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AUA: "Ein Sparpaket vom Sparpaket gibt's nicht"

11.01.2012 | 15:55 |  Von Hedi Schneid (Die Presse)

AUA-Bodenbetriebsratschef Alf Junghans geht mit Airline-Chef Jaan Albrecht auf Kollisionskurs: Die Belegschaft will die Sanierung der schwer angeschlagenen Fluglinie nicht allein stemmen.

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[Wien] „Wir werden sicher nicht akzeptieren, dass nur das Personal für die Sanierung der AUA zur Kasse gebeten wird." Alf Junghans, Betriebsratschef des Bodenpersonals der AUA, geht angesichts des neuen Sanierungskonzepts gegen Airline-Boss Jaan Albrecht auf Kollisionskurs. Junghans will zwar nicht gleich eine Streikdrohung aussprechen - „bisher wurde uns das Konzept ja noch nicht einmal im Detail präsentiert". Aber einen Arbeitskampf schließt er nicht aus. Albrecht muss seine Hoffnung, das Sparpaket ohne großen Widerstand durchzusetzen, daher begraben. Zumal der Bordbetriebsrat ebenfalls auf Kampf eingestellt ist.

„Wenn es um einen modernen Kollektivvertrag geht, etwa um eine andere Verteilung des Lebenseinkommens, sind wir durchaus offen", gibt sich Junghans im Gespräch mit der „Presse" verhandlungsbereit. Es gehe aber nicht an, den bestehenden Kollektivvertrag (KV), der bis Ende 2012 gelte, einfach „auf Zuruf" zu kippen. Das sei Sache von Sozialpartnerverhandlungen. Auch Albrecht müsse das Arbeitsverfassungsrecht akzeptieren.

Was Junghans so erzürnt, ist, dass im Zuge der Übernahme der AUA durch die Lufthansa 2009 und 2010 schon drei Sparpakete vereinbart worden sind. Eines davon betraf einen Gehaltsverzicht von fünf Prozent über fünf Jahre - es läuft also noch bis 2015. Es soll 150 Mio. Euro bringen. Niemand habe sich offenbar überlegt, was damit nun passiert. „Ein Sparpaket vom Sparpaket gibt's nicht", sagt Junghans. Das Gros des Bodenpersonals, das im Schnitt etwa 2000 Euro brutto verdiene, sei nicht gewillt, noch etwas herzugeben. Diese Einstellung herrsche übrigens auch beim Kabinenpersonal.

Ein Verzicht etwa auf die automatischen Gehaltsvorrückungen, wie von der AUA-Führung gefordert, wäre tatsächlich groß: Das Bodenpersonal erhält in Form von Biennalsprüngen alle zwei Jahre eine Erhöhung des Grundgehalts um fünf Prozent. Bei Piloten und Flugbegleitern gibt es automatische Steigerungen von rund 2,8 Prozent im Jahr. Hinzu kommen die Lohnerhöhungen aus den KV-Runden.

Für die Mitarbeiter am Boden wurde bei der letzten KV-Runde eine gestaffelte Inflationsabgeltung von 35 bis 45 Euro brutto pro Monat vereinbart. Als Zugeständnis an die prekäre Lage der AUA seien diese Zahlungen aber 2011 ausgesetzt und erst im Dezember begonnen worden. Junghans ortet darin auch einen Grund, warum die Personalkosten heuer stärker steigen dürften. Allerdings bezweifelt er die Berechnungen des Managements. Albrecht hat am Dienstag vorgerechnet, dass die Personalkosten der AUA heuer ohne Sparmaßnahmen um sieben Prozent auf 439 Mio. Euro steigen würden - das entspräche dem Niveau von 2009, obwohl der Personalstand seither um ein Fünftel (oder 1500 Mitarbeiter) gesunken ist.

Flughafen und Austro Control gefordert

Zudem ortet Junghans bei den schon vereinbarten Sparpaketen ein großes Ungleichgewicht: Die von Ex-Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber postulierte Formel, dass je 150 Mio. Euro vom Personal, von den Geschäftspartnern und vom Unternehmen kommen müssten, sei bei den Geschäftspartnern nicht aufgegangen. Flughafen Wien und Austro Control hätten durch Tarifsenkungen nur rund 30 Mio. Euro beigesteuert. „Solange sich da nichts bewegt, bewegen wir uns auch nicht." Mit der Forderung nach einem höheren Beitrag von Flughafen und Austro Control ziehen Betriebsrat und AUA-Spitze an einem Strang. Die AUA muss nämlich deutlich mehr Gebühren zahlen als andere Fluglinien. Gegenüber der Air Berlin hat die AUA etwa 20 Prozent höhere Kosten.

