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Telekom Austria: Geschäfte liefen wie geschmiert

19.08.2011 | 20:20 |  von Hedi Schneid (DiePresse.com)

PR-Mann Peter Hochegger bediente mit den von ihm kassierten neun Mio. Euro Politiker und Parteien großzügig – auch um neue Geschäfte anzubahnen.

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Wien. Was passierte eigentlich mit den Millionen, die der PR-Mann Peter Hochegger über seine Firma Valora jahrelang von der Telekom Austria (TA) kassierte? Flossen sie nur in seine Tasche? Hochegger betrieb ja mit den beiden TA-Managern Rudolf Fischer und Gernot Schieszler eine „Firma in der Firma“. Die Antworten darauf sucht die Justiz, die auf Basis des von der TA erstellten Revisionsberichts ermittelt. Der Eindruck, den Verhöre und erste Razzien festigen, übersteigt bisherige Vermutungen bei weitem: Geld floss wie geschmiert in großem Ausmaß auch in die Politik.
16 Projekte mit einem Volumen von neun Mio. Euro hat die TA bei ihren Untersuchungen gefunden. Den Auftrag haben Fischer und Schieszler zwischen 2004 und 2008 an die Valora erteilt – ein adäquater Leistungsnachweis dafür wurde allerdings nicht gefunden.

Fünfzehn Prozent in die eigene Tasche

Hochegger selbst soll rund fünfzehn Prozent der Gelder für sich behalten haben. Der Rest ging in einen Topf – und wurde dann offenbar „nach Bedarf“ verteilt – an Politiker, Parteien beziehungsweise Vereine und andere Institutionen im Dunstkreis von Parteien, aber unbestätigten Informationen zufolge auch an Beamte. Geld floss zudem für Feste, Jagdgesellschaften und andere Events, die der Anbahnung neuer Geschäfte – auch für die Telekom – gedient haben sollen.

Eine heiße Spur führt, wie die „Presse“ in Erfahrung bringen konnte, in den Dunstkreis der FPÖ: Die „Projektentwicklung Werbeagentur Schmied GmbH“ mit Sitz in Wien hat von der TA 600.000 Euro erhalten. Das geht aus einer Rechnung hervor. Die Überweisung dazu soll von Fischer gekommen sein, ist in dem TA-Revisionsbericht festgehalten. Eine plausible Gegenleistung sei nicht gefunden worden, heißt es. Die TA hat auch diese Unterlagen der Staatsanwaltschaft übergeben. Die Kripo soll daraufhin in der Vorwoche die Firma aufgesucht haben.

Thomas Vecsey, der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien, gibt sich auf „Presse“-Anfrage dazu zugeknöpft. Er könne aufgrund laufender Ermittlungen keine Stellungnahme abgeben – weder zu möglichen Razzien noch zu weiteren Verdächtigen.

Die „Projektentwicklung Werbeagentur Schmied“ ist interessant, weil sie – zumindest früher – in Geschäftsbeziehungen zu Gernot Rumpold gestanden haben soll. Der einstige Bundesgeschäftsführer der FPÖ (1990 bis 1996) ist im Zusammenhang mit der Eurofighter-Affäre in die Schlagzeilen geraten. Mittels überhöhter Rechnungen – etwa 96.000 Euro für eine Pressekonferenz – sollen er und seine Frau Erika Millionen kassiert haben.

Telefon abgeschaltet?

Es habe Kontakte zwischen der „Projektentwicklung“ und Rumpold gegeben, kann sich ein ehemaliger FPÖ-Mitarbeiter im Gespräch mit der „Presse“ erinnern. Bei der „Projektentwicklung“ war zu der Causa keine Stellungnahme zu bekommen, da die Telefonnummer offenkundig abgestellt und die Website nicht mehr zugänglich ist.

Schon im Vorjahr bekannt wurde die Zahlung  von 192.000 Euro als „Druckkostenbeitrag“ an die „Neue Freie Zeitung“ (das Parteiorgan der FPÖ). Mit den Geldflüssen an die FPÖ sollte offenbar die als „rot-lastig“ geltende TA in der damaligen schwarz/blau/orangen Regierung besser positioniert werden.

