26.05.2012 21:48 | Meine Presse Merkliste 0

Wifo-Chef: "Bestrafung von Schuldnern falsch"

15.09.2011 | 13:50 |   (DiePresse.com)

chat-nachlese Laut Aiginger ist eine erfolgreiche Umstrukturierung von Griechenlands Wirtschaft innerhalb von fünf bis zehn Jahren möglich. Europa soll dabei im Eigeninteresse helfen.

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25 Kommentare
 
1 2
enzo
15.09.2011 22:31
0 0

Der ist ein Sprachrohr

Der SPÖ sonst nichts.

Gast: Zyni
15.09.2011 19:45
4 1

Es ist zum verzweifeln

diese gleichgeschalteten "Experten" singen alle das gleiche Lied wie einst in der DDR. Wie Hans Werner Sinn richtig ausführt, kann der extern aufgezwungene Sparkurs (=Fremdherrschaft) über 5-10 Jahre niemals durchgehalten werden. Müssen daher die Nettozahler ran= BRD, Österreich und Niederlande. Wobei Österreichs Zahlen schon irrwitzig sind. Auch ohne die zusätzliche PIGS Belastung. Die europäische Linke wird den letzten europaweit tätigen Leistungsträgern schon den Garaus machen und zum Schluss zu DDR ähnlichen Maßnahmen greifen. Dieses geifern nach den "Reichen" stinkt nach der Nazi Hetze der 30iger Jahre. Und zum Schluss das Leichentuch einer postkommunistsichen Diktatur.

Antworten Gast: HJB
15.09.2011 22:55
1 0

Re: diese "Experten" singen alle das gleiche Lied

. . . und keiner kapiert, worum's geht:
Schulden und soziale Gerechtigkeit sind Unvereinbar!

Gast: HJB
15.09.2011 19:11
1 2

eine wirksame, sozial gerechte Umverteilung via Mindesteinkommen

. . . dies sollte jedem Bürger gleich einem Vorsteuerrabatt zustehen; Einkommen darüber wären progressiver zu versteuern. So brächte jeder noch so kleine Job mehr Einkommen, während unterdurchschnittliche Einkommen steuerlich geringer und überdurchschnittliche mehr belastet würden.

Antworten Gast: Zyni
15.09.2011 19:32
1 1

Kann ich Sie

als meinen Steuerberater anheuern? Ihre profunden Kenntnisse....

Iason
15.09.2011 19:09
1 0

Das ist seine persönliche Meinung:

*Ihre Vorschläge erinnern mich an die Reaktion der Wirtschaftspolitik in den 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts. Hier wurde auf einen starken Wirtschaftseinbruch mit restriktiver Geld- und Fiskalpolitik reagiert, mit dem Ergebnis, dass die Rezession zehn Jahre gedauert hat und letztlich nur durch den New Deal von Roosevelt beziehungsweise die Kriegsausgaben in Europa reduziert wurde.*

Denn die Vertreter der Austrian School sehen das bekanntlich gänzlich anders!
Der New-Deal unter Roosevelt hat sehr viel Geld in den Markt gepumpt (SO wie heute). Aber genützt hat es letzten Endes nichts, denn ab 1937 kam es neuerlich zu einer Depression.


Antworten Gast: Zyni
15.09.2011 19:33
3 1

Bitte verwirren Sie

den armen WIFO Excperten nicht!

Gast: Pensador
15.09.2011 19:06
4 1

10 Jahre Erhaltung eines nicht Erwerbsfähigen

Die Rückführung Griechenlands zur Drachme wäre überhaupt keine "Bestrafung", sondern Hilfe für das Land, sich zu erholen und zu lernen, seinen wirtschaftlichen Verhältnissen entsprechend zu leben. Das taten ja die Griechen auch vor ihrer EURO-Beglückung.
In 5 bis 10 Jahren soll es, wenns wahr ist, so weit sein?
Und bis dahin erhalten wir sie jahrelang mit unserem Geld so wie einen nicht erwerbsfähigen Behinderten?

raeter
15.09.2011 17:48
2 0

Hat der jemals in der PV-Wirtschaft gearbeitet?


