26.05.2012 21:58 | Meine Presse Merkliste 0

Grasser wehrt sich: "Niemand lügt"

07.02.2012 | 22:16 |   (DiePresse.com)

Der Ex-Finanzminister sieht keine Widersprüche in der "Schwiegermutter-Causa". Sich selbst sieht er dagegen "einer Verfolgungsjagd" ausgesetzt.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP) sieht trotz neuer Vorwürfe keinen Widerspruch zwischen seinen Angaben und jenen seiner Schwiegermutter, Marina Giori-Lhota, betreffend der Veranlagung von 500.000 Euro. Er habe das Geld von ihr bekommen und ihr mit Erträgen zurückgezahlt, einen Bericht des "profil", wonach ihn seine Schwiegermutter nun belaste, weist er als "bösartig" und "einseitig" zurück. Grasser versteht, warum sich seine Schwiegermutter gegenüber der Justiz der Aussage entschlägt: Sie beteilige sich eben nicht am "Verfolgungswahn" gegen ihn, meinte er Dienstagabend im Gespräch mit dem "Report" des ORF-Fernsehens.

Grasser richtete erneut Vorwürfe gegen die ermittelnden Behörden: Seine Schwiegermutter sei Schweizer Staatsbürgerin und lebe bei Besuchen in Österreich im Haus ihres Bruders in Kitzbühel. Die Behörde habe dort eine Hausdurchsuchung gemacht und ihr erst dann gesagt, man wolle sie einvernehmen. Für ihn stelle sich das Ganze als "Tiefpunkt einer Verfolgungsjagd" dar: "Man sagt, jetzt spielen wir die Schwiegermutter gegen den Sohn aus". In zweieinhalb Jahren Ermittlungen habe man nichts anderes gefunden.

"Alles in Eigenverantwortung gemacht"

Grassers Schwiegermutter hatte in einem Brief an das Finanzamt betont, dass sie nicht wirtschaftlich Berechtigte des Geldes gewesen sei und der Treuhandvertrag ohne ihr Wissen zustande gekommen sei. Da sie nicht wirtschaftlich Berechtigte war, habe sie es auch nicht in ihre Steuererklärung aufgenommen. Dazu befragt meinte Grasser, "da müssen Sie meine Schwiegermutter fragen". Er sei jedenfalls davon überzeugt, dass "niemand lügt": Er habe das Geld - rund 500.000 Euro - von seiner Schwiegermutter bekommen. "Alles danach, die Ferint AG, die Treuhandverwaltung, habe ich absolut in Eigenverantwortung gemacht". Genau das habe er auch den Ermittlungsbehörden gesagt, einen Widerspruch zu den Angaben seiner Schwiegermutter gebe es hier nicht, beteuerte Grasser.

Seine Schwiegermutter sei "entsetzt und schockiert" darüber gewesen, was das "profil" aus dem "vertraulichen Brief an das Finanzamt" gemacht habe, sagte Grasser. Sie werde sich weiterhin der Aussage entschlagen. Er habe das Geld auf ein Konto der Schwiegermutter in der Schweiz zurücküberwiesen. Es könne sich gar nicht um mögliche illegale Gelder aus der Buwog-Provision handeln: Diese Gelder seien ab 2006 geflossen, aber er habe die Gelder der Schwiegermutter ja schon im Jahr 2005 eingezahlt. "Das hätte nie Geld der Buwog sein können".

Grasser: Vom Autohändler zum Steuersparer

Alle 17 Bilder der Galerie »

Nach zweieinhalb Jahren Ermittlungen gebe es keinen einzigen Zeugen gegen ihn, beteuerte Grasser, zweieinhalb Jahre lang sei kein einziger Beweis gegen ihn erbracht worden. Angesprochen auf Michael Ramprecht, der die Buwog-Privatisierung als "abgekartete Sache" bezeichnet, meinte Grasser, dieser sei in erster Instanz verurteilt worden. Das nicht rechtskräftige Urteil gegen Ramprecht war aber aufgehoben worden, das Ehrenbeleidigungsverfahren wegen einer Klage Grassers läuft nun wieder in erster Instanz.

