerhalt muss tagtäglich finanziert werden!

Wachen Sie endlich mal auf ... oder sind Sie PolitikerIn? Bei zweiterem, wäre es vernünftiger Sie täten über die nächste Klippe springen, denn bei dieser Personengruppen ist Realitätsverlust leider eine unheilbare Krankheit.

Antworten Antworten Gast: Halbwissen
19.08.2011 18:10
0 0

Re: Re: So wie schon seit Jahrzehnten!

Ich kann keinen Fehler entdecken !

Vergleichen Sie doch ein mal die Waren von heute und damals. Brot hat keinen Nährwert mehr. Häuser gibt es nur noch neben der Autobahn. Im fünf Sterne Hotel haust das Proletariat.

Antworten Antworten Gast: tg
19.08.2011 17:46
5 0

Re: Re: So wie schon seit Jahrzehnten!

Dass die offizielle Inflationsrate nach unten manipuliert wird sollte sich schön langsam herumgesprochen haben. zB durch die hedonische Berechnung, siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hedonisch
Dabei wird kurz gesagt ein Produkt das im Preis gleich bleibt aber "besser" wird (MHz beim Computer...) mit geringeren Preisen bewertet.
Diese "sinkenden" Preise gleichen teilweise die real steigenden Preise bei Lebensmitteln, Energie usw. aus.

Weiters ist es so dass für die Lebensnotwendigen Güter (eben die wöchentlich gekauften Waren, Energie...) immer mehr Geld aufgewendet werden muss. Für die Güter die angeblich im Preis sinken ist dann dummerweise nicht mehr viel Geld übrig.

Diese Problematik betrifft natürlich nur Einkommen im Bereich 1000-3000 EUR, wo ein wesentlicher Teil eben für lebensnotwendige Güter ausgegeben wird. Je höher das Einkommen desto weniger Rolle spielt das.

Antworten Gast: Kein Beamter
19.08.2011 16:28
2 0

Re: So wie schon seit Jahrzehnten!

Selbst wenn man zur glücklichen Sparte gehört die jährlich eine Inflationsabgeltung erhält ist der Nettoreallohnzuwachs ein Schwachsinn.

Ausnahmesparte ist eventuell die Metallbranche. Alle anderen haben in etwa brutto die Inflation abgegolten bekommen = +/- 0%.

Netto kommt dabei aber logischerweise immer ein leichtes - % heraus sodass selbst obige Angabe von Nettoreallohnerhöhung ein Schwachsinn ist.

Und dass die meisten Sparten bei den Lohnverhandlungen 3,2 % bei einer Inflation von derzeit 2,7 % erhalten werden - davon träumt wohl auch nur ein der Wirtschaft nahe stehendes WiFo.

Antworten Antworten erxxich
19.08.2011 17:33
0 0

Volle Zustimmung !!!


Antworten Gast: tg
19.08.2011 16:11
5 0

Re: So wie schon seit Jahrzehnten!

Stimmt, leider.

In der Generation meiner Eltern war es noch möglich dass der Vater mit einem einfachen Job und Fleiß eine Familie ernährt und die Mutter den Haushalt und die Kindererziehung gemacht hat (ebenfalls ein Fulltime Job der sehr wichtig ist!).

In meiner Generation ist es eher so dass beide Elternteile arbeiten müssen um zu Leben (passenderweise wird das von allen politischen Kräften fleißig unterstützt, zum "Wohle" der Frauen), Kinder sind ein Luxus bzw. deren Erziehung wird an Fernseher, Kindergärten usw. ausgelagert...

Leider gibt es nicht wirklich Auswege, die Welt ist fest im Griff unseres Schuld-Geld-Systems mit immer höheren Zinslasten, die Politiker sind visions- und machtlos, Wahlen ändern wenig und sind eher schlechtes Kabarett denn Mitbestimmung...


Antworten Antworten erxxich
19.08.2011 17:41
5 0

Das muß so sein !!

Denn man braucht viel Geld um die durch Steuerschonung (Banken,Versicherungen Großkonzerne, Reiche), Förderungsunfug (Bauern, parteinahe Medien, Parteienförderungen, Großindustrie) und übergroßer, ausufernder, nicht produktiver Verwaltung entstandenen Steuerlöcher zu füllen !!! Hier darf sich der dumme, lohnsteuerpflichtige und in der Privatwirtschaft arbeitende Österreicher angesprochen fühlen !!!!!

Antworten Gast: Johann S
19.08.2011 15:57
1 0

Re: So wie schon seit Jahrzehnten!

Also ein sogenannter "circulus vitiosus", was wäre Ihre Abhilfe?

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
19.08.2011 16:20
4 0

Re: Re: So wie schon seit Jahrzehnten!

Den wesentlichen Teil der gefallenen Realentlohnungen haben unsere Politiker gemacht. Diesen Teil, der in Österreich entsanden ist, diesen Teil könnte man unter Kontrolle bringen.

Die Ursache für den hausgemachten Teil sind ja die irren Staatsausgaben., welche dann in sehr hohen Abgaben auf Lohn und Einkommen, aber auch auf Konsum münden. Es sind doch nur noch irre Staatsausgaben mit sehr wenig Nutzen für die breite Bevölkerung, nur für die wenigen Privilegierten. Es wäre die Aufgabe der Regierung die geschützten Bereiche wieder in Funktion zu setzen und eine brauchbare Kostenkonbtrolle zu erreichen. Das könnte dann eine Abgabenverringerung bringen und min. 10%(eher 20%) bei den Realeinkommen bringen.

Begleitet werden sollten diese Maßnahmen dann durch einen freieren Wettbewerb, also auch dem weitgehenden Wegfall von Protektionismus und Förderungen. Natürlich sind auch marktdominante Unternehmen so zu gliedern, dass ein Wettbewerb staatfinden kann. Eine breite Privatisierung (eine echte!) von den Versorgern müsste erfolgen.

Prinzipiell bin ich auch für gesetzliche Mindesteinkommen, die bringen aber in Ö nichts, weil kaum kontrolliert und bei den Konsumabgaben niemals brauchbar darstellbar.

Re: Re: So wie schon seit Jahrzehnten!Johann S

Er hat keine - obwohl er recht hat. Hätte er eine, würde es auch nichts nützen; man ließe ihn nicht ran, da zu Viele von den Änderungen betroffen wären!

 
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