Also für mich ist dieser Aiginger ein Faymann im Wifo!


Antworten raeter
15.09.2011 17:57
3 0

Re: Also für mich ist dieser Aiginger ein Faymann im Wifo!

Faymann steht für Inkompetenz!

3 0

Gast Pips - Leider

Ich möchte Gast Pips fast völlig zustimmen.

Einschränkungen:
1.) Es gibt sie schon, die guten Experten. Nur finden sie weniger Gehör, da sie nicht die Meinung vertreten, die die Politiker hören wollen.
Z.B.: H.W. Sinn, der schon vor Monaten gesagt hat, Griechenland muß aus der EURO-Zone austreten, sonst kann es nicht gerettet werden bzw. sich selbst retten.
2.) Oder kluge Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, die sich mit ihrer Meinung zurückhalten müssen. Aus dem Banker Treichl ist der Frust einmal ausgebrochen, als er die Politiker dumme Lügner genannt hat.
3.) Es gibt Gott sei Dank auch eine Menge fleissige Österreicher.

Die 40 Milliarden hätte ich gerne aufgeschlüsselt. Was da hineingepackt wurde ist abenteuerlich.

Daß bei einem Konkurs Griechenlands die EURO-Zone zerbricht,ist Unsinn. 10 der EU-Mitglieder sind nicht in der EURO-Zone und nichts ist zerbrochen.
Wenn die PIGS-Länder den EURO verlassen, wird das den EURO stärken und die Inflation vermindern.
Ein Verbleib Griechenlands und er übrigen Staaten, die ihren Beitritt zu EURO-Zone erlogen haben, erfordert eine Zentrale Wirtschaftspolitik. Ich fürchte, den Anlassfall Griechenland werden die Zentralisten nützen, um uns diese aufzuzwingen.

Antworten Gast: Vogel Strauss
15.09.2011 19:37
0 0

Re: Gast Pips - Leider

Zu Punkt 3) Irgendwann haben aber auch die fleissigen Ösis keine Lust mehr, die Masse mitzufüttern ... dann wirds interessant.


Antworten Antworten Herman
16.09.2011 00:41
1 0

. . . die kriminelle Politik des freien Marktes

Durch den Beschluss der G20 vom November 2008, keine systemrelevante Bank insolvent gehen zu lassen, und das falsche Handeln unserer Zentralbanken und Regierungen haben unsere überschuldeten Großbanken ein Erpressungspotential in die Hand gelegt bekommen, das zu einen Haftungsausschluss für Banken geführt hat, der sämtlichen marktwirtschaftlichen und rechtsstaatlichen Prinzipien widerspricht. Unsere überschuldeten Banken nutzten im Frühjahr 2010 dieses Erpressungspotential im Fall Griechenland und auch anschließend, um im Schulterschluss mit der EU-Kommission und der EZB und jenen europäischen Regierungen, die schon immer ein zentralistisches und planwirtschaftliches Europa wollten, die anderen europäischen Regierungen und Parlamente zum kollektiven Rechtsbruch des europäischen Primärrechts, zum Bruch der No-Bailout-Klausel, zu bewegen. Für Banken ein lukratives Geschäft: Kaufe für 7, 12 oder 20 Prozent Staatsanleihen eines überschuldeten EU-Staates und refinanziere Dich bei der EZB für 1, für 1 ¼ oder 1 ½ Prozent. Sollten die anderen EU-Staaten die Zahlungsfähigkeit des überschuldeten und zahlungsunfähigen Staates nicht gewährleisten, werden wir vernehmbar auf die Folgen aufmerksam machen und unser Erpressungspotential ausspielen.

Re: Gast Pips - Leider

Danke! Sie ersparen mir viel Arbeit!

Gast: neindasistnichts
15.09.2011 17:06
0 0

Max Otte: Euro oder Griechenland oder Europa zu retten, sind politische Lügen!

Max Otte: Euro oder Griechenland oder Europa zu retten, sind politische Lügen!

http://goo.gl/cK11x

Kopf hoch
15.09.2011 16:44
1 0

Umstrukturierung von Griechenlands Wirtschaft

Griechenland ist seit 30 Jahren Mitglied der EU, hat riesige Fördersummen erhalten und ist trotzdem bis heute nicht EU-reif.
Wie sollte eine Trendumkehr in wenigen Jahren gelingen?

