Haben Lehrlinge weniger Zukunft?

06.02.2012 | 18:28 |  von Karl Gaulhofer und Jeannine Hierländer (Die Presse)

Österreich ist stolz auf seine allseits gelobte duale Berufsausbildung. Nun zeigt eine Studie die Kehrseite: Im höheren Alter verlieren die hoch spezialisierten Ex-Lehrlinge leichter ihren Job.

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Berlin/Wien. Es gibt noch Dinge, von denen die Österreicher überzeugt sind, sie könnten stolz darauf sein. Dazu zählt die duale Berufsausbildung: Dass junge Menschen nicht nur in der Schule, sondern auch in Betrieben für einen speziellen Job ausgebildet werden, erleichtert ihnen den Einstieg ins Berufsleben und sorgt dafür, dass die Jugendarbeitslosigkeit hierzulande weit niedriger ist als in den meisten anderen Industriestaaten. Ein schöner Erfolg, für den es auch oft Lob aus Brüssel oder von der OECD zu ernten gibt. Das Modell wird zur Nachahmung empfohlen, zumal es in dieser Form bisher nur in den deutschsprachigen Ländern und in Dänemark existiert.

Sollten also alle Staaten Österreichs Beispiel eilig folgen? So selbstverständlich ist das nicht. Die USA etwa haben ganz bewusst die engere Berufsausbildung aufgegeben und setzten auf den Erwerb allgemeiner Fähigkeiten, die in vielen Berufen nützlich sein können. Eine internationale Studie unter Leitung des deutschen ifo-Instituts zeigt nun, dass es auch dafür gute Gründe gibt. Denn die glänzende Medaille hat eine dunkle Kehrseite: Wer eine Berufsausbildung absolviert, ist in älteren Jahren stärker von Arbeitslosigkeit bedroht als jene, die eine eher allgemeine Bildung genossen haben.

 

Zu starke Spezialisierung

Ganz besonders gilt das für das duale System der Lehrlingsausbildung. Denn die Betriebe schneidern sich ihre Mitarbeiter oft auf einen ganz bestimmten Einsatzbereich zurecht. Diesen Job meistern sie dann souverän, von anderen Dingen aber haben sie wenig Ahnung. Wenn sie Pech haben, machen neue Technologien oder Strukturen die Fertigkeiten später überflüssig – zum Beispiel, weil ihr Konzern bestimmte Produktionen nach Osteuropa oder China verlagert.

Welche Kenntnisse aber in 20 oder 30 Jahren noch gebraucht werden, ist kaum vorauszusagen. Länder, in denen die Ausbildung weniger berufsspezifisch erfolgt, sind aus dieser Sicht besser auf einen raschen Wandel eingestellt. Für die Studie wurden Daten von 15.000 Arbeitnehmern aus 18 Ländern ausgewertet. Österreich zählt nicht dazu, sehr wohl aber Deutschland und die Schweiz. In Deutschland ist nur ein Drittel der Männer mit Lehrabschluss über 55 Jahre noch beschäftigt; bei Männern mit Matura oder BHS-Abschluss sind es drei Viertel.

Die Systeme der Nachbarn sind mit dem österreichischen „sehr vergleichbar“, wie Studien-Koautor Ludger Wößmann bestätigt. Übrigens haben die Forscher andere Einflussfaktoren, wie ein späteres Hochschulstudium oder freiwillige Frühpensionierungen „kontrolliert“. Damit werden, soweit möglich, äquivalente Faktoren verglichen. Welcher Effekt auf die dual Ausgebildeten überwiegt aber nun, der positive in jungen Jahren oder der negative später? Dazu haben die Autoren das durchschnittliche Lebenseinkommen verglichen, bei dem auch die mögliche Nichtbeschäftigung eingerechnet ist. Die Ergebnisse in den „Lehrlingsländern“ sind gemischt: In Deutschland und Dänemark ergibt sich ein negativer Saldo, in der Schweiz aber „rechnet“ sich die Lehre.

 

Opfer des Wandels

Wie aber wäre es in Österreich? Ein Unterschied zwischen Deutschland und der Schweiz betrifft die Zahl der Lehrberufe: Während die Deutschen mit 360 Ausbildungsgängen besonders spezialisiert sind, kommen die Schweizer mit deutlich weniger aus – und Österreich liegt in der Mitte.

Helmut Hofer, Arbeitsmarkt-Experte am Institut für Höhere Studien (IHS), sieht Österreich „eher beim Schweizer Beispiel“, was den Effekt der Lehre betrifft. Zudem sei die Bereitschaft von Lehrabsolventen, die Branche zu wechseln, hierzulande relativ hoch.

