24.05.2013 12:21 Merkliste 0

Telekom-Affäre: ÖIAG-Beyrer beruft Aufsichtsrat ein

26.08.2011 | 16:04 |   (DiePresse.com)

Eine externe Task-Force mit internationaler Beteiligung soll an der Aufklärung mitwirken. Die Maßnahmen sind mit dem Telekom-Vorstand abgestimmt.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Mehr zum Thema:

In der Telekom-Affäre, in der fast täglich neue Entwicklungen auftauchen, beruft nun ÖIAG-Chef und Telekom-Aufsichtsratschef Markus Beyrer einen außerordentlichen Telekom-Aufsichtsrat ein. Die Aufseher sollen sich "ausschließlich mit der Aufklärung aller derzeit zur Diskussion stehenden Sachverhalte beschäftigen und sich umfassend über den Stand der unternehmensinternen Aufklärungsarbeiten berichten lassen", teilten ÖIAG und Telekom mit. Aufsichtsratschef Beyrer wolle eine "externe Task Force" mit internationaler Beteiligung, um die Vorwürfe aufzuklären. Ein Termin für die Sitzung wurde nicht genannt, sie solle aber "baldigst" stattfinden.

Auf die Frage, ob der Telekom-Vorstand nach wie vor das Vertrauen der ÖIAG habe, antwortete ein Sprecher der Staatsholding: "Ja. Die Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit dem Vorstand". Die staatliche ÖIAG ist mit 28,42 Prozent größter Einzelaktionär des börsenotierten Telekom-Unternehmens.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr zum Thema:

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

9 Kommentare

25 Millionen für eine

externe Task-Force mit internationaler Beteiligung?

Oder ist das zu hoch gegriffen?

Nein parteiunabhängige Steuerberater oder begabte Wirtschaftswissenschaftler, es gibt auch solche, die noch nicht so im Geschäft sind, können den Fall viel viel billiger und wenn objektiv ausgewählt auch neutraler beurteilen.
Immer die selben Leute in Österreich am Futtertrog wo die Freunderlwirtschaft Korruption geradezu garantiert.

Für jede Million, die sie wieder zurückholen bekommen sie leistungsbezogene Sonderprämien.

Und zusätzlich:

Wenn Aufklärung gewünscht ist, und zwar echte und unabhängige Aufklärung, auch was die Verantwortung der ÖIAG betrifft und die politschen Einflüsse die sichbar geherrscht haben,

dann sagt den Managern, ihr bekommt eine Strafmilderung, einen Bonus für Ehrlichkeit und gute Zusammenarbeit und werdet nicht von TA als einzelne Sündeböcke verfolgt.
(Ametsreiter müßte doch froh über Schiszler sein, wenn dieser als Kronzeuge singt)

Die kleineren Manager waren doch nur Handlanger


Foto

Telekom-Boss Ametsreiter zu Beyrer:
"Geh' Markus schau' a bisserl streng, damit s' glauben mir meinen 's ernst!"

Gast: ex-telekomler, poolianer.servicekomler
26.08.2011 16:59
1 0

plaudert drauf los burschen

hoffentlich plaudern alle gefrusteten ex telekommitarbeiter alle poolinsassen und alle gefolterten der geistlosen servicekom, aus dem nähkästchen, denn einige davon saßen sehr nah am hort der geschehnisse in der finanz, kontrolling und anderen stabsstellen als mitarbeiter. hui wird das noch ein spannender herbst für die staatsanwaltschaft den aufsichtsrat und die "von nicht gewuß"t managerln.

Re: plaudert drauf los burschen?

als gelernter Österreicher muss man folgendes festhalten:
was Recht ist oder Unrecht bestimmt sehr oft derjenige oder diejenigen, der die besseren Beziehungen und das meiste Geld hat.
Also wenn jemand einen Artikel haben würde in einer Zeitung, dann würde ihm seine freie Meinungsäußerung sehr sehr teuer kommen.
Man denke nur an Kritik innerhalb der Polizei (Fall Haidinger) und wie dann verfahren wurde und welches Glück und welche Nerven man braucht um nicht unterzugehen.
Man darf ja die Strukturen und Gesetze in Österreich nicht unterschätzen.
Jeder der einen besseren Job hat, sei es als Beamter, Bankangestellter oder bei Elektrizitätsunternehmen muss quasi die von oben gesteuerte Hierarchie leben.
Mobbing erschwert die Lage zusätzlich oft noch und fehlende Zivilchourage.
Und jede erfahrene Bürgermeistersektretärin wird einem bestätigen, dass Paragraphen so angewendet werden, wie Politik oder Chefs es haben wollen. Die Behördenwillkürfälle in Österreich sprechen eine deutliche Sprache.

Die einzige Chance aus dem Schlamassel wäre eine offizielle schwarze Anzeigetafel, um zu verhindern, dass derart schlechte Menschen Spitzenpositionen bekleiden und wenn der Kopf stinkt, dann ..
Auch Behördenwillkürfälle gehörten auf das schwarze Brett und der Bundespräsident bräuchte eine Abteilung, die mit solchen Unrechtsfällen befaßt sind, nämlich wenn alle Instanzen versagen, dann gibts nichts mehr.




Gast: Orson Wells
26.08.2011 16:44
1 0

Bonus

Alle Beteiligten sofort in U-Haft, wer als erster singt bekommt einen Bonus. Alles Verbrecher, es gilt die Unschuldsvermutung.

Re: Bonus = doppelte Mindestabsicherung!!

nach dem obligaten Häfenurlaub.

Schaden und Gefängniskosten werden vom Besitz abgezogen.

Vielleicht kennens aber dann jemand von den Reichen, denen erfahrungsgemäß nichts passiert, der einen Stallbursch braucht für Kost und Logie im Pferdetrakt.

Bibber

Bei so an Blick hätt ich auch Angst

Gast: gast 777
26.08.2011 16:21
1 0

Unschuldsvermutung

Und kana hot´s g´wußt. Ha ha ha!
Verlogene Bande!

0 0

Cartels with Telecom Austria in CEE

How Telecom Austria is organizing cartels in CEE in interaction with banks and politicians.
It is done through mind control of regulators and managers through the new converging technologies.

http://convergingtechnology.eu/threats-for-developing-countries

Hobbyökonom