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ÖVAG: Fekter bestätigt Staatsanteil von 49 Prozent

28.02.2012 | 09:16 |   (DiePresse.com)

Die ÖVAG ist die dritte Bank, die vom Staat geschützt werden muss. Es gibt aber auch "weitere Sorgenkinder", sagt Finanzministerin Fekter.

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Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) hat den künftigen Anteil des Staates an der Volksbanken AG (ÖVAG) mit 49 Prozent beziffert. Auch in dieser Bank will der Staat nicht auf Dauer drinbleiben: Fekter sagte am Dienstag vor dem Ministerrat, dass auch die EU-Vorschriften den Bund verpflichteten, aus der ÖVAG bis spätestens 2017 wieder auszusteigen.

Mit der neuerlichen Hilfe durch die Republik (die nun mehr als 1 Milliarde Euro kostet) sei das langfristige Überleben der ÖVAG gesichert, sagte Fekter. Mit den Schritten habe man auch sichergestellt, dass bei den Spareinlagen nicht passiere. Im übrigen ging es beim Hilfsbedarf ja um das Spitzeninstitut ÖVAG und nicht um die einzelnen Volksbanken in den Regionen. Mit der ÖVAG-Rettung ging es zudem darum, im Hinblick auf das Österreich-Rating alle Risikofaktoren auszuräumen.

Mit dem Hälfte-Anteil an der ÖVAG sind nun drei Banken unter dem Dach des Bundes. Vorher waren es nach zwei Notverstaatlichungen schon Kommunalkredit bzw. KA Finanz und Hypo Alpe Adria. Auf die Frage, ob es heuer noch weitere Staatsgelder für Banken geben wird, räumte Fekter mit Blick auf diese staatlichen Institute ein, "wir haben ja mehrere Sorgenkinder." Bei der Kommunalkredit-KA Finanz machen die Griechenland-Papiere wegen der Schulden-Restrukturierung unter Umständen neue Staatsunterstützung nötig.

 

(APA)

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5 Kommentare

und warum nur 49%?


warum keine mehrheit? warum nicht 100%? weil das dem "der staat ist böse"-dogma der övp und des ach so tollen und erfolgreichen und effizienten volksbaken-managements widersprechen würde?

aber hauptsache wir hauen weiter geld zum fesnter raus. das werden wir bei pensionisten, kranken, studenten und mindestsicherungsbeziehern schon wieder reinholen, versprochen!

49% von nix

is nix

Gast: TT1
28.02.2012 10:27
0 0

Super 49 % !!!

Genau soviel, daß es mit dem Mitspracherecht aus einer schwachen Position reicht. Aber wie erklärt man das einer Fekter, sodaß sie das auch versteht?

Gast: Bonifazius10
28.02.2012 10:19
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Der Sparer - ein Vorwand als Rettungsgrund

Vereinfacht - die Bank als privater "Gewinner" aus Notenbankunfug u. Staatsschuldenkrise. Die Bank mit dem System zum ewigen Abkassieren. Entweder Bubblefinanzierung oder danach eben Staatsabkassieren mithilfe der Notenbank in einem System indem man ganze Länder in Geiselhaft nimmt u. dies mit der Drohung der gefährdeten Sparguthaben u. dem Zusammenbruch eines eigentlich perfide ausgedachten Systems, welches nicht mehr auf Gerechtikeit u. seriösem Wirtschaften beruht

Gast: Bonifazius10
28.02.2012 10:17
0 0

Der Sparer - ein Vorwand als Rettungsgrund

Interessant wäre bei all den Bankenrettungen einmal die Tiefe der Bilanzen genau durchzusehen. Wer wird wirklich gerettet, wie hoch sind tatsächlich die "Rettungen" für die immer als Rettungsgrund genannten Spareinlagen. Die Gelder der "armen" Sparer u. wer steht denn da noch bei den einzelen Banken auf der Haben-Seite der Bilanz ? Welche Passiva wären nicht durch die Einlagensicherung gesichert bzw. gesichert gewesen. Wer wird hier unter dem Deckmantel Sparerrettung quer durch Europa mitgerettet, v.a wenn man bedenkt dass die ursprüngliche Regelung der Einlagensicherung gesetzlich 20 T Euro pro Kunde pro Bank festschrieb.

Der Sparer muß nun herhalten als Beruhigungspille für die Bevölkerung damit ganz andere Bilanzpositionen mitgerettet werden. So kann Wirtschaft aber nicht funktionieren. Anlaßgesetzgebung damit einige ohne Risiko wirschaften können u. sich bereichern können in einem System indem immer mehr in Bankdirektionen die Vorgaben für die abhängigen Politiker gestellt werden.
Wer die Fairness opfert u. im Spiel aus Doppelmühle auf Anlaßgesetzgebung setzt, das Volk hinter das Licht führt um einigen ihre Pfründe, Macht u. Guthaben zu sichern, verkauft die Demokratie u. verliert das Spiel am Ende mit höchster Gewissheit.
Man kann das Spiel ja auch noch anhand von Tenderspielen der EZB verfolgen, wo gewissermaßen dem Banksektor massenhaft "Geld" zu 1 Prozent zur Verfügung gestellt wird, um sich dann am spread zu den Staatsanleihen der "Südstaaten" zu laben.

Hobbyökonom