Wie zäh das Jahr 2011 für die AUA gelaufen ist, zeigt die Verkehrsstatistik: 11,261 Millionen Passagiere bedeuten zwar einen Zuwachs von 3,4 Prozent. Dieser liegt allerdings deutlich unter dem Plus bei der Swiss von acht Prozent. Außerdem sank bei der AUA die Auslastung um 3,1 Prozentpunkte auf 73,8 Prozent - obwohl die Kapazität im Jahresverlauf schon reduziert worden ist.

Einen ersten Eindruck von der Stimmung in der Belegschaft kann sich Albrecht am 20. Jänner machen. Da hat Junghans und die Gewerkschaft eine Betriebsversammlung angesetzt. Schon am Freitag steigt bei der AUA-Mutter Lufthansa die neue Gehaltsrunde für das Bodenpersonal und die Flugbegleiter. Die Forderung von 6,1 Prozent Gehaltsplus verspricht harte Auseinandersetzungen.

Die Ticketsteuer bleibt

Die AUA-Spitze stößt mit ihren Forderungen auch bei der Politik auf taube Ohren: „Eine Abschaffung der Ticketsteuer kommt angesichts der Budgetlage nicht in Frage", sagt Harald Waiglein, Sprecher des Finanzministeriums, zur „Presse". Im Gesetz sei vorgesehen, dass die Abgabe evaluiert werde, sobald es für die europäische Luftfahrt zusätzliche Belastungen gäbe und sich das internationale Umfeld eintrübe. Die seit Anfang 2012 geltende Einbeziehung in den Emissionshandel sei so eine Belastung. „Deshalb evaluieren wir die Ticketsteuer jetzt." 2011 seien dadurch wie veranschlagt rund 60 Mio. Euro ins Budget geflossen.

 

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12. Januar 2012)

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65 Kommentare
 
1 2

Re: Re: Solange

Qatar
Emirates
z.B.

Antworten Antworten Gast: Santa
12.01.2012 10:47
0 0

Re: Re: Solange

Trotz massiver Sparmassnahmen ist die AUA dauerhaft wirtschaftlich und finanzell angeschlagen und das seit Jahrzehnten. Es gibt nur negatives zu berichten und das wird sich auch mit
Albrecht nicht ändern.

Gast: Marco Polo
12.01.2012 04:03
4 4

Aua?

Vielleicht sollte sich einmal die Belegschaft vorranging fragen, ob sie sich nicht mehr beim Service anstrengen sollte, als staendig ueber ihre Befindlichkteiten zu befinden. Ich fliege die Strecke Beijing - Wien - Beijing regelmaessig und wundere mich mit den anderen Passagieren ueber die Gleichguetigkeit der Besatzung punkto Service und Wartung. Veraltetes Fluggeraet, abgenuetzte Bestuhlung, Toilletten die wegen Schadens gesperrt sind, oder nur teilweise funktionieren und eine Besatzung die nur das notwendigste Service abarbeitet. Wer nach einem Glas Wasser zwischen den Mahlzeiten laeutet hat Pech gehabt. Selbstbedienung, waehrend sich die Besatzung lustige Einkaufsgeschichten erzaehlt oder ruht. Warum fliegen wir noch mit der AUA? Weil, wenn wir abstuerzen, dann sind wir Patrioten, dann nur mit der AUA. Sonst faellt mir eigentlich kein anderer Grund mehr ein. Also kaempft weiter fuer eure wohl erworbenen Rechte, wir die Passagiere werden unseren Patriotismus ueberdenken.

Re: Aua?

Haben Sie sich schon einmal gefragt wer zuständig ist für:
veraltetes Fluggerät?
kaputte Toiletten?
durchgesessene Sitze?
Serviceeinsparungen?

Sicher natürlich die Mitarbeiter des Unternehmens. Sie verbieten dem Management seit Jahren Investitionen in die Zukunft zu tätigen. Sie verzichten lieber auf Teile ihres Gehalts, gehen auf Kurzarbeit, nur um dem aufgeblähten Führungsapparat mit seinen vielen Ebenen ein schönes Leben und fette Prämien zu sichern. Die Mitarbeiter am Boden und in der Luft lieben es, von unzufriedenen Passagieren umgeben zu sein.

Vielleicht nächstes Mal kurz überlegen (oder darf auch länger sein), bevor Sie in die Tasten klopfen.

