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Telekom: Pecik beendet Personalspekulationen

14.12.2011 | 14:40 |   (DiePresse.com)

Investor Ronny Pecik will Ametsreiter-Vorgänger Nemsic nicht zurückholen. Seinen Anteil an der Telekom will er vergrößern.

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In den vergangenen Tagen hatten Medien bereits mit dem Aus von Telekom-Austria-Chef Hannes Ametsreiter spekuliert, nun hat der neue Großaktionär der teilstaatlichen Telekom den Spekulationen ein Ende bereitet. Sein Angebot, für einen Euro den Boss der Telekom zu machen, präzisierte Ronny Pecik im aktuellen Magazin "News" so: "Ja, allerdings als Co-CEO von Herrn Ametsreiter."

Nach dem Einstieg von Pecik wurden mit Verweis auf "Kreise" drei Nachfolger für Ametsreiter medial gehandelt: Orange-Boss Michael Krammer, dessen Unternehmen möglicherweise an den Mitbewerber "3" verkauft wird, sowie der derzeitige Post-Chef Georg Pölzl, der in der Vergangenheit Chef von T-Mobile Austria war und Boris Nemsic, er war Vorgänger von Ametsreiter an der Telekom-Spitze. Eine Rückkehr von Nemsic schloss Pecik im "News"-Interview aus - selbst für einen Aufsichtsratsposten.

Pecik will in Aufsichtsrat

"Die Telekom Austria braucht einen Neustart und niemand aus der Vergangenheit kann aus meiner Sicht neue Ämter dort übernehmen", wird Pecik zitiert. Zu seinem Verhältnis zur ÖIAG, die den 28-prozentigen Staatsanteil an der Telekom hält, meinte der Investor: "Die ÖIAG verwaltet und ich will mich unternehmerisch einbringen. Wir werden Argumente sprechen lassen und das sachlich lösen." Er will jedenfalls selbst im Aufsichtsrat mitreden.

Sein Aktienpaket von derzeit knapp 16 Prozent will Pecik "vergrößern", genaue Angaben zum Ausmaß machte er nicht. Bisher habe er rund 600 Millionen Euro in Telekom-Aktien investiert. Der ägyptische Milliardär Naguib Sawiris "ist Finanzinvestor und der einzige Partner bei diesem Projekt", so Pecik.

 

(APA)

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