Die Studienautoren erklären das freundlichere Fazit für die Eidgenossen aber lieber mit der wirtschaftlichen Dynamik: Seit 1970 ist die Schweizer Wirtschaft deutlich schwächer gewachsen als die deutsche. Und in Volkswirtschaften, die sich weniger rasch entwickeln, sei die Gefahr geringer, dass eine zu starke Spezialisierung später den Job kostet. Sollte diese These stimmen, wäre das duale System für Österreich auf Dauer noch schlechter geeignet als für Deutschland. Denn beim Wachstum lag Österreich auf lange Sicht klar vor beiden Nachbarn.

Noch scheint es sich freilich zu bewähren: Die Arbeitslosigkeit lag 2010 für Lehrabsolventen bei 3,6 Prozent und damit deutlich niedriger als bei jenen, die eine AHS oder eine BHS abgeschlossen haben (mit 5,2 und vier Prozent). Ob es aber die richtige Antwort für eine Zukunft ist, in der sich vieles noch rascher und stärker ändern wird als in der Vergangenheit – diese kritische Frage wirft die internationale Studie jedenfalls auf.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.02.2012)

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56 Kommentare
 
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Gast: xxx
08.02.2012 08:01
0

nicht mehr in den 1960er Jahren

Unterschichtenkind hat Recht! Es ist nicht mehr zeitgemäß mit 14,15,16 abzuschulen und jmd an einen Betrieb zu binden. In DE ist die Qualität der Ausbildung massiv abgesenkt worden, so dass man da nicht mal mehr Hinergrundwissen mitbekommt oftmals. Es wäre sinnvoll diejenigen bis zum Erwachsenenalter schulisch allgemeinbildend auszubilden, bis sie die Reife haben und wissen, was sie wirklich werden wollen. Technischer Fortschritt verändert die Berufe, in 15 Jahren gibts evtl keine Kassierer mehr in vielen Läden. Ein Landwirt muss heute auch in Ökologie, EU-Recht, IT gut sein. Das Wissen verdoppelt sich alle 5 Jahre. Man braucht eine gute allgemeine Basis dafür wie anderswo. Dann kann man sich den oft umständlichen 2. Bildungsweg (BRD) sparen - da gibts manchmal nicht mal genug Schulplätze für alle Interessenten. Im Ausland sind selbe Berufe oft auch tertiär nach langer Schulbildung als Studium, nicht das man irgendwann nicht mehr im Ausland damit arbeiten kann, dann wäre benachteiligt gegenüber anderen. Akademische Bildung heißt anderswo nur, dass es nach langer Schulbildung tertiär erfolgt. Anderswo haben 80% und mehr Abitur. Das nennt man anderswo nicht Bildungsinflation, sondern gut ausgebildet.

Gast: Das Problem ist...
07.02.2012 09:26
2

Das Pensionsalter.

Studium, beendet mit 25 in Pension mit 65 macht 40 Arbeitsjahre aus.
Lehre, beginn mit 15 in Pension mit 65 macht 50 Arbeitsjahre aus.

Das gelernte wissen ist nach etwa 30 Jahre total veraltert, Akademiker können sich irgendwie über diese 30 Jahre mehr schlecht als recht wurschteln, diese Chance haben Lehrlinge nicht wo es 20 Jahre sind. Würde man gerecht bleiben, müßte es lauten für Personen mit Lehre ist mit 55 Schluß.

Jetzt könnte man sagen es gibt so etwas wie eine Fortbildungskultur, meine Meinung dazu ist vernichtend, besser würde passen da Fortbildungsmafia.

Und ganz ehrlich, es gibt nur wenige Berufe mit so viel Tradition in denen nach 50 Jahre sich nichts ändert, Frisör vielleicht, aber selbst dort kommen neue Dinge hinzu, andere werden verboten, etc.

Man überlege mal, ein Lehrling der heute regulär in Pension geht hat damit 1962 begonnen, zu der Zeit waren Elektroschreibmaschinen ein absoluter Luxus am Arbeitsplatz, und Bleistiftspitzer einer der wichtigsten Büroutensilien, neben dem Korex (gibt's den noch?), gefragt war die Kunst Farbbänder in Schreibmaschinen zu wechseln, das Papier richtig einzulegen, Frauen brauchten seinerzeit noch eine Arbeitserlaubnis von ihrem Ehepartner, etc...

Ich kann es auch keiner Firma verleiden die sagen, sie können diese alten Hasen nicht bis zur Pension mitschleifen, viele würden es gerne tun, ginge es finanziell, es geht eben nicht, also bleibt ab etwa 50 nichts anders mehr als das AMS bis 65, so ist eben...

Es ist ja in den seltensten Fällen so,

daß jemand vor 30 Jahren eine Lehre abgeschlossen hat, und nun zum ersten Mal einen Job in seinem Beruf sucht.

