26.05.2012 21:53 | Meine Presse Merkliste 0

Banken-Kollektivvertrag: Betriebsversammlungen geplant

01.02.2012 | 09:49 |   (DiePresse.com)

Die Gewerkschaft fordert für die 80.000 Angestellten der heimischen Banken eine Gehaltserhöhung von 4,9 Prozent.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Die Gewerkschaft erhöht in den diesjährigen Banken-Kollektivvertragsverhandlungen den Druck auf die Arbeitgeberseite. Nachdem es auch in der heutigen Verhandlungsrunde kein Angebot der Kreditwirtschaft gegeben habe, sei die Verärgerung groß, sagte der Arbeitnehmerverhandler und Bank Austria-Betriebsratschef Wolfgang Heinzl. Am 2. und 3. Februar werde es deswegen am frühen Nachmittag einstündige Betriebsversammlungen in den einzelnen Banken geben, um die Beschäftigten über den aktuellen Verhandlungsstand zu informieren und weitere Schritte zu besprechen. Am 9. Februar soll die nächste Kollektivvertrags-Verhandlungsrunde stattfinden.

Die Gewerkschaft fordert eine Gehaltserhöhung um 4,9 Prozent für die rund 80.000 Angestellten in den heimischen Banken. Die Arbeitgeber hätten laut Heinzl gefordert, die Gehaltserhöhung auf unter 4 Prozent zu reduzieren, aber ohne ein Gegenangebot zu liefern. Von der Arbeitgeberseite wurde die Forderung nach der ersten Verhandlungsrunde "angesichts der momentanen Lage als völlig überzogen" zurückgewiesen. Von den Mitarbeiter-Abbauplänen, etwa bei der Hypo Alpe Adria, ÖVAG, oder auch Bank Austria, lasse man sich nicht beeindrucken, betonte der Arbeitnehmerverhandler.

 

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

7 Kommentare
Gast: GastderGäste
16.02.2012 11:13
0 0

Herr Heinzl

Wer den Herrn Heinzl persönlich kennt oder mit ihm zu tun hatte, muss annehmen, dass dieser Werte Herr nicht wirklich die Interessen der Bankangestellten vertritt. Er ist in seinem Job als Betriebsratschef der BA nur daran interessiert, sich in dieser Position zu halten - politisch verstrickt bis zum geht nicht mehr - die SPÖ ist in den heiligen Hallen der Bank Austria leider nach wie vor an der Macht - zB ist der Vertriebschef für Wien, der jüngere Bruder des ehemaligen Innenministers usw. Eine Packelei von vorn bis hinten - und deshalb alles nur Show - in Warheit ist das längst alles ausverhandelt und beschlossene Sache.....aber man will ja im Amt bestätigt werden und sich daher gg der Öffentlichkeit kämpferisch präsentieren - an den Anliegen der Mitarbeiter hat dieses Heinzl"männchen" noch nie Interesse gezeigt.

Luzius
01.02.2012 11:06
0 0

Die Gewerkschaft fordert für die 80.000 Angestellten der heimischen Banken eine Gehaltserhöhung von 4,9 Prozent.

warum nicht gleich 10 % und mehr, für die ja erneut der Steuerzahler herhalten wird müssen, da ja nicht mal die Rettungsgelder bisher bezahlt wurden ?

WEG mit der angeblichen Systemrelevanz, mit der diese Institute den Staat ewig erpressen können, und zurück zu den Wurzeln der Banken; damit endlich schluss damit ist, ewig mit öffentichen Geldern deren völlig überuogene Gehälter mitbezahlen zu müssen !

Sind eigentlich Bankmitarbeiter heute immer noch Beamte ?!

Antworten Gast: Ohnesorge
02.02.2012 14:35
0 0

Re: Die Gewerkschaft fordert für die 80.000 Angestellten der heimischen Banken eine Gehaltserhöhung von 4,9 Prozent.

Das sollte man differenzierter sehen, denn hier werden ja nicht die Gehaltserhöhung der Bankmanager verhandelt, sondern die der kleinen Schaltermitarbeiter, die schon seit 2008 einen Reallohnverlust hinnehmen mussten.

Beachten muss man auch, dass es in Österreich sehr viele kleine Sparkasse und Raiffeisenbanken gibt, die keine Staatshilfe gebraucht haben und auch nie in dem Theater der Investmentbanken mitgespielt haben.

Die Verantwortung der Großen jetzt den Kleinen und den Mitarbeiter in die Schuhe zu schieben ist auch kein allzu intelligenter Zugang, höchstens Sie hören auf den Namen Treichel, Stepic oder Konrad.


