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Österreichs Wirtschaftswachstum vor Stagnation

15.11.2011 | 09:11 |   (DiePresse.com)

Gegenüber dem Vorquartal wuchs das BIP von Juli bis September um 0,3 Prozent. Zu Jahresende wird das Wachstum zum Erliegen kommen.

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Trotz der noch ansehnlichen BIP-Zuwächse im dritten Quartal stehen sowohl Österreich als auch Deutschland vor einem Nullwachstum rund um den Jahreswechsel. Es gelte weiterhin das schon bei der letzten Prognose der Institute Ende September gezeichnete Bild, dass es in beiden Ländern im vierten Quartal dieses Jahres oder im ersten Quartal 2012 zu einer Stagnation kommen könnte - möglicherweise sogar mit einem kurzen Abrutschen ins Minus, sagte Wifo-Experte Marcus Scheiblecker.

Das Wachstum der heimischen Wirtschaft hat sich im dritten Quartal erwartungsgemäß deutlich abgeschwächt. Der reale Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) verringerte sich gegenüber dem Vorquartal auf 0,3 Prozent, nach noch 0,5 Prozent Zuwachs im zweiten Vierteljahr. Im Jahresabstand bremste sich das Wachstum im Zeitraum Juli bis September von 3,9 auf 2,6 Prozent ab, prognostiziert das Wifo.

Nachgelassen haben vor allem die Konjunkturimpulse aus dem Ausland, so das Wifo. Deshalb trugen die Außenwirtschaft und die Herstellung von Waren kaum mehr zum Wachstum bei. Bestimmt wurden die BIP-Zuwächse von den Ausrüstungsinvestitionen und vom Konsum.

Deutschland "rettet" Euro-Zone

Deutschland konnte mit seinem kräftigen Wachstum die Euro-Zone vor einer Stagnation bewahren. Die Deutschen verzeichnen im dritten Quartal ein Wachstum von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Konsumfreudige Verbraucher haben der deutschen Wirtschaft im dritten Quartal trotz Schuldenkrise zu ihrem Wachstum verholfen.

Die Wirtschaftsleistung in der Eurozone und in der EU ist im dritten Quartal 2011 um 0,2 Prozent leicht gestiegen, so das Ergebnis einer Schnellschätzung der EU-Statistikbehörde Eurostat. Im zweiten Quartal belief sich das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in beiden Gebieten ebenfalls auf 0,2 Prozent. Im Jahresvergleich legte das saisonbereinigte BIP im Euroraum und in der EU um 1,4 Prozent zu, nach 1,6 bzw. 1,7 Prozent im Vorquartal.

Insgesamt lagen am Dienstag Daten von Eurostat für 18 EU-Staaten vor. Zuwächse im BIP-Vergleich des dritten mit dem zweiten Quartal gab es dabei für elf EU-Staaten, drei Länder verzeichneten einen Rückgang und vier Staaten ein Nullwachstum. Hinter Rumänien (+1,9 Prozent) und Lettland und Litauen (jeweils 1,3), folgen Estland (0,8) und Slowakei (0,7). Einen Rückgang des Wirtschaftswachstums verzeichneten Zypern (-0,7), Portugal und die Niederlande (-0,4). Ein Nullwachstum gab es in Belgien, Bulgarien, Tschechien und Spanien. Für die Schuldenländer Griechenland und Irland lagen keine Zahlen vor.

>>Die Zahlen von Eurostat im Detail<<

 

(APA)

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6 Kommentare
Gast: Presseleser
15.11.2011 18:16
0 0

An die Redaktion



Wie wärs einmal mit dieser Darstellung:

BIP pro Kopf 2010

Österreich 33.900 Euro
Deutschland 30.600 Euro


Gast: Realist.57
15.11.2011 15:38
0 0

Bitte nicht künstlich Angst machen!

Liebe Redaktion!
Das österreichische Wirtschaftswachstum liegt bei +2,6 % laut WIFO vom 15.11.2011.
Ihr kriegt nicht mehr Leser, wenn ihr ständig aus guten Nachrichten schlechte macht!

Re: Bitte nicht künstlich Angst machen!

Welche sogenannte Experten haben das errechnet?
Die üblichen Vetdächyigen?
Vergiss es, is eh falsch, denn im Dezember kommt dann die Berichtigung wie immer

Experten....

kommt eh noch besser

weil eh schon die wirtschaft darniederliegt kommt jetzt auch noch ein sparbudget.

liebe politiker: NUR vom handel ohne wandel wird keiner leben können, schon gar nicht die, die eure gehälter zahlen.

und eure lobbyisten werden euch auch kein versorgungspöstchen mehr anbieten können........wen deren unternehmn in china oder indien sind, weils dort keine wasserköpfe brauchen und ihr nicht einmal die psrache könnts.

Antworten Gast: Baur4
15.11.2011 13:33
0 0

Doch nicht für die Wirtschaft!

Ein neues Belastungspaket soll doch nur für die Arbeitnehmer gelten!

Doch nicht für Bauern, Beamte und Unternehmer. Es ist für diese Gruppen kein Nachteil ÖVP zu wählen.

Gast: Plach2
15.11.2011 11:27
3 0

SPÖ+ÖVP fahren den gesamten Staat an die Wand!

Weitehrin versorgen sie ihre Parteigünstlinge mit hochbezahlte Jobs!

Hobbyökonom