Bandenwerbung für SV Sierning

Um weitaus geringere Summen geht es – soweit bisher bekannt ist – bei der ÖVP. Abgesehen von den ebenfalls bekannten 30.000 Euro „Marketingszuschuss“ an die Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) ist eine neu aufgetauchte Rechnung bemerkenswert: Der Fußballverein SV Sierning hat der Valora von Hochegger (die übrigens nicht zu verwechseln ist mit der Valora Solutions von Walter Meischberger) eine Rechnung für Bandenwerbung gestellt. Die Summe ist mit 20.000 Euro niedrig, sie erscheint jedoch Kennern der Sportszene für einen Unterliga-Verein dennoch zu hoch.

Interessant ist jedoch auch, dass als Adressat nicht allein die Valora aufscheint, sondern ein Michael Fischer. Fischer war ÖVP-Direktor, managte Finanzen und Wahlkämpfe der Partei und galt als Vertrauter von Ex-Vizekanzler, ÖVP-Chef und Finanzminister Wilhelm Molterer. Dieser stammt aus Sierning und engagiert sich stark für den Fußballverein.

Fischer wechselte 2007 zur Telekom, als Head of Public Affairs, was er noch ist. Laut Firmenbuch ist er auch Geschäftsführer von zwei Werbefirmen (Mediaselect und Omnimedia). Seine Tätigkeit als Geschäftsführer der ÖVP-Agentur Alpha Medien Service, die er auch parallel zur TA innehatte, wirbelte wegen Interessenskonflikten viel Staub auf. Erst im Juli legte Fischer auf Druck der TA die Funktion bei der Alpha nieder. Bei der Valora war Michael Fischer nie beschäftigt. Im Konzern wird erzählt, dass die beiden Fischers gemeinsam Projekte abgewickelt hätten.

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130 Kommentare
 
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Gast: apfelmännchen
26.08.2011 09:24
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Ich weiss ja nicht wie dieser Mensch tickt...

Aber so inetwa stell ich mir das vor, beim Feierabend-Schlumi:

"Ah, was für ein schöner Tag. Heute kaufte ich mir wieder 2 Gesetze, 4 Erlasse und 3 Politiker, die ich dann nach Lust und Laune erpressen kann weil sie Geld von mir nahmen, diese Gierhälse."

Ist das Leben nicht herrlich? ;)

Wie schafft es dieser Mann

sich
a) täglich morgens und abens in den Spiegel zu schauen
b) ohne Schlafmittel abends einzuschlafen

[Jeder normal arbeitende Mensch würde abendlich eine Dosis Tropfen, Kräuter und Tabletten brauchen.]

Gast: Gast 2011
25.08.2011 23:47
0 0

wenn staatsnahe Betriebe wie die Telekom

die bekanntlich der SPÖ nahe steht die Blauen finanzieren, dann muß die Korruption unter SPÖVP zur Hochblüte geführt worden sein!

Gast: Reiter, 36
25.08.2011 21:48
0 1

Strache posaunt stolz, er hätte in küzester Zeit die Finanzen der FP saniert. Wie und mit welchem Geld erfahren wir nun.


Gast: Gegner der Blauen
25.08.2011 21:43
0 1

Klar doch, das meiste Geld ist zur FPÖ geflossen.

Die FPÖ ist und bleibt eine reine kriminelle Politmafia.

Antworten Gast: Gast.Gast.
25.08.2011 22:59
0 0

Re: Klar doch, das meiste Geld ist zur FPÖ geflossen.

Nur weil hie und da der Vorhang ein wenig gelupft wird muss man nicht üppig werden. Nicht auszudenken wenn andere Kronzeugen daherkämen und uns von den einstigen sozialistischen Gebräuchen erzählen wollten.

Gast: Will man ERmittteln - ODER ZERmitteln???
25.08.2011 18:10
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es wäre ALLES so einfach........

......WER setzt sich dafür ein, dass Hochegger NICHT in U-Haft genommen wird??? Dort muss man ansetzen und KONTEN ÖFFNEN.......offensichtlich, ist das noch NICHT einmal das Spitzerl vom Korrupten Österreichischen Politischen Eisberg......würde da ORDENTLICH DURCHGEGRIFFEN, wie man es von einem demokratischen Rechtsstaat erwartet, dann wären MORGEN VIELE CHEFETAGEN LEER.........In Österreich werden WICHTIGE POSITIONEN(auch Minister) NICHT nach dem Können des jeweiligen besetzt, sondern WAS kann der JEWEILIGE für UNSERE PARTEI tun......Traurig aber Wahr!
Solange sich da NICHTS ändert, wird sich auch im Ferkelstall NICHT ändern!
http://www.meinblog.at/dt/portal/content.php?regionId=0&topicId=4&language=dt&blogTyp=0&favoritenFlag=1&blogId=33573&objectId=0&objectTyp=0

Antworten Gast: Habnixgsehn
25.08.2011 23:08
0 0

Re: es wäre ALLES so einfach........