Antworten Gast: Wunderlich
01.02.2012 12:23
0 0

Re: Die Gewerkschaft fordert für die 80.000 Angestellten der heimischen Banken eine Gehaltserhöhung von 4,9 Prozent.

Ich wundere mich immer wieder über Aussagen, dass Banken eigentlich nicht systemrelevant sind. Wer, denken Sie denn, kauft die ganzen Staatsanleihen, welche nichts anderes als prolongierte und ständig erweiterte Staatsschulden sind? Irgendein anonymer Superreicher Idiot?

Wieso hält sich auch hartnäckig der Glaube, dass der Zusammenbruch einer Bank nicht alle schädigt, die mit dieser Bank in Zusammenhang stehen? Aus Lehman hat die Welt gelernt, dass eine Bank ein System stürzen kann und trotzdem gibt es welche, die meinen, es wäre nicht vernetzt.

Warum wackelt denn der Euro (mehr oder weniger) wenn eh nur die Griechen pleite sind? Was würden uns die Griechen angehen, wenn sie nicht längst schon ein Teil der wirtschaftlichen Abhängigkeiten wären?

Wie gesagt: ich kann mich über solche Kommentare eigentlich nur wundern.

PS: Beamte bekommen 4.9% mehr und was davon die Politiker Österreich über Jahrzehnte angetan haben ... dagegen sind die Bankrettungskosten Kleingeld - also, wo ist das Problem? Was man da mehr zahlt ist eh durch die Kündigungen kompensiert. Wurden auch Beamte gekündigt?

Antworten Antworten Luzius
01.02.2012 13:05
0 0

Re: Ich wundere mich immer wieder über Aussagen, dass Banken eigentlich nicht systemrelevant sind.

sind sie auch nicht, sondern machten sich selbst dank dümmlicher Politiks selbst dazu um sie wie heute erkenntlich, erpressen zu können !

Wie wurden denn Banken in deren Gründungszeit geführt, und wie verhalten sich diese nun ?

Zum PS: Welch wirtschaftliche Leistungen erbringen denn Beamte egal ob in Banken oder sonstwo genau ?

Für ein par Stunden einige Tasten zu drücken um derart bezahlt werden zu wollen, während Arbeiter mittels Zwangszahlungen und Zinsen ein derart aufgeblähtes System am Leben erhalten zu müssen, erscheinen mir selbst 0.5% zuviel an Lohnforderungen !!

Wohl selbst Bankbeamter ?!

Ausserdem; was wären Banken ohne wirklich arbeitende Kunden, denen man erfolgreich Girokonten, Bausparverträge und Lebensversicherungen aufzwingen durfte ?!

Systemrelevant garantiert NICHT !!!


Antworten Antworten Antworten Gast: K(o)enner
23.02.2012 09:06
0 0

Re: Re: Ich wundere mich immer wieder über Aussagen, dass Banken eigentlich nicht systemrelevant sind.

Wer im Jahr 2012 immer noch glaubt, dass in Banken Beamte arbeiten, der verdeutlicht damit bereits sein Wissen und seine Intelligenz.

Und nur mal nebenbei: Beinahe jeder Maurer oder Konditor verdient heute mehr, als ein durchschnittlicher BankANGESTELLTER!

Ich spreche hier natürlich nicht von der Manageretage, sondern von denen, die Ihnen die Kontoauszüge ausdrucken, die Sparbücher nachtragen und zum 40sten Mal den Bankomat erklären. Die, die sich jeden Tag den Hintern aufreissen um irgendwie Ihre Brötchen zu verdienen. Die, die von den Kunden angeschrien und angepöbelt werden, wenn in der ZiB wieder mal von Staatshilfen für die Banken, BadBanks und Bankenpleiten gesprochen wird. Die, die permanent Druck von allen Seiten bekommen. Die, die von Gesetzesvorschriften erschlagen und geknäbel werden und trotzdem noch Ihre Arbeit abliefern sollen. Die, die beim Thema "Osterweiterung" und "Politfinanzierung" ganz bestimmt nicht gefragt wurden.

Man sollte sich immer zuerst erkundigen und die Fakten erkennen, bevor man auf irgendwen einprügelt! Vor allem wenn man nicht einmal weiß, wer einem da gegenüber steht! Ist es nun ein Beamter oder nicht???
Und selbst dann sollte man mal hinterfragen und differenzieren!

Gast: gastname_
01.02.2012 10:16
0 1

für diese Pleitiers

wären -4,9% angemessen.

Fokus Steiermark

Erstmals in Österreich

  • Sichern Sie sich jetzt die Jahresvorschau des renommierten Magazins "The Economist", erstmals mit Österreichschwerpunkt aus der Wirtschaftsredaktion der "Presse".

    Für "Presse"-Abonnenten statt 6,90 nur 4,90 Euro.