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Mobbing-Prozess gegen Telekom

06.02.2012 | 10:33 |   (DiePresse.com)

Eine 49-jährige Telekom-Mitarbeiterin fühlt sich von der Telekom Austria aus dem Job gedrängt.

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In Graz ist am Montag ein Prozess wegen Mobbing im Landesgericht für Zivilrechtssachen abberaumt worden. Eine 49-jährige Telekom-Mitarbeiterin hat ihren Arbeitgeber geklagt, weil sie sich aus dem Job gedrängt fühlte. Das Unternehmen und die Belegschaftsvertretung wiesen die Vorwürfe zurück. Die Verhandlung wurde abgesagt, da zunächst noch "Formalfragen geklärt werden müssen", so Gerichtssprecher Friedrich Moshammer.

Die Grazerin war Teamleiterin im Backofficebereich, als es ihrer Meinung nach im Zuge von Reorganisationsmaßnahmen 2007 zum Mobbing kam. So soll sie erst zwei Tage vor ihrem Urlaub erfahren haben, dass ihr Team aufgelöst wird. Danach hat ihr nach ihrem "Mobbing-Protokoll" niemand mehr gesagt, wie es weitergeht, auch sollen Schreiben an Vorgesetze und Personalvertreter unbeantwortet geblieben sein.

Seit April 2010 befand sie sich schließlich in Krankenstand: "Klinisch relevante depressive Symptomatik mit ausgeprägter stressbedingter somatoformer Störung", lautete der Befund. Die 49-Jährige möchte nun Schadensersatz für Verdienstentgang und Schmerzensgeld in der Höhe von 26.000 Euro. Ein neuer Verhandlungstermin muss erst festgesetzt werden.

 

(APA)

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2 Kommentare
Gast: EX A1-Kunde
06.02.2012 21:04
1 0

Beamtenabbau innerhalb der Telekom

wobei der Höhepunkt 2008 mit dem Programm "TARGET09" kam. B. NEMSIC, H. AMTESREITER, SCHIESZLER & CO waren die Sager. Wir erinnern uns an das YouTubeVide mit- dem Englischkenntenisse von SCHIESZLER.....
Und heute streitet das Unternehmen diese Aktionen ab. Haben auch hier wohl die Akten versteckt.

Aber das beste daran ist das Urteil - Siehe RIS / 14.12.2011 / Geschäftszahl B1568/10 - und machen uns dann ein Bild über dieses Unternehmen.

Ach fast vergessen - ES GILT DIE UNSCHULDSVERMUTUNG.

Antworten Gast: Die schreckliche Wahrheit
07.02.2012 14:04
0 0

Re: Beamtenabbau innerhalb der Telekom

Mein Ex-Chef bei der Telekom hat bei TARGET09 den Auftrag bekommen 3 Mitarbeiter in seiner Abteilung einzusparen. Er hat nach besten Wissen und Gewissen 3 Angestellte gemeldet. Seiner Meinung nach waren diese am ehesten entbehrlich. Rückantwort seines Vorgesetzten: Angestellte interessieren ihn nicht, es müssen Beamte sein und wenn er keine nennen kann kann er sich gleich selber auf die Liste setzen. So mußte er sich von 3 Beamte trennen die er eher gebraucht hätte als die Angestellten. Mein Ex-Chef war selbst Angestellter.
Es kommt bei der Telekom nicht darauf an ob man etwas kann, sondern nur darauf ob Beamter oder nicht.

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