Die Spielwiese der Korruption ist gross und ganz demokratisch, jeder darf mitspielen. Vielleicht erfindet jemand ein passendes veranschauliches Spiel für Weihnachten zu diesem Thema. Mit Spielgeld, Kickback, Schweigegeld, Vergünstigungen, Beförderungen, Fenstersturz und Herzversagen. Das könnte ein sehr erfolgreiches -Mensch ärgere dich- werden.

Gast: nasowasaberauch
24.08.2011 16:12
0 0

Damenhandball Hypo NÖ

Da sollte man auch einmal den Werbegelderzuflüssen nachgehen. Wo bleibt die Werbeleistung in Relation zu den Geldern?

Tipp in NÖ dürfte das "part of the game" sein.

Telekom Austria: Geschäfte liefen wie geschmiert

Warum regt sich bei den Mietern der über 220.000 Gemeindewohnungen niemand darüber auf, wenn sie seit Faymann, und bis heute unter Ludwig, sie von Wiener Wohnen rechtswidrig jährlich um Millionen gebracht werden. Merkt niemand die mafiose Abzocke, von Seiten der Stadt Wien, als 100 % Eigentümer von Wiener Wohnen? Und hat noch wirklich niemand das rechtswidrige, geradezu mafiose Zusammenwirken von Stadt Wien und der Bezirksgerichte bemerkt. Genau genommen traut sich nicht wirklich jemand gegen die "Obrigkeit" aufzubegehren. Die Vermutung, dass auch hier die in der Stadtregierung sitzenden, gleichermaßen davon profitieren, könnte einer der Gründe sein. Es ist die Nähe zur Korruption, die Gesetze vergessen lässt und von der Justiz unterstützt wird. Der blanke Korruptionssumpf, den zu durchdringen heute nicht mehr gelingen wird. Man muss sich eingestehen, die mafiosen Strukturen haben sich innerhalb der österreichischen Rechtspflege breitgemacht, um den nicht mehr herum zu kommen ist, es sei, alle innerhalb der Verteilung der Staatsgewalt würden sofort ausgetauscht. Solange die Staatsanwaltschaft auf Weisungen der parteipolitischen Zentralstellen ausgerichtet agiert, wird sich die Korruption nur verstärken. Manche Minister sorgen dafür, dass keine Änderungen eintreten, um ihren Posten nicht zu verlieren. Immerhin bringt er einige Millionen an Einkommen und einen mögliche Pensionsanspruch, vorausgesetzt er bleibt über einen bestimmten Zeitraum. In Tatort:Justiz zu lesen

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Was ist mit den anderen Parteien?

Die der SP nahestehende Telekom sponsert eine FP-Zeitung, um Schönwetter zu machen.

So weit, so schlecht!
Die Frage wieviel Gelder durch eine mit der SP-sympathisierende Organisation an die SPÖ "möglicherweise" geflossen sind, stellt kaum jemand! Warum?

Daß eine solche Praxis erst mit dem Eintritt der FP in die Regierung stattgefunden haben soll, halte ich für unwahrscheinlich.

Es fällt auf, daß in letzter Zeit ausschließlich Skandale der FPÖ kampagnenhaft hochgespielt werden. Warum schont man andere Parteien? Wien stinkt zum Himmel - Inserate...... und man berichtet entspannt.

Wenn Medien glauben, die Leute wären zu blöd um das zu durchschauen, werden sie die nächsten Wahlen eines bessern belehren.

Antworten Gast: Gerhard Ze.
25.08.2011 21:46
0 0

Re: Nein, nein, die Frage ist die kriminelle Energie der ganzen FPÖ-Führung?

Nicht ausweichen, die größten Verbrecher sitzen in den Gremien der Strache-Mafia.


Antworten Antworten Gast: ein Mediengeschädigter
25.08.2011 23:53
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Re: Re: Nein, nein, die Frage ist die kriminelle Energie der ganzen FPÖ-Führung?

na logo wo sonst könnte kriminelle Energie stecken, niemals bei einer korrupten SPÖVP? Immerhin bemühen sich die System-Medien eifrigst dem dummen Volk das einzureden und offenbar fallen einige darauf herein...