Grasser betonte erneut seine Unschuld: "Mir stehe das Wasser nicht bis zum Hals". Er sage die Wahrheit, versicherte er: "Ich bin unschuldig, ich habe nichts gemacht, ich möchte Gerechtigkeit und die Einstellung dieser Verfahren".

Justiz: "Starker Verdacht"

Mit Grassers Beschwerden konfrontiert, wies Christian Pilnacek, Leiter der Strafrechtssektion im Justizministerium, in der ZiB 2 darauf hin, dass Grasser selbst seine Schwiegermutter ins Spiel gebracht habe. Der Buwog-Zuschlag sei schon 2004 erfolgt. Insgesamt betonte er, dass ein "großer, starker Verdacht in Richtung korruptiven Verhaltens" bestehe. Der schwere Tatvorwurf rechtfertige auch tiefgreifende Grundrechtseingriffe, so Pilnacek.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

183 Kommentare
 
1 2 3 4 5
Gast: joseph
10.02.2012 01:36
0 0

niemand luegt

grassers aussage, niemand luegt, kann man einfach gleichsetzen mit der behauptung:

niemand sagt die wahrheit

Gast: Kasandra
09.02.2012 12:08
1 0

Kesseltreiben

Ich stelle eine Hypothese auf, die vielleicht für viel Widerspruch sorgen wird, aber das macht nichts.

Grasser ist tatsächlich unschuldig.

Durch das mediale Kesseltreiben aber, das ihn immer schon begeleitet hat und begleitet, würden viel zu viel Leute einen massiven Gesicht- u Glaubwürdigkeitsverlust erleiden, als das eine dann rechtlich gebotene Verfahrenseinstellung erfolgen könnte.
Deshalb lässt man die Sache noch irgendwie weiterlaufen, um dann einen "passenden" Moment zur Beendigung zu finden.


Antworten Gast: gast45
09.02.2012 16:32
0 1

Re: Kesseltreiben

gratuliere .. sie haben gewonnen ..
und was ? das grosse goldene verdienstkreuz um die unschuldsvermutung am blau schwarzen band :-),

Gast: gast45
08.02.2012 22:27
0 0

kleiner wettbewerb

wer das posting, das am dichtesten bei 24 Uhr liegt absetzt hat gewonnen :-)

Gast: Zoo .
08.02.2012 20:42
1 4

Niemand lügt? Also dann ist Grasser ein Niemand.


Das war er doch schon immer!

Antworten k19
09.02.2012 09:31
0 0

Niemand lügt? Also dann ist Grasser ein Niemand.

Erinnert mich an Odysseus und den Zyklopen - Wer hat dich geschlagen? - Niemand

Antworten Gast: Kärntner 46
08.02.2012 20:50
0 2

Re: Niemand lügt? Also dann ist Grasser ein Niemand.

Er startete als Haiders Peitscherlbua.

Enrico II
08.02.2012 18:32
3 5

Mit so einer Frisur...


....kann man doch nicht lügen. Man ist einfach zu dumm dazu.

Antworten Gast: hopas
08.02.2012 19:38
1 2

offensichtlich gehts aber noch dümmer

mit einer anderen Frisur.

Antworten Gast: Pensador
08.02.2012 18:57
1 2

Re: Mit so einer Frisur...

Interessant, wie Sie die Intelligenz von Menschen aufgrund der Haartracht feststellen können!
Das beinhaltet ja gänzlich neue wissenschaftliche Erkenntnisse.
Erklärung Sie das doch mal!
Da ich meine Haare kurz zu tragen pflege, ist mir dazu lediglich eine alte, wohl nicht mehr zeitgemässe Aussage in Erinnerung, die jemand mir gegenüber äusserte, dem es sonst schwer fiel, zu argumentieren: "Kurze Haare, kurzer Verstand".

Gast: Gutruf
08.02.2012 17:55
7 1

Dieses Theater geht mir schon auf dem Ar...