Wer in einem Beruf arbeitet, bleibt auch am Puls der Zeit, auch wenn sich das gesamte Umfeld in massivem Wandel befindet.

Das Problem ist nicht die mangelnde Verfügbarkeit von Wissen, sondern die mangelnde Bereitschaft mancher Leute, zu lernen. Dabei zeigt sich aber oft, daß diejenigen, die mit 55 Scheuklappen aufsetzen, auch mit 20 nicht unbedingt die wissbegierigsten waren, während andere auch mit 60 noch die "Jungspunde" durch langjährige Erfahrung und breitgefächertes Wissen schlagen.

Ein anderes Kapitel sind Berufe, die aufgrund des technischen Wandels überhaupt nicht mehr existieren - wer dort den Absprung nicht rechtzeitig geschafft hat, steht tatsächlich irgendwann am Abstellgleis.

Re: Das Pensionsalter.

ad: Frauen brauchten seinerzeit noch eine Arbeitserlaubnis von ihrem Ehepartner

http://wikimannia.org/1358_BGB

zwar Deutschland bezogen aber ...

Gast: idealergehtsnichts
07.02.2012 09:16
1

im alter verlieren die hackler leichter ihren job - und die hacklerpensionen nach 45 sehr langen versicherungsjahren wollen die sozis auch abschaffen. ein danke an faymann u.Hundstorfer! dafür werden die bauern,ÖBB, OeNB, u.ORF pensionsprivilegien umso mehr mit mrd. subventioniert. darüber schreiben die medien nicht,ehklar.


Antworten Gast: nattybampoo
08.02.2012 07:36
0

Re: im alter verlieren die hackler leichter ihren job - und die hacklerpensionen nach 45 sehr langen versicherungsjahren wollen die sozis auch abschaffen. ein danke an faymann u.Hundstorfer! dafür werden die bauern,ÖBB, OeNB, u.ORF pensionsprivilegien umso mehr mit mrd. subventioniert. darüber schreiben die medien nicht,ehklar.

Die betroffenen geburtenstarken Jahrgänge werden die Regierungsparteien 2013 sprichwörtlich abwatschen.

Gast: demokratieidealist
07.02.2012 08:51
1

bei aller wertschätzung für das duale ausbildungssystem


ist österreich ein land der bildungssackgassen - geschaffen von sinnlos vielen bürokraten in sinnlos großen und überbordeten ministerien und unzähligen institutionen, die beschäftigt werden müssen!

solange wir uns dieser beamtendiktatur aussetzen werden wir auch mit diesen resultaten leben müssen.

die

Lehre gehört abgeschafft und die Schulpflicht bis 18 verlängert. Warum müssen sich 15 Jährige Minderwertigkeitskomplex-Geschädigten Chefs aussetzen bei denen sie nichts lernen? gleichzeitig von der Gesellschaft als F-Wähler und Bildungsfern verspottet zu werden.

und vorab an die Rotstrichlenden "Ich-chef- du-nix" Fraktion: Die Wahrheit ist zumutbar.

Re: die

So ist es aber auch wieder nicht. Sicher wird es Lehrherren geben, die Lehrlinge ausnützen. Aber gegen die kann man sich sehr wohl wehren. Auch für Lehrherren gibt es Standards, die sie zu erfüllen haben.

Ich habe selbst nach der AHS eine Lehre gemacht und weiß, wovon ich rede und erst dann im zweiten Bildungsweg studiert, als in meinem Lehrberuf keine Stellen mehr zu finden waren.

Ich finde, da sind auch die Eltern gefragt. Wenn mir meine Kinder erzählen, dass sie den ganzen Tag nur putzen und Kaffee kochen dürfen, dann würde ich meinem Kind zur Seite stehen und mit ihm gemeinsam Maßnahmen gegen diesen Lehrherrn ergreifen.


Re: die

und wie wärs mit mehr eigenverantwortung bei der wahl des bildungsweges?

Re: Re: die

wie wäre es es mit vorher denken dann antworten?

Re: Re: Re: die

schon erledigt.
ich wiederhole die Frage:
Wie wäre es mit mehr Eigenverantwortung bei der Wahl des Bildungsweges.
Was Sie vorschlagen, ist einen Bildungsweg abzuschaffen, um so Familien bei der Wahl des Bildungsweges für Ihre Kinder etwas vorzuschreiben bzw. um Ihre Auswahlmöglichkeit zu beschneiden.
Das ist Bevormundung und das Gegenteil von Eigenverantwortung.
Daher meine Frage.