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Re: Was ist mit den anderen Parteien?

http://www.ortneronline.at/?p=8977

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Re: Was ist mit den anderen Parteien?

Könnte das mit zu tun haben das die Oberstaatsanwaltschaft inclusive zweite Riege allesamt farbenmäßig der SPÖ zuzurechnen ist?

Das kann ich mir aber wirklich nicht vorstellen - oder doch?

Österreich darf nicht Sizilien werden

Die Medienberichte erinnern immer mehr an die sizilianische oder kalabrische Mafia.

Stadt am südlichen Berlusconi- und BungaBunga-Nachbarstaat sollten wird uns lieber an der Bundesrepublik Deutschland orientieren, wo es bedeutend weniger Korruption gibt.

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Re: Österreich darf nicht Sizilien werden

Dabei hat bunga-bunga in Italien noch einen gewissen Unterhaltungswert fürs Unterschichtsfernsehen. Nicht einmal das schaffen unsere blassen Politiker spielende Gauner.

Re: Re: Österreich darf nicht Sizilien werden

Ich glaub schön langsam, mehr als die Hälfte der Regierungsmitglieder der letzten 10 Jahre müssten eigentlich eingesperrt werden ....

Gast: Leistungsposter
20.08.2011 10:25
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Alpha Medien Service?

Das sind doch unsere VP-Kampfposter! Na für deren Finanzierung muss ja auch gesorgt worden sein, denn aus reinem Idealismus schreibt man nicht tagaus, tagein so einen Haufen an infamem Stuss.

Meischberger wurde 1999 von der FPÖ ausgeschlossen


Hocheggers gut bezahlte "Geschäftspartner" aus der SPÖ

Ex-Kanzler Gusenbauer, Pensionistensprecher Karl Blecha, Peter Schieder usw. sind immer noch "ehrenwerte" Mitglieder der Partei

Gibt es auch in der SPÖ Bestrebungen diese Lobbyisten auszuschließen?

Gast: Freie_Bananenrepublik
20.08.2011 10:10
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politische Vertuschungen

Jetzt wird auch klar , warum ÖVP und F-Minister eigene Mailserver in Ministerien installieren haben lassen - damit nur ja keine Beweise für ihr betrügerisches Handeln überbleiben .....

1999 wurde Meischberger von der FPÖ ausgeschlossen


Hocheggers gut bezahlte "Geschäftspartner"

Ex-Kanzler Gusenbauer, Pensionistensprecher Karl Blecha, Peter Schieder usw. sind immer noch "ehrenwerte" Mitglieder der SPÖ

Gibt es auch in der SPÖ Bestrebungen diese Lobbyisten auszuschließen?

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Ich bin ein Gegner von Gefängnissen

warum kann ich mir aber gut vorstellen dass diese blöd grinsenden Buberlgesichter aus dem Umkreis der FPÖ und des damaligen Obmannes Haider aus der Gefängniszelle schauen.
Kleine Diebe werden nach kurzem Prozess eingesperrt.
Bei diesen geldgierigen Typen dauern die Untersuchungen Jahre.
Sie werde trotzdem eigesperrt werden. Das wird ein ´Freudentag für Österreich.

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Ein Freudentag wäre

...wenn man die Verursacher bis auf einen Löffel pfänden würde und den Steuerzahler somit entlasten. Einsperren ohne das der Steuerzahler was davon hat (siehe Elsner / Flöttl und die verschwundenen Milliarden) bringt nur dem Boulevard und der Unterschicht ein satt befriediges Rachegefühl und der parteiischen Richterin ein gutes auskommen.
Mir ist das zu wenig.

Gast: Ritter des blauen Stammtisches
20.08.2011 09:58
4 0

(X) FPÖ

Weil ich blöd und stolz darauf bin!

Euer Geld für unsere Leut

So sieht es aus, wenn die Saubermänner der FPÖ an die Fleischtöpfe kommen: Dann wird ein ganzes Bundesland in den Ruin geritten, in Seibersdorf Stellen für unfähige Burschaftern geschaffen, massenweise Minister verschliessen, Solariumbubis zu Finanzministern ... was die in 5-6 Jahren geschafft haben, dafür hat Rot und Schwarz 50 Jahre gebraucht ... wer macht sich da noch llIusionen über deren Regierungsfähigkeit?

 
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Hobbyökonom