Antworten Gast: Halbwissen
15.09.2011 16:58
0 0

Re: Umstrukturierung von Griechenlands Wirtschaft

Indem sie keine Fördersummen mehr bekommen !

Jeder sollte sein verdientes Geld selber ausgeben ( dürfen ). Diese unglaubliche Forderung von mir sollte doch eine Selbstverständlichkeit sein, sollte man annehmen.

Ich fordere einen "flat dax" Steuersatz von 10 Prozent !

Gast: Der polnische Finanzministrer hat recht
15.09.2011 16:40
2 0

Wifo-Chef: "Bestrafung von Schuldnern falsch"???

....dieser Meldung entnehme ich, dass man die Menschen bestrafen soll, die alles zahlen und sich um ihre Haushalte kümmern........also ganz rein ist der auch nicht, ich glaube der polnische Finanzminister hat recht, es gibt bald Krieg - LEIDER!

Gast: Pips
15.09.2011 16:15
3 0

Leider

hat der Herr Aiginger von der Realwirtschaft genauso wenig Ahnung wie die anderen sich wichtig nehmenden "Experten". Von denen es in Ösistan unzählige gibt. Lauter Schreibtischtäter. Die Umstrukturierung der griechischen Wirtschaft wird nicht funktionieren, weil man dazu die Mentalität eines ganzen Volkes verändern müßte. Was nicht möglich ist. Man wird auch anderen Völkern keine "Deutschen Tugenden" einbleuen können, weil sie das nicht wollen. Das ist der gleiche Schwachsinn, wie die "Experten" glauben arabischen Völkern mitteleuropäische Demokratien verordnen zu können. Geht nicht. Weil die das gar nicht wollen. So ist das. Daher wird Griechenland in der Eurozone nicht überleben. So wie viele andere auch. Die "Experten" glaubten Europa kann man von Island bis Sibirien und Arabien ausweiten. Und alle sind sich lieb und einig und ziehen an einem Strang. Mitnichten. Es wird, wenn überhaupt, eine Kern-EU in Mitteleuropa mit klaren Regeln geben. ( Die Regeln gibt es ja.) Nur eingehalten müßten sie werden. Sonst nix. Alles andere funktioniert nicht. Das Übel aller Übel sind "Experten". Gäbe es diese nicht, gäbe es viele Probleme nicht. Ausserdem wird Europa sowieso ein Drittland. Mit allen Folgen, Unruhen, Anarchie etc. Auch das können wir "Experten" verdanken, die aus jahrhunderten Geschichte nix gelernt haben. Die Musik wird in Asien und in Teilen Südamerikas spielen. Dort sind die Völker noch hungrig und strebsam. Die Europäer sind im Vergleich faul, träge und gesättigt.

Antworten Iason
15.09.2011 19:19
0 0

Re: Leider

Ich finde SO viel Unterschied zwischen Griechenland und Ösistan besteht gar nicht.

JA, in Österreich gibt es NOCH einen gewissen Anteil der Bevölkerung, die fleißig arbeiten. Aber selbst das ist bereits die Minderheit, denn der Staatsanteil liegt bereits bei weit über 50%.
Doch diesem Rest wird auch schön langsam abgewöhnt sich noch besonders anzustrengen.


Antworten Gast: Pensador
15.09.2011 19:11
0 0

Re: Leider

Sie haben völlig recht.
Aiginger ist ein wirtschaftspolitischer Dilettant, dem nichts anderes einfällt, als den Schwachsinn seiner roten Brötchengeber nachzubeten.

Bin ich auch ...

Ich bin auch der Meinung Aigners, aber zahlen sollten die Schuldner ihre Verbindlichkeiten sehr wohl!! Und zwar mit Zins und Zinseszins.

Gast: uburoi
15.09.2011 15:44
0 0

einfach lächerlich.

nach jahrzehntelangem quälen wehrloser, wären bestrafungen für schuldner falsch.

 
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