Re: Re: Re: Re: die

Erstaunlich, ich möchte wissen, wie viele hier Schreibenden ihren Kindern sagen: macht eine Lehre, Handwerk ist super und toll usw. komischerweise sitzen diese Kinder dann in den höheren Schulen. wie viel Eigenverantwortung legen die an den Tag?
Man veröffentlicht Studien die die soziale Selektion des Systems bemängeln usw. zu wenig Arbeiterkinder an der Unis, obwohl es eh gratis ist.
Eine Bevormundung sehe ich hier nicht, denn dann wäre die Schulpflicht im Allgemeinen bevormundend.


Re: Re: Re: Re: Re: die

Ja, die Schulpflicht ist eh bevormundend. Aber manchmal nutzt sowas mehr als es schadet :-)

Es ist eine grundsätzliche Frage, ob man die "Kinder" zu mehr Allgemeinbildung zwingen soll, oder ob es dem einzelnen überlassen werden soll, sich je nach Interessenslage und Motivation fortzubilden.
Das muss ja nicht im Kindesalter passieren, sondern kann auch später nachgeholt werden.
In Zeiten des Internet ist Eigeninitiative leichter denn je...
Nur auf die Idee kommt irgendwie fast keine(r)...

Und ja: möglicherweise haben die Eltern sogar zuviel(?) Einfluss auf Ihre Kinder, denn wie will man sich sonst erklären, dass sich Bildung vererbt und wie Sie selbst schreiben "zu wenige Arbeiterkinder an den Unis" sind"...?

Antworten Gast: Frage
07.02.2012 09:11
1

Re: Unterschichtskind

mit Minderwertigkeitskomplexen?
(oder eigenen Vorurteilen?)

Re: Re: Unterschichtskind

wie wäre es mit Erfahrungen, die man so sammelt?

Auch in einer Schule bis 18

besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, an Komplexler zu geraten, dann halt als Lehrer, mit demselben Ergebnis.

Ein systematischer Unterschied scheint hier nicht zu bestehen.


Re: Auch in einer Schule bis 18

da haben Sie recht. der systematische Unterschied besteht drin, dass Schüler sicher mehr Lobby haben als Lehrlinge - aus Erfahrung: vergessen Sie die AK - Schüler als "wertvoller" betrachtet werden als Lehrlinge.
dazu reicht es schon die unterschiedlichen Berichterstattung zu betrachten.
man in der Schule nicht einem Lehrherrn ausgesetzt ist, sondern mehreren Lehrern. Die Ausbildung von Lehrern öffentlich diskutiert wird, die Fähigkeit der Lehrherrn nicht - im Gegenteil.

Re: Re: Auch in einer Schule bis 18

Nur, weil über Schüler mehr berichtet wird heißt das nicht, dass Lehrlinge sich nicht wehren können.

Auch Lehrherren müssen sich an Standards bei der Lehrlingsausbildung halten, das wird bei Beschwerden auch überprüft!

Re: Re: Re: Auch in einer Schule bis 18

Natürlich wird das überprüft und die Welt ist eine Scheibe. Wir hier haben einen Lehrling aufgenommen und es hat 4 Monate gedauert, bis man uns sagen konnte in welche Berufsschule er gehen wird. Auf Nachfrage über die unterschiedlichen Lehrinhalte pro Lehrjahr - es gibt nicht mal einen Leitfaden.

The grass is always greener on the other side...

Also in den Betrieben, mit denen ich persönlich Kontakt habe, wäre ich zum Teil selbst gern Lehrling.

Sicher ist meine Perspektive etwas einseitig auf Industrie und industrienahes Gewerbe, aber in diesem Bereich stimmt diese Aussage so einfach nicht.

Vielleicht sieht es im Kleingewerbe / Dienstleistungsbereich anders aus, da habe ich keinen Einblick, aber dies ist dann auch eine einseitige Perspektive.


Antworten Antworten Gast: nicht eingeloggt.
07.02.2012 10:09
0

Re: Re: Unterschichtskind

wie wär's mit Erfahrung?

naja,

man kann schon was werden obwohl man nur eine Lehre gemacht hat. Härter ist es auf jeden Fall, keine Frage.

die einstigen lehrlinge und heutigen gesellen oder meister -

sie sind es, welche die qualität unseres handwerkes ausmachen, und nicht die zugewanderten pfuscher aus ost und süd

Es gibt doch eine klare Schlussfolgerung aus der Studie:

Bei der Lehre nicht auf die Allgemeinbildung vergessen!
Wobei ich nicht das Handbuch des nutzlosen Wissens meine sondern die Fähigkeit, sich auf neue Situationen einzustellen und die Bereitschaft, auch nacvh links und rechts zu schauen.

Ein Bekannter beispielsweise hat Maschinenschlosser gelernt. Heute ist er erfolgreich im Leasinggeschäft tätig...
Was ich damit sagen will: Ob Lehrabschluss oder akademischer Grad, Erfolg wird man nur haben, wenn man flexibel, neugierig und lernfähig ist.

 
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