Re: Aua?

wie bewerten Sie die Wartung? woran erkennen Sie veraltetes Fluggeraet??? achjah es gaebe auch noch groessere Sitze (bisserl teurer nennt sich businessclass)

Antworten Antworten Gast: Marco Polo
12.01.2012 14:07
0 0

Re: Re: Aua?

Die Boeing 767 - ex Lauda - ist unschwer als veraltetes Fluggeraet zu erkennen. Und Wartung bewerte ich, wenn mehrere Toiletten nicht funktionieren, das Leselicht nicht funktioniert, der Sitz in der Business class sich nicht mehr verstellen laesst und wenn die Sitze fleckig sind, etc etc....

Antworten Antworten Gast: zensuriert doch mal wen anderen
12.01.2012 13:14
0 0

ad mehr platz

vergleichen sie mal die sitzabstände in der economy zwischen aua und zB emirates. und wenn sie da keinen unterschied merken gehen sie am besten zum augenarzt. auf keiner airline wir so eng bestuhlt wie bei aua.

Antworten Gast: Frohsinn
12.01.2012 08:28
0 0

Re: Aua?

Für Wien-Beijing-Wien empfiehlt sich ohnehin die Turkish Airlines.
Die Flugzeiten sind um Längen besser, die Preise meist auch.

Vor allem der Rückflug ist genial: Abflug um Mitternacht aus Beijing, Ankunft in Wien um 9.00 Uhr - inklusive Duschpause in Istanbul.

Re: Re: Aua?

oh ein Vielflieger! merkt man. denn wer den Unterschied zwischen Nonstop und direkt kennt schreibt anders

Frage der Intelligenz

Die AUA-Belegschaftsvertretung wird nicht seiner ureigensten Aufgabe gerecht!
Wenn man im sinkenden Boot (Luftschiff) sitzt, ist es belanglos, vom Steuermann die sekundengenaue Beibehaltung des Kurses (hier KV) zu fordern.
Selbst Allerdümmste wissen dann, dass es wichtiger/entscheidender ist, rasch Lecks zu dichten (zu reformieren).

Antworten Gast: Kigeca
12.01.2012 09:58
3 0

Re: Frage der Intelligenz

Die Belegschaft weiss sehr wohl, dass es darum geht, die Lecks abzudichten.

Nur liegen diese Lecks nicht mehr beim Flugbetrieb und auch nicht am Boden. Es geht um eine Reform der Management-Strukturen.

Es wird vom Management als einzige Massnahme wieder ein Beitrag vom Personal gefordert. Die Beseitigung von Zwei-bis Mehrgleisigkeiten im Management und auch zwischen OS und Tyrolean ist weiter tabu.

Und solange sich die werten Herren in den Führungsebenen in Verlustzeiten Millionen an Prämien gönnen, mit den Worten, Verträge wären einzuhalten, werden die Mitarbeiter vom Fliegenden- und Bodenpersonal auch auf die Einhaltung ihrer Verträge bestehen.

Gast: nah am Punkt
11.01.2012 23:14
3 3

Ignorante Gewerkschafter

Was wollen diese Leute? "Wohlerworbene" Rechte umsetzen und dann schnell fürstlich in Pension, während das Unternehmen den Sturzflug macht? Offensichtlich machen zu hohe AUA-Gagen realitätsblind! Und die Jungen müssen das ausbaden, denn dann gibts halt keine AUA mehr, so einfach ist das! Der dümmste Bauer kennt das Sprichwort von der Kuh, die zu Tode gemolken wird!
In Zeiten eines harten Wettbewerbs sind diese performances ein absoluter Todesstoss für das Unternehmen UND für den Standort Wien. Albrecht macht einen top-job und MUSS heilige Kühe schlachten, anders gehts leider nicht mehr.

... also echt

wollte mit der AUA nach London fliegen!

Flugzeiten? um 6 und um 23 Uhr, bitte?

und das zum doppelten Preis von Konkurrenten!

Tja?!


Re: ... also echt

wann soll das denn gewesen sein?

bei zb heutiger nachsuche - also für heutigen tag - sind 4 flüge gelistet
ab vie -> lhr:

11:05 13:00 17:15 und 20:00


Re: Re: ... also echt

Ja aber zu doppelt so hohen Preisen.
Mit welcher Rechtfertigung soll ich mehr als doppelt so viel zahlen wie bei Konkurrenten, bei einem Standard Interkontinentalflug.

Aber Wettbewerb setzt sich eh durch.
Wie man sieht.


