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Handel: Peek & Cloppenburg eröffnet Wiener ''Flaggschiff''


Andreas Fechner
Bild 1 von 20

Das Weltstadthaus in der Kärntner Straße ist für die deutsche Modekette Peek & Cloppenburg (P & C) mehr als nur der elfte Shop in Österreich. Das wird nicht nur durch den Namen kommuniziert, sondern auch durch das Eröffnungsprozedere ...

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80 Kommentare
 
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Gast: Romanino
12.10.2011 10:38
0 0

Gebäude und Waren

Das Gebäude gefällt mir seht gut, aber der Ramsch der da drinnen ist wird mich nicht zu einem weiteren Besuch locken.
Mariahilferstrasse hat bessere Marken
ich weiß es nur von einigen Marken, die es auf der Kärntnerstrasse nicht gibt, aber es ist ein Massen-Tourismus-Kaufhaus.

Gast: Sonne im Herzen
09.09.2011 08:17
0 0

Dieser Rohbau lebt von seiner lieblichen Umgebung!

Der Klotz ist eine unzumutbare Zumutung! Gräßlich. Ich fordere eine Diskusion darüber, ob das Ding nicht in einer Artperformance rückgebaut werden soll. Im Vergleich dazu ist das Haas Haus ein, wenn es dabei bleibt, einmaliger verpielter misslungener, zwangsneurotischer Modernbau. Ein abschreckendes Beipiel genügt.

Was soll "strenge" Architektur? Das Leben ist hart genug!

Gast: Lily aus Wien
07.09.2011 10:04
0 1

Arroganz am Pre-Opening Abend mit Promis

Die Welt ist so unfair und so falsch:
Am Pre-Opening Abend wo Promis in aller Überheblichkeit auf rotem Teppich spazieren und dabei viel Sekt trinken dürften (und wahrschreinlich auch noch gratis einkaufen dürften), wurde uns, den kleinen Bürgern der Zutritt zum roten Teppich durch große und lange Geländer, durch großen Aufgebot an Securitas und Polizei verwehrt. Da sind wir, die kleinen Bürger nicht gewünscht und da braucht uns keiner. Es könnte sogar gegen uns Gewalt angewendet werden wenn wir uns wagen würden auf dem roten Teppich Schritt zu fassen. Nein, da dürfen wir nicht hinein.

Dann aber später, wenn der rote Teppich weg ist, wenn die Promis alle Gläser ausgetrunken haben, wenn die große Party vorbei ist, dann geht es um möglichst viel von den kleinen Bürgern einzucashen, möglichst viel Geld von den kleinen Bürgern auszubeuten, die Kassen mit viel Geld zu füllen, die großen Gewinne zu machen - dann dürfen die kleinen Bürger hinein. Weil für die kleinen Bürger gibt es keinen roten Teppich, kein Sekt, keinen Galaabend. Für die kleinen Bürger gibt es nur noch zu zahlen zahlen und zahlen.
Schließlich müssen wir, die kleinen Bürgern die nächste große Party mit roten Teppich wieder finanzieren... wo uns allerdings der Zutritt wieder verwehrt bleibt.

Deswegen bin ich mir sicher, dass ich hinein so oder so nicht gehen werde.

Antworten Gast: daswars
10.09.2011 15:41
0 0

Re: Arroganz am Pre-Opening Abend mit Promis

Da haben Sie schon recht!

Ich finde so ein "event" auch keinen gluecklichen Anfang fuer ein Kaufhaus.Sollen sie doch gluecklich werden mit ihren Schicki Mickis. Reich werden sie bestimmt nicht. Die sind naemlich nur auf "umsonst - abzocke - Schnaeppchen" eingestellt.

Es ist aber ein Armutszeugnis, die Ausschliessung der Buerger als Geschaeftseroeffnung zu setzen.

Uebrigens finde ich das Gebaeude einen Schandfleck.

Antworten Antworten hanspeter
13.09.2011 13:00
0 0

Re: Re: Arroganz am Pre-Opening Abend mit Promis

ganz richtig!

