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Umfrage: Österreichs Manager glauben an den Euro

05.02.2012 | 19:07 |   (DiePresse.com)

Laut einer Umfrage beim Internationalen Wiener Kongress glauben Österreichs Manager, dass die EU-Länder künftig noch enger zusammenrücken werden.

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Trotz der Krise, in der sich die Europäische Union und ihre Gemeinschaftswährung derzeit befinden, glauben Österreichs Manager an die EU und den Euro. 54 Prozent erwarten, dass die EU-Länder künftig sogar noch enger zusammenrücken und die EU-Strukturen vertiefen werden, 30 Prozent gehen davon aus, dass die Gemeinschaft im wesentlichen so fortgeführt wird wie bisher. Das geht aus einer Umfrage hervor, die der Meinungsforscher Peter Hajek Ende Jänner im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien und der Agentur Create Connections im Rahmen des Wiener Wirtschaftskongresses com.sult durchgeführt hat.

Auch der Zustand des Euro bereitet nur wenigen Wirtschaftstreibenden schlaflose Nächte: Nur 4,6 Prozent der Kongressbesucher und 4,8 Prozent der befragten Experten bzw. Referenten glauben, dass der Euro dieses Jahr nicht überleben wird.

BRIC-Staaten gut auf Kurs

Allerdings geben sich die europäischen Manager auch nicht der Illusion hin, dass Europa den austrebenden Märkten in den Schwellenländern im wirtschaftlichen Wettbewerb wirklich Paroli bieten kann. 71 Prozent der Besucher und 72 Prozent der Referenten glauben nicht, dass der Wachstumsrückstand gegenüber den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) im nächsten Jahr aufgeholt werden kann.

Defizite in der Forschung

Schwere Defizite werden vor allem in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie bei der Bildung gesehen. Die deutliche Mehrheit von 57 Prozent der Manager beantwortet die Frage, ob Österreich ein ausgesprochen innovationsfreundlicher Standort ist, mit "eher nein", 37 Prozent sagten "eher ja". Daher müsste in diese Bereiche verstärkt investiert werden, meinen 17 bzw. 16 Prozent der Befragten. 14 Prozent wünschen sich eine EU-weit einheitliche Wirtschaftspolitik.

Verlust des "AAA"-Ratings

Dass Österreich sein "AAA"-Rating verloren hat, halten 53 der Befragten für gerechtfertigt, 32 Prozent halten die Entscheidung der Agentur Standard & Poor's (S&P) für falsch. 48 Prozent machen für die Herabstufung vor allem interne Faktoren wie eine zu lasche Budgetkonsolidierung verantwortlich.

17 Prozent der Befragten plädieren für eine ausschließlich ausgabenseitige Sanierung. Die klare Mehrheit von 46 Prozent fordert eine zu zwei Dritteln ausgaben- und zu einem Drittel einnahmenseitige Sanierung. "Wir brauchen nicht mehr Steuerlast, sondern mehr gezielte Innovationsanreize für die Wiener Betriebe und vor allem endlich mehr Mut zu anstehenden Reformen im Bildungs-, Verwaltungs- und Sozialbereich", sieht sich die Wiener Wirtschaftskammer-Präsidentin Brigitte Jank durch die Umfrage bestätigt.

Info
Das Umfrageergebnis basiert auf 212 persönlichen Interviews, die am 24. Jänner 2012 beim Internationalen Wiener Kongress com.sult durchgeführt wurden.

(APA)

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7 Kommentare
Gast: gastname_
06.02.2012 12:25
0 0

glauben heißt "nichts wissen"

so wird ein Schuh daraus:
Österreichs Manager wissen nicht wie es mit Euro und EU weitergeht.

enzo
06.02.2012 11:37
0 0

Na klar

Zur Beschwichtigung damit die Leute nicht zur Bank rennen und ihr Geld in Sicherheit bringen.

Dagobert
06.02.2012 00:49
3 0

Tja

Zitat:"Österreichs Manager glauben an den Euro"

Tja, ich nicht mehr. Deshalb habe ich mich um etwas wertbeständiges umgesehen.

Gast: Rating Agent 007
05.02.2012 23:09
1 0

Österreichs Manager stehen für Korruption

Östereich wird bald Ramsch Status haben.

Gast: Halbwissen
05.02.2012 22:19
0 0

wenn die obersten Manager befragt wurden

können Sie kaum wissen wie es dem Volk geht

Und wenn sie glauben es wird zu wenig geforscht, worauf warten sie noch. Von meinen Firmen gibt jede einzelne Milliarden aus.


Gast: b754
05.02.2012 20:12
0 2

da wirds problematisch mit schwarz blau


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