Re: Re: Re: ... also echt

Ich merke an die Flüge in der Nacht sind schon signifikant teurer!
Warum?
Is das Kerosin bzw sind die Flugzeuge für die AUA teurer??

Businessclass Transkontinental, okay da gibts beträchtliche Unterschiede und Vorteile. Aber innerhalb Europas is die AUA unbrauchbar, zumindest für mich.

Gast: Plach2
11.01.2012 20:22
7 0

Was für die AUA, Telekom, BUWOG, OMV gut war,

Kann doch für die ÖBB und ORF nicht schlecht sein!

Je früher diese Betreibe privatisiert werden um so billiger wird es für den Steuer- und Gebührenzahler.


Gast: TOM22
11.01.2012 20:09
7 3

jenseitige Gehälter

Achtung Piloten und Fluglotsen bekommen total jenseitige Gehälter von € 7000 aufwärts!

Re: jenseitige Gehälter

Darf ich die fehlende Summe bei Ihnen einfordern?

Re: jenseitige Gehälter

ja aber nicht im Monat, sondern in der Woche! und das Netto!!
was ich jedem empfehle der jemandem was neidig ist: Dort bewerben!! gibt so viele super jobs, Lehrer muessen nix arbeiten und Piloten verdienen Vermoegen! den bewerbungslink gibts auf der homepage viel Glueck!

Re: jenseitige Gehälter

mehr an der realität denn
an kolportierten fiktionen orientieren
wäre gut ;-)

aus feber 2009 cit:

Die Gewerkschaft fordert von der Lufthansa 6,4 Prozent mehr Gehalt und die Sicherung der Arbeitsplätze der deutschen Piloten.
Eine der Sorgen der Arbeitnehmer:

Billigere Piloten - zum Beispiel auch von der AUA-Gruppe -
könnten den deutschen Angestellten die Jobs streitig machen. - cit\

quelle http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/540360/LufthansaPiloten-streiken_Angst-vor-AUALoehnen

es gibt auch irgendwo grenzen
einer neiddebatte. die sind mit vorigem posting erreicht. :-(

1 0

Re: jenseitige Gehälter

dann sollte man lernen und nicht jammern!

Wohl erworbene Rechte



Und wenn die Belegschaft im Durchschnitt mehr als das dreifache eines vergleichbaren Angestellten verdient und hier Abstriche geschehen sollten,

dann spricht die Gewerkschaft von wohl erworbenen Rechten.

Österreich wird ohne AUA leben können, die Belegschaft jedoch nicht.

Dies sollten endlich die "unkündbaren" Betriebsräte begreifen/verstehen!

Re: Wohl erworbene Rechte

was ist ein Vergleichbarer Ang. zu einem Piloten? schon mal eine Verkehrsmaschine gelenkt und dafuer die Verantwortung uebernommen? ich sag nur: Bewerben!!!!

Re: Re: Wohl erworbene Rechte

Entschuldigung, ich wußte nicht, dass die AUA nur Piloten beschäftigt.

Trotzdem sei die Frage erlaubt:

Wieso ist die Swiss-Air im Steigflug und die AUA im Sinkflug, wenn nicht sogar im Sturzflug?

Re: Re: Re: Wohl erworbene Rechte

die Behauptung AUA Angestellte wuerden fuer vergleichbaeren Job mehr als das 3fache verdienen glauben sie wirklich??? eine Sekretaerin, ein Checkinmitarbeiter, eine Flubegleiterin, ein Flugzeugwart, Lagerarbeiter verdient mehr als das dreifache als sonst wo?? ganz ehrlich?? mein Tipp: egal was sie arbeiten, machen Sie es bei der AUA!! Bewerben!!!

Re: Re: Re: Re: Wohl erworbene Rechte


Warum soll ich mich auf ein sinkendes Schiff begeben?

Re: Re: Re: Re: Re: Wohl erworbene Rechte

die AUA gibt es seit 50 Jahren, sie haetten bisher das "mehr als dreifache" verdient! Waer doch schon aufgegangen die Rechnung oder? wollt nur wissen ob sie das ernst meinen. wenn man ueber seine Aussagen mal nachdenkt oder besser noch nachliest kann man auch mal klueger werden

Gast: Markus Trullus
11.01.2012 18:30
4 0

Tja, Made im Speck oder umgekehrt???

Unternehmen, wie ÖBB, Austrocontrol, Asfinag, usw sind der Speck, in dem die Maden herrlich leben konnten. Nun geht das kaum mehr, und da ist die Aufregung riesengroß. Nur: wir in der "Realwirtschaft" haben diesen Sche.. schon längst hinter uns....