.......WENN es eh schon so viele Erkenntnisse gibt(alleine die Tonbandaufnahme mit Meischberger), WARUM klagt man ihn nicht endlich an, ODER wartet man auf die Verjährungsfrist???
Ps: ich habe da einen fürchterlichen Verdacht, MAN MACHT JETZT NOCH EIN BISSCHEN EIN THEATER(die Menschen sind gefüttert)......und dann wird eingestellt, ABER NICHT, weil es NICHTS zum anklagen gegeben hätte, sondern WEIL MAN NICHT ANKLAGEN DARF, weil ansonsten die Staatssicherheit gefährdet wäre, WEIL SOVIELE IN DIESEM DR.ECKSSUMPF MITDRINNEN STECKEN!

Antworten Gast: hello :
08.02.2012 20:43
0 1

Re: Dieses Theater geht mir schon auf dem Ar...

Du bist ja ein toller Jurist ... LOL

Antworten Gast: Pfefferkorn
08.02.2012 18:30
2 1

Re: Dieses Theater geht mir schon auf dem Ar...

Warum man ihn nicht gleich anklagt? Die Staatsanwaltschaft kann nur einmal schiessen. Trifft sie nicht, ist es für sie aus. Deshalb wird man bei der Staatsanwaltschaft sehr vorsichtig sein und die Anklage sorgfältigst vorbereiten. Man kann natürlich auch an Verschwörungstheorien glauben (was ich Ihnen nicht unterstelle).

Gast: apfelmännchen
08.02.2012 16:05
3 0

nobody lies

my name is nobody?

Keiner lügt, aber ob man wirklich die ganze Wahrheit sagt?

Gast: Pensador
08.02.2012 15:23
6 7

Mich interessiert das Verbrechen des Amtsmissbrauchs

Es gibt in Österreich ein Steuergeheimnis, genauso wie es ein Ärzte-, ein Anwalts- ein Notar- oder ein Wirtschaftstreuhändergeheimnis gibt. Zusätzlich gibt es noch einen Datenschutz.
Dem Abgabengeheimnis unterliegen alle Kontakte zwischen Finanzbehörde und Steuerpflichtigem.
Wird von der Finanzbehörde das Steuergeheimnis verletzt, dann liegt Amtsmissbrauch vor.
Die Übermittlung eines Schreibens an das Finanzamt unterliegt diesem Steuergeheimnis, die Weitergabe an eine Zeitschrift oder sonstwen stellt daher das Verbrechen des Amtsmissbrauchs dar. Wer solche Informationen verwertet, der leistet möglicherweise auch Beihilfe zu diesem Verbrechen.
Die Frau Minister Fekter soll einmal der Öffentlichkeit erklären, ob dieses Amtsmissbrauchsverfahren gegen den Beamten
(oder Beamtin) die dieses Verbrechen begangen haben, bereits eingeleitet wurde oder nicht bzw. welche Massnahmen zur Aufklärung sie eingeleitet hat. Das interessiert mich und jeden, der sich keinen Hetz- Beliebigkeits- und Vorverurteilungsstaat sondern einen Rechtsstaat wünscht, ausserordentlich. Ausserdem könnte man das wohl in wesentlich kürzerer Zeit aufklären, als die 2 !/2 Jahre Vorerhebungen gegen den Grasser jetzt schon dauern.

Antworten Gast: rabe1
08.02.2012 22:08
1 1

Re: Mich interessiert das Verbrechen des Amtsmissbrauchs

wenn jemand wirklich an einem Rechtsstaat interessiert ist und nicht nur so tut weil er vielleicht beruflich für den Hrn Ainedter Akten schlichtet, dann kann man unmöglich wegen einer bagatelle wie einem veröffentlichten Brief besorgt sein, wenn es darum geht dass ein Finanzminister massive Korruption begangen hat. Zumal die ermittlungen "wos woar mei Leistung..." eigentlich nur wegen solcher Indiskretionen und dem damit verbundenen Druck der Öffentlichkeit überhaupt in gang gekommen sind. Die beweislage würde bei einigen Fällen in AT, wie bei Julius Meinl oder eben Grasser in anderen Ländern mit tatsächlicher Rechtskultur schon zur Verurteilung geführt haben.