Ich reg mich jetzt auch mal auf! man wird ja von soviel Werbung förmlich gezwungen dort einkaufen zu gehen! Das regt mich wirklich auf! Ich will doch auch so gerne einen roten Teppich und eingeladen sein und toll sein und die sind so gemein und lassen mich nicht hinein :(

sie sind alle so arm! *ironie*

Gast: woqi
06.09.2011 12:58
0 1

Das Weltstadthaus mag in Bochum passen, aber

nicht in Österreich, wenngleich so manche Einkaufsstraße in roten Wiener Bezirken den Eindruck erwecken auch 1:1 übernommen zu sein.

Gast: Susanne Spielberger
04.09.2011 20:17
0 1

Wien braucht dringend ein Umdenken!

Mehr Denkmalschutz! Stopp dieser billigen Allerweltsarchitektur, die nicht zu Wien passt.

Gast: Specifico
04.09.2011 20:12
0 0

Allerweltsarchitektur, die ueberall stehen koennte.

Der Architekt war intellektuell ueberfordert, einen Bau zu entwerfen, der zu Wien passt. Deshalb stellt er das gleiche Gebaeude in Innsbruck und in Wien hin.

Wieviel "P&C" denn der "Presse" für diese "Werbe"einschaltung bezahle, wurde gefragt.

Ich schätze: ungleich mehr als den eigenen Mitarbeiter*I*nnen, die ja immerhin einen wichtigen Beitrag zum "Halsnichtvollkriegen" dieses Unternehmens beitragen (sollen). Nicht umsonst war (ist) die Firma immer wieder Gegenstand entsprechender Vorwürfe und Untersuchungen. Besonders wegen Beschäftigung "on demand".

Gast: meinemeinung
04.09.2011 10:07
1 0

Zeitgeist

Ja, man kann und soll über solch eine Architektur im Herzen Wiens diskutieren.

Ja, auch ich finde dieses Gebäude nicht gerade passend für die Kärnterstrasse.

Allerdings habe ich gelerent, dass die großen Aufschreie von Skandal usw. meist nur von kurzer Dauer sind (Haas-Haus?) . Der Wiener gewöhnt sich recht schnell an Veränderungen und den nächsten Aufschrei zu diesem Gebäude wirds erst dann wieder geben, wenn es erneuert wird (wenns dann nicht schon unter Denkmalschutz steht ;-).

Im übrigen würde ich das Gebäude mit 70er-Jahre-Charme auf Bild 5 (ab dem 1 Stock) auch nicht gerade als architektonisches Juwel bezeichnen. Und wenn man sich genau in der Innenstadt umsieht gibt es unzählige davon, sogar direkt am Stephansplatz.

Also alles halb so wild ...

Antworten Gast: daswars
10.09.2011 15:45
0 0

Re: Zeitgeist

Kann schon sein, dass es eine Reihe von Bauten in der Innenstadt gibt, die keine baulichen Juwele sind. Das ist aber noch lange kein Grund, noch eins draufzusetzen und eine solche Missgeburt zu errichten.

Und weil der Wiener gelernt hat, mit der Zeit darueber wegzuschauen wird es auch nicht besser.

Antworten Gast: Robata
04.09.2011 20:09
0 0

Das Haas-Haus ist immer noch haesslich!

Und auch das Wien-Museum am Karlsplatz. Und die Haeuser neben dem Haas-Haus. Alle Bauten wuerden niemanden interessieren, wenn sie in Simmering stehen wuerden. Ihr sehr schwaches Argument soll nur vor Kritik schuetzen.

Antworten Antworten Gast: meinemeinung
06.09.2011 19:10
1 0

Re: Das Haas-Haus ist immer noch haesslich!

Also ich kenne den ersten Bezirk ganz gut.

Wie gesagt, viele Häuser oberhalb der Geschäftsebenen sind nicht gerade Architekturhighlights (evt. nochmals ein Blick auf Bild 5, diesmal vielleicht auf die rechte Seite).

Ich kann Meinungen akzeptieren, also auch ihre.
Ich finds halt echt nicht so schlimm.

Architektur lebt, genau wie die Sprache. Gut aber das man darüber diskutieren darf.