1 1

IN Kürze

wird halt Herr Junghans "saniert". Das wird ein Gezeter geben. Gute Nacht AUA!

Gast: Rufusorder
11.01.2012 17:32
8 1

alle sind ja so "p"öse

5% Gehaltsverzicht auf 5 Jahre. Ui echt übel, wenn man:

alle 2 Jahre 5% Erhöhung des Grundgehaltes und dann noch KV Rundenerhöhung jährlich bekommt ...

Nicht mehr der verschwenderische Staat Österreich ist Eigentümer und das ist gut so!


Antworten Gast: Rufusorder
12.01.2012 00:05
1 1

Re: alle sind ja so "p"öse

Nachtrag: Wir reden von 5% Gehaltsverzicht ÜBER 5 Jahre und nicht PRO Jahr. Daher war der Deal 1% pro Jahr!
Jedem ASVGler kommen dann sowieso die Tränen...

Ev. irre ich mich aufgrund des Artikels auch. Werde das eher bei den deutschen Medien nachholen. Die sind nicht so zimperlich.

Re: Re: alle sind ja so "p"öse

ja sie irren! 5% 5 jahre aber bitte keine details

Air Griechenland

Wenn man den neuen AUA-Chef gestern in der ZiB gesehen hat, weiss man, welches Ende die AUA nehmen wird. Das war eine Bankrotterklärung. Der Mann hat nicht begriffen, dass er den Krieg mit der AUA-Personalmafia mit salbungsvollem Geblubber nicht vermeiden sondern nur verlieren kann. Er muss ihn führen und gewinnen. Diese Herrschaften saugen den Laden genauso aus wie die Griechen ihren Staat.
Dieses AUA-Theater ist ein lächerliches Machtspiel, bei dem die AUA entweder schlechte Karten hat oder sie miserabel ausspielt. Es kann ja wohl nicht sein, dass Air Berlin! dem Flughafen 20% weniger zahlt als unserer fliegenden ÖBB. Da schlägt's ja 13.

Re: Air Griechenland

Wer das Interview in der ZiB gesehen bzw. gehört hat und nicht "ganz dumm" ist, hat begriffen:

jahrelang kranke Firmenteilbereiche, ohne Aussicht auf nachhaltige Besserung, haben KEINE Überlebensberechtigung.

Betriebsrat hin, Betriebsrat her!

Leid tun mir die Mitarbeiter, die sich entweder nicht wehren können oder nicht wehren wollen.

Wehren gegenüber Herrn Junghans, dessen Uhr nicht mehr richtig tickt.

Antworten Gast: Guest121
11.01.2012 18:22
2 3

Das mit den ÖBB ist entbehrlich

Dort gibt es schon länger keine Biennalsprünge mehr; automatische Vorrückungen von 5% p.a. gibt es nicht und das Realeinkommen ist für die meisten in den vergangenen Jahren gesunken, da die Abschlüsse kaum an die Inflationsrate herankamen.

Gast: fluggast 875
11.01.2012 17:05
6 0

Es musste so kommen. Leider!

Die Belegschaft wird die AUA zielgenau in den Abgrund steuern. Die Privilegien werden halten bis zum Schluss, aber, werte Gewerkschaftler: es ist später, als ihr denkt. Und die Deutschen machen sich nicht in die Hose, wenn ein Gewerkschaftler was sagt. Die sanieren.

Und so geht durch Indolenz wieder ein (einst stolzes) Stück österreichisches Familiensilber den Bach hinunter. Danke, Belegschaft, Betriebsrat und Gewerkschaft!

Die Belegschaft wird die AUA zielgenau in den Abgrund steuern

Das Personal steuert das Unternehmen und das Management bekommt das "Kleingeld" fürs Zuschauen!?!
Österreichisches Familiensilber, dasselbe Management das die letzten Jahrzehnte so gut war, oder was war gemeint?
LH hat das Management nicht ausgetauscht, was soll man davon halten? Planlosigkeit, Absicht oder Dummheit?

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AUA Gewerkschaft sieht genau nichts zu verhandeln

Wenigstens in diesem Punkt sind die Ansichten von AUA-Gewerkschaft und AUA-Geschäftsführung sicher absolut ident.

Antworten Gast: nestbeschmutzer
11.01.2012 18:33
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Re: AUA Gewerkschaft sieht genau nichts zu verhandeln

...und beide werden bald zur Kenntnis nehmen müssen, dass sie am kommenden Montag nicht mehr im Job zu erscheinen brauchen. Blauen Brief nennt man das hierzulande....

 
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