Antworten yrref
08.02.2012 21:23
1 1

Re: Mich interessiert das Verbrechen des Amtsmissbrauchs

wenn ich einen brief an das finanzamt schreibe und anonym eine kopie davon an eine zeitung schicke und die zeitung dann meinen brief zitiert so kann ich mit diesem "legerl" einen amtsmissbrauch provozieren. das ist aber nur ein beispiel, wie einfach es ist, einen amtsmissbracuh vorzutäuschen, da gibts noch viel mehr möglichkeiten.
nicht alles, was vorweg wie ein amtsmissbrauch aussieht, ist auch einer.

Antworten Gast: yrref
08.02.2012 21:10
0 0

Re: Mich interessiert das Verbrechen des Amtsmissbrauchs

wenn ich einen brief ans finanzamt schicke und anonym eine kopie an eine zeitung und diese dann auszüge meines briefes veröffentlicht, so kann ich dann auf amtsmissbrauch klagen. so ein "legerl" kann jeder spielen, daher wäre ich vorsichtig, vorschnell von amtsmissbrauch zu reden.

Antworten Gast: toro
08.02.2012 16:08
8 1

Re: Mich interessiert das Verbrechen des Amtsmissbrauchs

Na wenn sie das interessiert!
Jeder hat halt andere Interessensgebiete.

Antworten Anubis
08.02.2012 15:39
7 3

Re: Mich interessiert das Verbrechen des Amtsmissbrauchs

Bei der Rechnung ehemaliger farbloser aber dennoch schwarzer Finanzminister + schwarzes Justizministerium kann eben nur kein Ergebnis herauskommen. Egal wie viele wie lange an dieser Aufgabe rechnen. Kämen nicht Akten an die Öffentlichkeit, wäre schon längst in dem Fall schwarzes Gras darüber gewachsen...

Luzius
08.02.2012 15:19
7 3

Grasser wehrt sich: "Niemand lügt"

ach wenn ich kein Sympathisant eines Klenk oder Fellner samt Dichand bin, gehört diese Causa endlich, effektiv und raschest ohne jedwegiger politischer Tabus, aufgeklärt !

Ich denke; würde nichts an den Vorwürden drann sein, bräuchte besonders ein Grasser keinerlei derartige Medienpresenz wie sie ihm seit über 2 jahren geboten wird, denn ein wahrlich Unschuldiger in dem Format (selbstredend: klug, schön, reich ...), würde wohl weniger angriffig gegen Medien, und mit Zauberworten wie "supersauber" ect agieren !

Für mich ist der keineswegs unschuldig, nützt aber sein WIssen samt seine doch ganz gut aufgebauten Netze weiterhin noch erfolgreich, um nicht angeklagt werden zu können (solange niemand anderer umfällt) !

Würde ma nihn aber wie jeden anderen Verdächtigen behandeln (U-Haft wegen allerlei nicht anzuwendender Unschuldsvermutungsansprüchen), wäre einiges mehr wohl sehr schnell an der Öffentlichkeit, und somit auch Anklagsgrund.

Antworten Anubis
08.02.2012 15:35
7 4

Re: Grasser wehrt sich: "Niemand lügt"

Die Sache wird nie aufgeklärt werden, da sonst die ÖVP einpacken könnte. Das Justizministerium wird´s schon richten. Dann werden ein paar Unverbesserliche jubeln. Andere werden denken dass Grasser eine reiche Witzfigur ist...und dann Business as usual...

Gast: ggggg
08.02.2012 15:18
5 9

Was seit zweieinhalb Jahren mit Grasser gespielt wird, ist für mich das (vor allem menschlich) Widerwärtigste,