Schützen brauch und will ich übrigens gar nix und btw. ich mag auch Simmering ;-).

Gast: Liebermann
03.09.2011 20:21
1 0

Architektur steht auch fuer den Glanz einer Epoche!

Und hier kann sich die heutige Zeit nicht mit jener um 1900 und davor messen. Wann sehen das die Sozis ein? Diese Pseudogigantomanie wirkt nur laecherlich.

Gast: Frage des Stils
03.09.2011 20:19
0 1

In Prag wird man sich freuen!

Prag bezaubert, Wien zerstoert seine historisch geschlossenen Ensembles.

Antworten Gast: bohuslav.martinu
04.09.2011 18:42
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Re: In Prag wird man sich freuen!

wieso wird man sich in prag freuen?
wenn man die innenstadt ein paar meter verlässt,kann man die wunderschönen realsozialistischen plattenbausiedlungen studieren.
und die innenstadt ist eine touristennepp-freilichtmuseumsfalle mit überhöhten preisen,wo kein prager lebt.
sogar ins goldene gässchen muss man eintritt zahlen und die unfreundlichkeit der einheimischen gegenüber den touristen ist erstaunlich.
in wien bekomme ich das,was ich bezahle-und die atmosphäre ist weltoffener und lockerer als in prag.
abgesehen davon:die kärntnerstrasse war niemals ein historisch geschlossenes ensemble-schon mal den vorgängerbau dieses hauses da oben gesehen?

Gast: Chaques M.
03.09.2011 20:14
0 0

Passt so gut in die Kaertnerstrasse, wie

die Billigbauten in Jesolo an die Adria.

Gast: Kaufmann 1010
03.09.2011 15:54
0 0

DAS MIT ABSTAND HÄSSLICHSTE HAUS AUF DER KÄRNTNER STRASSE!



Bleibt die Frage, wer diesen Dreck, diesen Schandfleck genemigt hat???

Gast: Rubicon
02.09.2011 10:17
1 1

Provinziell und kleinkariert!

Warum orientiert sich Wien an einer untergehenden anglsaechsischen Kultur, anstatt auf die eigenen Staerken (Ornatmente) zu setzen? Wo bleibt der Stolz dieser Stadt?

Gast: enzis
02.09.2011 09:17
0 0

interessante beobachtung.

wie dringend und notwendig man haben muss, um sich anzustellen, um ins geschäft zu kommen?

Wortmann
01.09.2011 23:50
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Albert Speer lässt grüßen

Klares Zitat auf Trutzbauten des III Reichs. Eröffnung symbolisch am 1. September (!) Geschmacklos.

Gast: Cheftrainer
01.09.2011 22:28
0 1

Der Schicker hat für Stadtbildverbrechen immer etwas übrig gehabt!

Siehe Schwarzenbergplatz. Ein toller Bursche der Schicker, der hat Geschmack!

Gast: BauIngenieur
01.09.2011 18:31
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Für so etwas braucht man einen Architekten?

In den ewigen Diskussionen mit Architekten warum Bauingenieure keine Häuser planen sollten, wurde wieder einmal das beste Gegenargument von einem Architekten persönlich geliefert :D
Danke Chipperfield!

P.S. und Danke auch Coop Schimmelbau für die Riverside in Liesing *lachmichtot"

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Re: Für so etwas braucht man einen Architekten?

Coop Himmelblau haben leider in Wien nicht nur Riverside verbrochen.

Auch der Schild am Gasometer B ist beispielsweise von denen, ebenso ein Gebäude in der Schlachthausgasse. Alle erkennbar an den hässlichen Betonstelzen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Coop_Himmelb%28l%29au

Gast: Beklopterfield
01.09.2011 18:25
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Selten häßlich

Aber von der Optik her passt das Gebäude nun besser zum neuen "Straßenbelag" der Kärntnerstrasse als alle anderen Gebäude zusammen.

Antworten vive
01.09.2011 19:12
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Re: Selten häßlich

stimmt genau - man könnt's einebnen - und merkert keinen unterschied !

 
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