was in diesem Land der Denunzianten u. Hetzer seit 45 aufgeführt wurde. (Von den Anständigen sieht und hört man derzeit zu diesen Scheußlichkeiten leider nichts.)
Es gibt nach wie vor ein unerschüttertes Faktum, was aber offenbar niemanden kümmert: trotz zweieinhalbjähriger, intensivster Ermittlungen wurde bisher nicht der leiseste Anhauch eines Beweises irgendeiner illegalen Tat Grassers erbracht. Stattdessen werden nahezu täglich den Medien ´Informationen´ aus einem geheimen (!) Ermittlungsverfahren zugespielt, was jeweils einen ebenso klaren wie krassen Rechtsbruch darstellt – u. was mittlerweile als Selbstverständlichkeit geradezu goutiert wird. Unfassbar, ungeheuerlich. Aber weiterhin gibt es nichts Strafbares, dafür zum Teil immer abstruser werdende Verdächtigungen, Vermutungen, Behauptungen, Diffamierungen, ´Verbrechensfantasien´, Vorverurteilungen, und – ich kann es nicht anders bezeichnen, wenn man den letzten Report gesehen hat: den Versuch medialer Lynchjustiz. Vielleicht veröffentlicht diePresse dennoch diesen Kommentar, denn zumindest eine Gegenstimme sollte doch mal ermöglicht werden. Denn mittlerweile ist der Druck der Medien so stark, dass nicht einmal mehr der Herr Pilnacek den Mut hat, objektiv klarzustellen, dass auch ein noch so ´großer u. starker Verdacht´u. Tatvorwurf nichts als ein Verdacht/Vorwurf ist, u. bedeutungslos, solange keine Beweise auf dem Tisch liegen.

In welcher Art Gesellschaft leben wir hier?

Antworten Gast: rabe1
08.02.2012 22:18
1 2

Re: Was seit zweieinhalb Jahren mit Grasser gespielt wird, ist für mich das (vor allem menschlich) Widerwärtigste,

Ainedteder, bist Du's ? . Das zwingende beweise nicht am Tisch liegen ist ja wohl klar, wenn die Schweizer Grasser-Treuhandfirma sich mit Händen und Füßen gegen die Herausgabe aller Daten wehrt und deren Anwalt im Gericht beschlagnahmte Akten verschwinden läßt. Es ist bewiesen, dass Schmiergelder geflossen sind an Grasser-Mittelsmänner, die ihre Informationen im Falle Buwog nur von Grasser haben konnten. Was für ein Naturell haben sie denn, dass Sie sich mit Freude so offensichtlich besch.... lassen und noch dankbar die Füße des gütigen, schönen (und mittlerweile auch recht wohlhabenden) Prinzen küssen wollen ? Man kann selbstredend der Ansicht sein, dass Grasser mit Fiona schon genug gestraft ist, aber neben Buwog hat er sehr wahrscheinlich auch noch die Eurofighter zu verantworten und deshalb sollte unerbittlich weiter ermittelt werden, wenn der Justizminister wieder einschläft gerne auch mit Nachdruck der Medienöffentlichkeit.

Antworten Gast: minus 12 Grad
08.02.2012 16:28
6 3

Re: Was seit zweieinhalb Jahren mit Grasser gespielt wird, ist für mich das (vor allem menschlich) Widerwärtigste,

ihr habt ja alle so recht:

Grasser hat nichts getan
Plech hat nichts getan
Meischberger hat nichts getan
Pouilly hat nichts getan
Strasser hat nichts getan
u.s.w. u.s.w.

Ein Land voller unschuldig Verfolgter.
Das ist wirklich schlimm !!!!

Antworten Gast: Tam O'Shanter
08.02.2012 15:43
3 6

Re: Was seit zweieinhalb Jahren mit Grasser gespielt wird, ist für mich das (vor allem menschlich) Widerwärtigste,

Sie sprechen mir aus der Seele!

In welcher Gesellschaft wir leben? Fragen Sie sich das wirklich?

Wenn Verfolgung durch die gute (weil linke) Seite erfolgt sind alle Mittel erlaubt. Und unsere Systemmedien spielen breitwillig mit, die einen auf Weisung, die anderen aus Opportunismus.

Warum glauben Sie, wollte man z. B.
den roten Jungspund Pelinka im ORF installieren?

 
1 2 3 4 5

Fokus Steiermark

Erstmals in Österreich

  • Sichern Sie sich jetzt die Jahresvorschau des renommierten Magazins "The Economist", erstmals mit Österreichschwerpunkt aus der Wirtschaftsredaktion der "Presse".

    Für "Presse"-Abonnenten statt 6,90 nur 4,90 Euro.